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Ist der Tragflügel zusätzlich zu den zwei getrennt angesteuerten Querrudern auch noch mit zwei Wölbklappenservos ausgerüstet, dann dient die Option „Querr. 2 ¼ 7 Wölbkl.“ zum Übertragen des Querruderausschlages auf die Wölbklappe – mehr als etwa 50% des Ausschlages der Querruder sollte eine Wölbklappe aber nicht mitlaufen. In umgekehrter Richtung wirkt der Mischer „Wölbkl. 6 ¼ 5 Querr.“. Je nach Auslegung des Modells werden hier Werte zwischen etwa 50% und 100% sinnvoll sein. Festgelegt wird die Stellung der Wölbklappen in den einzelnen Flugphasen vorrangig mittels OffsetEinstellung im Menü »Gebereinstellung«, Seite 66. Möchten Sie jedoch diese Einstellungen im Fluge variieren können oder die Wölbklappensteuerung generell manuell vornehmen, ist im Menü »Gebereinstellung« ein beliebiger, dem Eingang 6 zugewiesener Geber (z. B. einer der beiden serienmäßigen Schieberegler) erforderlich. Dieser steuert die an den Empfängerausgängen 6 bzw. 6 + 7 befindlichen Wölbklappenservos, sofern im Menü »Modelltyp« in der Zeile „Querruder/ Wölbklappen“ „… 1/2 WK“ vorgegeben wurde. (Siehe dazu die „Anmerkungen“ auf Seite 94, rechte Spalte.) Um mit diesem Schieber die Klappen feinfühlig genug einstellen zu können, empfiehlt es sich jedoch, den Geberweg auf 25% oder noch weniger zu reduzieren. Gut geeignet ist aber auch ein an leicht erreichbarer Stelle montierter Differential-Schalter, Best.-Nr. 4160.22 (Seite 191). Die restlichen Optionen im Menü »Flächenmischer« dienen zum weiteren Justieren von MehrklappenTragflügelsystemen und sind weitgehend selbsterklä- »Kanal 1 Kurve« (Seite 78) Wurden die modellspezifischen Einstellungen soweit vorgenommen, kann an den ersten Start gedacht werden. Natürlich sollten Sie zunächst „Trockenübungen“ durchführen, d. h. alle Einstellungen nochmals sorgfältig am Boden überprüfen. Eine fehlerhafte Programmierung kann nicht nur das Modell beschädigen. Fragen Sie im Zweifel einen erfahrenen Modellpiloten um Rat. Sollten Sie während der anschließenden Flüge feststellen, dass die eine oder andere Einstellung zur Anpassung von Ruderwirkungen an die eigenen Steuergewohnheiten gemacht werden muss, sind die Ruderausschläge also insgesamt zu groß oder zu klein, dann sollten Sie diese im Menü ... »Dual Rate/Exponential« (Seite 74) Querruder Höhenruder Seitenruder 100% 80% 100% DUAL SEL + 25% + 30% 0% EXP0 Kanal 1 Kurve ein KURVE Eingang Ausgang 1 Punkt +73% –25% –25% 100 rend. OU TPUT Bremsknüppels eine eingestellte Querruderdifferenzierung anteilig ausgeblendet, um den Ausschlag der hochgestellten Querruder nach unten zu vergrößern und damit deren Querruderwirkung deutlich zu verbessern. 1 -- + In dieser Option kann durch Setzen einer oder auch mehrerer Punkte die Steuerkurve des Gas-/Bremsservos so beeinflusst werden, dass ein angenehmes oder auch nur zweckentsprechendes Verhalten gewährleistet ist. Als Beispiel sei dazu der „tote“ Weg von Störklappen genannt. Die Klappen kommen dadurch erst nach einem gewissen „Leerweg“ des Bremsknüppels aus der Tragfläche. Durch entsprechendes „Verbiegen“ der Kurve wird erreicht, dass der „tote“ Weg schneller zurückgelegt wird. Die Störklappen kommen so früher aus der Tragfläche heraus, der restliche Weg ist dann aber feinfühliger steuerbar. (Sinngemäß gilt dies natürlich genauso gut auch für die Steuerung eines Motors, der alternativ über K1 angesteuert werden könnte.) SEL … den eigenen Erfordernissen und Gewohnheiten entsprechend anpassen. Mit Dual Rate wird die Wirksamkeit des Steuerknüppels in seiner Stärke eingestellt. Sind dagegen die Maximalausschläge in Ordnung, lediglich die Reaktionen um die Mittelstellung für feinfühligeres Steuern zu giftig, dann tritt (zusätzlich) die „Exponential“-Funktion in Aktion. Wird auch ein Externschalter zugewiesen, kann während des Fluges sogar zwischen zwei unterschiedlichen Dual-Rate-/Expo-Einstellungen umgeschaltet werden. Ähnliches gilt für die … Programmierbeispiele: Flächenmodelle 143 mc-22iFS.1.DE.indd Abs28:143 25.06.2009 20:45:50