Download IPv6-Adressen - Oracle Documentation
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TCP/IP-Konfigurationsdateien Neben der effizienteren Nutzung des IPv4-Adressraums bietet das Subnetting verschiedene administrative Vorteile. Mit steigender Anzahl an Netzwerken wird das Routing sehr komplex. Ein kleines Unternehmen kann jedem lokalen Netzwerk z. B. eine Klasse-C-Nummer zuordnen. Wenn das Unternehmen wächst, wird die Verwaltung verschiedener Netzwerknummern immer komplizierter. Besser ist es, jeder wichtigen Abteilung in einem Unternehmen einige wenige Klasse-B-Netzwerknummern zuzuweisen. Beispielsweise können Sie ein Klasse-B-Netzwerk für die Technikabteilung, ein Klasse-B-Netzwerk für die Betriebsabteilung usw. zuweisen. Dann können Sie jedes Klasse-B-Netzwerk in weitere Netzwerke unterteilen und dabei die zusätzlichen Netzwerknummern nutzen, die durch das Subnetting erhalten werden. Diese Aufteilung reduziert auch die Routing-Informationen, die zwischen Routern übertragen werden müssen. Erstellen der Netzwerkmaske für IPv4-Adressen Im Rahmen des Subnetting-Prozesses müssen Sie eine im gesamten Netzwerk gültige Netzmaske auswählen. Die Netzmaske legt fest, wie viele und welche Bit im Host-Adressraum die Teilnetznummer darstellen und wie viele und welche Bit für die Hostnummer stehen. Sie erinnern sich, eine vollständige IPv4-Adresse besteht aus 32 Bit. Abhängig von der Adressklasse stehen bis zu 24 Bit oder nur 8 Bit für die Darstellung des Host-Adressraums zur Verfügung. Die Netzmaske wird in der netmasks-Datenbank angegeben. Wenn Sie beabsichtigen, Teilnetze einzusetzen, müssen Sie Ihre Netzmaske vor der Konfiguration von TCP/IP festlegen. Möchten Sie das Betriebssystem im Rahmen der Netzwerkkonfiguration installieren, fordert das Oracle Solaris-Installationsprogramm die Netzmaske für Ihr Netzwerk an. Wie unter „Erstellen eines IPv4-Adressierungsschemas“ auf Seite 61 beschrieben, bestehen 32-Bit-IP-Adressen aus einer Netzwerk- und einer Hostkomponente. Die 32 Bit werden in 4 Byte unterteilt. Jedes Byte ist, abhängig von der Netzwerkklasse, entweder der Netzwerknummer oder der Hostnummer zugeordnet. Bei einer Klasse-B-IPv4-Adresse sind die 2 Byte auf der linken Seite der Netzwerknummer und die 2 Byte auf der rechten Seite der Hostnummer zugeordnet. Bei der Klasse-B-IPv4-Adresse 172.16.10 können Sie die 2 Byte auf der rechten Seite Hosts zuweisen. Wenn Sie das Subnetting implementieren, benötigen Sie einige Bit im Byte der Hostnummer für die Teilnetzadressen. Beispielsweise bietet ein 16-Bit-Host-Adressraum Adressen für 65.534 Hosts. Wenn Sie das dritte Byte für Teilnetzadressen und das vierte Byte für Hostadressen verwenden, können Sie bis zu 254 Netzwerke mit jeweils bis zu 254 Hosts adressieren. Die Bit in den Hostadressen-Byte für Teilnetzadresse und die Bit für Hostadressen werden durch eine Teilnetzmaske festgelegt. Teilnetzmasken dienen zur Auswahl der Bit von beiden Byte für die Verwendung als Teilnetzadresse. Obwohl die Netzmaskenbit aufeinander folgend sein müssen, müssen sie nicht in Byte-Segmenten ausgerichtet sein. Kapitel 10 • TCP/IP und IPv4 im Detail (Referenz) 261
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