Download ZFS-Speicher-Pool - Oracle Documentation

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Senden und Empfangen von ZFS-Daten
Sichern von ZFS-Daten mit anderen Softwarepaketen
zur Erstellung von Sicherungskopien
Neben den Befehlen zfs send und zfs receive können Sie zum Sichern von ZFS-Dateien
auch Archivierungsdienstprogramme wie z. B. tar und cpio verwenden. Diese
Dienstprogramme sichern ZFS-Dateiattribute und -Zugriffskontrolllisten und können diese
auch wiederherstellen. Überprüfen Sie die entsprechenden Optionen der Befehle tar und cpio.
Aktuelle Informationen zu Problemen im Zusammenhang mit ZFS und Sicherungssoftware
von Drittherstellern finden Sie in den Solaris 10-Versionshinweisen oder den ZFS FAQs unter:
http://hub.opensolaris.org/bin/view/Community+Group+zfs/faq/#backupsoftware
Senden von ZFS-Schnappschüssen
Der Befehl zfs send dient zum Senden der Kopie eines Schnappschuss-Datenstroms und zum
Empfangen des Schnappschuss-Datenstroms in einem anderen Pool auf demselben System
oder in einem anderen Pool auf einem anderen System, das zur Aufbewahrung von
Sicherungsdaten verwendet wird. Zum Senden des Schnappschuss-Datenstroms an einen
anderen Pool auf demselben System verwenden Sie beispielsweise folgende Syntax:
# zfs send tank/dana@snap1 | zfs recv spool/ds01
Sie können zfs recv als Aliasnamen für den Befehl zfs receive verwenden.
Wenn Sie den Schnappschuss-Datenstrom an ein anderes System senden, setzen Sie für die
Ausgabe von zfs send mit dem Befehl ssh eine Pipeline. Beispiel:
host1# zfs send tank/dana@snap1 | ssh host2 zfs recv newtank/dana
Wenn Sie einen vollständige Datenstrom senden, darf das Zieldateisystem nicht vorhanden
sein.
Sie können inkrementelle Daten mit der Option i des Befehls -zfs send senden. Beispiel:
host1# zfs send -i tank/dana@snap1 tank/dana@snap2 | ssh host2 zfs recv newtank/dana
Bitte beachten Sie, dass das erste Argument (snap1) der frühere und das zweite Argument
(snap2) der spätere Schnappschuss ist. In diesem Fall muss das Dateisystem newtank/dana
bereits vorhanden sein, damit die inkrementellen Daten empfangen werden können.
Die inkrementelle Quelle snap1 kann als letzte Komponente des Schnappschussnamens
angegeben werden. Dies bedeutet, dass Sie nach dem Zeichen @ für snap1 nur den Namen
angeben müssen, von dem angenommen wird, dass er zum gleichen System wie snap2 gehört.
Beispiel:
Kapitel 7 • Arbeiten mit Oracle Solaris ZFS-Snapshots und -Klonen
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