Download - Service
Transcript
Einzelbetrieb Was Sie beim Einzelbetrieb einer H–CPU beachten müssen ACHTUNG Beim Einzelbetrieb einer H–CPU dürfen keine Synchronisationsmodule gesteckt sein. Als Baugruppenträgernummer muss "0" eingestellt sein. Eine H–CPU verfügt gegenüber einer Standard–S7–400–CPU über zusätzliche Funktionen, aber sie unterstützt bestimmte Funktionen nicht. Vor allem bei der Programmierung Ihres Automatisierungssystems müssen Sie daher wissen, auf welcher CPU Ihr Anwenderprogramm ablaufen soll. Ein Anwenderprogramm, das Sie für eine Standard–S7– 400–CPU erstellt haben, wird also in der Regel nicht ohne Anpassungen auf einer H–CPU im Einzelbetrieb ablaufen. In der folgenden Tabelle werden die Unterschiede zwischen dem Einzelbetrieb und dem redundanten Betrieb einer H–CPU aufgelistet. Tabelle B–1 Unterschiede zwischen Einzelbetrieb und redundantem Betrieb Funktion H–CPU im Einzelbetrieb H–CPU im Systemzustand Redundant Anbindung von S5–Baugruppen über IM oder Adaptionskapsel über die IM 463–2 nein Redundanzfehler–OBs (OB70, OB72) ja, jedoch keine Aufrufe ja CPU–Hardwarefehler (OB 84) nach der Erkennung und Beseitigung von Speicherfehlern nach der Erkennung und Beseitigung von Speicherfehlern bei verminderter Leistung der Redundanzkopplung zwischen beiden CPUs SZL–ID W#16#0232 Index W#16#0004 Byte 0 des Wortes "index" im Datensatz W#16#F8 Multi–DP–Masterbetrieb ja nein Anlagenänderung im laufenden Betrieb ja, so wie im Handbuch "Anlagenänderungen im laufenden Betrieb mittels CIR" beschrieben. ja, so wie in Kapitel Ausfall und Tausch von Komponenten im laufenden Betrieb (Seite 191) für den redundanten Betrieb beschrieben 334 Solobetrieb: W#16#F8 oder W#16#F9 Redundant: W#16#F8 und W#16#F1 oder W#16#F9 und W#16#F0 S7-400H Systemhandbuch, 12/2010, A5E00267693-07