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»Grundeinstellung Modell« (Seite 53)
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Uhren
Phase 2
Schwebe
Autorotation
Lehrer/Schüler
3
2
SEL SEL
… auf und weisen der „Phase 2“ ggf. anstelle des
vorgegebenen einen Ihnen passender erscheinenden
Namen und einen Schalter zu, z. B. Schalter 3.
Dazu sollten Sie noch wissen, dass die Flugphase
«Autorotation» immer absoluten Vorrang vor anderen
Phasen besitzt. Aus jeder der beiden anderen Phasen gelangen Sie also sofort in die Autorotationsphase, wenn Sie den entsprechenden Schalter umlegen,
während die Umschaltung zwischen den beiden
„normalen“ Phasen und aus der Autorotationsphase
in eine der beiden anderen Phasen über etwa eine
Sekunde hinweg „weich“ erfolgt.
Wechseln Sie nun wieder in das Menü »Helimischer«, schalten in die eben von Ihnen eingerichtete
„Phase 2“ und modifizieren Ihre Einstellungen entsprechend. Da die mc-19iFS eine digitale Trimmung
besitzt, werden im Heli-Programm neben diesen flugphasenabhängigen Menü-Einstellungen auch alle 4
Trimmpositionen flugphasenabhängig abgespeichert,
siehe Seite 36.
Ist z. B. die Motorlaufzeit durch die Tank- oder Akkukapazität begrenzt, lassen Sie die Stoppuhr rückwärts
laufen. Geben Sie die maximal mögliche Motorlaufzeit
vor, z. B. „5 min“. Wie auf Seite 59 beschrieben, beginnt dann der Piezo-Summer des Sender ab „30 s“
vor „null“ Warntöne abzugeben. Als Schalter weisen
Sie dieser Uhr beispielsweise den Geberschalter „G3“
zu, indem Sie nach Aktivierung der Schalterzuordnung den Gaslimitschieber von dessen Leerlaufposition in Richtung Vollgas schieben:
126 Programmierbeispiele: Hubschraubermodell
Uhren
5:00
Phase 2
Schwebe
Autorotation
Lehrer/Schüler
G3
3
2
SEL
SEL SEL
In der Grundanzeige drücken Sie zunächst bei angehaltener Stoppuhr die CLEAR-Taste, damit die
Stoppuhr auf die „Timer“-Funktion umschaltet. Die
Uhr startet dann automatisch, wenn Sie den Gaslimitschieber in Richtung Vollgas schieben und stoppt wieder, wenn Sie den Gaslimiter in den Leerlaufbereich
zurück schieben.
Erweiterungsvorschlag: Drehzahlregler
Irgendwann kommt möglicherweise auch der Wunsch
auf, einen Drehzahlregler in den Hubschrauber einzubauen, z. B. mc-Heli-Control, um mit automatisch
konstant gehaltenen Drehzahlen zu fliegen. Sinnvollerweise koppelt man dabei die einzelnen Drehzahlen
mit den Flugphasen, sodass auch weitere, zusätzliche Anpassungen möglich sind.
Zur senderseitigen Programmierung ist Voraussetzung, dass der Drehzahlregler entsprechend der
Herstelleranleitung eingebaut und programmiert
wurde. Natürlich lässt auch hier die mx-19iFS wieder
mehrere Möglichkeiten zu, um in den einzelnen Phasen verschiedene Drehzahlen zu realisieren. Einen
praxisnahen Vorschlag unter Beibehaltung der Gaslimiterfunktion finden Sie ab Seite 89.
Wenn Sie Ihren Heli nach diesem Programmierbeispiel eingestellt haben, ist er zwar kein Wettbewerbshubschrauber, aber er lässt bereits recht anspruchsvolles Fliegen zu.
Weitere Funktionen sollten Sie erst dann aktivieren,
wenn das Modell einwandfrei fliegt, damit die (erhofften) Verbesserungen auch nachvollziehbar sind.
Aktivieren Sie weitere Funktionen möglichst einzeln,
damit Sie die Änderung auch tatsächlich erkennen
und zuordnen können. Denken Sie daran, nicht die
Menge der eingesetzten Funktionen zeichnet den
guten Piloten aus, sondern das, was er auch aus
wenigen fliegerisch machen kann.