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in einem Kristall durch den der zu modulierende Laserstrahl geleitet wird. Diese Schallwelle bewirkt eine periodische Modulation des Brechungsindexes, d.h. ein Gitter an dem der Laserstrahl reflektiert wird. Dies ist analog zur Bragg-Reflexion. Anstatt der Beugung von Röntgenstrahlen an den Gitterebenen eines Kristalls, erfolgt die Beugung im Fall der akustooptischen Modulation an den Gitterebenen der induzierten Schallwelle. Durch Variation des Winkels zwischen einlaufendem Laserstrahl und Schallwelle in dem Kristall lassen sich verschiedene Beugungsordnungen beobachten, für welche die gebeugte Strahlung durch konstruktive Interferenz maximal wird. Ziel des Versuchs ist es, sich mit der Funktionsweise von AOMs vertraut zu machen und diese anhand der Aufgabenstellungen anzuwenden. Dazu zählen die Charakterisierung eines AOMs, Erzeugung von Laserpulsen, Messung von Frequenzverschiebungen und kontrollierte zweidimensionale Ablenkung eines Laserstrahls. Kurze Einführung in die akusto-optische Modulation Der akusto-optische Effekt beruht auf der Wechselwirkung von Licht- und Schallwellen. Ein piezoelektrischer Aktor erzeugt eine Ultraschallwelle der Wellenlänge S in einem Medium, welche durch mechanische Spannung den Brechungsindex periodisch erhöht und reduziert. Dadurch entsteht ein Gitter, an dem das Licht reflektiert werden kann. Reflexion von Licht der Wellenlänge tritt in jenen Richtungen auf, in denen Teilwellen aufeinander folgender Ebenen konstruktiv miteinander interferieren. Man erhält den Winkel unter dem konstruktive Interferenz, d.h. Streuung auftritt sin 𝜃 = 𝜆 𝑓𝑆 =𝜆 . 2𝜆𝑆 2𝑣𝑆 kS einfallende Wellenfront reflektierte Wellenfront k k´ S Abbildung 1. k, k´ und kS sind die Wellenvektoren von einfallender und reflektierter Strahlung sowie der Schallwelle der Wellenlänge S. FP-A 4.10 Akusto-optischer Modulator 3 V1.6