Download Ein IP Director und ein XT

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Inhaltsverzeichnis
1.
HARDWARE............................................................................................................. 1
2.
KONFIGURATION UND ANSCHLUSS.................................................................... 3
2.1
2.2
3.
Einführung ...................................................................................................................................3
Konfiguration und Anschluss........................................................................................................3
EINRICHTEN DES XT FÜR DIE VERWENDUNG MIT IP DIRECTOR.................... 8
3.1
3.2
3.3
4.
Allgemeine Bemerkungen............................................................................................................8
Im Modus „XT SPOTBOX IPDP“..................................................................................................8
Im Modus „MULTICAM LSM“.....................................................................................................10
REMOTE INSTALLER............................................................................................ 12
4.1
4.2
4.3
4.4
4.5
4.6
4.7
4.8
4.9
4.10
Upgrade von Version 02.17.80 oder 02.20.20 ...........................................................................12
Upgrade von Version 03.13.50 oder 03.22.20 ...........................................................................17
Starten der Remote Installer-Software.......................................................................................20
Menü des Remote Installers ......................................................................................................24
Workgroup-Funktionen ..............................................................................................................25
Plug-ins......................................................................................................................................27
Installieren einer Version von Remote Installer..........................................................................38
Installieren des Paktes...............................................................................................................40
Datenbankkonfiguration .............................................................................................................42
Konfiguration der Parameter......................................................................................................55
4.10.1
4.10.2
4.10.3
4.10.4
4.10.5
4.10.6
4.10.7
4.10.8
4.10.9
4.10.10
4.10.11
4.11
4.12
4.13
4.14
4.15
4.16
Konfiguration der allgemeinen Parameter ........................................................................................56
Dienstekonfiguration .........................................................................................................................60
LAN- und WAN-Konfiguration ...........................................................................................................62
SynchroDB-Konfiguration (Auslastungsausgleich) ........................................................................... 65
Konfiguration der Miniaturansichten und des Aufgreifens................................................................. 67
XML-Einheitenkonfiguration..............................................................................................................72
Konfiguration ‚Send to’......................................................................................................................77
CleanEdit-Konfiguration....................................................................................................................83
Avid TM-Konfiguration ......................................................................................................................88
Konfiguration von ‚Log Export’ .......................................................................................................... 92
Konfiguration von ‚XT Export’ ........................................................................................................... 95
Eintragen der Hosts-Dateien....................................................................................................100
Verwaltung des IPD-Routing-Dienstes.....................................................................................104
Verwalten von SynchroDB .......................................................................................................111
Konfigurier von IP Director.......................................................................................................117
IP-Scheduler ............................................................................................................................120
VTR-Modul...............................................................................................................................123
5.
USER MANAGER................................................................................................. 127
5.1
5.2
5.3
5.4
5.4.1
5.4.2
5.4.3
5.4.4
5.4.5
5.4.6
5.4.7
6.
Definitionen..............................................................................................................................127
Starten der uSer manager-Software ........................................................................................128
Haupt-Benutzeroberfläche .......................................................................................................130
Gruppen und Benutzer.............................................................................................................136
Die verschiedenen Merkmale eines Benutzers ...................................................................................136
Elemente ............................................................................................................................................. 139
Vorzüge...............................................................................................................................................144
Gruppen .............................................................................................................................................. 151
Profile .................................................................................................................................................. 153
Einstellungsprofile ...............................................................................................................................157
Benutzer.............................................................................................................................................. 160
IP-SCHEDULER ................................................................................................... 164
6.1
Job-Manager............................................................................................................................164
6.2
Jobs .........................................................................................................................................175
6.1.1
6.1.2
6.1.3
6.1.4
6.1.5
6.1.6
7.
EVS_TO_DB – EVS Logging-System ................................................................................................. 169
IDF_TO_EVS – Konvertieren der Startliste in Keyword-Raster........................................................... 171
CLIP_CREATION – Geplante Clip-Kreation........................................................................................ 173
THUMBNAIL – Anlegen automatischer Miniaturbilder ........................................................................ 174
EQUIPRO – Bearbeitung des Datenaustauschs mit XML-Modul ........................................................ 174
GetCleanEditEDL – Empfangen der CleanEdit-Timelines zur Bearbeitung ........................................ 174
SONSTIGES ......................................................................................................... 178
7.1
Erstellen und Neuinstallieren eines Ghost-Image ....................................................................178
7.2
Konfigurieren einer Videorecordersteuerung ...........................................................................180
7.3
Verwenden von GPI in IP Director ...........................................................................................185
7.1.1 So installieren Sie das System anhand eines vorhandenen Images neu............................................178
7.1.2 So erstellen Sie ein neues Ghost-Image Ihres Systems .....................................................................179
7.2.1
7.2.2
7.2.3
7.2.4
Prüfliste: .............................................................................................................................................. 180
IP Director-Parameter (Remote Installer): ........................................................................................... 181
XT[2]-Parameter (Multicam ist in Betrieb): .......................................................................................... 182
IPD-Steuerung (IPD-Benutzeroberfläche): ..........................................................................................184
7.3.1 Reminder – GPI IN-Anschlüsse an XT[2] ............................................................................................185
7.3.2 Multicam-Einstellungen ....................................................................................................................... 188
7.3.3 IP Director-Einstellungen..................................................................................................................... 188
II
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
1. HARDWARE
Die IP Director-Software wird auf einer Workstation mit dem Betriebssystem
Windows XP installiert.
Die Hardware-Komponenten befinden sich in zwei verschiedenen Rack-Gehäusen.
• 3U RACK:
Anschlüsse an der Rückseite des Chassis:
REV 1: Tyan-Hauptplatine und AJA-Videokarte (SDI-Videokarte)
Anschluss
Stromversorgung und
EIN/AUS-Schalter
Tastatur (grün)
Mouse (purple)
EthernetAnschluss (100BT
und Gigabit)
VGA-Anschlüsse
(1 oder 2
Bildschirme)
Anschluss Videokarte (Digital)
RS422-Anschlüsse
(MOXA-Adapter)
REV 1: Tyan-Hauptplatine und Osprey-Videokarte (analoge Videokarte)
Anschluss
Stromversorgung und
EIN/AUS-Schalter
Tastatur (grün)
Mouse (purple)
EthernetAnschluss (100BT
und Gigabit)
VGA-Anschlüsse Anschluss Video(1 oder 2
karte (Analog)
Bildschirme)
RS422-Anschlüsse
(MOXA-Adapter)
1
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
REV 1: Tyan-Hauptplatine und AVH-Videokarte (SDI-Videokarte und RS422)
Anschluss
Stromversorgung und
EIN/AUS-Schalter
REV 2:
RS422)
Anschluss
Stromversorgung und
EIN/AUS-Schalter
Tastatur (grün)
Mouse (purple)
INTEL-Hauptplatine
Tastatur (grün)
Mouse (purple)
VGA-Anschlüsse
(1 oder 2
Bildschirme)
EthernetAnschluss
(Gigabit)
EthernetAnschluss
(Gigabit)
und
Anschluss
Videokarte (Digital
In + Loop Out
digital und analog)
AVH-Videokarte
VGA-Anschlüsse
(1 oder 2
Bildschirme)
RS422-Anschlüsse
(4 Ports)
(SDI-Videokarte
Anschluss
Videokarte (Digital
In + Loop Out
digital und analog)
RS422-Anschlüsse
(4 Ports)
• 1U RACK:
Anschlüsse an der Rückseite des Chassis:
Tastatur (grün)
Mouse (purple)
2
EthernetVGA-Anschluss 2
VGA-Anschluss 1
Anschluss
RS422-Anschlüsse
Anschluss (100BT (DVI-Bildschirm) Videokarte (Digital In
(Analoger
(4 Ports)
und Gigabit)
+ Loop Out digital
Bildschirm)
und analog)
und
Anschluss
Stromversorgung
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
2. KONFIGURATION
UND ANSCHLUSS
2.1
EINFÜHRUNG
Im folgenden Abschnitt werden die physischen Anschlüsse und
Softwarekonfigurationen beschrieben, die Sie für die Verwendung von
IP Director mit XT-Servern durchführen müssen. In Beispielkonfigurationen
werden verschiedene typische Verwendungen des Systems dargestellt.
2.2
KONFIGURATION UND ANSCHLUSS
Jede IP Director-Workstation kann an einen oder mehrere XT-Server über
einen physischen RS-422-Anschluss angeschlossen werden. Falls an einem
einzelnen XT eine Kanalsteuerung erforderlich ist, dann muss eine RS-422Verbindung mit diesem XT hergestellt werden. Jeder Anschluss bietet
Zugang zu nur einem XT für die Kanalsteuerung, aber für die Clip- und
Train-Abfrage zum gesamten XNet, zu dem der XT-Server gehört, zusammen
mit allen Datenbankfunktionen.
Für jeden XT-Server wird die Kanalkonfiguration durch Auswahl einer
Anwendung aus der Liste in der EVS-Menüseite des VGA-Bildschirms des
XT-Servers einzeln festgelegt.
LSM-Konfiguration:
Bei
Verwendung
einer
Anwendung
mit
einer
Multicam
LSMBasiskonfiguration, werden Port-Konfiguration und Protokolle über das EVSRemote-Bedienfeld eingerichtet.
Konfiguration von IPDP-Server/-Spotbox:
Bei Verwendung einer Anwendung mit einer IDPD-Server-Basiskonfiguration,
werden Port-Konfiguration und Protokolle in der Parameterseite (F8) des
VGA-Bildschirms des XT-Servers eingerichtet.
Weitere Informationen finden Sie im Anhang unter Einrichten des XT für
die Verwendung mit IP Director .
3
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Hinweis
Für die Steuerung eines beliebigen Kanals eines einzelnen XT wird
eine RS-422-Verbindung zwischen einer Workstation und diesem XT
benötigt. Alle Kanäle des angeschlossenen XT können über jede
Workstation gesteuert werden, die über eine RS-422-Verbindung
das IP-Netzwerk mit diesem XT-Server verbindet.
Wenn ein XT-Server über keine RS-422-Verbindung zu einem
Netzwerk der IP Director-Workstation verfügt, können die Kanäle
des XT-Servers nicht gesteuert werden.
Ein IP Director und ein XT-Server
In den meisten Basiskonfigurationen wird eine Verbindung zwischen einer IP
Director-Workstation und einem XT-Server unter Verwendung einer RS-422Verbindung hergestellt.
OR
OR
RS-422
RS-422
XT SERVER IPDP MODE
RS-422
LSM MODE
Der IPDP-Modus bietet alle Funktionen von IP Director für einen einzelnen
XT und ermöglicht die Steuerung aller XT-Kanäle über IP Director oder
Drittgeräte, jedoch ist eine Steuerung über ein LSM Remote-Bedienfeld nicht
möglich. Die Konfiguration der verwendeten Kanäle, Ports und Protokolle
muss vor dem Betrieb des Servers eingerichtet werden; die Konfiguration
kann während des Betriebs des Servers nicht geändert werden.
Der LSM-Modus bietet alle Funktionen von IP Director für einen einzelnen
XT und ermöglicht die Steuerung aller XT-Kanäle über IP Director oder
Drittgeräte, jedoch muss eine prim äre Steuerung von Port 1 über ein
LSM Remote-Bedienfeld durchgeführt werden. Die Konfiguration der
verwendeten Kanäle, Ports und Protokolle kann während des Betriebs des
Servers über das LSM Remote-Bedienfeld eingerichtet werden, und die
Konfiguration kann während des Betriebs des Servers geändert werden. Mit
diesem Modus können maximal 5 Aufnahmekanäle und 1 Wiedergabekanal
oder 5 Wiedergabekanäle und 1 Aufnahmekanal konfiguriert werden.
4
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Mehrere IP Director-Workstations und ein XTServer
Mehrere IP Director-Workstations können über das Ethernet miteinander
verbunden und an nur eine IP Director-Workstation mit einer RS-422Verbindung zu einem XT-Server angeschlossen werden. Jede der
IP Director-Workstations kann daher die Steuerung der Kanäle des
angeschlossenen XT-Servers übernehmen, und auf die Datenbank des
einzelnen XT zugreifen und diese ändern. Die erste Workstation kann
beispielsweise für die Clip-Kreation und Clip-Wiedergabe verwendet werden,
während die zweite eine Protokolltabelle erstellt und eine weitere
Workstation zum Durchsuchen, Zuordnen und Organisieren der Medien für
die spätere Verwendung eingesetzt wird.
OR
RS-422
5
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Ein IP Director und ein Netzwerk aus XTServern
In einem XNet kann auf alle Medien zugegriffen werden. Der Zugang zu den
Medien und Daten erfolgt über die RS-422-Verbindung mit einem einzigen
XT-Server über jeden XT oder XFile innerhalb des Netzwerks, jedoch ist nur
die Steuerung der Kanäle des an RS-422 angeschlossenen Servers möglich.
OR
OR
OR
RS-422
6
RS-422
RS-422
OR
RS-422
RS-422
RS-422
RS-422
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Mehrere IP Director-Workstations
Netzwerk aus XT-Servern
und
ein
Im folgenden Beispiel werden alle vorhergehenden Konfigurationen in eine
vollständige IP Director-Umgebung integriert. Die möglichen Kombinationen
der Anschlüsse der verschiedenen Geräte an eine IP Director-Workstation
und an einen XT- oder XT[2]-Server gestalten die Architektur für den
Anschluss einfach und sehr flexibel. Ein Netzwerk aus bis zu 29 XT-Servern
kann an ein XNet mit bis zu 64 IP Director-Workstations angeschlossen
werden. Jede Workstation kann alle IP Director-Anwendungen ausführen,
oder verschiedene Workstations können jeweils eine Anwendung ausführen
und eine zentrale Datenbank kann alle Daten aus dem IP-Netzwerk
zuordnen. Da jeder XT-Server über eine RS-422-Verbindung zu einer
IP Director-Workstation verfügt, können alle Kanäle gesteuert werden.
CleanEdit
RS-422
RS-422
RS-422
RS-422
IP Director Database
7
Ausgabe 1A
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
3. Einrichten des XT
für die Verwendung
mit IP Director
3.1
ALLGEMEINE BEMERKUNGEN
In diesem Kapitel werden die erforderlichen Schritte für die Konfiguration
eines primären und sekundären Controllers für einen Kanal beschrieben, es
werden jedoch nicht alle Parameter beschrieben, die zur Konfiguration eines
XT-Servers notwendig sind.
Weitere Inform ationen zur Konfiguration des Servers finden Sie im XTBenutzerhandbuch.
3.2
IM MODUS „XT SPOTBOX IPDP“
Der XT kann so konfiguriert werden, dass alle 6 Kanäle über einen RS-422Anschluss gesteuert werden, sodass jede Kombination zwischen
6 Aufnahmekanälen und keinem Wiedergabekanal und 6 Wiedergabekanälen
und keinem Aufnahmekanal möglich ist.
In diesem Modus müssen die seriellen XT-Port-Anschlüsse und die
Zuordnungen des sekundären Controllers (SONY BVW75, VDCP, ODETICS,
…) zu den Kanälen im EVS-Konfigurationsmenü des XT-Servers selbst
definiert werden.
Dies bedeutet in diesem Modus, dass die Konfiguration nicht während des
Betriebs des Servers geändert werden kann.
Wählen Sie im EVS-Konfigurationsmenü aus der Anwendungsliste die Zeile
aus, die Ihrer Konfiguration entspricht und drücken Sie dann F8.
Das folgende Fenster wird angezeigt (im folgenden Beispiel ist eine
Konfiguration mit 3 Eingängen und 3 Ausgängen dargestellt).
Drücken Sie F3, um die Kanalkonfiguration aufzurufen.
8
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Mit den Tasten [Tabulator] und Å, Æ, Ç, È auf der Tastatur wechseln Sie
von einem Parameter zum nächsten. Mit der LEERTASTE ändern Sie den
Wert eines Parameters.
Drücken Sie F3, um die Kanalkonfiguration zu beenden.
Falls die Kanalsteuerung auch über einen sekundären Controller erfolgt,
drücken Sie auf der Tastatur CTRL+F1, um das Konfigurationsfenster für
den sekundären Controller zu öffnen.
Wählen Sie für jeden Kanal den sekundären Controller aus. Sie müssen das
vom externen Gerät verwendete Kommunikationsprotokoll angeben, den
COM-Port, an den das Gerät physisch angeschlossen ist, den
Steuerungsmodus und welches OSD am Monitor-Ausgang des Kanals
angezeigt wird.
9
Ausgabe 1A
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Der Steuerungsmodus kann wie folgt sein:
Exclusive: der Haupt-Controller und der sekundäre Controller können den
Kanal nicht gleichzeitig steuern. Die Steuerung des Kanals wird immer an
die Schnittstelle des Haupt-Controllers zurückgegeben.
Parallel: der Haupt-Controller und der sekundäre Controller können den
Kanal gleichzeitig steuern. Dies ist üblicherweise der Fall, wenn der gleiche
Operator einen Kanal gleichzeitig von zwei verschiedenen Geräten steuern
möchte.
Bei der Arbeit im Parallel-Modus müssen Sie angeben, welche OSDEinstellungen am Monitor-Ausgang des Kanals verwendet werden: Die OSDKonfiguration des Haupt-Controllers oder die des sekundären Controllers.
3.3
IM MODUS „MULTICAM LSM“
In diesem Modus müssen die seriellen XT-Port-Anschlüsse und die
Zuordnungen des sekundären Controllers (SONY BVW75, VDCP, ODETICS,
…) zu den Kanälen im EVS-Konfigurationsmenü des Controllers definiert
werden.
Drücken
Sie
im
Hauptm enü
SHIFT+D
am
Remote,
um
das
Konfigurationsmenü zu öffnen. Drücken Sie anschließend F7, um auf die
Kanalsteuerung des COM-Ports und des Haupt- und sekundären Controllers
zuzugreifen.
In Seite 7.1 kann der Benutzer das an jedem physischen Port des XT/XT[2]Chassis verwendete Protokoll definieren.
In Seite 7.2 kann der Benutzer definieren, welcher logische, dem physischen
Port zugewiesene Kanal durch IP Director verwaltet wird.
10
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
In Seite 7.4 kann der Benutzer angeben, ob der sekundäre Controller für den
ausgewählten Kanal die Steuerung exklusiv oder parallel durchführt.
In Parallel-Modus kann die Konfiguration während des Betriebs des Servers
geändert werden.
Zu den Besonderheiten dieses Modus gehören:
• Ein EVS-Remote muss an RS422 #1 angeschlossen sein.
• Dieser EVS-Remote muss als Haupt-Controller von PGM1 definiert
werden. IP Director kann als sekundärer Controller dieses Kanals definiert
werden.
• Die Recorder können nur über den EVS-Remote gestartet bzw. gestoppt
werden. Die IP Director-Anwendungen können die Recorder-Kanäle weder
starten noch stoppen.
• Der Server muss für die Verwendung als Standard-LSM eingerichtet
werden und kann anschließend bis zu fünf Kanäle über einen RS-422-Port
steuern.
Weitere Informationen zur Definition des Haupt- und sekundären Controllers
des Kanals finden Sie im Multicam-Benutzerhandbuch.
11
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
4. REMOTE
INSTALLER
Mit dem Remote Installer können Sie alle IP Director-Workstations im
Netzwerk von jeder IP Director-Workstation aus installieren und
konfigurieren.
Mit diesem Tool kann jeder Administrator alle IP Director-Workstations im
Netzwerk aus der Ferne verwalten (konfigurieren, starten, stoppen…).
Der Remote Installer ist ein Service und eine Konfigurationsanwendung.
Der Service wird automatisch nach dem Einschalten gestartet, und die
Konfigurationsanwendung (die GUI, grafische Benutzeroberfläche) kann über
die Windows XP-Symbolleiste ausgeführt werden, jedoch immer nur auf einer
Workstation.
4.1
UPGRADE VON VERSION 02.17.80
ODER 02.20.20
Hinweis
Alle IP Director-Workstations verfügen bei Versand ab Werk über
einen voreingestellten Remote Installer. Trotzdem muss beim
Upgrade von IP Director Version 2 der Remote Installer installiert
werden.
Damit Sie das Upgrade von IP Director von Version 02.17.80 oder 02.20.20
auf Version 04.42.00 korrekt und ohne Datenverlust durchführen können,
müssen Sie die folgenden Schritte durchführen.
1) Deinstallieren Sie die IP Director-Anwendungen auf allen NetzwerkWorkstations, falls Installationen vorhanden sind.
Stoppen Sie alle IP Director-Dienste (SynchroDB, IP-Routing und IPScheduler).
Gehen Sie in Windows auf ‚Einstellungen’ Æ ‚Systemsteuerung’ Æ
‚Hinzufügen oder Entfernen von Programmen’.
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IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Deinstallieren Sie XSecure Manager 01.00.01 (oder jede Version vor
01.00.07).
Deinstallieren Sie Contour Design Shuttle Pro.
Deinstallieren Sie IP Director.
2) Kopieren Sie die Datei 04.42.00.zip auf die lokale Festplatte sowohl
in C: und R:, und entpacken Sie die Datei im Programmordner.
3) Führen Sie setup.exe auf den IP Director-Workstations aus, auf denen
es noch nicht installiert ist.
4) Folgen Sie den Schritten des Konfigurationsassistenten.
Klicken Sie auf Next >.
Wählen Sie „I accept the terms…“ und klicken Sie auf Next >.
13
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Klicken Sie auf Next >.
Installieren Sie alle erforderlichen Grundvoraussetzungen (z.B. XSecure
Manager 1.00.07)
Klicken Sie auf Next >.
Hinweis
Wir empfehlen, die Installation im Standard-Installationsordner
durchzuführen.
14
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Klicken Sie auf Install.
Warten Sie während der Installation der Dateien, und klicken Sie auf Finish.
Starten Sie alle IP Director-Workstations neu.
15
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
5) Öffnen Sie die Remote Installer-Anwendung auf einer IP DirectorWorkstation und installieren Sie das Paket 04.42.00.ipd (siehe Kapitel
„Installieren der Version“).
6) Sichern Sie ihre Datenbank in einer Datei; klicken Sie dazu mit der
rechten Maustaste auf die Datenbank und wählen Sie Backup aus.
Überprüfen Sie den Dateinamen der Sicherung und wählen Sie Backup.
7) Führen Sie das Upgrade durch und konfigurieren Sie Ihre Datenbank
(siehe Kapitel „Konfiguration der Datenbank“).
8) Führen Sie das Script Upgrade_02_12_20_to_04_40_50.sql aus.
9) Starten Sie die IP Director-Workstation neu.
Hinweis
Nach der Konfiguration eines Remote Installers wird das Fenster
„Choose Network Interface“ geöffnet. Wählen Sie die richtige
Netzwerk-Schnittstelle zum Erreichen der Datenbank aus (siehe
Kapitel „Menü des Remote Installers“).
Hinweis
Prüfen Sie nach dem Upgrade auf Version 4 die XSecure-Codes.
Die Funktion Production Playlist wird durch einen neuen Code
geschützt. Auch wenn Sie über eine Vollversion von IP Director
verfügen, müssen Sie EVS einen Production Playlist-Code (50)
anfordern.
Weitere Informationen erhalten Sie von unserem Büro.
Hinweis
Nach der Ausführung des Vorgangs „Installieren der Version/
Installieren des Pakets“ in der Workgroup oder des Vorgangs
„Version senden“ an einen einzelnen IP Director wird der
Prüfschleifenadapter automatisch deaktiviert. Dieser SoftwareNetzwerkadapter wurde seit Version 3 für Standalone-Betriebe
verwendet. Dieser Adapter verursachte Wartezeiten im IP DirectorNetzwerk und innerhalb der IP Director-Anwendung.
16
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
4.2
Ausgabe 1A
UPGRADE VON VERSION 03.13.50
ODER 03.22.20
Hinweis
Alle IP Director-Workstations verfügen bei Versand ab Werk über
einen voreingestellten Remote Installer. Trotzdem muss beim
Upgrade von IP Director Version 3 der Remote Installer installiert
werden.
Damit Sie das Upgrade von IP Director von Version 03.13.50 oder 03.22.20
auf Version 04.42.00 korrekt und ohne Datenverlust durchführen können,
müssen Sie die folgenden Schritte durchführen.
1) Deinstallieren
Workstations.
Sie
einige
Anwendungen
auf
allen
Netzwerk-
Stoppen Sie alle IP Director-Dienste (SynchroDB, IP-Routing und IPScheduler).
Gehen Sie in Windows auf ‚Start’ Æ ‚Einstellungen’ Æ ‚Systemsteuerung’ Æ
‚Hinzufügen oder Entfernen von Programmen’.
Deinstallieren Sie XSecure Manager (oder jede Version vor 01.00.07).
Deinstallieren Sie Contour Design Shuttle Pro.
2) Kopieren Sie die Datei 04.42.00.zip auf die lokale Festplatte sowohl
in C: und R:, und entpacken Sie die Datei im Programmordner.
3) Führen Sie für Version 4 setup.exe auf den IP Director-Workstations
aus, auf denen es noch nicht installiert ist.
4) Folgen Sie den Schritten des Konfigurationsassistenten. (Weitere
Informationen finden Sie im vorhergehenden Kapitel.)
Installieren Sie alle erforderlichen Grundvoraussetzungen (z.B. XSecure
Manager 01.00.07)
Wenn alle Grundvoraussetzungen mit „Don’t Install“ angezeigt werden,
klicken Sie auf Cancel , um die Konfiguration zu beenden.
Starten Sie die IP Director-Workstation neu.
17
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Hinweis
Sie müssen die Osprey- oder AJA-Videotreiber nur installieren,
wenn diese Karten im System physisch vorhanden sind.
5) Öffnen Sie aus der Taskleiste unten rechts die Remote InstallerAnwendung auf einer IP Director-Workstation.
6) Öffnen Sie die Remote Installer-Anwendung.
Warten Sie, bis alle Remote Installer in der Workgroup aktualisiert sind.
Wählen Sie nach Abschluss in der obersten Menüleiste „Restart All Remote
Installer“ aus.
Hinweis
Wenn Sie IP Director-Workstations mit Version 3 in einer
Workgroup mit Version 4 einsetzen, werden diese auf die aktuelle
Version von Remote Installer aktualisiert. Wenn Sie IP DirectorWorkstations mit Version 3 behalten möchten, grenzen Sie die
Workstations in einer separaten Workgroup ab.
7) Öffnen Sie die Remote Installer-Anwendung nach dem Neustart erneut.
Überprüfen Sie alle jetzt im Fenster angezeigten IP Director-Workstations.
Installieren Sie das Paket 04.42.00.ipd.
Warten Sie, bis alle Workstations aktualisiert wurden.
8) Führen Sie ein Upgrade Ihrer Datenbank durch.
Wir empfehlen sehr zuerst eine Datensicherung Ihrer aktuellen Datenbank zu
erstellen bevor Sie diesen Schritt starten.
9) Sichern Sie ihre Datenbank in einer Datei; klicken Sie dazu mit der
rechten Maustaste auf die Datenbank und wählen Sie Backup aus.
Überprüfen Sie den Dateinamen der Sicherung und wählen Sie Backup.
18
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
10) Verwenden Sie für das Upgrade Ihrer Datenbank die entsprechenden
Scripts:
Upgrade von Version 03.13.50 (3.11.20 Datenbank).
Führen Sie das Script Upgrade_03_11_20_to_03_11_60.sql aus.
Führen Sie das Script Upgrade_03_11_60_to_04_40_50.sql aus.
Upgrade von Version 03.22.20 (03.11.60 Datenbank).
Führen Sie das Script Upgrade_03_11_60_to_04_40_50.sql aus.
11) Starten Sie die IP Director-Workstation neu.
Hinweis
Nach der Konfiguration eines Remote Installers wird das Fenster
„Choose Network Interface“ geöffnet. Wählen Sie die richtige
Netzwerk-Schnittstelle zum Erreichen der Datenbank aus (siehe
Kapitel „Menü des Remote Installers“).
Hinweis
Prüfen Sie nach dem Upgrade auf Version 4 die XSecure-Codes.
Die Funktion Production Playlist wird durch einen neuen Code
geschützt. Auch wenn Sie über eine Vollversion von IP Director
verfügen, müssen Sie EVS einen Production Playlist-Code (50)
anfordern.
Weitere Informationen erhalten Sie von unserem Büro.
Hinweis
Nach der Ausführung des Vorgangs „Installieren der Version/
Installieren des Pakets“ in der Workgroup oder des Vorgangs
„Version senden“ an einen einzelnen IP Director wird der
Prüfschleifenadapter automatisch deaktiviert. Dieser SoftwareNetzwerkadapter wurde seit Version 3 für Standalone-Betriebe
verwendet. Dieser Adapter verursachte Wartezeiten im IP DirectorNetzwerk und innerhalb der IP Director-Anwendung.
19
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
4.3
STARTEN DER REMOTE INSTALLERSOFTWARE
Zum Starten des Remote Installers von IP Director auf einer Maschine
klicken Sie mit der rechten Maustaste in der Windows XP-Symbolleiste auf
dieses Symbol.
Wählen Sie aus dem Kontextmenü „Open Configurator“ aus.
Das Anmeldefenster wird angezeigt.
Geben Sie den Anmeldenam en und das Kennwort ein, das Ihnen von Ihrem
Administrator vergeben wurde.
Hinweis für den Administrator
Wenn Sie selbst der Administrator sind und sich erstmalig
anmelden, müssen Sie folgenden Anmeldenamen und folgendes
Kennwort (Unterscheidung zwischen Groß- und Kleinschreibung)
verwenden:
Login: administrator
Password: evs
Hinweis
Falls keine gültige Datenbank wiederhergestellt werden kann,
werden Anmeldenamen und Kennwort „Administrator/evs“ nicht
wirksam.
Wenn die Datenbank aufgrund eines Netzwerkproblems oder weil
die lokale Datenbank angehalten wurde, nicht erreicht wird, werden
Anmeldenamen und Kennwort „Administrator/evs“ ebenfalls nicht
wirksam.
20
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Falls Ihre Workstation nicht mehr an die zuletzt verwendete Datenbank
angeschlossen ist, wird ab Version 4 dieses Fenster angezeigt.
Klicken Sie auf Yes, um das Fenster zur Datenbankkonfiguration zu öffnen.
Ändern Sie den Servernamen (Computername oder IP-Adresse), um Ihre
neue Datenbank mit einer gültigen Anmeldung und einem gültigen Kennwort
anzugeben.
Hinweis
Alle IP Director-Workstations verfügen über ihre eigene Datenbank.
Im Standalone-Modus geben Sie den Computernamen oder die IPAdresse Ihrer Workstation an.
Wenn keine Ethernet-Aktivität an einem beliebigen Netzwerkadapter
vorliegt, starten Sie die Workstation neu. Der Remote Installer
zeigt automatisch auf die IP-Adresse 127.0.0.1 (das ist die lokale
Standard-Host-Adresse in Windows).
21
Ausgabe 1A
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Wenn Sie die Anwendung gestartet haben, ändert sich das Symbol für den
Remote Installer in Ihrer Symbolleiste wie folgt.
Dieses Remote Installer Fenster wird geöffnet.
Nach dem Start können Sie alle zu dem Netzwerk gehörenden Workstations
sehen.
Aufgrund eines Konfigurationsproblems wird mehr als eine Workgroup in der
Anwendung angezeigt. In der unteren linken Ecke wird die Nummer der
Maschine im Netzwerk angezeigt.
22
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Jede blaue horizontale Linie stellt eine IP Director-Workstation dar und wir d
durch den Computernamen und die IP-Adresse gekennzeichnet.
Jede Maschine im Netzwerk wird wie folgt dargestellt.
Ein Element wird in 5 Module unterteilt:
IPD-Routing: Zum Starten des Routing-Services von IP Director (siehe
Kapitel „Management des Routing-Services von IP Director“).
SynchroDB: Zum Starten des
„Management von SynchroDB“).
IP Director: Zum Starten der
„Konfiguration von IP Director“).
SynchroDB-Services
(siehe
Kapitel
IP Director-Anwendung
(siehe
Kapitel
IP-Scheduler: Zum Starten des IP Scheduler-Netzservices (siehe Kapitel „IPScheduler“).
VTR Engine: Zum Starten des VTR-Modulservices (siehe Kapitel „VTRModul“).
Ein Hintergrund in GELB bedeutet, dass einige Software-Komponenten von
IP Director mit inkompatiblen Versionen vorhanden sind, oder dass auf
einigen Workstations nicht die gleiche Version installiert wurde.
Ein Hintergrund in BLAU bedeutet, dass die Maschine die gleiche Version
wie die erste Workstation in der Liste hat und kein Konflikt erkannt wird.
Eine Hintergrund in ROT bedeutet, dass ein Konflikt in den
Konfigurationseinstellungen erkannt wurde (SynchroDB XT-Management,
Routing-Nummer, DB-Konfiguration…)
Hinweis
Dieses Symbol gibt die Workstation an, wo der Remote Installer
geöffnet ist.
Dadurch kann der Benutzer die Workstation einfach lokalisieren,
die Sie gerade in die Liste eingesetzt haben.
23
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
An der ganz rechten Seite jeder Workstation wird die Versionsnummer des
Remote Installers angezeigt.
Diese Information kann nützlich sein um zu prüfen, ob alle Workstations
über die richtige Version des Remote Installers verfügen. Diese
Versionsnummer muss der Versionsnummer entsprechen, die in der oberen
linken Ecke der Anwendung angezeigt wird.
4.4
MENÜ DES REMOTE INSTALLERS
File: Zum Beenden des Remote Installers.
Change Network Interface: Zum Angeben der Netzwerk-Schnittstellen für
die Verbindung mit der Datenbank und anderen Workstations.
Wählen Sie die IP-Adresse für die richtige Schnittstelle aus, falls Sie nach
der Installation der Remote Installer-Konfiguration diese Angabe vergessen
haben.
Hinweis
Diese Option wird nur angezeigt, wenn verschiedene Schnittstellen
an der Workstation verfügbar sind.
Restart All Remote Installer: Zum Senden eines Neustart-Befehls an den
Remote Installer jeder Workstation.
Refresh: Zum Aktualisieren der aufgelisteten Workstations, die vom Remote
Installer erkannt werden. (Die Aktualisierung wird automatisch mit einem
Time-Out ausgeführt.)
24
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
4.5
Ausgabe 1A
WORKGROUP-FUNKTIONEN
Für eine Workgroup stehen Ihnen 5 Funktionen zur Verfügung.
Start All Programs:
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um alle Programme (IPD-Routing,
SynchroDB, IP Director und IP-Scheduler, VTR-Modul, falls Autostart
aktiviert ist) auf allen IP Director-Workstations Ihrer Workgroup zu starten.
Stop All Running Programs:
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um alle laufenden Programme (IPDRouting, SynchroDB, IP Director und IP-Scheduler, VTR-Modul) auf allen
Workstations Ihrer Workgroup zu stoppen.
Install Version:
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um ein neues Paket oder eine neue
Version von Remote Installer zu installieren. Diese Installation gilt für die
IP Director-Workstations innerhalb der aktuellen Workgroup.
• Wählen Sie Install Package, um ein IP Director-Paket (die .ipd-Datei)
zu installieren.
Das Paket wird importiert und automatisch aktiviert. Zu einem Paket
gehören die kompatiblen Versionen von IPD Routing, SynchroDB,
IP Director, IP Scheduler und VTR-Modul.
Weitere Informationen finden Sie in Abschnitt „ Installieren des Pakets“ in
diesem Dokument.
25
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
• Wählen Sie Install Remote Installer Version, um die Installation der
aktuellen Version von Remote Installer zu erzwingen.
Die Version von Remote Installer wird für alle IP Director-Workstations
innerhalb der aktuellen Workgroup eingesetzt.
Weitere Informationen finden Sie in Abschnitt „Installieren der Version von
Remote Installer“ in diesem Dokument.
Configure:
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um alle Workstations Ihrer Workgroup zu
installieren. (Weitere Inform ationen finden Sie auch in Kapitel „Konfiguration
allgemeiner Parameter“.)
Launch Plugin:
Über diese Schaltfläche können Sie ein Plug-In starten.
(Weitere Informationen finden Sie auch in Kapitel „Plug-In“.)
Database:
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf diese Schaltfläche, um die
Datenbank zu konfigurieren, zu sichern, wiederherzustellen, zu bereinigen
oder ein Script auszuführen. (Weitere Informationen finden Sie in Kapitel
„Datenbankkonfiguration“.)
26
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
4.6
Ausgabe 1A
PLUG-INS
Klicken Sie auf Launch Plugin, um ein Fenster zum Durchsuchen des PlugIn-Ordners zu öffnen.
Verschiedene Plug-Ins stehen zur Verfügung:
• [IP]Director_Delete_MetadataProfiles.hta: Mit diesem Plug-In wird ein
Metadatenprofil in der IP Director-Datenbank gelöscht. (Weitere
Informationen
finden
Sie
in
Kapitel
„Metadatenprofil“
im
Benutzerhandbuch.)
27
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
[Delete Metadata Profile]
Wählen Sie in der Liste ein Metadatenprofil aus und klicken Sie auf
Delete Profile, um es aus der Datenbank zu löschen.
• ClipListFromProtectM edia.hta: Mit diesem Plug-In können Sie über
geschützte
Medienclips
(oder
Master-Clips)
erstellte
Sub-Clips
kennzeichnen, und vom Server löschen. Dadurch kann die Restzeit auf
dem Server erhöht werden.
• EVS-DB-Logs.hta: Über dieses Plug-In erhalten Sie Informationen zur
SQL-Datenbank. Dieses Plug-In muss lokal auf der Workstation ausgeführt
werden, auf der sich die Datenbank befindet.
28
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
[Get SQL configuration]
Anzeigen der SQLServer-Version.
[Get blocking connections list]
Auflisten der SQL-Verbindung, die andere SQL-Verbindungen blockiert.
Dies ist für die Bestimmung hilfreich, welche Workstation / Anwendung
eine Tabelle sperrt und weitere Verbindungen für den Zugang zu dieser
Tabelle verhindert.
[Get lock list]
Auflisten der Tabellen
blockiert sind.
oder
Objekte,
die durch
SQL-Verbindungen
[Get index fragmentation report]
Anzeigen der Fragmentierungsstatistiken in Tabellen und Indizes.
Farbcodierung:
o
Spaltenzeilen:
< 10.000 Zeilen in der Tabelle: Hellblau
< 100.000 Zeilen in der Tabelle: Mittelblau
< 1.000.000 Zeilen in der Tabelle: Dunkelblau
o
Spaltenbereiche:
Gelb: bei 1 oder 2 Bereichen mehr als normal
Orange: bei mehr als 2 Bereichen mehr als normal
o
Spaltenbereichswechsel:
Gelb: bei 1 oder 2 Bereichswechsel mehr als norm al
Orange: bei mehr als 2 Bereichswechsel mehr als normal
o
Spalten-Scan-Dichte:
Orange: bei Dichte < 75 %
Rot: bei Dichte < 50 %
o
Farbe wird nur verwendet, wenn beste Ergebniszahl > 5
[Dump all the information to a log file]
Speichern der obigen Informationen in einer Textdatei. Diese Datei kann
aus Gründen zur Fehlersuche und -behebung an EVS gesendet werden.
29
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
• EVS-DB-Mirroring-Setup.hta: Dieses Plug-In ist eine kleine HTA-Datei
(HTML-Anwendung). Diese wurde für eine einfache Durchführung von
Verwaltungsaufgaben in Bezug zum DB-Spiegeln auf SQL Server 2005
entwickelt. Das Plug-In wird lokal auf dem SQL-Server verwendet.
Im folgenden Screenshot werden die verfügbaren Verwaltungsaufgaben
angezeigt.
[Setup DB Mirroring]
Starten der Datenbank-Spiegelung zwischen
Konfigurieren der Witness-Workstation.
SQL2005-Servern
und
[Stop DB Mirroring]
Stoppen der Datenbankspiegelung.
[FailOver DB Mirroring]
Starten einer manuellen Ausfallsicherung. Die Spiegelungsfunktionen
wechseln zwischen zwei SQL-Servern.
[Remove Witness from DB Mirroring]
Entfernen der Witness-Konfiguration aus der ausgewählten, gespiegelten
Datenbank.
[Restore Mirrored DB]
Wiederherstellen einer durch eine Spiegelung gesperrten Datenbank aus
einer Sicherungsdatei.
30
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
• EVS-DB-Tool.hta: Dieses Plug-In kann Wartungsaufgaben auf dem
lokalen
SQL-Server
erstellen,
eine
Protokoll-Versandnachbildung
zwischen zwei SQL-Servern anlegen, eine lokale Datenbank sichern oder
eine lokale Datenbank anhand der auf dem lokalen Server
aufgezeichneten letzten Sicherungen wiederherstellen.
Wählen Sie diese Datei aus und klicken Sie auf Open. Das folgende
Fenster wird geöffnet.
[Create Maintenance Jobs]
In diesem Teil des Tools werden die im ersten Teil des Dokuments
erläuterten Wartungsaufgaben angelegt.
Erstellte Aufgaben sind.
o
DB-Vollsicherung jede Stunde
o
Sicherung des DB-Transaktionsprotokolls aller 15 Minuten
o
Wiederherstellung eines DB-Index jeden Tag um 02:00
o
Vollsicherung der Systemdatenbank jeden Tag um 03:00
o
MSDB-Bereinigung und autom atische Sicherung aller 15 Minuten
[Backup a Database]
Erstellen einer manuellen Vollsicherung oder einer
Transaktionsprotokoll von der angegebenen Datenbank.
Sicherung
des
31
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
[Restore a Database from History]
Wiederherstellen einer Datenbank aus den letzten Sicherungen. Die
Sicherungsdatei wird vom lokalen SQL-Server bezogen. Hiermit kann eine
vorhergehende Version der lokalen Datenbank einfach wiederhergestellt
werden, jedoch keine Datenbank von einem anderen Server.
[Restore a Database from File]
Wiederherstellen einer Datenbank aus einer Sicherungsdatei.
Die Datenbank wird mit dem originalen Namen im Standardverzeichnis des
lokalen Servers wiederhergestellt.
Dieser Teil des Tools wurde speziell zum Wiederherstellen von
Datenbanken von einem anderen Server mit einem anderen DatenbankOrdnerpfad entwickelt.
[Manually Rebuild Database Indexes]
Neuaufstellen aller in der angegebenen Datenbank definierten Indizes.
[Create ROBOCOPY Job]
Erstellen einer Aufgabe zum Reproduzieren eines Ordners für eine
Netzwerkbeteiligung
(üblicherw eise
zum
Reproduzieren
von
Sicherungsdateien in einem anderen Speicher).
32
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
• EVS-DB-Witness-Setup.hta: Dieses Plug-In unterstützt Sie beim
Installieren und Konfigurieren von Witness Instance SQL Server 2005
Express, um eine gespiegelte SQL-Datenbank zu überprüfen. Dies MUSS
auf einem SQL2005-Server ausgeführt werden, und darf NICHT direkt auf
einer IP Director-Workstation ausgeführt werden, um einen korrekten
Abschluss zu erreichen.
[Install Witness Instance on a workstation]
Dieser Teil des Tools installiert ‚SQL Server 2005 Express Edition’ auf der
angegebenen Workstation in der gesamten Konfiguration, die für die
Unterstützung der Witness-Funktion der SQL-Spiegelung benötigt wird.
[Add Witness to DB Mirroring]
Nach der Installation von ‚Witness Instance’ in einer Workgroup
konfiguriert dieses Tool den DB-Server mit den Witness-Einstellungen, um
die Mindestanforderungen der SQL2005-Spiegelung mit Ausfallsicherung
zu erfüllen.
[Remove Witness from DB Mirroring]
Entfernen der Witness-Konfiguration aus der ausgewählten, gespiegelten
Datenbank.
33
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
• EVS-DNS-Configuration.hta: Dieses Plug-In unterstützt Sie beim
Konfigurieren eines DNS-Servers in einem IP Director-Netzwerk. Hiermit
werden ebenfalls die Konfigurationen in allen Workstations eingetragen.
Der DNS-Server reduziert die Wartezeiten von IP Director.
[Add DNS zone]
Hinzufügen eines Vorlauf-DNS-Bereichs und/oder eines RücklaufSuchbereichs zu einem primären oder sekundären DNS-Servers.
Das Tool führt folgende Prüfungen aus:
o
ob der DNS-Server installiert ist (installieren Sie ihn andernfalls),
o
ob der DNS-Server gestartet wurde (starten Sie ihn andernfalls),
o
ob der DNS-Suffix auf beiden DNS-Servern konfiguriert wurde,
o
Erstellen der DNS-Bereiche auf den DNS-Servern.
[Remove DNS zone]
Deaktivieren des DNS-Bereichs auf einem DNS-Server.
[Propagate DNS conf ig to clients]
34
o
Anwenden einer DNS-Konfiguration auf externe Workstations (in
einer Client-Liste)
o
Die Datei mit der Client-Liste enthält die Liste aller Workstations,
auf denen die DNS-Konfiguration fortgesetzt wird.
o
Die primäre DNS wird als primärer DNS-Server an der NetzwerkSchnittstelle am definierten Netzwerk konfiguriert.
o
Die sekundäre DNS wird als sekundärer DNS-Server an der
Netzwerk-Schnittstelle am definierten Netzwerk konfiguriert.
o
DNS-Suffix
festgelegt.
o
Das Netzwerk unterstützt die Bestimmung, an welcher NetzwerkSchnittstelle diese Konfiguration angewendet werden soll.
wird
als
primärer
DNS-Suffix
in
der
Workstation
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
• Users Plugin.plugin: Mit diesem Plug-In werden Benutzer oder Profile
importiert und exportiert.
Wählen Sie die Anwendung aus, und klicken Sie auf Open. Anschließend
wird die Anwendung geöffnet.
Hier haben Sie die Möglichkeit, Benutzer oder Profile zu im portiert und zu
exportiert.
[Import]
Klicken Sie zum Importieren von Benutzern oder Profilen auf die
Schaltfläche Import . Das Durchsuchfenster wird angezeigt.
Wählen Sie den Ordner aus, in dem die benutzerdefinierten XML-Dateien
gespeichert sind. Wählen Sie die zu importierenden Benutzer aus und
klicken Sie auf Open. Der Importvorgang erfolgt.
35
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Falls der Benutzer oder das Profil in der Datenbank bereits vorhanden ist,
wird eine Warnung angezeigt.
Klicken Sie zum Ersetzen auf Yes, oder auf No, wenn der Benutzer oder
das Profil nicht überschrieben werden soll.
Dieses Fenster bestätigt einen erfolgreichen Im portvorgang.
[Export]
Wählen Sie zum Exportieren bestimmter Benutzer oder Profile diese in der
Benutzerliste aus und klicken Sie auf die Schaltfläche Export selected
user(s). Das Durchsuchfenster wird geöffnet.
Wählen Sie einen benutzerdefinierten Exportordner aus und klicken Sie
auf OK. Für jeden ausgewählten Benutzer wird eine XML-Datei angelegt.
Klicken Sie zum Exportieren aller Benutzer auf die Schaltfläche Export
all, und wählen Sie in den Durchsuchfenster den benutzerdefinierten
Exportordner aus. Für jeden Benutzer wird eine XML-Datei angelegt.
36
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
• Delete_Old_Thumbnails_Files.vbs: Mit diesem Plug-In werden alle auf
der Festplatte vorhandenen Miniaturansichten gelöscht, jedoch keine
Miniaturansichten für Clips in der Datenbank.
Wählen Sie die Datei aus und klicken Sie auf Open. Das Skript wird
ausgeführt.
• SQL_Initialize_Jobs_server.vbs: Mit diesem Plug-In werden die SQLAufgaben nach einer Änderung des Computernamens aktualisiert.
Wählen Sie die Datei aus und klicken Sie auf Open. Das Skript wird
ausgeführt.
37
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
4.7
INSTALLIEREN EINER VERSION VON
REMOTE INSTALLER
Innerhalb einer Workgroup wird die Version von
autom atisch für alle IP Director-Workstations ergesetzt.
Remote
Installer
Wählen Sie im Menü Install Version > Install Remote Installer Version.
Der Remote Installer beginnt die Installation der Version auf allen
Workstations innerhalb der aktuellen Workgroup.
Der Fortschrittsbalken zeigt in jeder im Remote Installer aufgeführten
Workstation das Fortschreiten der Installation an.
Warten Sie bis alle Vorgänge abgeschlossen sind.
Hinweis
Sie haben die Möglichkeit die aktuelle Version von Remote Installer
auf jeder Workstation separat zu installieren.
38
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die entsprechende Maschine und
wählen Sie Send Current Remote Installer Version.
Es wird ein Einblendfenster angezeigt.
Klicken Sie auf Yes, und warten Sie, bis der Vorgang abgeschlossen ist.
39
Ausgabe 1A
4.8
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
INSTALLIEREN DES PAKTES
Wählen Sie nach der Installation von Remote Installer auf jeder Workstation
das Menü Install Version > Install Package.
Eine Warnung wird angezeigt, dass laufende Services (IPD-Routing,
SynchroDB, IP Director, IP-Scheduler und VTR-Modul) im Netzwerk vor der
Installation gestoppt werden.
Wählen Sie nach dem Stoppen der Services auf jeder Workstation das Menü
Install Version > Install Package erneut.
In dem geöffneten Fenster können Sie das Verzeichnis durchsuchen, wo die
Datei des IP Director-Pakets gespeichert ist. Die Datei hat die Erweiterung
.ipd. Gewöhnlich hat die Datei den gleichen Namen wie die Version des
IP Director-Pakets.
40
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Klicken Sie auf Open. Der Remote Installer beginnt die Installation des
Pakets auf allen Workstations.
Der Fortschrittsbalken zeigt in jeder im Remote Installer aufgeführten
Workstation das Fortschreiten der Installation an.
Warten Sie, bis alle Vorgänge abgeschlossen sind.
Nach dem Aktualisieren zeigt die blaue Farbe an, dass die Version
erfolgreich installiert wurde; alle Workstations entsprechen einander und
haben kompatible Versionen.
Hinweis
Sie haben die Möglichkeit, eine spezielle Version oder die aktuelle
Version von Remote Installer auf jeder Workstation separat zu
installieren. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die
entsprechende Maschine und wählen Sie Send Version oder Send
Current Remote Installer Version.
Wählen Sie in diesem Kontextm enü Start All, um alle Programme
zu starten, oder Configure Database, um eine bestimmte
Datenbankkonfiguration
in
der
ausgewählten
Workstation
durchzuführen.
41
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
4.9
DATENBANKKONFIGURATION
Verwenden Sie die Schaltfläche Database für Folgendes:
o
Definieren aller Datenbankparameter,
IP Director-Umgebung benötigt werden
o
Sichern Ihrer Datenbank in einer Datei
o
Wiederherstellen
Datenbankdatei
o
Bereinigen der Datenbank
o
Ausführen von Skripts (beispielsweise für den Upgrade einer älteren
Version der Datenbank auf das aktuelle DB-Format oder Anzeigen
der DB-Information zum Kennzeichnen der wiederhergestellten DBDatei oder -Version)
einer
leeren
oder
die
einer
zum
Einrichten
vorher
der
gesicherten
Konfigurieren der Datenbank
Zum Konfigurieren Ihrer Datenbank klicken Sie mit der rechten Maustaste
auf die Schaltfläche Database und wählen Sie aus dem Kontextmenü
Configure aus.
Rechts unten in der Remote Installer-Anwendung zeigt das rote Datenbankfeld
einen Datenbankkonflikt innerhalb der definierten Workgroup an.
Dieses neue Fenster wird eingeblendet.
Wählen Sie den Namen oder die IP-Adresse Ihres Datenbankservers aus.
42
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Dazu müssen Sie genau wissen, auf welchem PC die Datenbank gehostet
wird. Überprüfen Sie dies vor dem Einrichten.
Klicken Sie auf OK. Das Datenbankfenster wird angezeigt.
Database Name: (Unter normalen Umständen wird dies nicht geändert.)
Standardmäßig ist dies der Name der Datenbank im Netzwerk ‚IpRemote’.
EVS empfiehlt diesen Standardwert unbedingt beizubehalten.
Server: Angeben des Servernam ens auf dem sich die Datenbank befindet.
Dieser Server kann die lokale IP Director-Workstation, eine andere
IP Director-Workstation oder ein zugehöriger SQL-Datenbankserver sein. Sie
können die IP-Adresse der Workstation oder den Computernamen angeben.
Hinweis
Wenn im gleichen IP-Netzwerk mehr als 3 IP Director-Workstations
zusammengeschlossen sind muss die Datenbank auf einer
gesonderten Workstation ausgeführt werden. Der SQL-Server muss
ein SQL-Server 2005 Standard Edition (oder ein vorhandener SQL
Server 2000 mit SP4) mit dem Betriebssystem Windows 2003
Server sein.
43
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Username: (Üblicherweise nicht geändert) Standardwert: (sa). Sie können
diesen Wert ändern, solange der Benutzername der Datenbank auch
geändert wurde.
Password: (Üblicherweise nicht geändert) Standardwert: (evs). Sie können
diesen Wert ändern, solange das Kennwort der Datenbank auch geändert
wurde.
Klicken Sie nach dem Ändern der Felder auf Save.
Hinweis
Durch Klicken mit der linken Maustaste auf diese Schaltfläche wird
das Fenster „Database Configuration“ automatisch gestartet. Wenn
jedoch mehrere Workstations im Netzwerk in Betrieb sind wird eine
Warnmeldung angezeigt, um zu verhindern, dass alle laufenden
Anwendungen gestoppt werden.
Falls die Schaltfläche Database grün angezeigt wird, wurde die DBKonfiguration erfolgreich durchgeführt.
44
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Sichern der Datenbank
Zum Anlegen einer Sicherungsdatei Ihrer Datenbank klicken Sie mit der
rechten Maustaste auf die grüne Schaltfläche Database und wählen Sie aus
dem Kontextmenü Backup aus.
Das Fenster „Backup Database“ wird geöffnet.
Backup Name: Angeben des Namens der Sicherungsdatei.
Der Standardwert ist der aktuelle DB-Versionsnam e + Datum.
Hinweis
Es wird nicht empfohlen, die originale, mit der Software gelieferte
DB-Datei zu überschreiben. Es wird em pfohlen, den Namen der
Datei zu ändern, um die Inhalte der zu sichernden Datenbank am
besten zu beschreiben.
Beispiel: IpRemote_04_40_50_080328_ MyFacilityName
45
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Backup
Files:
Auf
dem
lokalen
PC
gefundene,
Sicherungsdateien (für die aktuelle Datenbankversion).
vorhandene
Überprüfen Sie die Parameter. Falls diese nicht korrekt sind, klicken Sie auf
Cancel und wählen Sie aus dem Kontextmenü Configure aus, um die Werte
zu ändern.
Falls die Parameter korrekt sind, geben Sie einen Namen für die
Sicherungsdatei ein.
Die vorhandenen Sicherungsdateien (für die aktuelle Datenbankversion)
werden im rechten Fenster angezeigt. Wählen Sie eine aus.
Falls Sie die vorhandene Datei überschreiben möchten, geben Sie dies hier
an.
Die Sicherungsdatei wird in der Workstation angelegt, auf der die
Sicherungsfunktion
durchgeführt
wird
und
im
Ordner
c:\Programmdateien\EVS
Broadcast
Equipment\ IP
Director\Database gespeichert.
Klicken Sie auf Backup, um die Sicherungsdatei anzulegen.
Klicken Sie auf OK.
46
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Wiederherstellen der Datenbank
Zum Wiederherstellen einer Sicherungsdatei für Ihre Datenbank klicken Sie
mit der rechten Maustaste auf die grüne Schaltfläche Database und wählen
Sie aus dem Kontextmenü Restore aus.
Das Fenster „Restore Database“ wird geöffnet.
Überprüfen Sie die Parameter der Datenbankinformationen. Falls diese nicht
korrekt sind, klicken Sie auf Cancel und wählen Sie aus dem Kontextmenü
Configure aus, um die Werte zu ändern.
Falls die Parameter korrekt sind, wählen Sie in Ausschnitt ‚Backup
Information’ in der linken Fensterliste die Datenbankversion der Sicherung
aus, die Sie wiederherstellen möchten. Wählen Sie in der rechten
Fensterliste die Datei aus.
47
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Klicken Sie auf Restore.
Klicken Sie zum Abbrechen des Vorgangs auf No, klicken Sie zum
Wiederherstellen der Datenbank auf Yes.
Klicken Sie nach Abschluss auf OK.
48
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Bereinigen der Datenbank
Zum Bereinigen Ihrer Datenbank klicken Sie mit der rechten Maustaste auf
die grüne Schaltfläche Database und wählen Sie aus dem Kontextmenü
Clean aus.
Das Fenster „Clean Database“ wird geöffnet.
Server: Anzeigen des Servernamens, wo sich die aktuelle Datenbank
befindet.
Database: Anzeigen des Namens der aktuell konfigurierten Datenbank.
Version: Anzeigen der Version der zurzeit auf dem DB-Server aktivierten
Datenbank.
Überprüfen Sie die Parameter. Falls diese nicht korrekt sind, klicken Sie auf
Cancel und wählen Sie aus dem Kontextmenü Configure aus, um die Werte
zu ändern.
49
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Falls die Parameter korrekt sind, klicken Sie auf Clean.
Klicken Sie zum Abbrechen des Vorgangs auf No, klicken Sie zum
Bereinigen der Datenbank auf Yes.
Warten Sie bis der Vorgang abgeschlossen ist.
Klicken Sie auf OK.
50
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Ausführen eines Skripts
Zum Ausführen eines SQL-Skripts in Ihrer Datenbank klicken Sie mit der
rechten Maustaste auf die grüne Schaltfläche Database und wählen Sie aus
dem Kontextmenü Execute Script aus.
Vergewissern Sie sich vor der Ausführung eines beliebigen Skripts, dass das
SQL-Servermodul auf Ihrem Datenbankserver ausgeführt wird.
Das Fenster „Execute Script“ wird geöffnet.
Server: Anzeigen des Servernamens, wo sich die aktuelle Datenbank
befindet.
Database: Anzeigen des Namens der aktuell konfigurierten Datenbank.
51
Ausgabe 1A
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Version: Anzeigen der Version der zurzeit aktivierten Datenbank.
Überprüfen Sie die Parameter. Falls diese nicht korrekt sind, klicken Sie auf
Cancel und wählen Sie aus dem Kontextmenü Configure aus, um die Werte
zu ändern.
Falls die Parameter korrekt sind, klicken Sie auf die Schaltfläche zum
, um das auszuführende Skript auszuwählen.
Durchsuchen
Für ein Upgrade Ihrer Datenbank führen Sie das entsprechende UpgradeSkript durch.
Wählen Sie beispielsweise für ein Upgrade von Version 04.20.20 auf Version
04.40.50 die Datei „Upgrade_04_20_20_to_04_40_50.sql“.
Wählen Sie die Skriptdatei aus und klicken Sie auf Open.
52
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Klicken Sie auf Execute.
Klicken Sie zum Abbrechen des Vorgangs auf No, klicken Sie zum Ausführen
des Skripts auf Yes.
Wenn das Skript ausgeführt wurde, teilt Ihnen das System den erfolgreichen
Abschluss mit.
53
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Im Folgenden finden Sie ein Beispiel für das Skript „GetInfoDB.sql“.
Dieses Skript ist sehr hilfreich für die Kennzeichnung des Status der
aktuellen SQL-Version, des Service Packs und der wiederhergestellten
Datenbankversion.
In diesem Beispiel können Sie Folgendes kennzeichnen:
SQLDB wird von einem SQL DB-Server(DB64500) gehostet und nicht on
einer IP Director-Workstation.
Die SQLDB ist eine SQL2005-Edition (9.00.3042.00).
Die SQLDB verfügt über Service Pack 2 (SP2).
Die IpRemote-Datenbank hat keine Daten, da für alle Clips, Playlists,
Protokolltabellen, LSMs usw. keine Informationen angezeigt werden.
Klicken Sie auf Close.
54
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
4.10 KONFIGURATION DER PARAMETER
Klicken Sie auf die Schaltfläche Configure.
Wichtig!
Vergewissern Sie sich, dass die Datenbankparameter vor dem
Konfigurieren aller Parameter korrekt definiert wurden. Weitere
Informationen finden Sie in Kapitel „Datenbankkonfiguration“.
Das Fenster „Edit Workgroup“ wird geöffnet.
In dem Konfigurationsfenster werden alle Parameter definiert, die zum
Einrichten der IP Director-Umgebung benötigt werden Diese Parameter
beziehen sich auf die folgenden Komponenten.
o
General: Durch die Anwendung verwendete Parameterkonfiguration.
o
Services: Konfiguration (definiert durch den Benutzer, verwendet
zur Protokollierung)
o
LAN and WAN: Konfiguration (für erweiterte Netzwerkkonfiguration)
o
Konfiguration
des
Auslastungsausgleichs
Netzwerkkonfigurationen.
o
Thumbnails: Konfiguration (definiert die automatische Erstellung
von Miniaturbildern, wenn ein Clip kreiert wird).
o
XML Unit: Konfiguration (definiert, welche XFile-Workstation die
Sicherung der Clips verwaltet)
o
Send to: Konfiguration für vordefinierte Pfade zum Verwalten, wenn
Clips über eine XFile XML-Anweisung verschoben werden sollen.
o
CleanEdit
Export:
Einstellungen
bezüglich
der
Datenbankintegration für ein CleanEdit-System zum Verwalten des
Clip-Austauschs mit CleanEdit.
o
Avid TM Export: Einstellungen bezüglich der Integration in eine
AVID Transfer Manager-Anwendung.
für
SyncroDB-
Hinweis
Vor dem Event ist eine Beratung mit EVS-Personal
notwendig.
o
Log Export: Einstellungen bezüglich Protokollexport an Dritte.
o
XT Export: Konfiguration für XT[2]-Ziele mithilfe einer GigabitÜbertragung durch die XT Access-Software.
55
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
4.10.1 KONFIGURATION DER ALLGEMEINEN PARAMETER
Wählen Sie die Registerkarte „General“.
Hi-Low Mode:
Nicht verfügbar für die Verwendung ohne direkte Beratung durch das EVSPersonal.
Dieser
Modus
erfordert
spezifische
Hardwareund
Konfigurationsbereitstellungen.
Keywords based on 64 characters:
IP Director kann mit Keywords entweder mit 12 Zeichen oder mit 64 Zeichen
arbeiten.
o
Im Modus mit 12 Zeichen:
Keywords werden Clips auf XT-Servern zugewiesen und sind in XTund IP Director-Benutzeroberflächen sichtbar (Clip-Keywords werden
zwischen der XT-Datenbank und der IP Director-Datenbank
synchronisiert).
o
Im Modus mit 64 Zeichen:
Keywords können 64 Zeichen lang sein, werden jedoch nicht mehr
den Clips auf dem XT-Server zugewiesen. Keywords, die auf dem
XT-Server definierten Clips zugeordnet sind, sind nur in XTBenutzeroberflächen sichtbar; Keywords, die auf IP DirectorWorkstations definierten Clips zugeordnet sind, sind nur in
IP Director-Benutzeroberflächen sichtbar. Protokoll-Keywords werden
nicht mehr den Protokollen zugeordneten Clips zugewiesen. (Es
erfolgt keine Keyword-Synchronisation zwischen IP Director und den
XT-Servern.)
56
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Werkseinstellung: deaktiviert. IP Director arbeitet normalerweise im Modus
mit 12 Zeichen.
Hinweis
EVS rät zur Verwendung des Modus mit 64 Zeichen nur bei
wichtigen Events oder Einrichtungen, wo diese Funktion benötigt
wird. Die Rückkehr in den Modus mit 12 Zeichen für Keywords kann
nur nach dem Löschen der IP Director-Datenbank erfolgen.
Automatically archive protect media:
Bei Aktivierung dieser Option werden alle geschützten, für eine
Protokolltabelle erstellten Medien autom atisch auf dem XFile archiviert, der
in den Einstellungen des XT-Servers als XFile für die StandardDatensicherung definiert wurde. Der Clip wird immer in den definierten
Session-Ordner in XFile verschoben.
Werkseinstellung: aktiviert.
Auto Log Off:
Auto Log Off Time: Das System wird automatisch abgemeldet, wenn
IP Director für ‚X’ Sekunden nicht verwendet wurde.
CSV Delimiter:
Gestattet die Auswahl eines CSV-Trennzeichens in .CSV-Dateien. Sie
können Semikolon, Komma, Tabulator oder Leerzeichen auswählen.
Werkseinstellung: Sem ikolon
Hinweis
Wenn Sie die CSV-Datei in Excel importieren möchten, müssen Sie
ein Trennzeichen verwenden, dass Ihren regionalen, innerhalb von
Windows definierten Einstellung Folge leistet. Beispiel: In Belgien
ist das Trennzeichen ein Semikolon, in Nordam erika ist das
Standardtrennzeichen dagegen ein Komma.
XFile XM L Prefix:
Ermöglichen des Einfügens eines Präfixes in alle XML-Dateien, die in einer
XFile-Einheit abgelegt werden. Dadurch kann für andere Geräte ein
eindeutiger Präfix zur Identifikation vorangestellt werden.
Werkseinstellung: XFILE_
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IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Hinweis
EVS empfiehlt die Verwendung des Standardwertes. Dieser
Parameter ist für benutzerdefinierte Projekte vorgesehen. Weitere
Informationen zu diesem Parameter erhalten Sie vom EVSPersonal.
Auto-refresh the navigation tree:
Dieser Parameter aktualisiert automatisch den Navigationsbaum im
Database Explorer von IP Director. Bei sehr großen Konfigurationen muss
dieser Parameter deaktiviert werden (üblicherweise beim Zusammenschluss
von mehr als 30 Workstations im gleichen IP-Netzwerk).
Auto-refresh in filter mode:
Dieser Parameter aktualisiert automatisch die Suchergebnisse im
Filtermodus im Database Explorer von IP Director. Bei sehr großen
Konfigurationen muss dieser Parameter deaktiviert werden (üblicherweise
beim Zusammenschluss von mehr als 30 Workstations im gleichen IPNetzwerk).
Max number of items to display in browser (if activated):
Angeben der maximalen Anzahl an Elementen (C lips, Protokolle usw.), die
gleichzeitig in einer Liste in der IP Director-Anwendung angezeigt werden
können.
Werkseinstellung: 1000
Auto-associate clips to logs:
Bei Aktivierung dieser Option werden die Clips mit dem Time Code des
Protokolls automatisch diesen Protokollen zugeordnet. Wenn diese Option
nicht aktiviert ist, ist die automatische Zuweisung zwischen Clips und
Protokollen nicht aktiv.
Werkseinstellung: aktiviert.
Auto associate clips at start up:
Bei Aktivierung dieser Option und wenn der SynchroDB-Dienst gestartet
wird, überprüft ein automatischer Prozess die Zuordnung der Clips zu den
Protokollen. Für diesen Vorgang wird viel CPU-Leistung in der DatenbankWorkstation verbraucht, was zu einer schleppenden Reaktion in der
IP Director-Benutzeroberfläche führen kann.
Werkseinstellung: aktiviert.
58
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Auto associate keywords to clips:
Diese Option gestattet, dass die protokollierten Keywords automatisch an
ihre zugewiesenen Clips übergeben werden. Bei Deaktivierung dieser Option
wird die Zuordnung der Keywords zu den entsprechenden Clips aufgehoben.
Beachten Sie, wenn die Option ‚Keywords based on 64 characters’ aktiviert
ist, dass die Keywords nicht an die Clips auf der XT-Seite übertragen
werden.
Werkseinstellung: aktiviert.
Auto associate level rating to clips:
Diese Option gestattet, dass die protokollierte Einstufung automatisch an
ihre zugewiesenen Clips übergeben wird. Bei Deaktivierung dieser Option
wird die Zuordnung der Einstufung zu den entsprechenden Clips
aufgehoben.
Werkseinstellung: aktiviert.
Notify associations:
Bei Aktivierung dieser Option wird eine Benachrichtigung an alle IP DirectorWorkstations gesendet, die Benutzeroberflächen zu aktualisieren, sobald
eine Clip- oder Protokollzuordnung erstellt oder gelöscht wurde. Ist diese
Option nicht aktiviert, werden diese Benachrichtigungen nicht automatisch
versendet
und
eine
manuelle
Aktualisierung
der
IP DirectorBenutzeroberfläche muss durchgeführt werden, um die Änderungen der Clipund Protokollzuordnung anzuzeigen. Diese Option sollte nur für sehr große
Konfigurationen deaktiviert werden, wenn die Zuordnungen nicht sofort
angezeigt und ständig aktualisiert werden müssen. Dadurch wird weniger
CPU-Leistung der Datenbank verbraucht und die Reaktionsfähigkeit der
IP Director-Schnittstellen verbessert.
Werkseinstellung: aktiviert.
Hinweis
Alle diese Parameter sind global für alle IP Director-Workstations
im Netzwerk. Sie brauchen nur ein Mal eingerichtet und können auf
jeder Workstation definiert werden.
Hinweis
Alle Dienste (IPD Routing, SynchroDB, IP Director, IP Scheduler
und VTR-Modul) müssen für die Bearbeitung dieser Registerkarte
gestoppt werden.
Nur die letzten 4 Parameter können bei laufenden Diensten
bearbeitet werden.
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IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
4.10.2 DIENSTEKONFIGURATION
Wählen Sie die Registerkarte „Services“.
Mithilfe dieser Funktion kann der Administrator einen anderen Benutzer zum
Starten der IP Director-Dienste statt dem Standardbenutzer von DVB
festlegen. Diese Einstellung sollte nur bei vollem Verständnis der
Auswirkungen geändert werden.
Die IP Director-Dienste können nicht als lokales System mit Zugriff auf
Netzwerkressourcen protokolliert werden. Der verwendete Standardbenutzer
ist DVB. Dieser Benutzer ist in allen EVS-Systemen vorhanden, um den
Austausch zwischen den Produkten zu erlauben.
Beispiel: IP Scheduler sendet XM L-Dateien an einen gemeinsamen XFileOrdner. Der DVB-Benutzer muss auch in der XFile-Workstation vorhanden
sein, damit diese Dateien einfach freigegeben werden können.
Die Änderung der durch die Dienste verwendeten Anmeldung kann einen
erheblichen Einfluss auf die Dateifreigabe und den Zugang zwischen EVSProdukten und anderen System Dritter haben.
Login:
Geben Sie den Anmeldenam en des Benutzers ein.
Werkseinstellung: dvb
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IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Password:
Geben Sie das Kennwort für den Benutzer ein.
Werkseinstellung: (leer)
Auto create the user:
Bei Aktivierung dieser Option wird ein neuer Benutzer auf allen durch den
Remote Installer erkannten Workstations angelegt (falls dieser Benutzer
nicht bereits vorhanden ist).
Werkseinstellung: deaktiviert.
Hinweis
Alle Dienste (IPD Routing, SynchroDB, IP Director, IP Scheduler
und VTR-Modul) müssen für die Anzeige dieser Registerkarte
gestoppt werden.
61
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
4.10.3 LAN- UND WAN-KONFIGURATION
Wählen Sie die Registerkarte „LAN and WAN“.
XT IP Addresses:
In diesem Feld werden Seriennummer, Netznummer, Name, IP-Adressen,
Ports, Benutzername und Kennwort des XT[2] angezeigt, der durch die
SynchroDB-Dienste innerhalb der Workgroup verwaltet wird.
Diese Werte können nicht bearbeitet werden; sie werden beim Senden über das
Gigabit-Ethernet für die XML-Prozesse (Senden an / Exportieren) verwendet.
Die SynchroDB- und IPD Routing-Dienste müssen gestartet werden, um die
Liste zu visualisieren. Nach dem Start der Dienste kann die Anzeige der
Liste einige Zeit in Anspruch nehmen.
Wichtig!
Mithilfe der neuen XT[2] Gigabit-Funktion können Clips auch über
ein TCP/IP-Netzwerk exportiert und gesendet werden. Für Ihren
XT[2] muss ein Upgrade mit einem GBX-Modul auf der HCTX-Karte
durchgeführt werden. Weitere Informationen erhalten Sie von EVS.
Hinweis
Die Einstellungen der HCTX-Gigabit-Verbindung werden in der
Multicam -Konfiguration SEITE 6 (SHIFT+F2, 5 x Bild-nach-unten)
eingestellt.
Weitere Informationen finden Sie im XT[2]-Handbuch „Technische
Referenz – Software“.
62
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
LAN – IP Address Ranges:
Während lokale IP Director-Workstations innerhalb des LAN Multicast für
den Datenaustausch verwenden, führen externe IP Director-Workstations
(WAN) den Datenaustausch mit den lokalen IP Director-Workstations (LAN)
innerhalb von IP-Adressbereichen über Unicast durch.
Wünschenswert ist die Definition kleiner Bereich an IP-Adressen, um den
Unicast-Datenaustausch auf eine minimale Anzahl an Adressen zu
reduzieren.
Werkseinstellung: (leer)
WAN – IP Addresses:
Lokale IP Director-Workstations (LAN) tauschen Daten über Unicast mit den
externen, im WAN-Bereich definierten IP Director-Workstations aus.
Werkseinstellung: (leer)
Hinweis
Alle Dienste (IPD Routing, SynchroDB, IP Director, IP Scheduler
und VTR-Modul) müssen für die Bearbeitung der IP-Adressbereiche
für LAN und WAN sowie der erweiterten Parameter gestoppt
werden.
Beispiel:
Es kann auf 4 IP Director-Workstations in einem Ethernet-Netzwerk (LAN)
und 1 IP Director über eine Internet-Verbindung (WAN) zugegriffen werden.
Geben Sie die Konfiguration wie folgt an.
63
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Advanced Parameters:
Wenn Sie auf die Schaltfläche Advanced Param eters klicken, wird dieses
Fenster geöffnet.
Mithilfe der LAN/WAN-Konfiguration haben Sie die Möglichkeit, die durch die
IP Director-Anwendung und alle Dienste verwendeten Ports zu ändern.
Ports: Werkseinstellungen
Multicast:
Werkseinstellungen
Innerhalb des
Multicast.
LAN
IPD-Kommunikation
31001
Routing-Service
31002
Update-Server für Routing-Service
31003
Remote Installer-Client
31004
Remote Installer-Serverstart
31005
IP Director-Anwendung schließen
31006
SynchroDB-Benutzeroberfläche
31007
IP Sheduler-Benutzeroberfläche
31008
Benutzeroberfläche für VTR-Modul
31009
Routing-Benutzeroberfläche
31010
Routing-Service
224.14.0.1
Remote Installer
224.14.0.2
kommunizieren
die
IP Director-Workstations
über
Hinweis
Wir empfehlen, die Werkseinstellungen für diese Einstellungen
beizubehalten. Bei Bedarf erhalten Sie die neuen Port-Nummern
oder Multicast-Adressen von Ihrem Netzwerk-Administrator.
64
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
4.10.4 SYNCHRODB-KONFIGURATION
(AUSLASTUNGSAUSGLEICH)
Die Parameter des SynchroDB-Auslastungsausgleichs sind nur relevant,
wenn einige SynchroDB-Workstations für den Betrieb im Netzwerkmodus
definiert wurden.
Wichtig!
In den Modi ‚Standalone’, ‚Eingeschränktes Standalone’
‚Keines’ kommen diese Parameter nicht in Betracht.
und
Wählen Sie die Registerkarte „SynchroDB“.
Network:
Angeben der entsprechenden IP-Clients und der XT-Bereiche.
Use Default Parameters:
• Automatic: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen ‚Use Default Parameters’.
In diesem Fall berechnet das System automatisch die Variablen für den
Auslastungsausgleich. Sie müssen lediglich die Anzahl der im IP-Netzwerk
vorhandenen IP Client-Workstations und die Anzahl der im XNet-Netzwerk
vorhandenen XTs angeben.
65
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
• Manual: Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen ‚Use Default Parameters’.
Wenn Sie die Variable des automatischen Auslastungsausgleichs manuell
definieren möchten, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen ‚User Default
Parameter’.
3 Variablen müssen definiert werden:
o
Max Non-SDTI:
Die maximale Anzahl der XT-Server (mit vorhandener RS422Verbindung zu einer IP Director-Workstation), die SynchroDB im
Netzwerkmodus gleichzeitig verwalten soll, wenn der Netzwerkmodus
aktiv ist.
o
Max SDTI:
Die maximale Anzahl der XT- oder XFile-System e (ohne vorhandene
RS422-Verbindung zu einer IP Director-Workstation), die SynchroDB
im Netzwerkmodus gleichzeitig verwalten soll, wenn der
Netzwerkmodus aktiv ist.
o
Optimum Non SDTI:
Die optimale Anzahl der XT-Server (mit vorhandener RS422Verbindung zu einer IP Director-Workstation), die SynchroDB im
Netzwerkmodus gleichzeitig verwalten soll, wenn der Netzwerkmodus
aktiv ist.
Hinweis
Wir empfehlen, die Werkseinstellungen für diese Einstellungen
beizubehalten.
66
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
4.10.5 KONFIGURATION DER MINIATURANSICHTEN UND
DES AUFGREIFENS
Wählen Sie die Registerkarte „Thumbnails“.
Diese Konfiguration muss ausgeführt werden wenn Sie möchten, dass
Miniaturansichten automatisch angelegt werden, sobald Clips kreiert werden.
Hier wird auch die neue Aufgreiffunktion konfiguriert.
Hinweis
Miniaturansichten und das Aufgreifen werden physisch durch XFileWorkstations angelegt. In Ihrem XNet-Netzwerk muss mindestens
eine XFile-Workstation zur Verwendung dieser Funktion vorhanden
sein.
Path to thumbnail files:
Hier wird das Verzeichnis (mit vollständigem Pfad) angegeben, wo die
Miniaturbilddateien (.jpg) gespeichert werden. Geben Sie in das Textfeld den
UNC-Pfad ein oder klicken Sie auf die Schaltfläche zum Durchsuchen
,
um den Zielordner auszusuchen.
67
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Hinweis
Nur der UNC DNS-Name oder der IP-Adresspfad sind
gültig.
(Beispiel:
\\servername\sharedfolder\,
\\1.1.10.100\sharedfolder\ )
Lokale Pfade sind nicht gültig. Bei der Arbeit von
IP Director in einer WAN-Konfiguration muss eine IPAdresse verwendet werden, da IP Director den
UNC Host-Name des Computers nicht verarbeiten kann.
Falls der ausgewählte Pfad ungültig ist, wird eine
Meldung angezeigt.
Stellen Sie sicher, dass dieser Ordner über die vollen
Zugriffsrechte verfügt. EVS empfiehlt, dass sich dieses
Verzeichnis auf dem Datenbank-Server im Verzeichnis
\thumbnails befindet.
Dieser Pfad wird nur für die Miniaturansichten
verwendet, die im Database Explorer angezeigt werden.
Der Pfad für die Aufgreifdateien wird durch die
Benutzer innerhalb der IP Director-Benutzeroberfläche
(siehe IP Director-Benutzerhandbuch) oder durch den
Administrator in der Registerkarte „Settings“ innerhalb
der Anwendung „User Manager“ (siehe Kapitel „User
Manager“) definiert.
68
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
A NLEGEN EINER NEUEN XML-E INHEIT ‚M INIATURBILD
ODER AUFGREIFEN ’
Hinweis
Eine XML-Einheit ‚Miniaturbild oder Aufgreifen’ ist ein XM L-Ordner
auf
einer
XFile-Workstation,
an
den
alle
XML-Dateien
(entsprechend der Erstellungsanforderungen ‚Miniaturbild oder
Aufgreifen) gesendet werden.
Klicken Sie auf die Schaltfläche ‚New’, um eine Einheit hinzuzufügen.
In die Einheitenliste wird eine neue Zeile eingefügt.
Es muss mindestens eine Miniaturbildeinheit definiert werden, um die
automatische Miniaturbilderstellung zu aktivieren.
Hinweis
Es kann mehr als eine Miniaturbildeinheit definiert werden. In
diesem
Fall
teilt
IP Director
die
Zuständigkeit
der
Miniaturbilderstellungen unter allen definierten Einheiten auf.
Es muss nur eine Aufgreifeinheit definiert werden, um die
Aufgreiffunktion in einem Transport-Kontrollfeld oder in einem
Fenster des Clip-Editors zu aktivieren.
69
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Name: Klicken Sie auf die Spalte ‚N ame’ und geben Sie einen Namen ein,
um die Miniaturbild- oder Aufgreifkonfiguration zu beschreiben. Dies wird auf
keinen Fall dem IP Director-Benutzer angezeigt.
XML Unit Path: Klicken Sie auf die Schaltfläche zum Durchsuchen
, um
den Ordner auszuwählen, wohin die XML-Dateien (Erstellungsanforderung
für Miniaturbild) gesendet werden.
Dieser Ordner muss mit dem XFile_XML-Ordner auf der XFile-Workstation
übereinstimmen, welche das Miniaturbild tatsächlich erstellt.
Grab Type: Wählen Sie den Typ der Konfiguration aus. ‚Thumbnails’ zum
Senden von XM L-Miniaturbildanforderungen in dem angegebenen XM LEinheitenpfad. ‚Grab to File zum Senden von XML-Aufgreifanforderungen in
dem angegebenen XML-Einheitenpfad.
Hinweis
Für zwei verschiedene Aufgaben
Einheitenpfad definiert werden.
kann
der
gleiche
XML-
Hinweis
Miniaturbild- und Aufgreifeinheiten sind global für alle IP DirectorWorkstations im Netzwerk. Sie brauchen nur ein Mal definiert und
können auf jeder Workstation definiert werden.
70
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
L ÖSCHEN EINER M INIATURBILD - ODER A UFGREIFEINHEIT
Klicken Sie zum Auswählen auf die Einheitennummer.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Delete.
Die Einheit wird gelöscht.
Hinweis
Falls für eine XML-Einheit kein gültiger XML-Einheitenpfad definiert
wurde oder auf den definierten XFile nicht zugegriffen werden
kann, kann die XML-Einheit nicht gelöscht werden. Navigieren Sie
in diesem Fall zu einem gültigen Speicherort und löschen Sie
anschließend die Einheit.
71
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
4.10.6 XML-EINHEITENKONFIGURATION
Wählen Sie die Registerkarte „XML Unit“.
XML-Einheiten müssen nur definiert werden, wenn Sie Folgendes planen:
o
Manuelle Auswahl des Zielordners, wohin die Clips verschoben
werden
o
Senden eines Clips an ein CleanEdit-System
o
Senden eines Clips an ein Avid-System mithilfe des TransferManagers
o
Senden eines Clips an ein XT[2] mithilfe einer Gigabit-Schnittstelle
Hinweis
Die Standardvorgehensweise zum Archivieren (Senden an Æ
Standardarchiv) aus der IP Director-Benutzeroberfläche verwendet
den XML-Einheitenprozess nicht.
Delay between two XML file sent (in seconds):
Dieser Parameter kennzeichnet die Zeit (in Sekunden) zwischen 2 XMLDateien beim Senden an eine XM L-Einheit.
72
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Wofür wird dies verwendet?
Das XFile-System führt die XM L-Anweisungen einer XML-Einheit anhand der
Erstellungszeit aus. Wenn eine IP Director-Workstation im Netzwerk eine
Vielzahl an Anweisungen gleichzeitig sendet, kann die Ausführungszeit der
anderen IP Director-Anweisungen verzögert werden.
Dieser Parameter ermöglicht dem System, diese Art Flaschenhals zu
minimieren, indem die Zeit, in der ein System aufeinanderfolgende
Anweisungen an eine XML-Einheit senden kann, gestreckt wird.
Werkseinstellung: 15 Sekunden
A NLEGEN EINER NEUEN XML-E INHEIT
Hinweis
Eine XML-Einheit ist ein XML-Ordner auf einer XFile-Workstation,
an den alle XML-Dateien (entsprechend der Sicherungsanforderung
oder einem Clip-Export an ein CleanEdit- oder AVID-System )
gesendet werden.
Seit Version 4.4 ist eine XML-Einheit auch ein XML-Ordner, der
sich im Netzwerk befindet und durch die XT Access-Anwendung
gescannt wird. XT Access wurde zum Verwalten der ClipÜbertragungen im Netzwerk mithilfe der XT[2] Gigabit-Funktion
entwickelt.
Klicken Sie auf die Schaltfläche ‚New’, um eine neue Einheit hinzuzufügen.
73
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
In die Einheitenliste wird eine neue Zeile eingefügt.
Name:
Klicken Sie auf die Spalte ‚Name’ und geben Sie einen Namen für die Einheit
ein.
XML Unit Path:
, um den Ordner
Klicken Sie auf die Schaltfläche zum Durchsuchen
auszuwählen, wohin die XML-Dateien gesendet werden. Dieser Ordner muss
ein UNC-Pfad zu den Netzwerk-Speicherorten sein, wo sich die Ordner
befinden.
Hinweis
Dieser Ordner muss mit dem XFile_XML-Ordner auf der XFileWorkstation oder dem XM L-Ordner von XT Access übereinstimmen,
welche den Clip tatsächlich verwaltet. Stellen Sie sicher, dass
dieser Ordner über die vollen Zugriffsrechte verfügt.
Hinweis
Nur der UNC DNS-Name oder der IP-Adresspfad sind gültig.
(Beispiel: \\XFile53210\XFile_XML\, \\1.1.1.100\XFile_XML\)
Lokale Pfade sind nicht gültig.
Falls der ausgewählte Pfad ungültig ist, wird eine Meldung
angezeigt.
74
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Voreinstellung:
Falls die Einheit als Standardeinheit für alle Workstations definiert wird,
aktivieren Sie das Kästchen in der Standardspalte der Einheit.
Unit Type:
Angeben des Typs der XML-Einheit.
o
SDTI: Verwenden Sie diese Option, wenn die XML-Einheit ein XFileOrdner (XFile_XML) ist.
o
Hybrid: Dieser Modus wird mit einem XFile im Modus ‚Hybrid’ (SDTI
und Gigabit) verwendet.
o
IP: Verwenden Sie diese Option, wenn die XML-Einheit ein
XT Access-Ordner ist (siehe Benutzerhandbuch von XT Access).
Fallback XML Unit:
Wählen Sie eine weitere SDTI XM L-Einheit aus, um einen Ausfall
abzusichern, wenn diese eine Einheit nicht reagiert (meist Wechsel von
einer IP XML-Einheit zu einer SDTI XM L-Einheit).
Wichtig!
Legen Sie zuerst die SDTI XML-Einheiten an und klicken Sie
anschließend auf Apply, um diese in die Liste der XMLAusweicheinheiten einzufügen.
Hinweis
Alle XML-Einheiten sind global für alle IP Director-Workstations im
Netzwerk. Sie brauchen nur ein Mal definiert und können auf jeder
Workstation definiert werden.
75
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
L ÖSCHEN EINER XML-E INHEIT
Klicken Sie zum Auswählen auf die Einheitennummer.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Delete.
Wichtig!
Klicken Sie nach der Konfiguration aller XM L-Einheiten auf die
Schaltfläche Apply.
Dadurch werden die XML-Einheiten in der Datenbank angewendet.
Obligatorisch ist die Konfiguration der Ziele ‚Send to’, ‚CleanEdit’,
‚Avid’ und ‚XT[2]’.
Hinweis
Wenn die Konfiguration angewendet wird, werden alle Pfade
überprüft. Falls ein Pfad nicht erreichbar ist, wird diese Meldung
angezeigt.
Die Konfiguration wird gespeichert.
76
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
4.10.7 KONFIGURATION ‚SEND TO’
In dieser Registerkarte sollten die Zielverzeichnisse vordefiniert werden,
wohin die Clips aus der IP Director-Benutzeroberfläche mithilfe der Option
‚Send To’ -> Zielordner gesendet werden sollen.
Wählen Sie die Registerkarte „Sent to“.
Hinweis
Vor der Konfiguration in dieser Registerkarte müssen Sie zuerst die
XML-Einheiten anlegen.
77
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
A NLEGEN EINES NEUEN Z IELVERZEICHNISSES (Z IEL )
Klicken Sie auf
hinzuzufügen.
die
Schaltfläche
‚New’,
um
einen
neuen
Ordner
In die Einheitenliste wird eine neue Zeile eingefügt.
Hinweis
Einen neuen Zielordner können Sie aus der IP DirectorBenutzeroberfläche auch über das Menü ‚Send To’ anlegen.
Weitere Inform ationen finden Sie im Benutzerhandbuch von IP
Director.
Target Name:
Klicken Sie auf die Spalte ‚Target Name’ und geben Sie einen Namen für das
Ziel ein. Dieser Name wird im IP Director-Menü ‚Send To’ angezeigt. Hiermit
wird das Ziel in der IP Director-Benutzeroberfläche angegeben.
Backup Destination Directory:
, um den Ordner
Klicken Sie auf die Schaltfläche zum Durchsuchen
auszuwählen, wohin die MXF-Dateien gesendet werden. Dieser Ordner muss
ein UNC-Pfad zu den Netzwerk-Speicherorten sein, wo sich die Ordner
befinden.
78
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Hinweis
Nur der UNC DNS-Name oder der IP-Adresspfad sind gültig.
(Beispiel: \\MachineName\Target\, \\1.1.1.100\Target\)
Lokale Pfade sind nicht gültig.
Hinweis
Stellen Sie sicher,
Zugriffsrechte verfügt.
dass
dieser
Ordner
über
die
vollen
File Format:
Wählen Sie das Format „MXF EVS“, „MXF OP1A“, „ QuickTime Movie“ oder
„QuickTime Reference“ aus. Dadurch wird der Dateityp definiert, der durch
das XFile-System angelegt wird.
Hinweis
MXF OP1A-Dateien sind Standarddateien im IMX-Format. Diese
können nur angegeben werden, wenn das System vollkommen aus
XT[2]-Servern in einer SD IMX Codec-Konfiguration besteht.
79
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Hinweis
Konfigurieren Sie das Dateiformat der Ziele anhand der Tabelle.
Dateiformat
Videoformat
MXF OP1A
QT-M ovie QT-Referenz
IMX
OK
OK
OK
MJPEG
OK
entfällt
OK
DNxHD
OK
entfällt
OK
OK
entfällt
entfällt
XML Unit:
Wählen Sie die XM L-Einheit für die Durchführung dieses Jobs aus (mithilfe
des SDTI- oder Gigabit-Netzwerks). Wählen Sie eine bestimmte Einheit aus
der Liste aus, wenn der Job durch ein XFile-System oder XT Access
durchgeführt werden muss, wo sich diese XML-Einheit befindet (die XM LEinheit ist mit dem Ziel verknüpft), wählen Sie andernfalls ‚Local/Default’.
Beispiel: Das Zielverzeichnis ist \\XFILE13350\backup; die XM LEinheit sollte mit XFILE13350 verknüpft werden, damit dieses XFile den Clip
sichert. Dadurch wird die Netzwerkübertragung zwischen XFile und
Speicherort im IP-Netzwerk verm ieden.
Hinweis
Das Standardziel wird in der Registerkarte ‚XML Unit’ definiert, die
lokale, mit einer IP Director-Workstation verknüpfte Einheit kann in
der Registerkarte für die IP Director-Konfiguration definiert werden.
EDL Export Type:
80
o
Consolidated file: Die Playlist wird zusammengefasst ohne
Übergangseffekte gesendet. Nur in IMX mit Dateiformat OP1A
verfügbar.
o
EDL only: Eine EDL (XML-Datei) wird mit der Playlist-Information
innerhalb des XML-Einheitenpfads angelegt (nicht innerhalb des
Verzeichnisses des Sicherungsziels). Dieser XML-Einheitenpfad
muss einen Ordner ‚Jobs_Incom ing’ enthalten, wohin die EDL (XMLDatei) gesendet wird.
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Generate XML Metadata File:
Bei Aktivierung dieses Kontrollkästchen sendet IP Director die mit den Clip s
verknüpften XML-Dateien der Metadaten.
Hinweis
IP Director umfasst die
Datenbank gespeichert
exportieren, können Sie
im gleichen Zielordner
verbinden.
erweiterten Metadaten, die in der IPDwerden. Wenn Sie Clips in die Ziele
die in XML-Dateien angelegten Metadaten
für den Clip oder in einem anderen
XML Metadata file path:
Geben Sie den Zielordner an, der die XML-Dateien der Metadaten
empfangen soll. Dies kann der gleiche Ordner wie das Verzeichnis des
Sicherungsziels oder ein anderer sein.
Hinweis
Stellen Sie sicher,
Zugriffsrechte verfügt.
dass
dieser
Ordner
über
die
vollen
Publish:
Falls dieser Zielordner für andere Gruppen einsehbar sein soll, klicken Sie
auf die Schaltfläche Publish, und ein neues Fenster wird geöffnet, in dem
Sie die Veröffentlichung für verschiedene Gruppen angeben können. Wählen
Sie links die Gruppen aus, und klicken Sie auf den Pfeil >, um die Gruppen
rechts zu veröffentlichen. Klicken Sie zum Abschluss auf Publish.
Die Gruppen werden in der Anwendung „User Manager“ angelegt (siehe
Kapitel „User Manager“).
81
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
L ÖSCHEN EINES Z IELS
Klicken Sie zum Auswählen auf die Zeilenummer.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Delete.
82
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
4.10.8 CLEANEDIT-KONFIGURATION
In dieser Registerkarte werden die verschiedenen, im Netzwerk verfügbaren
CleanEdit-Ziele definiert, wohin die Clips aus der IP DirectorBenutzeroberfläche mithilfe der Option ‚Send To’ gesendet werden sollen.
Wählen Sie die Registerkarte „CleanEdit Export“.
Hinweis
Vor der Konfiguration in dieser Registerkarte müssen Sie zuerst die
XML-Einheiten anlegen.
Für die Bedienung von CleanEdit mit der Direct Access-Funktion
legen Sie eine XML-Einheit an, das auf einen gemeinsamen
Netzwerkordner verweist. Der automatische Dateiimport aus
CleanEdit muss den gleichen gemeinsamen Ordner scannen.
Weitere Informationen finden Sie im Benutzerhandbucher von
CleanEdit.
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IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
A NLEGEN EINES NEUEN C LEAN E DIT -Z IELES
Klicken Sie auf die Schaltfläche ‚New’, um ein neues Ziel hinzuzufügen. In
die Einheitenliste wird eine Zeile eingefügt.
Name:
Geben Sie dem Ziel einen Namen. Dieser Name wird im IP Director-M enü
‚Send To’ angezeigt. Hiermit wird das CleanEdit-Ziel in der IP DirectorBenutzeroberfläche angegeben.
Send A/V Mat.:
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen ‚Send A/V Mat Box’, um Video- und
Audiomaterial an das CleanEdit-Ziel zu senden und die CleanEdit-Datenbank
zu aktualisieren.
Wird das Kontrollkästchen ‚Send A/V Mat Box’ nicht aktiviert, sendet
IP Director nur einen XML-Datei an den Ordner, der vom automatischen
Dateiimport (CleanEdit-Kom ponente) gescannt wird. Definieren Sie eine
zugehörige XML-Einheit, die auf diesen Ordner verweist.
In diesem Modus werden nicht benötigte Einstellungen ausgeblendet
(Verzeichnis des Sicherungsziels, DSN-Name, DSN-Benutzer, DSN-Kennwort
und Dateiformat).
Backup Destination Directory:
Klicken Sie auf die Schaltfläche zum Durchsuchen
, um den Ordner
auszuwählen, wohin die MXF-Dateien gesendet werden. Der Pfad ist
üblicherweise \\HiResFiles. Weitere Inform ationen finden Sie auch im
Benutzerhandbuch für CleanEdit. Dieser Ordner muss ein UNC-Pfad zu den
Netzwerk-Speicherorten sein, wo sich die Ordner befinden.
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IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Hinweis
Nur der UNC DNS-Name oder der IP-Adresspfad sind gültig.
(Beispiel: \\XStoreName\HiResFiles\, \\1.1.1.100\HiResFiles\)
Lokale Pfade sind nicht gültig.
Hinweis
Geben Sie in CleanEdit in der Anwendung zum automatischen
Dateiimport den gleichen Pfad an.
DSN Name:
Geben Sie einen DSN-Namen an (DSN = Data Source Name, Name der
Datenquelle für den Zugang zur CleanEdit-Datenbank).
Voreinstellung: CleanEditDB
DSN User:
Geben Sie den entsprechenden DSN-Benutzer für den Zugang zur CleanEditDatenbank an.
Voreinstellung: EVS
DSN Password:
Geben Sie das entsprechende DSN-Kennwort für den Zugang zur CleanEditDatenbank an.
Voreinstellung: cleanedit
File Format:
Wählen Sie das Form at „MXF EVS“, „MXF OPIA“, „QuickTime Movie“ oder
„QuickTime Reference“ aus. Dadurch wird der Dateityp definiert, der durch
das XFile-System angelegt wird.
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IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
MXF EVS und QuickTime speichern eine Datei im IMX- oder MJEPG-Format
(in Abhängigkeit von der Videoserver-Konfiguration).
MXF OP1A speichert die Datei nur im IMX-Format. Diese können nur
angegeben werden, wenn das System vollkommen aus XT[2]-Servern in
einer SD IMX Codec-Konfiguration besteht.
XML Unit:
Geben Sie die XML-Einheit an, die für die Durchführung des Jobs verwendet
wird. Diese Einheit sollte sich in dem XFile befinden, welcher die CleanEditDatenbank aktualisiert (Aktivieren von ‚Send A/V Mat’), oder direkt in dem
Ordner, der vom automatischen Dateiimport auf einer CleanEdit-Workstation
gescannt wird (Deaktivieren von ‚Send A/V Mat’).
Hinweis
Sie können die Konfiguration nicht speichern, wenn keine XMLEinheit definiert ist.
Falls keine
angezeigt.
XML-Einheit
angegeben
ist,
wird
eine
Meldung
Publish:
Falls dieses CleanEdit-Ziel für andere Gruppen einsehbar sein soll, klicken
Sie auf die Schaltfläche Publish, und ein neues Fenster wird geöffnet, in
dem Sie die Veröffentlichung für verschiedene Gruppen angeben können.
Wählen Sie links die Gruppen aus, und klicken Sie auf den Pfeil >, um die
Gruppen rechts zu veröffentlichen. Klicken Sie zum Abschluss auf Publish.
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IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
L ÖSCHEN EINES C LEAN E DIT -Z IELS
Klicken Sie zum Auswählen auf die Zeilenummer.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Delete.
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IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
4.10.9 AVID TM-KONFIGURATION
In dieser Registerkarte müssen die verschiedenen, im Netzwerk verfügbaren
AVID-Ziele definiert werden, wohin die Clips aus der IP DirectorBenutzeroberfläche mithilfe der Option ‚Send To’ gesendet werden sollen.
Wählen Sie die Registerkarte „Avid TM Export“.
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IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
A NLEGEN EINES NEUEN AVID-Z IELS
Klicken Sie auf die Schaltfläche ‚New’, um ein neues Ziel hinzuzufügen. In
die Einheitenliste wird eine Zeile eingefügt.
Target Name:
Geben Sie dem Ziel einen Namen. Dieser Name wird im IP Director-M enü
‚Send To’ angezeigt. Hiermit wird das AVID-Ziel in der IP DirectorBenutzeroberfläche angegeben.
Avid TM (Ingest Device):
Name des Aufnahmegeräts für die Schnittstelle mit dem AVID Transfer
Manager-Server. Mithilfe dieser Information kennzeichnet der Avid Transfer
Manager-Server, von welchem Aufnahmegerät die Übertragung gestartet wird.
Voreinstellung: EVSDevice
XML Unit:
Geben Sie die XML-Einheit an, die für die Durchführung des Jobs verwendet
wird. Diese Einheit muss sich in der XFile- oder XT Access-Workstation
befinden, die mit dem AVID Transfer Manager-Server Daten austauscht.
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IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Hinweis
Sie können die Konfiguration nicht speichern, wenn keine XMLEinheit definiert ist.
Falls keine
angezeigt.
XML-Einheit
angegeben
ist,
wird
eine
Meldung
Hinweis
Die XML-Einheit für XT Access kann ausgewählt werden. Weitere
Informationen finden Sie im Benutzerhandbucher von XT Access.
Publish:
Falls dieser Zielordner für andere Gruppen einsehbar sein soll, klicken Sie
auf die Schaltfläche Publish und ein neues Fenster wird geöffnet, in dem
Sie die Veröffentlichung für verschiedene Gruppen angeben können. Wählen
Sie links die Gruppen aus und klicken Sie auf den Pfeil >, um die Gruppen
rechts zu veröffentlichen. Klicken Sie zum Abschluss auf Publish.
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IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
L ÖSCHEN EINES AVID-Z IELS
Klicken Sie zum Auswählen auf die Zeilenummer.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Delete.
Klicken Sie nach der Konfiguration aller Registerkarten auf die Schaltfläche
Save.
91
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
4.10.10 KONFIGURATION VON ‚LOG EXPORT’
In dieser Registerkarte sollten Sie die im Netzwerk verfügbare n
Verzeichnisse für den Protokollexport definieren und konfigurieren, wohin
Protokoll, Protokolltabellen und Änderungen als XM L-Dateien gesendet
werden.
Wählen Sie die Registerkarte „Log Export“.
Automatically export all logsheets to 3rd party directories:
Exportieren aller Protokollierungen für jede neue Protokolltabelle, die in der
IP Director-Workgroup angelegt wird.
Wenn diese Option deaktiviert und die Option Export Destination Directory
definiert ist, entscheidet der IP Director-Operator von Hand, welche
Protokolltabelle exportiert wird. Während des Anlegens der Protokolltabelle
ist diese Option in Schritt 1 der Eigenschaften verfügbar. Nach Abschluss
der Erstellung kann diese Option nicht geändert werden.
Weitere Informationen finden Sie im Benutzerhandbuch von IP Director in
Kapitel ‚Anlegen der Protokolltabelle’.
Hinweis
Alle Dienste (IPD Routing, SynchroDB, IP Director, IP Scheduler
und VTR-Modul) müssen für die Aktivierung oder Deaktivierung der
automatischen Funktion gestoppt werden. Die Option Export
Destination Directory kann jederzeit bearbeitet werden.
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IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Hinweis
Weitere Inform ationen zu diesen Funktionen für Drittanbieter
erhalten Sie vom EVS-Personal.
A NLEGEN EINES NEUEN V ERZEICHNISSES FÜR DEN
P ROTOKOLLEXPORT
Klicken Sie auf die Schaltfläche ‚New’, um ein
hinzuzufügen. In die Liste wird eine Zeile eingefügt.
neues
Verzeichnis
Name:
Klicken Sie auf die Spalte ‚Name’ und geben Sie einen Namen für das
Verzeichnis des Protokollexports ein.
Export Destination Directory:
, um den Ordner
Klicken Sie auf die Schaltfläche zum Durchsuchen
auszuwählen, wohin die Protokollierung der XML-Dateien an Drittsysteme
oder an andere IP Director-Workgroups gesendet wird.
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IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Hinweis
Nur der UNC DNS-Name oder der IP-Adresspfad sind gültig.
(Beispiel: \\ThirdParty\LOGfromEVS\, \\1.1.1.100\LOGfromEVS\)
Lokale Pfade sind nicht gültig.
Hinweis
Die Verzeichnisse müssen über die volle Zugriffsregelung verfügt.
L ÖSCHEN
EINES
P ROTOKOLLEXPORT
V ERZEICHNISSES
FÜR
DEN
Klicken Sie zum Auswählen auf die Zeilenummer.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Delete.
Klicken Sie nach der Konfiguration aller Registerkarten auf die Schaltfläche
Save.
94
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
4.10.11 KONFIGURATION VON ‚XT EXPORT’
In dieser Registerkarte müssen die XT-Exportziele definiert und konfiguriert
werden. Mit der neuen Gigabit-Funktion von XT[2] können nun Clips an
andere XT[2] über ein TCP/IP-Netzwerk gesendet werden.
Wichtig!
Diese Funktion ist nur auf einem XT[2] mit einem Upgrade mit dem
GBX-Modul auf der HCTX-Karte verfügbar. Die XT Access-Software
muss auf einem Netzwerkcomputer (XFile o.ä.) installiert sein.
Weitere Informationen erhalten Sie von EVS.
Wählen Sie die Registerkarte „XT Export“.
Clips können von einem SDTI-Netzwerk in ein anderes mithilfe eines
TCP/IP-Netzwerks übertragen werden, auch wenn dieses zweite SDTINetzwerk nicht mit IP Director verbunden ist.
Durch das Senden eines Clips an ein XT[2]-Ziel wird XT Access gestartet,
welches die Clip-Kopie zw ischen den zw ei XT[2] verwaltet.
IP Director sendet eine XML-Datei an den gemeinsamen Ordner, der von
XT Access gescannt wird (eine vorher definierte XML-Einheit). Diese XMLDatei enthält Quell- und Zielinformationen. XT Access führt diesen Job
durch.
95
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Weitere Informationen finden Sie in den Handbüchern von XT Access und
Multicam.
R
S4
22
R
S4
22
XT Access
A NLEGEN EINES NEUEN V ERZEICHNISSES FÜR DEN XTE XPORT
Klicken Sie auf die Schaltfläche ‚New ’, um ein neues XT-Ziel hinzuzufügen.
In die Liste wird eine Zeile eingefügt.
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IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Name:
Klicken Sie auf die Spalte ‚Nam e’ und geben Sie einen Namen für das XTExportziel ein. Dieser Name wird im IP Director-Menü ‚Send To’ angezeigt.
IPAddress1:
Geben Sie die IP-Adresse des ersten Ziel-Ports von XT[2]-Gigabit ein.
Port 1:
Geben Sie die Nummer des FTP-Ports ein, die dem ersten Port von XT[2]Gigabit entspricht.
Voreinstellung: 21
IPAddress 2:
Geben Sie die IP-Adresse des zweiten Ziel-Ports von XT[2]-Gigabit ein.
Port 2:
Geben Sie die Nummer des FTP-Ports ein, die dem zweiten Port von XT[2]Gigabit entspricht.
Voreinstellung: 21
Login:
Geben Sie den Anmeldebenutzernamen des XT[2] FTP-Servers ein.
Voreinstellung: evs
Password:
Geben Sie das Anmeldekennwort des XT[2] FTP-Servers ein.
Voreinstellung: evs!
Hinweis
Die Einstellungen der HCTX-Gigabit-Verbindung werden in der
Multicam-Konfiguration SEITE 6 (SHIFT+F2, 5 x Bild-nach-unten)
eingestellt.
Weitere Informationen finden Sie im XT[2]-Handbuch „Technische
Referenz – Software“.
Dest Page:
Geben Sie eine Zielseite des Ziel-XT[2] für den Em pfang der exportierten
Clips an.
Wert: 0-9
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IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
XML Unit:
Geben Sie die XM L-Einheit von XT Access an, die für die Durchführung des
Jobs verwendet wird.
Hinweis
Sie können die Konfiguration nicht speichern, wenn keine XMLEinheit definiert ist.
Falls keine
angezeigt.
XML-Einheit
angegeben
ist,
wird
eine
Meldung
Hinweis
Weitere SDTI XML-Einheiten sind nicht aufgeführt.
Metadata Referencing path:
Geben Sie den Zielordner an, der die Referenzdateien der Metadaten
empfangen soll.
Hinweis
Diese Funktion steht für diese Ausgabe nicht zur Verfügung.
Dieser Ordner ist für eine spätere Verwendung vorgesehen.
Publish:
Falls dieser Zielordner für andere Gruppen einsehbar sein soll, klicken Sie
auf die Schaltfläche Publish, und ein neues Fenster wird geöffnet, in dem
Sie die Veröffentlichung für verschiedene Gruppen angeben können. Wählen
Sie links die Gruppen aus, und klicken Sie auf den Pfeil >, um die Gruppen
rechts zu veröffentlichen. Klicken Sie zum Abschluss auf Publish.
Die Gruppen werden in der Anwendung „User Manager“ angelegt (siehe
Kapitel „User Manager“).
98
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
L ÖSCHEN EINES XT-E XPORTZIELS
Klicken Sie zum Auswählen auf die Zeilenummer.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Delete.
Klicken Sie nach der Konfiguration aller Registerkarten auf die Schaltfläche
Save.
99
Ausgabe 1A
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
4.11 EINTRAGEN DER HOSTS-DATEIEN
Durch diese neue Funktion (Version 04.31) werden die Wartezeiten von
IP Director aufgrund des LAN-Datenaustauschs ohne DNS-Management
reduziert.
IP Director benötigt für die Auflösung schnelle Reaktionszeiten. Wenn in
Ihrem Netzwerk kein DNS-Server installiert ist, ist die einfachste Möglichkeit
zur Konfiguration des Datenaustauschs zwischen Computernamen und IPAdressen,
die
Bearbeitung
einer
HOSTS-Datei
innerhalb
Ihres
Betriebssystems.
Die HOSTS-Datei befindet sich im Verzeichnis
C:\Windows\system32\drivers\etc.
Die originale HOSTS-Datei von Windows kann mithilfe von Notepad.exe
geöffnet werden.
Der Eintrag (127.0.0.1 localhost) wird standardmäßig in diese Datei
eingetragen.
100
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Windows befragt zuerst dieses lokale Datei-Cache, bevor die Anfragen an
den DNS-Sever gesendet werden. Ohne DNS-Server oder Hosts-Dateien
führt Windows zu Wartezeiten innerhalb Ihrer Anwendung, wenn Hostnames
geklärt werden.
E INTRAGEN NEUER H OSTS -D ATEIEN
Diese Funktion innerhalb von Remote Installer unterstützt Sie beim Anlegen
und Eintragen einer allgem einen HOSTS-Datei auf allen IP DirectorWorkstations, Datenbanken oder Zielen, die innerhalb der IP DirectorWorkgroup verwendet werden.
Klicken Sie im Remote Installer mit der rechten Maustaste auf den Namen
der Workgroup, um das folgende Menü zu öffnen.
Wählen Sie ‚Populate Hosts files (network without DNS server)’ aus, und da s
folgende Einblendfenster wird geöffnet.
Klicken Sie auf OK, um das folgende Fenster zu öffnen.
101
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Eine Liste mit allen Workstations, die zu Ihrer Workgroup gehören, wird
automatisch angelegt. Dieser Vorgang kann einige Minuten dauern.
Klicken Sie Save, um die HOSTS-Datei einzupflegen.
Hinweis
Manuelle Einträge können vorgenommen werden.
Tragen Sie den Host-Namen (Computernamen) ein, die IP-Adresse
wird automatisch eingetragen.
Tragen Sie die IP-Adresse ein, wird der Host-Name automatisch
eingetragen.
Geben Sie sowohl Host-N ame und IP-Adresse ein.
Hinweis
Bei Verwendung einer gespiegelten Datenbank wird die virtuelle Adresse
in die Liste eingetragen, jedoch wird möglicherweise der Host-Name nicht
eingetragen. Dies ist in Ordnung, da die virtuelle Datenbank niemals über
einen Suchlauf des Host-Names verwendet wird.
Nach dem Eintragen verfügen alle IP Director, SQL-Datenbanken und Geräte
über die gleiche HOSTS-Datei, welche die neuen allgemeinen Einträge anzeigt.
Hinweis
Vom Remote Installer vorgenommene Einträge werden zwischen
zwei Tags eingefügt: #[BEGIN IPD Entries] - #[END IPD Entries].
Dieser Abschnitt gestattet den Austausch und das Löschen dieser
Gruppe durch den Remote Installer zu einem späteren Zeitpunkt.
Diese Einträge können auch Datenbanken, Zielcomputer, XFile oder
Drittcom puter um fassen, die in der Workgroup-Konfiguration
vorhanden sind.
102
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Hinweis
Das Anlegen und Ausfüllen der HOSTS-Datei muss nach der
Konfiguration vorgenommen und nach allen Änderungen des Netzwerks
oder in der Registerkarte der Konfiguration wiederholt werden.
L ÖSCHEN AUSGEFÜLLTER H OSTS -D ATEIEN
Falls in Ihrem Netzwerk ein DNS-Server installiert ist, müssen die HOSTSDateien gelöscht werden.
Klicken Sie im Remote Installer mit der rechten Maustaste auf den Namen
der Workgroup, um das folgende Menü zu öffnen.
Wählen Sie Clear Hosts files (network with DNS server), um IP DirectorEinträge innerhalb der HOSTS-Dateien der Workstation zu entfernen. Alle
HOSTS-Dateien werden gelöscht.
Alle Einträge zwischen den Tags #[BEGIN IPD Entries] - #[END IPD Entries]
werden gelöscht. Wenn Sie Einträge manuell in die HOSTS-Dateien für
andere IT-Anwendungen einfügen, schreiben Sie diese außerhalb der Tags
‚IPD Entries’.
Wichtig!
Es wird sehr empfohlen, die HOSTS-Dateien vor der Demontage
Ihres Setups zu bereinigen.
103
Ausgabe 1A
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
4.12 VERWALTUNG DES IPD-ROUTINGDIENSTES
Jede IP Director-Workstation im Netzwerk wird wie folgt dargestellt.
Eine Workstation-Konfiguration wird in 5 Module unterteilt.
Klicken Sie auf ‚Stop All Running Programs’, um die Konfigurationsmodule
zu starten.
Konfigurieren von IPD-Routing
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Feld IPD-Routing und wählen
Sie aus dem Kontextmenü den Befehl Edit Config.
104
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Das Fenster „Routing Service Configuration“ wird geöffnet.
Local machine number:
Im Feld für die lokale Maschinennummer wird einer IP Director-Workstation
im Netzwerk eine ID zugewiesen. Alle Workstations im Netzwerk müssen
eine andere Nummer zwischen 65 und 128 haben. Die Nummern von 1 bis 29
sind für XT-Server reserviert.
Falls verschiedene Maschinen die gleiche Netzwerknum mer haben, erkennt
der Remote Installer einen Konflikt; in diesem Fall werden die betroffenen
Maschinen in rot angezeigt. Auch wird in der unteren rechten Ecke das
Statusfeld ‚NumUser’ rot angezeigt.
Workgroup:
Die Workgroup definiert den Workgroup-Namen, der von dieser IP DirectorWorkstation verwendet w ird. Normalerweise MÜSSEN alle Workstations im
gleichen definierten Workgroup-Namen sein.
Hinweis
Diese Workgroup wird mit dem Start von IP Director-Routing
angelegt und entspricht nicht der Workgroup von Windows XP.
105
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
• Umbenennen einer vorhandenen Workgroup:
Wenn Ihre Workgroup bereits mit einer oder mehreren Workstations
angelegt wurde, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Namen und
wählen Sie Rename Workgroup aus, um einen neuen Namen anzugeben.
Ein Popup-Fenster wird angezeigt.
Geben Sie den neuen Namen der Workgroup ein und klicken Sie auf OK.
• Übertragen der Workstations von einer Workgroup in eine andere:
Wenn Sie viele neue IP Director-Workstations in ein vorhandenes System
eingefügt haben, können Sie die neuen Workstations einfach in die vorher
angelegte Workgroup verschieben.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Namen der QuellWorkgroup und wählen Sie aus der Liste eine Ziel-Workgroup aus.
106
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Ein Popup-Fenster wird angezeigt.
Klicken Sie auf Yes, um die Übertragung zu bestätigen, oder zum
Abbrechen auf No.
Jetzt gehören alle Workstations zur Ziel-Workgroup.
Hinweis
Alle Dienste (IPD Routing, SynchroDB, IP Director, IP Scheduler
und VTR-Modul) müssen für die Anwendung der Änderungen
gestoppt werden.
Debug information:
Standardmäßig ist das Feld „Debug information“ deaktiviert. Aktivieren Sie
das Kontrollkästchen nur, wenn Sie ein Routing-Problem verfolgen müssen.
Dieser Parameter sollte nur unter Betreuung durch das EVS-Personal
aktiviert werden.
Connections:
Wählen Sie aus der Anschlussliste alle RS422-Anschlüsse aus, die zwischen
lokaler Workstation und den XT-Servern bestehen. Diese RS422-Anschlüsse
können zwei verschiedene Typen haben: AVH-RS422 (unter Verwendung
eines intern eingebauten EVS-Moduls für USB an RS422) oder COM (unter
Verwendung eines RS422-Ports von einer seriellen Konverterkarte,
beispielsweise MOXA). 4 AVH-RS422-Anschlüsse und 6 COM-Anschlüsse
sind möglich. Zu jeder Zeit können von einer IP Director-Workstation jedoch
nur 4 Anschlüsse verwaltet werden.
Hinweis
COM-Ports sind inzwischen korrekt durch Kabel und RückwandPlatinenetikettierung gekennzeichnet.
Clear All:
Die Schaltfläche Clear All deaktiviert alle Felder.
107
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Advanced:
Klicken Sie auf die Schaltfläche Advanced, um dieses Fenster zu öffnen.
Das Fenster „AHV Advanced Configuration“ bietet den Zugang zu erweiterten
Patch-Funktionen zwischen physischen externen Steckanschlüssen und
intern zugewiesenen Windows USB-Ports.
Behalten Sie die Standardparameter bei, indem Sie auf Default und dann
auf OK klicken.
Hinweis
Alle Parameter gelten lokal für die IP Director-Workstation und
müssen unabhängig auf allen IP Director-Workstations eingerichtet
werden.
Starten von IPD-Routing
Zum Starten von IPD-Routing klicken Sie mit der rechten Maustaste auf IPDRouting und wählen Sie Start.
Das Feld ‚IPD-Routing’ wird grün. Das Routing wurde erfolgreich gestartet.
Das IPD-Routing kann auch über das entsprechende Symbol in der WindowsSymbolleiste gestartet werden. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf
das Symbol und wählen Sie Start Service.
108
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Das orange Symbol wird in dem Windows XP-Systembereich der Workstation
grün, in der der Service gestartet wurde.
Hinweis
In Version 4 kann das IPD-Routing nicht über das Menü START
gestartet werden. IPD-Routing ist ein Windows-Dienst, der beim
Start von Windows geladen wird.
Hinweis
Das IPD-Routing startet automatisch, wenn IP Director
über den Remote Installer oder durch Doppelklicken auf das
Desktop-Symbol gestartet wird.
Das Statusfenster von IP Director-Routing.
Durch Klicken mit der rechten Maustaste auf das Symbol von IPD-Routing
(Überwachen des Status von IP Director-Routing) wird das Fenster geöffnet.
Dieses Fenster wird nach einigen Minuten automatisch wieder geschlossen.
109
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Stoppen von IPD-Routing
Zum Stoppen von IPD-Routing muss der Bereich des IPD-Routings grün
sein. Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf diesen Bereich und
wählen Sie Stop oder Kill.
Bei Stop wird das IPD-Routing ordnungsgemäß geschlossen, und bei Kill
wird der Vorgang des IPD-Routings gestoppt.
Mit View Config können Sie bei laufendem Dienst das Konfigurationsfenster
von IPD-Routing einsehen. Die Parameter können nicht bearbeitet werden.
Hinweis
Sie können das IPD-Routing auch stoppen oder neu starten, indem
Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol in der Symbolleiste
klicken und Stop Service oder Restart Service auswählen.
110
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
4.13 VERWALTEN VON SYNCHRODB
Konfigurieren von SynchroDB
Klicken Sie nach dem Konfigurieren mit der rechten Maustaste auf das Feld
SynchroDB und wählen Sie aus dem Kontextm enü den Befehl Edit Config.
Das Fenster „SynchroDB Configuration“ wird geöffnet.
SynchroDB ist ein Dienst, der auf jeder IP Director-Workstation ausgeführt
wird. Alle SynchroDB-Dienste im Netzwerk verwalten die DatenbankSynchronisation zwischen der IP Director SQL-Datenbank und der XNetDatenbank. Diese SynchroDB-Dienste verwalten alle XT-Server, XStoreoder XFile-Geräte, die im XNet-Netzwerk vorhanden sind.
111
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Wichtig!
Nur ein SynchroDB-Dienst sollte einen XT-Server, XStore oder
XFile gleichzeitig im Netzwerk verw alten.
Andernfalls wird durch den Remote Installer ein Konflikt erkannt. In
diesem Fall werden die einbezogenen Maschinen rot angezeigt.
Wichtig ist die Angabe, welche XT-Server, XStore und XFile durch
welchen SynchroDB-Dienst verwaltet werden.
Stand Alone:
Bei Aktivierung dieser Option verwaltet der lokale SynchroDB-Dienst alle
XT-Server und XFile-Systeme im XNet-Netzwerk. Überprüfen Sie für diesen
Modus, dass das Kontrollkästchen ‚None’ für alle anderen SynchroDBDienste aktiviert ist, die auf anderen IP Director-Workstations im Netzwerk
ausgeführt werden. Üblicherweise werden Sie diese Option auswählen, wenn
nur ein IP Director in Verwendung ist.
Die Zusammenfassung des Remote Installers wird wie folgt geändert.
Restricted Stand-alone:
Mit dieser Option können Sie die Verwaltung der XT-Server auf viele
IP Director-Workstations aufteilen.
Geben Sie die Seriennummer der Server an, die der SynchroDB-Dienst im
XNet-Netzwerk verwalten soll. Geben Sie die Seriennummer des Servers in
das Feld ‚Serial Number’ ein und klicken Sie auf die Schaltfläche Add. Der
XT-Server wird in die Liste eingefügt.
Hinweis
Falls das XNet-Netzwerk bereits in Betrieb ist, erhalten Sie alle XTSeriennummern über den Bildschirm [SHIFT]+[F8] in jeder VGAStation für Multicam-Benutzer.
Wichtig!
Vergewissern Sie sich, dass nur ein XT-Server nur von einem
SynchroDB-Dienst im IP Director-Netzwerk verwaltet wird.
112
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Die Zusammenfassung des Remote Installers wird wie folgt geändert.
In diesem Beispiel entspricht die Ziffer 38220 der XT-Seriennummer und die
Ziffer 53200 dem XFile.
Network:
Mit dieser Option wird die Verwaltung der XT-Server unter verschiedenen
SynchroDB-Diensten
autom atisch
übernommen,
hauptsächlich
für
Notfallzwecke.
Wenn beispielsweise ein SynchroDB-Dienst einer Workstation stoppt, kann
ein anderer SynchroDB-Dienst die Aufgaben übernehmen und die XT-Server
verwalten, die ursprünglich von dem gestoppten SynchroDB-Dienst verwaltet
wurden.
Die Zusammenfassung des Remote Installers wird wie folgt geändert.
Die Standardeinstellungen des Netzwerkmodus können manuell über das
Tool zum Konfigurieren des Remote Installers in der Registerkarte für
SynchroDB geändert werden.
113
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Für den Fall einer vollständigen SynchroDB-Verwaltung über den
Netzwerkmodus, müssen Sie die Basisparameter im Vergleich zur
Konfigurationsgröße festlegen.
Weitere Informationen finden Sie in Kapitel „Konfiguration der Parameter”
unter „SynchroDB-Konfiguration (Auslastungsausgleich)“.
Es wird sehr empfohlen, die Standardparameter beizubehalten.
None:
Aktivieren Sie diese Option, wenn kein XT-Server über den lokalen
SynchroDB-Dienst dieser IP Director-Workstation verwaltet wird. Nach der
Überprüfung der SynchroDB-Konfiguration stellen Sie möglicherweise fest,
dass für eine Auswahl ‚None’ als ein Modus „Eingeschränktes Standalone“
mit einer leeren Liste angezeigt wird. Dies entspricht der Auswahl ‚None’.
Hinweis
Falls ein XT-Server durch keinen SynchroDB-Dienst in den
IP Director-Workstations verwaltet wird, wird dieser nicht im
Channel Explorer der IP Director-Anwendung angezeigt.
Hinweis
Alle Parameter gelten lokal für die IP Director-Workstation und
müssen unabhängig auf allen IP Director-Workstations eingerichtet
werden.
Starten von SynchroDB
Nach der Konfiguration von SynchroDB kann der Dienst durch Klicken mit
der rechten Maustaste auf das Feld SynchroDB und Auswählen von Start
gestartet werden.
Das Feld ‚IPD-SynchroDB’ wird grün.
erfolgreich gestartet. Das IPD-Routing
SynchroDB-Dienst.
114
Der SynchroDB-Dienst wurde
startet automatisch mit dem
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Der SynchroDB-Dienst kann auch über das entsprechende Symbol in der
Windows-Symbolleiste gestartet werden. Klicken Sie mit der rechten
Maustaste auf das Symbol und wählen Sie Start Service.
Das orange Symbol wird in dem Windows XP-Systembereich der Workstation
grün, in der der Service gestartet wurde.
Hinweis
In Version 4 kann der SynchroDB-Dienst nicht über das Menü
START gestartet werden. SynchroDB ist ein Windows-Dienst, der
beim Start von Windows geladen wird.
Hinweis
Der
SynchroDB-Dienst
startet
automatisch,
wenn
IP Director über den Remote Installer oder durch Doppelklicken auf
das Desktop-Symbol gestartet wird.
Durch Klicken mit der rechten Maustaste auf das Symbol von SynchroDB
(Überwachen des SynchroDB-Status) wird das Fenster geöffnet. Dieses
Fenster wird nach einigen Minuten automatisch wieder geschlossen.
Das SynchroDB-Statusfenster
115
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Stoppen von SynchroDB
Zum Stoppen von SynchroDB muss der SynchroDB-Bereich grün sein.
Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf diesen Bereich und wählen
Sie Stop oder Kill.
Bei Stop wird der SynchroDB-Dienst ordnungsgemäß geschlossen, und bei
Kill wird der SynchroDB-Vorgang gestoppt.
Mit View Config können Sie bei laufendem Dienst das Konfigurationsfenster
von SynchroDB einsehen. Die Parameter können nicht bearbeitet werden.
Hinweis
Sie können den SynchroDB-Dienst auch stoppen oder neu starten,
indem Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol in der
Symbolleiste klicken und Stop Service oder Restart Service
auswählen.
116
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
4.14 KONFIGURIER VON IP DIRECTOR
Konfigurieren von IP Director
Klicken Sie nach dem Konfigurieren von IPD-Rounting und SynchroDB mit
der rechten Maustaste auf das Feld IP-Director und wählen Sie aus dem
Kontextmenü den Befehl Edit Config.
Das Fenster „IP Director Configuration“ wird geöffnet.
Local XFile Unit:
Ein IP Director kann mit einer bestimmten XML-Einheit verknüpft werden,
d.h. alle XM L-Dateien (Sicherung, Export an CleanEdit- oder AVID-Jobs)
werden an diese bestimmte Einheit gesendet.
117
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Wählen Sie die Einheit aus der Dropdown-Liste aus. Falls ‚Use Default’
gewählt wurde, wird die als Standard definierte XML-Einheit verwendet.
Weitere
Informationen
finden
Sie
im
Abschnitt
zur
XMLEinheitenkonfiguration.
Werkseinstellung: Use Default.
Channel Management:
Über das Kanalmanagement können Sie einen PGM-Kanal eines bestimmten
XT-Servers mit einer Videoanzeige (Videokarte) verbinden. Gehen Sie wie
folgt vor, um eine Verknüpfung zwischen einem PGM und einer Videoanzeige
zu definieren.
Aktivieren Sie das Kästchen in der Spalte Linked.
Wählen Sie das Gerät für die Videoanzeige aus der Dropdown-Liste in der
Spalte der Videoanzeige aus.
Das Verknüpfungskästchen kann aktiviert werden, ohne mit einer
Videoanzeige verknüpft zu sein. Dies wird beispielsweise verwendet, wenn
ein externer Monitor an Ihre Workstation angeschlossen ist.
Hinweis
Alle diese Parameter gelten lokal für die IP Director-Workstation
und müssen unabhängig auf allen IP Director-Workstations
eingerichtet werden.
Hinweis
In Version 4 öffnet der verknüpfte PGM-Kanal mit einem definierten
Videoanzeigegerät automatisch eine Videoanzeige innerhalb des
Transport-Kontrollfelds dieses Kanals.
Starten von IP Director
Nach der Konfiguration von IP Director kann der Dienst durch Klicken mit
der rechten Maustaste auf das Feld IP Director und Auswählen von Start
gestartet werden.
Das Feld ‚IP Director’ wird grün. Der IP Director wurde erfolgreich gestartet.
Das IPD-Routing und der SynchroDB-Dienst starten automatisch mit
IP Director.
118
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Hinweis
Sie können den IP Director auch wie folgt starten: Start >
Programme > EVS Broadcast Equipment > IP-Director > IP-Director.
Oder Sie doppelklicken einfach auf das IP Director-Sym bol auf
Ihrem Desktop.
Das Startfenster von IP Director wird angezeigt.
Dieses Starfenster wird nach dem Laden der Bibliotheken automatisch
geschlossen und die Hauptbenutzeroberfläche von IP Director wird geöffnet.
Stoppen von IP Director
Zum Stoppen von IP Director muss die IP Director-Schaltfläche grün sein.
Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf diesen Bereich und wählen
Sie Stop oder Kill.
Bei Stop wird der IP Director ordnungsgemäß geschlossen, und bei Kill wird
der Vorgang von IP Director gestoppt.
Mit View Config können Sie bei laufendem Dienst das Konfigurationsfenster
von IP Director einsehen. Die Parameter können nicht bearbeitet werden.
119
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
4.15 IP-SCHEDULER
Klicken Sie nach dem Konfigurieren von IPD-Rounting und SynchroDB und
vor dem Starten von IP Director mit der rechten Maustaste auf das Feld I P Scheduler und wählen Sie Auto Start, um den IP-Scheduler automatisch mit
der IP Director-Anwendung zu starten.
Die Jobs in einer Workgroup werden über einen einzigen IP-Scheduler
verwaltet (der IP-Scheduler wird als MASTER betrieben). Das Starten von
mehr als einem IP-Scheduler ist zulässig und ermöglicht Ihnen einen
Auslastungsausgleich.
Weitere Informationen zur erweiterten Konfiguration und zur Job-Verwaltung
finden Sie in Kapitel „IP-Scheduler“.
Starten von IP-Scheduler
Zum Starten von IP-Scheduler klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das
Feld IP-Scheduler und wählen Sie Start.
Das Feld ‚IP-Scheduler’ wird grün. Der IP-Scheduler wurde erfolgreich
gestartet. Das IPD-Routing und der SynchroDB-Dienst starten automatisch
mit IP-Scheduler.
Der IPD-Scheduler kann auch über das entsprechende Symbol in der
Windows-Symbolleiste gestartet werden. Klicken Sie mit der rechten
Maustaste auf das Symbol und wählen Sie Start Service.
120
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Das orange Symbol wird in dem Windows XP-Systembereich der Workstation
grün, in der der Service gestartet wurde.
Hinweis
In Version 4 kann der IP-Scheduler nicht über das Menü START
gestartet werden. IP-Scheduler ist ein Windows-Dienst, der beim
Start von Windows geladen wird.
Hinweis
Der IP-Scheduler startet automatisch (mit der Option
‚Auto Start’), wenn IP Director über den Remote Installer oder
durch Doppelklicken auf das Desktop-Symbol gestartet wird.
Das Statusfenster des IPD-Schedulers
Durch Klicken mit der rechten Maustaste auf das Symbol von IPScheduler (Überwachen des Status von IP-Scheduler) wird das Fenster
geöffnet. Dieses Fenster wird nach einigen Minuten automatisch wieder
geschlossen.
Hinweis
Der IP-Scheduler mit der niedrigsten Routing-Anzahl wird der
„Master“. Andere, in der Workgroup gestartete IP-Scheduler zeigen
„ Waiting“ an. (Nur für den Auslastungsausgleich für den IPScheduler)
121
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Stoppen von IP-Scheduler
Zum Stoppen von IP-Scheduler muss der Bereich des IP-Schedulers grün
sein. Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf diesen Bereich und
wählen Sie Stop oder Kill.
Bei Stop wird der IP-Scheduler ordnungsgemäß geschlossen, und bei Kill
wird der Vorgang von IP-Scheduler gestoppt.
Hinweis
Sie können das IPD-Routing auch stoppen oder neu starten, indem
Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol in der Symbolleiste
klicken und Stop Service oder Restart Service auswählen.
122
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
4.16 VTR-MODUL
Mit dem VTR-Modul können Sie Videorecorder (maximal 4 pro Workstation)
über die nicht verwendeten RS422-Anschlüsse der IP Director-Workstation
verwalten.
Klicken Sie nach dem Konfigurieren von IPD-Rounting und SynchroDB und
vor dem Starten von IP Director mit der rechten Maustaste auf die
Schaltfläche VTR-Modul und wählen Sie Auto Start, um das VTR-Modul
automatisch mit der IP Director-Anwendung zu starten.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Schaltfläche VTR Engine und
wählen Sie aus dem Kontextmenü den Befehl Edit Config .
Das Fenster „VTR Engine Configuration“ wird geöffnet.
Basic Settings:
COM Port:
Definieren Sie den RS422-Port für den Anschluss an den Videorecorder
(COM1 bis COM6 oder AVH-RS422-1 bis AVH-RS422-4).
123
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Wichtig!
Falls alle RS422-Ports dem Routing-Dienst zugewiesen sind, kann
der Datenaustausch zwischen VTR-Modul und einem Videorecorder
nicht über den gleichen Port erfolgen. Der RS422-Port mit dem
Konflikt wird N ICH T automatisch aus dem Dropdown-Menü der
COM-Ports für das VTR-Modul entfernt.
VTR Name:
Der VTR-Name wird im Transport-Kontrollfeld des Videorecorders in der
IP Director-Benutzeroberfläche verwendet.
Description:
Geben Sie eine Beschreibung für Ihre eigene Anlage ein.
Default Recorder:
Wählen Sie den an den Videorecorder angeschlossenen XT-StandardRecorder aus. Der VITC-Wert dieses Recorders wird für Aufnahmen
übernommen.
Advanced Settings:
Geben Sie Baud rate (Baud-Rate), Data bits (Daten-Bits), Parity (Parität)
und Stop bits (Stopp-Bits) des vom Videorecorder verwendeten seriellen
Protokolls an. Weitere Informationen finden Sie im Benutzerhandbuch des
Videorecorders.
Hinweis
Eine IP Director-Workstation ohne Verbindung zu einem XT-Server
verwaltet bis zu 4 Videorecorder, je nach installierten RS422-Ports.
Hinweis
Alle Parameter gelten lokal für die IP Director-Workstation und
müssen unabhängig auf allen IP Director-Workstations eingerichtet
werden.
124
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Starten von VTR-Modul
Zum Starten des VTR-Moduls klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das
Feld VTR Engine und wählen Sie Start.
Das Feld ‚VTR Engine’ wird grün. Das VTR-Modul wurde erfolgreich
gestartet. Das IPD-Routing und der SynchroDB-Dienst starten automatisch
mit dem VTR-Modul.
Das VTR-Modul kann auch über das entsprechende Symbol in der WindowsSymbolleiste gestartet werden. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf
das Symbol und wählen Sie Start Service.
Das orange Symbol wird in dem Windows XP-Systembereich der Workstation
grün, in der der Service gestartet wurde.
Hinweis
In Version 4 kann das VTR-Modul nicht über das Menü START
gestartet werden. Das VTR-Modul ist ein Windows-Dienst, der beim
Start von Windows geladen wird.
Hinweis
Bei aktivierter Option ‚Auto Start’ wird das VTR-Modul
autom atisch gestartet, wenn IP Director über den Remote Installer
oder durch Doppelklicken auf das Desktop-Symbol gestartet wird.
125
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Das Statusfenster des VTR-Moduls
Durch Klicken mit der rechten Maustaste auf das Symbol des VTR-Moduls
(Überwachen des VTR-Modulstatus) wird das Fenster geöffnet. Dieses
Fenster wird nach einigen Minuten automatisch wieder geschlossen.
Stoppen von VTR-Modul
Zum Stoppen des VTR-Moduls muss der Bereich des VTR-Moduls grün sein.
Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf diesen Bereich und wählen
Sie Stop oder Kill.
Bei Stop wird das VTR-Modul ordnungsgemäß geschlossen, und bei Kill
wird der Vorgang des VTR-Moduls gestoppt.
Hinweis
Sie können das VTR-Modul auch stoppen oder neu starten, indem
Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol in der Symbolleiste
klicken und Stop Service oder Restart Service auswählen.
126
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
5. USER MANAGER
5.1
DEFINITIONEN
Benutzer
Ein Benutzer ist eine Einzelperson, die das System verwendet. Der Benutzer
wird durch eine Anmeldung und ein Kennwort beschrieben; der Zugang des
Benutzers zum System erfolgt durch Eingeben der Anmeldung und des
Kennworts.
Gruppen und Zugehörigkeit
Ein Benutzer kann zu einer Gruppe (oder mehreren Gruppen) an Benutzern
gehören. (Falls nicht, ist er/sie ein ‚Standalone-Benutzer’). Die Definition
von Benutzergruppen ermöglicht beispielsweise Einschränkungen der
Ansicht einiger Elemente, die von anderen Mitgliedern der gleichen Gruppe
erstellt wurden. Die Gruppenzugehörigkeit wird vor allem verwendet, wenn
viele verschiedene Broadcast-Partner Inhalte im gleichen IP DirectorNetzwerk gemeinsam nutzen.
Elemente
In IP Director sind die Hauptelemente Clips, benutzerdefinierte Ordner,
Playlists, Protokolltabellen oder Protokolle.
Inhaberschaft der Elemente: Der Inhaber eines Elements ist der Benutzer,
der es angelegt hat. Der Besitz der Inhaberschaft ermöglicht das Definieren,
welches Element und vom wem gelöscht werden kann. Sie können die von
Mitgliedern Ihrer Gruppe kreierten Clips löschen, jedoch nicht die von
anderen Gruppen kreierten Clips.
Ressourcen
Die Ressourcen von IP Director sind die Recorder-Kanäle und die PlayerKanäle der XT-Server, mit denen IP Director verbunden ist.
127
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Sichtbarkeit
Die Sichtbarkeit eines Elements oder einer Ressource bestimmt, welcher
Benutzer dieses in der Benutzeroberfläche sehen kann. Anders gesagt,
welches Element oder welche Ressource ein Benutzer sehen darf.
Benutzerprofil
Ein Benutzerprofil ist eine Gruppe an Merkmalen, die automatisch
angewendet werden können, wenn ein neuer Benutzer angelegt wird. Dieses
Tool unterstützt den Administrator bei der schnelleren Definition ähnlicher
Benutzerkonten mit einem geringeren Fehlerrisiko.
Ein Benutzerkonto ist nicht mit den Profilen verknüpft, mit deren Hilfe die
Rechte des Benutzerkonto definiert wurden. Das bedeutet, wenn ein Profil
verändert wird, werden die auf der Grundlage dieses Profils angelegten
Benutzermerkmale nicht geändert.
5.2
STARTEN DER USER MANAGERSOFTWARE
Mit dem User Manager können Sie alle Benutzer definieren, die auf die
IP Director-Systeme und die dazugehörigen Gruppen zugreifen. Jeder
Benutzer kann über andere Rechte für das System verfügen. Beispielsweise
kann einigen das Löschen von Clips gestattet sein, anderen nicht.
Hinweis: Der Start dieser Anwendung sollte nach der Installation der
vollständigen
IP Director-Konfiguration,
nach
der
Definition
der
Datenbankparameter (Serverstandort usw.) im Remote Installer von
IP Director und nach dem Start der Routing- und SynchroDB-Dienste
erfolgen.
So starten Sie den User Manager von IP Director:
Doppelklicken Sie auf das Symbol auf Ihrem Desktop.
Oder wählen Sie in der XP-Symbolleiste das Windows-Menü START Æ
Programme Æ EVS Broadcast Equipment Æ IP Director Æ User Manager.
128
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Das Anmeldefenster wird geöffnet.
Der User Manager steht nur den Benutzern mit Administratorrechten für das
System zur Verfügung.
Geben Sie die Administratoranmeldung und das Administratorkennwort ein.
Klicken Sie auf OK.
Hinweis
Wenn Sie sich erstmalig anmelden, müssen Sie folgende
Anmeldung und folgendes Kennwort (Unterscheidung zwischen
Groß- und Kleinschreibung) verwenden:
o
Login: administrator
o
Password: evs
Hinweis
Falls keine gültige Datenbank aufgerufen wurde, konfigurieren Sie
den Remote Installer zum Erreichen, Bereinigen oder Aufrufen
einer gültigen Datenbank.
Hinweis
Falls im Netzwerk keine verwalteten XT-Server vorhanden sind,
wird eine Fehlermeldung angezeigt. Die Konfiguration der
Ressourcenrechte und der Sichtbarkeit für die Benutzer ist
obligatorisch.
Das Hauptfenster des User Managers wird geöffnet.
129
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
H INWEIS FÜR DEN A DMINISTRATOR
Ein allgem einer Administratorbenutzer wurde in der Datenbank angelegt,
damit sich der Administrator bei der erstmaligen Verwendung des Systems
anmelden kann.
Die Anmeldung sowie das Kennwort für diesen Administrator werden in
diesem Handbuch angegeben, daher empfiehlt EVS unbedingt, dass der
Administrator diesen allgemeinen Benutzer löscht, sobald der eigene
Administrator mit einer anderen Anmeldung und einem anderen Kennwort
angelegt wurde.
5.3
HAUPT-BENUTZEROBERFLÄCHE
Die Haupt-Benutzeroberfläche setzt sich aus drei Teilen zusammen.
130
o
Die Menüs
o
Die im System angelegten Gruppen und Benutzer
o
Die Merkmale (Rechte) des ausgewählten Benutzers
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Die Menüs
D AS M ENÜ ‚U SERS ’
New: Anlegen eines neuen Benutzers
Modify: Ändern der Benutzerrechte
Delete: Löschen eines Benutzers
D AS M ENÜ ‚G ROUPS ’
New: Anlegen einer neuen Gruppe
M odify: Ändern (Umbenennen) einer Gruppe
Delete: Löschen einer Gruppe
D AS M ENÜ ‚P ROFILES ’
New: Anlegen eines neuen Benutzerprofils
M odify: Ändern eines Benutzerprofils
Delete: Löschen eines Benutzerprofils
131
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
D AS M ENÜ ‚S ETTINGS P ROFILES ’
New: Anlegen eines neuen Einstellungsprofils
M odify: Ändern eines Einstellungsprofils
Delete: Löschen eines Einstellungsprofils
D IE O PTION ‚C ONFIGURE S ETTINGS ’
Öffnen Sie das Fenster „Define Settings Types“.
Weitere Informationen finden Sie im folgenden Kapitel Konfigurieren der
Einstellungen / Konfigurieren der Tastaturkürzel.
D IE O PTION ‚C ONFIGURE S HORTCUTS ’
Öffnen Sie das Fenster „Configure Shortcuts“.
Weitere Informationen finden Sie im folgenden Kapitel Konfigurieren der
Einstellungen / Konfigurieren der Tastaturkürzel.
132
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Konfigurieren globaler
Tastaturkürzel
Ausgabe 1A
Einstellungen
und
D AS F ENSTER „D EFINE S ETTINGS T YPES “
Der Administrator kann die Standardwerte aller Einstellungen konfigurieren.
Dies sollte vor dem Anlegen von Benutzern erfolgen.
Klicken Sie im Hauptm enü des User Managers auf Configure Settings, um
das folgende Fenster zu öffnen.
Verschiedene Einstellungskategorien stehen zur Verfügung:
General:
Sprache, Anzeige der XT-Struktur, Key-Standardausgabe, Kopieren/
Verschieben, Standardpfad zum Erfassen und Erfassen verkoppelter Kanäle.
Transport:
Einstellung bezüglich der Wiedergabetransportfunktion: Geschwindigkeit für
VAR-Wiedergabe, schnellen Vorlauf und schnellen Rücklauf sowie
automatische Wiedergabe beim Laden.
133
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Clip creation:
Einstellung bezüglich der Clip-Kreation: Guardbands, Standard-Clip-Länge,
Öffnen des Fensters ‚Save Clip’, Anlegen der Clips auf allen
synchronisierten Recordern, Nur eigene Clips in der Liste der zuletzt
kreierten Clips, Standard-XT-Server für teilweise Clip-Wiederherstellung,
Voher- und Nachher-Kennzeichnen für automatische Clip-Kreation.
Take:
Einstellung bezüglich der Funktion ‚Take’: Standard-Videoeffekttyp und länge, Standard-Audioeffekttyp und -länge.
Play-list:
Mehr als 25 Einstellungen bezüglich der Playlist-Verwaltung, des PlaylistEditors einschließlich Farben und Audio-/Videoeffekteigenschaften.
Es gibt zwei verschiedene Typen für Einstellungen:
o
User: der Einstellungswert kann durch jeden Benutzer nach seinen
Vorstellungen geändert werden.
o
Global: Der Einstellungswert ist allgemeingültig für alle Benutzer
und kann nur durch den Administrator geändert werden.
Für jede Einstellung muss der Administrator den Typ der Einstellung (‚User’
oder ‚Global’) sowie den Standardwert angeben.
134
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
D AS F ENSTER ‚C ONFIGURE S HORTCUTS ’
Der Administrator kann die Standardwerte aller Einstellungen konfigurieren.
Dies sollte vor dem Anlegen von Benutzern erfolgen.
Klicken Sie im Hauptmenü des User Managers auf Configure Shortcuts, um
das folgende Fenster zu öffnen.
Jede Funktion in der IP Director-Benutzeroberfläche verfügt über das eigene
Tastaturkürzel.
Schlagen Sie die Standard-Tastaturkürzel zwischen Funktionen und Tasten
nach, oder bearbeiten diese.
Hinweis
Klicken Sie auf „Back to factory settings“, um die durch EVS
definierten Standard-Tastaturkürzel wiederherzustellen.
Hinweis
Wählen Sie zum Ändern eines Tastaturkürzels die Zeile in der Liste
aus, und geben Sie die neue Tastenkom bination ein.
135
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
5.4
GRUPPEN UND BENUTZER
Im Hauptfenster werden die Gruppen in der Gruppenliste (links) und die zu
diesen Gruppen gehörenden Benutzer in der Benutzerliste (rechts)
angezeigt.
Wenn in der Gruppenliste eine Gruppe ausgewählt wird, werden die zu
dieser Gruppe gehörenden Benutzer in der Benutzerliste angezeigt.
Auf die Funktionen ‚New’, ‚Modify’ und ‚Delete’ greifen Sie über das
Hauptfenster für Benutzer und Gruppen zu.
5.4.1
DIE VERSCHIEDENEN MERKMALE EINES BENUTZERS
Wenn in der Benutzerliste ein Benutzer ausgewählt wurde, werden die
dazugehörigen Merkmale schreibgeschützt im Merkmalsbereich darunter
angezeigt.
D IE R EGISTERKARTE ‚U SER I NFORMATION ’
In dieser Registerkarte werden alle
ausgewählten Benutzers angezeigt.
136
notwendigen
Informationen
des
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
D IE R EGISTERKARTE ‚G ROUP M EMBERSHIP ’
In dieser Registerkarte finden Sie die Informationen zu den Gruppen, zu
denen der Benutzer gehört.
D IE R EGISTERKARTE ‚C HANNELS ’
137
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
In dieser Registerkarte finden Sie die Informationen zu den Kanälen, die der
Benutzer ansehen und steuern kann. Die Steuerungsrechte sind immer
weniger oder gleich den Ansichtsrechten.
All:
Der Benutzer kann alle Kanäle im XNet-Netzwerk sehen und steuern.
None:
Der Benutzer kann keine Kanäle im XNet-Netzwerk sehen und steuern.
Selection:
Der Benutzer kann einige Kanäle im XNet-Netzwerk sehen und steuern. Die
Kanäle, die der Benutzer sehen und steuern kann, sind in der Liste markiert.
Hinweis
Falls nicht alle XT-Server und daher alle im XNet-Netzwerk
vorhandenen Kanäle in der Liste angezeigt werden, bedeutet dies
nur, dass alle SynchroDB-Anwendungen, die für die Verwaltung der
fehlenden XT-Server verantwortlich sind, nicht aktiv sind oder die
XT-Servers gestoppt wurden.
Only XT channels linked to the IPDirector Workstation:
Wenn diese Option aktiviert ist, sieht der Benutzer nur in seine eigene
Benutzeroberfläche sowie in die Wiedergabekanäle, die physisch mit der
eigenen IP Director-Workstation verbunden sind und in der IP DirectorKonfiguration im Remote Installer angegeben wurden.
138
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
5.4.2
Ausgabe 1A
ELEMENTE
Die Elementzuordnungen werden in verschiedene einzelne Registerkarte
unterteilt.
o
Clips, benutzerdefinierte Ordner und Playlists
o
Logging und Keywords
o
Ziele
R EGISTERKARTE ‚C LIP , B INS AND P LAYLISTS ’
Die Registerkarte ‚Clips, Bins and Playlists’ enthält Informationen zu den
Benutzerrechten hinsichtlich Sichtbarkeit und Steuerung einiger der
Elemente: Clips, benutzerdefinierte Ordner und Playlists.
Felder Create, Copy, Send to und Export to:
Sind diese Felder aktiviert, verfügt der Benutzer über die Rechte zum
Anlegen,
Kopieren,
Importieren,
Senden
oder
Exportieren
des
entsprechenden Elements im System.
Beispiel: Im Bereich ‚Clips’ wurde das Kontrollkästchen ‚Create’ aktiviert.
Der Benutzer verfügt über das Recht zum Kreieren von Clips im System.
Für die anderen Funktionen, wie ‚M odify’, ‚Delete’, ‚M ove’, ‚Publish’ und
‚Visibility’ hängen die Rechte des Benutzer davon ab, welche
Kontrollkästchen in jeder Zeile aktiviert wurden.
139
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
All:
Der Benutzer kann alle entsprechenden Elemente im System ändern,
löschen usw.
Group(s):
Der Benutzer kann alle entsprechenden Elemente, die von allen Benutzer
der Gruppen angelegt wurden, zu der der Benutzer gehört, ändern, löschen
usw.
User:
Der Benutzer kann nur die entsprechenden, vom Benutzer angelegten
Elemente ändern, löschen usw.
None:
Der Benutzer kann keine Elemente, auch nicht die vom Benutzer angelegten,
ändern, löschen usw.
Im folgenden Beispiel:
140
o
kann der Benutzer Clips kreieren
o
kann der Benutzer keine Clips kopieren
o
kann der Benutzer Clips senden/exportieren, die er sehen kann
o
kann der Benutzer Clips, die von allen Benutzer der Gruppen
angelegt wurden, zu der der Benutzer gehört, ändern.
o
kann der Benutzer keine Clips löschen
o
kann der Benutzer von ihm angelegte Clips verschieben
o
kann der Benutzer von ihm angelegte Clips für andere Gruppen
veröffentlichen
o
kann der Benutzer alle Clips sehen, die von anderen Benutzern der
eigenen Gruppen angelegt wurden, der Benutzer kann jedoch keine
Clips sehen, die von anderen Benutzern andere Gruppen angelegt
wurden.
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
R EGISTERKARTE ‚L OGGING AND K EYWORDS ’
In der Registerkarte ‚Logging and Keywords’ wird definiert, welche Rechte
der Benutzer über Protokolle, Protokolltabellen und Keywords ausüben kann.
Log Sheet:
Berechtigung zum Verwalten der vollen Vorgänge zum Anlegen, Ändern,
Löschen usw. einer Protokolltabelle.
Logs:
Berechtigung zum Verwalten (Anlegen, Ändern oder Löschen) einzelner
Protokolleinträge.
Keyword:
Berechtigung zum Verwalten (Anlegen, Ändern, Löschen usw.) einzelner
Keywords in der Datenbankliste.
Keyword Grid:
Berechtigung zum Verwalten (Anlegen, Importieren, Ändern, Löschen,
Exportieren usw.) vollständiger Keyword-Raster in der Datenbank.
Dictionary:
Berechtigung zum Verwalten (Anlegen, Importieren, Ändern, Löschen,
Exportieren usw.) vollständiger Keyword-Wörterbücher in der Datenbank.
141
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
R EGISTERKARTE ‚T ARGETS ’
In der Registerkarte ‚Target’ wird definiert, welche Rechte der Benutzer über
Ziele ausüben kann.
Send To Destination Target:
Berechtigung zum Senden von Clips an ein Ziel. Dazu wird die XFile XM LIntegration (Anlegen, Löschen oder Sichtbarkeit) verwendet.
Send To XStore:
Berechtigung zum Verwalten (Anlegen, Ändern oder Löschen) von ClipÜbertragungen an ein XStore CleanEdit-System.
Send To AVID TM:
Berechtigung zum Verwalten (Anlegen, Ändern oder Löschen) von ClipÜbertragungen an ein AVID Transfer Manager-System.
142
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
R EGISTERKARTE ‚L AYOUTS ’
In der Registerkarte ‚Layouts’ wird definiert, welche Rechte der Benutzer
über Layouts ausüben kann.
Felder Create, Copy:
Sind diese Felder aktiviert, verfügt der Benutzer über die Rechte zum
Anlegen oder Kopieren des entsprechenden Elements im System.
All:
Der Benutzer kann alle entsprechenden Elemente im System ändern,
löschen usw.
Group(s):
Der Benutzer kann alle entsprechenden Elemente, die von allen Benutzer
der Gruppen angelegt wurden, zu der der Benutzer gehört, ändern, löschen
usw.
User:
Der Benutzer kann nur die entsprechenden, vom Benutzer angelegten
Elemente ändern, löschen usw.
None:
Der Benutzer kann keine Elemente, auch nicht die vom Benutzer angelegten,
ändern, löschen usw.
143
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
5.4.3
VORZÜGE
R EGISTERKARTE ‚L IMITATIONS ’
In der Registerkarte ‚Limitations’ werden bestimmte Einschränkungen für
den Systembenutzer eingeführt, üblicherweise zum Verm inderung des
Gesamteinflusses auf die Systemleistung.
Browse Speed Limitation:
Hier kann die Durchsuchgeschwindigkeit des Benutzers auf den
ausgewählten Wert (2x, 3, 5, 10, 20x, 35x Wiedergabegeschwindigkeit)
begrenzt werden.
Maximum Clip Duration:
Die maximale Länge, für die der Benutzer einen Clip kreieren darf. Mit
dieser Einstellung wird der Einfluss des Benutzers auf den
Gesamtspeicherplatz des Servers eingeschränkt, indem die einzelne Länge
für die Clip-Kreation begrenzt wird.
M aximum number of clips:
Die maximale Anzahl der Clips, die der Benutzer auf dem System kreieren
darf. Mit dieser Einstellung wird der Einfluss des Benutzers auf den
Gesamtspeicherplatz des Servers eingeschränkt, indem die einzelne ClipKreation begrenzt wird.
144
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Maximum transfer duration:
Die maximale Länge, für die der Benutzer eine Übertragung an ein XFile
durchführen darf. Mit dieser Einstellung wird der Einfluss des Benutzers auf
den Gesamt-Datenaustausch und den XFile-Speicherplatz eingeschränkt,
indem die einzelne Länge für die Clip-Übertragung begrenzt wird.
Allow image capture:
Berechtigung zum Aufnehmen von Bildern aus dem Transport-Kontrollfeld
und dem Clip-Editor.
145
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
R EGISTERKARTE ‚S ETTINGS ’
In der Registerkarte ‚Settings’ werden die Werte aller Einstellungen für
einen bestimmten Benutzer definiert.
General:
Sprache, Anzeige der XT-Struktur, Key-Standardausgabe, Kopieren/
Verschieben, Standardpfad zum Erfassen und Erfassen verkoppelter Kanäle.
Transport:
Einstellung bezüglich der Wiedergabetransportfunktion: Geschwindigkeit für
VAR-Wiedergabe, schnellen Vorlauf und schnellen Rücklauf sowie
automatische Wiedergabe beim Laden.
Clip creation:
Einstellung bezüglich der Clip-Kreation: Guardbands, Standard-Clip-Länge,
Öffnen des Fensters ‚Save Clip’, Anlegen der Clips auf allen
synchronisierten Recordern, Nur eigene Clips in der Liste der zuletzt
kreierten Clips, Standard-XT-Server für teilweise Clip-Wiederherstellung,
Voher- und Nachher-Kennzeichnen für automatische Clip-Kreation.
Take:
Einstellung bezüglich der Funktion ‚Take’: Standard-Videoeffekttyp und länge, Standard-Audioeffekttyp und -länge.
146
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Play-list: Mehr als 25 Einstellungen bezüglich der Playlist-Verwaltung, des
Playlist-Editors einschließlich Farben und Audio-/Videoeffekteigenschaften.
Hinweis
Benutzer können alle Einstellungswerte im Menü ‚Tools’ > ‚Settings’
in der IP Director-Benutzeroberfläche ändern. Nur die Einstellungen
mit dem Typ ‚User’ können geändert werden, nicht die
Einstellungen mit dem Typ ‚Global’.
147
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
R EGISTERKARTE ‚S HORTCUTS ’
In der Registerkarte ‚Shortcuts’ werden die Tastenkombinationen aller
Tastaturkürzel für einen bestimmten Benutzer definiert.
Einem Tastaturkürzel wird eine bestimmte Funktion zugewiesen. Die gleiche
Funktion kann in verschiedenen Anwendungen auftreten.
Hinweis
Klicken Sie auf „Back to factory settings“, um die durch EVS
definierten Standard-Tastaturkürzel wiederherzustellen.
148
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Ändern eines Standardwertes für ein Tastaturkürzel:
Zum Ändern eines Standardwertes für ein Tastaturkürzel, der einer
bestimmten Funktion zugewiesen ist, muss der Administrator zuerst die
entsprechende Zeile für diese Funktion ausw ählen und dann die
Tastenkombination auf der Tastatur drücken.
Falls das Tastaturkürzel nicht bereits einer Funktion in der allgemeinen
Kategorie oder einer Funktion in der Kategorie zugewiesen ist, wird das
Tastaturkürzel sofort geändert.
Ändern eines Tastaturkürzels in der Kategorie ‚General’:
Falls das Tastaturkürzel bereits einer Funktion in der allgemeinen Kategorie,
jedoch keiner anderen Kategorie zugewiesen ist > siehe folgender Abschnitt
„Ändern eines Tastaturkürzels anderer Kategorien“.
Falls das Tastaturkürzel in anderen Kategorien bereits einer Funktion
zugewiesen wurde, wird die folgende Meldung angezeigt.
149
Ausgabe 1A
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ändern eines Tastaturkürzels anderer Kategorien:
Falls das Tastaturkürzel in der allgem einen Kategorie bereits einer Funktion
zugewiesen wurde, wird das folgende Einblendfenster geöffnet.
Wenn der Administrator auf SWAP klickt, wechseln die Tastaturkürzel
zwischen zwei Funktionen.
Wenn der Administrator auf Apply and Clear other shortcut klickt, wird das
Tastaturkürzel auf die ausgewählte Funktion angewendet, und das andere
Funktionstastaturkürzel wird gelöscht.
Wenn der Administrator auf CANCEL klickt, wird der Vorgang abgebrochen.
150
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
5.4.4
Ausgabe 1A
GRUPPEN
Anlegen einer neuen Gruppe
Einer der ersten Schritte bei der Definition von Benutzern für eine
Installation von IP Director ist die Definition der Gruppen, zu der die
Benutzer gehören. Mithilfe von Gruppen können Administratoren den Zugang
auf Elemente anhand der Gruppierung, statt nach ALLE oder nach
BENUTZER koordinieren.
Hinweis
Für einfache Konfigurationen können Sie diesen
überspringen und mit der Profilerstellung fortsetzen.
Schritt
Wählen Sie im Menü Groups die Option New oder klicken im Hauptfenster
auf die Schaltfläche ‚Neue Gruppe‘ , um eine neue Gruppe anzulegen.
Das Fenster New Group wird geöffnet.
Geben Sie einen Namen für die neue Gruppe ein und klicken Sie auf OK.
Hinweis
Benutzer, Gruppen und Profile müssen verschiedene Namen haben.
Falls „Mark“ eine eigene Gruppe benötigt, geben Sie als
Gruppennamen beispielsweise „G_Mark“ ein. Falls der Name
bereits vorhanden ist, wird eine Fehlermeldung angezeigt.
151
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Ändern (Umbenennen) einer Gruppe
Wählen Sie im Menü Groups die Option Modify oder klicken im Hauptfenster
auf die Schaltfläche ‚Gruppe ändern‘ , um eine Gruppe zu ändern.
Das Fenster Edit the name of the group wird geöffnet.
Geben Sie den neuen Namen der Gruppe ein und klicken Sie auf OK.
Löschen einer Gruppe
Zum Löschen einer Gruppe wählen Sie zuerst im Hauptfenster die Gruppe
aus. Wählen Sie dann im Menü Groups die Option Delete oder klicken im
Hauptfenster auf die Schaltfläche ‚Gruppe löschen‘ , um eine Gruppe zu
löschen.
Ein Bestätigungsfenster wird geöffnet.
Klicken Sie auf Yes, um den Löschvorgang zu bestätigen oder zum
Abbrechen auf No.
Hinweis
Beim Löschen einer nicht leeren Gruppe wird ein anderes
Bestätigungsfenster geöffnet. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen,
wenn Sie die Benutzer innerhalb der Gruppe löschen möchten.
152
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
5.4.5
Ausgabe 1A
PROFILE
Anlegen eines neuen Profils
Das Anlegen von Profilen kann dem Administrator beim Definieren neuer
Benutzer im System viel Zeit sparen.
Ein Profil kann verwendet werden, wenn verschiedene Benutzer über den
gleichen Satz an Einstellungswerten verfügen.
Dadurch wird das Auswählen der gleichen Felder für jeden Benutzer mit
ähnlichen Benutzerrechten verm ieden.
Beispiel: Durch Profile wird das Hinzufügen von 25 neuen LoggingBenutzern ein sehr schneller Vorgang, da die Element- und Kanalzugänge
für alle Protokollierer normalerweise identisch sind. So definiert der
Administrator 1 Profil und verwendet dieses Profil beim Anlegen eines jeden
neuen Protokollierers.
Hinweis
Dieser Schritt ist zusätzlich und kann übersprungen werden. Fahren
Sie in diesem Fall mit dem Anlegen des Benutzers fort.
Wählen Sie aus dem Menü Profiles die Option New aus.
Das Fenster Create New profile wird geöffnet.
153
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Geben Sie einen Namen für das Profil (obligatorisch) und eine zusätzliche
Beschreibung ein. Tragen Sie dann die Merkmale des Profils ein, das Sie
anlegen möchten, einschließlich Gruppenzugehörigkeit, Kanäle, Elemente,
Systemkonfiguration und Vorzüge.
Klicken Sie nach Abschluss auf Save.
Ändern eines vorhandenen Profils
Wählen Sie aus dem Menü Profiles die Option Modify aus.
Wählen Sie im folgenden Fenster das Profil aus, das Sie ändern möchten.
Wählen Sie das Profil aus der Dropdown-Liste aus.
Klicken Sie danach auf Select.
Das Fenster Edit profile wird geöffnet.
154
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Alle Merkmale des Profils können geändert werden, einschließlich Name,
Beschreibung,
Gruppenzugehörigkeit,
Kanäle,
Elemente,
Systemkonfiguration und Vorzüge.
Klicken Sie nach dem Ändern der Profilm erkmale auf Save.
Hinweis
Das Ändern eines Profils hat keinen Einfluss auf vorher anhand
dieses Profils angelegte Benutzer. Die Änderung hat nur Einfluss
auf neu angelegte Benutzer.
Hinweis
Benutzer, Gruppen und Profile müssen verschiedene Namen haben.
Falls Protokollierer eine eigene Gruppe benötigen, geben Sie als
Gruppennamen beispielsweise „LoggerProfile“ ein. Falls der Name
bereits vorhanden ist, wird eine Fehlermeldung angezeigt.
155
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Löschen eines Profils
Wählen Sie aus dem Menü Profiles die Option Delete aus.
Wählen Sie im folgenden Fenster das Profil aus, das Sie löschen möchten.
Wählen Sie das Profil aus der Dropdown-Liste aus.
Klicken Sie danach auf Delete.
Ein Bestätigungsfenster wird geöffnet.
156
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
5.4.6
Ausgabe 1A
EINSTELLUNGSPROFILE
Anlegen eines neuen Einstellungsprofils
Das Anlegen von Einstellungsprofilen kann dem Administrator beim
Definieren neuer Benutzer im System viel Zeit sparen. Ein Einstellungsprofil
kann verwendet werden, wenn verschiedene Benutzer über den gleichen
Satz an Einstellungswerten verfügen.
Hinweis
Wird kein Einstellungsprofil verwendet, fahren Sie in diesem Fall
mit dem Anlegen der Benutzer fort.
Wählen Sie aus dem Menü Settings Profiles die Option New aus.
Das Fenster New Settings Profile wird geöffnet.
Geben Sie einen Namen für das Einstellungsprofil (obligatorisch) und eine
zusätzliche Beschreibung ein. Tragen Sie dann die Merkmale des Profils ein,
das Sie anlegen möchten, einschließlich der allgemeinen Vorzüge, der
Vorzüge für Transport, Clip-Kreation, TAKE und Playlists.
Klicken Sie nach Abschluss auf OK.
157
Ausgabe 1A
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ändern eines vorhandenen Einstellungsprofils
Wählen Sie aus dem Menü Settings Profiles die Option Modify aus. Wählen
Sie im folgenden Fenster das Einstellungsprofil aus, das Sie ändern
möchten.
Wählen Sie das Profil aus der Dropdown-Liste aus.
Klicken Sie danach auf Select. Das Fenster Edit Settings Profile wird
geöffnet.
158
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Alle Merkmale des Einstellungsprofils können geändert werden,
einschließlich Name, Beschreibung, Allgemeinen Einstellungen, Transport,
Clip-Kreation, TAKE und Playlist.
Klicken Sie nach dem Ändern der Profilm erkmale auf OK.
Hinweis
Das Ändern eines Einstellungsprofils hat keinen Einfluss auf vorher
anhand dieses Profils angelegte Benutzer. Die Änderung hat nur
Einfluss auf neu angelegte Benutzer.
Löschen eines Profils
Wählen Sie aus dem Menü Profiles die Option Delete aus. Wählen Sie im
folgenden Fenster das Profil aus, das Sie löschen möchten.
Wählen Sie das Profil aus der Dropdown-Liste aus.
Klicken Sie danach auf Delete. Ein Bestätigungsfenster wird geöffnet.
159
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
5.4.7
BENUTZER
Anlegen eines neuen Benutzers
Wählen Sie im Menü Users die Option New oder klicken im Hauptfenster auf
die Schaltfläche ‚Neuer Benutzer‘ , um einen neuen Benutzer anzulegen.
Das Fenster Select user profile(s) wird geöffnet.
Dieses Fenster ist optional. Wählen Sie die Profilmerkmale aus, die Sie auf
den neuen Benutzer anwenden möchten. Zum Anlegen eines neuen
Benutzerkontos können mehrere Profile kombiniert werden.
Wählen Sie einfach das Profil in der linken Liste aus, und klicken Sie auf die
Schaltfläche >.
Mit der Schaltfläche < können Sie ein Profil aus der Auswahlliste entfernen.
Wählen Sie das Einstellungsprofil aus der Dropdow n-Liste aus.
Klicken Sie nach der Auswahl auf OK.
160
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Hinweis
Wenn ein Benutzer definiert wurde, ist das Profil nicht mehr mit den
Benutzereinstellungen
verknüpft.
Daher
werden
zukünftige
Aktualisierungen des Profils nur auf später anhand dieses Profils
angelegte Benutzer angewendet.
Hinweis
Die Auswahl eines Benutzerprofils und eines Einstellungsprofils für
die Definition eines Benutzerkontos ist nicht obligatorisch. Wurde
bisher kein Profil angelegt, sind diese Listen leer.
Das Fenster Create a new user wird geöffnet.
Geben Sie eine Anmeldung und ein Kennwort für den neuen Benutzer an.
Bestätigen Sie das Kennwort. Geben Sie alle nützlichen Informationen zu
dem Benutzer ein.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Administrator, wenn der Benutzer über
Administratorrechte für das System verfügen soll.
161
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Hinweis
Administratorrechte lösen alle anderen Registerkarteneinstellungen
ab. Für einen Administrator müssen keine weiteren Einstellungen
vorgenommen werden. Aus Sicherheitsgründen ist es ratsam, dass
Managerkonten während des Betriebs ihren Zugang auf Kanäle
einschränken, um die zufällige Verwendung des Wiedergabekanals
eines anderen Benutzers zu verhindern.
Aus diesem Grund sollte die Aktivierung des Kontrollkästchens für
den Administrator sehr bewusst erfolgen.
Stimmen Sie die Merkmale (Rechte) in jeder Registerkarte für den Benutzer
genau ab: Gruppenzugehörigkeit, Kanäle usw.
Klicken Sie nach Abschluss der Benutzermerkmale auf Save.
Hinweis
Benutzer, Gruppen und Profile müssen verschiedene Namen haben.
Falls der Name bereits vorhanden ist, wird eine Fehlermeldung
angezeigt.
Ändern eines Benutzerkontos
Wählen Sie im Menü Users die Option Modify oder klicken im Hauptfenster
auf die Schaltfläche ‚Benutzer ändern‘ , um ein Benutzerkonto zu ändern.
Das Fenster Edit user wird geöffnet.
162
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Sie können nun alle Merkmale des Benutzerkontos ändern.
Klicken Sie nach Abschluss auf Save.
Löschen eines Benutzerkontos
Zum Löschen eines Benutzerkontos wählen Sie zuerst im Hauptfenster den
Benutzer aus. Wählen Sie dann im Menü Users die Option Delete oder
klicken im Hauptfenster auf die Schaltfläche ‚Benutzer löschen‘ , um ein
Benutzerkonto zu löschen.
Das Fenster Delete user wird geöffnet.
Klicken Sie auf Yes, um den Vorgang zu bestätigen oder zum Abbrechen auf
No.
163
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
6. IP-Scheduler
Der IP Scheduler ist ein Dienst in Version 4. Der Scheduler verarbeitet XMLDateien für die direkte Integration in die bzw. aus der SQL-Datenbank von
IP Director.
In der Symbolleiste wird das IP Scheduler-Symbol neben IP-Routing,
SynchroDB und VTR-Modul angezeigt.
Beim Start von IP Director wird der IP Scheduler automatisch gestartet,
wenn im Remote Installer der automatische Start festgelegt wurde.
Das orange Symbol wird in dem Windows XP-Systembereich der Workstation
grün, in der der Service gestartet wurde.
6.1
JOB-MANAGER
Mit dem Job-Manager kann der Benutzer die definierten Jobs überprüfen, die
der Scheduler verarbeiten soll, sowie manuell neu angelegte Jobs für das
System hinzufügen.
Der Job-Manager kann über das Statusfenster des IP-Schedulers gestartet
werden. Durch Klicken mit der rechten Maustaste auf das Symbol von IPScheduler wird das Statusfenster von IP-Scheduler geöffnet.
164
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Hinweis
Während der IP-Scheduler die Verbindung zur Datenbank und den
XML-Pfaden einrichtet, werden der IP Scheduler-Anschluss und die
Funktion in ROT angezeigt. Die Anzeige sollte nach einiger Zeit
GRÜN werden. Danach können Sie das Fenster minimieren.
Wählen Sie im Statusfenster des IP Schedulers Tools > Ip Scheduler > Job
Manager.
165
Ausgabe 1A
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Im Folgenden ist ein Bildschirm des Job-Managers
automatischer Miniaturbilderstellung angezeigt.
166
mit
laufender
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Anlegen eines neuen Jobs
Das Anlegen eines neuen Jobs ist vor allem für das Verwalten externer
Informationssysteme praktisch, z.B. ein Status-Feed oder andere Daten von
einem XM L-verwalteten System .
Zum Anlegen eines neuen Jobs klicken Sie auf die Schaltfläche New.
Das Fenster Create a new job wird geöffnet.
Job Type:
Wählen Sie den anzulegenden Aufgabentyp aus.
o
EVS_TO_DB – EVS Logging-System Dritter
o
IDF_TO_EVS – Konvertieren der IDF-Startliste in Keyword-Raster
o
CLIP_CREATION – Geplante Clip-Kreation
o
THUMBNAIL – Anlegen automatischer Miniaturbilder
o
EQUIPRO – Bearbeitung des Datenaustauschs mit XM L-Modul
o
GetCleanEditEDL – Empfangen der CleanEdit-Timelines zur Bearbeitung
167
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Period:
Der IP Scheduler fragt ein Eingangsverzeichnis ab und sucht nach neuen
XML-Dateien. Wählen Sie die Periodizität dieses Abfragevorgangs aus.
Standardmäßig ist die Periode von 1 Sekunde eingestellt.
First Execution:
Die erste Ausführung entspricht dem Datum und der Uhrzeit, wann der Job
die Abfrage startet.
Job characteristics:
Jobmerkmale sind die verschiedenen in den Jobvorgang einbezogene n
Verzeichnisse.
Jeder Job hat unterschiedliche Merkmale; weitere Inform ationen finden Sie
in den entsprechenden Absätzen.
168
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
6.1.1
Ausgabe 1A
EVS_TO_DB – EVS LOGGING-SYSTEM
Dieser Aufgabentyp wird ausgeführt, wenn IP Director mit einem externen
Protokolliersystem oder Statussystem gekoppelt ist. Diese externe
Protokollieranwendung sendet XML-Dateien, die den Protokolltabellen,
Protokollen und/oder Keyword-Rastern entsprechen, die in die IP DirectorDatenbank eingefügt werden.
Die verarbeiteten Informationen sind dann zum Durchsuchen in den
IP Director-Benutzeroberflächen verfügbar.
Job characteristics:
Der IP Scheduler fragt das Verzeichnis EVS_TO_TODO ab, um alle Jobs zu
finden (xml-Dateien, die Protokolltabellen, Protokollen und Keyword-Rastern
entsprechen), die noch verarbeitet werden müssen und die die Daten in die
Datenbank einfügen. Wenn das EVS-System den Job bearbeitet hat, wird die
xml-Datei in das Verzeichnis EVS_TO_TREATED verschoben.
Drittsysteme rufen das Verzeichnis EVS_FROM_TODO ab, um alle Jobs
(xml-Dateien) zu finden, die noch bearbeitet werden müssen, um die
Informationen zu verarbeiten. Wenn das Drittsystem den Job bearbeitet hat,
wird die xml-Datei in das Verzeichnis EVS_FROM_TREATED verschoben.
169
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Verzeichnisname
Verzeichnisinhalt
EVS_TO_TOD O
Von einem Drittsystem in EVS zu
bearbeitende Daten.
EVS_FROM_TODO
Von EVS in einem Drittsystem zu
bearbeitende Daten.
EVS_TO_TREATED
Von einem Drittsystem
Daten an EVS.
EVS_FROM_TREATED
Von einem EVS-System bearbeitete
Daten an Drittsystem.
bearbeitete
Klicken Sie auf die Schaltflächen zum Durchsuchen vor den Merkmalen, um
die entsprechenden Verzeichnisse zu definieren.
Wichtig!
Die Verzeichnisse müssen über die volle Zugriffsregelung verfügt.
Klicken Sie, wenn alle Verzeichnisse definiert wurden, auf Accept, um das
Anlegen des neuen Jobs zu bestätigen.
170
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Der neue Job wird nun in der Jobliste angezeigt.
Falls der Job nicht angezeigt wird, klicken Sie auf die entsprechenden
Schaltflächen Refresh.
6.1.2
IDF_TO_EVS – KONVERTIEREN DER STARTLISTE IN
KEYWORD-RASTER
Mithilfe dieses Jobs werden IDF XML-Dateien in Keyword-Raster konvertiert.
IDF XML-Dateien enthalten die Startliste der Wettkämpfer, Spiele, Teams
oder Standard-Keywords.
Job characteristics:
o
EVS_IDF_TODO: Verzeichnis, wohin die IDF XML-Dateien abgelegt
werden. Der IP Scheduler fragt dieses Verzeichnis nach neuen, zu
bearbeitenden Dateien ab.
o
EVS_IDF_TREATED: Wenn der IP Scheduler eine Datei bearbeitet
hat, wird diese in das Verzeichnis EVS_IDF_TREATED verschoben.
o
EVS_TO_TODO: Der IP Scheduler transformiert eine IDF XML-Datei
in eine XML-Datei eines EVS-Keyword-Rasters, die in die
IP Director-Datenbank importiert werden muss. Folglich muss das
Verzeichnis EVS_TO_TODO dieses Jobs dem Verzeichnis
EVS_TO_TODO des oben beschriebenen Jobs „EVS_TO_DB – EVS
Logging-System“ entsprechen.
171
Ausgabe 1A
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Klicken Sie auf die Schaltflächen zum Durchsuchen vor den Merkmalen, um
die entsprechenden Verzeichnisse zu definieren.
172
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Wichtig!
Die Verzeichnisse müssen über die volle Zugriffsregelung verfügt.
Klicken Sie, wenn alle Verzeichnisse definiert wurden, auf Accept, um das
Anlegen des neuen Jobs zu bestätigen.
Der neue Job wird nun in der Jobliste angezeigt.
6.1.3
CLIP_CREATION – GEPLANTE CLIP-KREATION
Dieser Job wird für die automatische Clip-Kreation angelegt und vom
Aufnahmeplanermodul verwendet.
Dieser Job sollte niemals manuell von einem Operator gestartet werden.
Weitere Informationen finden Sie im Benutzerhandbuch von IP Director in
Kapitel ‚Aufnahmeplaner’.
Vom Aufnahm eplaner angelegte Jobs können in den Registerkarten ‚Clip
Creation With Processed’ und ‚Clip Creation Job’ überwacht werden.
173
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Registerkarte Clip Creation With Processed:
In dieser Registerkarte werden alle Jobs in Bearbeitung und alle geplanten
Jobs angezeigt.
Registerkarte Clip Creation Job:
In dieser zweiten Registerkarte werden nur die geplanten Jobs angezeigt.
6.1.4
THUMBNAIL – ANLEGEN AUTOMATISCHER
MINIATURBILDER
Dieser Job wird automatisch angelegt, wenn der IP Scheduler gestartet wird
und für die automatische Miniaturbilderstellung eingerichtet wurde.
6.1.5
EQUIPRO – BEARBEITUNG DES DATENAUSTAUSCHS
MIT XML-MODUL
Weitere Informationen erhalten Sie von EVS.
kundenspezifischen Anwendungen verwendet.
6.1.6
Job
wird
bei
GETCLEANEDITEDL – EMPFANGEN DER CLEANEDITTIMELINES ZUR BEARBEITUNG
Weitere Informationen erhalten Sie von EVS.
kundenspezifischen Anwendungen verwendet.
174
Dieser
Dieser
Job
wird
bei
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
6.2
Ausgabe 1A
JOBS
Bearbeiten eines Jobs
Klicken Sie zum Bearbeiten eines Jobs einfach auf die Schaltfläche EDIT vor
dem Job, um den Job in der Liste der vorhandenen Jobs zu bearbeiten.
Das Fenster zum Bearbeiten des Jobs wird angezeigt.
Bearbeiten Sie die Jobmerkmale und klicken Sie danach auf Accept.
Klicken Sie zum Abbrechen des Vorgangs auf Cancel.
Löschen eines Jobs
Klicken Sie zum Löschen eines Jobs einfach auf die Schaltfläche DELET vor
dem Job, um den Job in der Liste der vorhandenen Jobs zu löschen.
Ein Bestätigungsfenster wird angezeigt.
Klicken Sie auf Yes, um den Vorgang zu bestätigen oder zum Abbrechen auf
No.
175
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Jobverlauf
D IE J OBSLISTE
Hier ist der Verlauf der vom IP Scheduler verarbeiteten Jobs verfügbar;
dieser gestattet dem Benutzer, alle abgeschlossenen Jobs und auch die
tatsächliche Verknüpfung mit der XM L-Datei zu überprüfen, die nach der
Bearbeitung eines Events erstellt wird.
Der Jobbverlauf kann über das Statusfenster des IP-Schedulers gestarte t
werden. Durch Klicken mit der rechten Maustaste auf das Symbol von IPScheduler wird das Statusfenster von IP-Scheduler geöffnet.
Wählen Sie im Statusfenster des IP Schedulers Tools > Ip Scheduler > Job
History.
Das Fenster für den Jobverlauf wird angezeigt.
Durch Auswahl eines Status können Sie den Jobverlauf filtern.
176
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Die Statusanzeigen haben folgende Bedeutung:
o
ALL: Anzeigen aller Jobs
o
PROCESSED: Anzeigen aller Jobs (geplante Clip-Kreation), die
erfolgreich abgeschlossen wurden.
o
SUCCESS: Anzeigen aller Jobs (außer geplante Clip-Kreation), die
erfolgreich abgeschlossen wurden.
o
ERROR: Anzeigen aller nicht abgeschlossenen Jobs (Beendigung
mit Fehlermeldung).
o
WARNING: Anzeigen aller mit Warnung abgeschlossenen Jobs.
o
TIMEOUT: Anzeigen aller Jobs (geplante Clip-Kreation),
aufgrund einer Zeitüberschreitung nicht abgeschlossen wurden.
die
A KTUALISIEREN DER L ISTE
Klicken Sie auf die Schaltfläche Refresh, um die Liste zu aktualisieren.
LÖSCHEN ALLER
E LEMENTE
Klicken Sie auf die Schaltfläche Clear All, um die Verlaufsliste zu löschen.
Hinweis
XML-Dateien werden nicht gelöscht, diese werden automatisch
nach 2 Tagen gelöscht.
177
Ausgabe 1A
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
7. Sonstiges
7.1
ERSTELLEN UND NEUINSTALLIEREN
EINES GHOST-IMAGE
In diesem Verfahren wird erläutert, wie Sie ein Ghost-Image Ihres Systems
erstellen und das System anhand eines vorhandenen Images
wiederherstellen können.
7.1.1
SO INSTALLIEREN SIE DAS SYSTEM ANHAND EINES
VORHANDENEN IMAGES NEU
• Booten Sie das System von der mit dem Originalsystem gelieferten bootfähigen
DVD oder vom bootfähigen USB-Stick (mit IPD1U). Ändern Sie in den BIOSEinstellungen des IPD1U-Systems die Bootreihenfolge, damit das System vom
USB-Stick bootet.
• Nur beim Booten von USB-Stick: wählen Sie im Menü die Option „EVS Ghost
Backup or Restore“ aus.
• Drücken Sie im Fenster für den Ghost-Startup [ENTER], um die Werkzeugleiste
anzuzeigen.
• Wählen Sie im nächsten Fenster „Local / Partition / From Image“ aus und
drücken Sie [ENTER].
• Drücken Sie im nächsten Fenster die [Tabulatortaste], um den Bereich „Look in“
auszuwählen und öffnen Sie die Liste durch Drücken der Taste [Pfeil nach
unten]. Wählen Sie das Quell-Laufwerk aus: D fat drive (RESTORE) und drücken
Sie [ENTER].
• Wählen Sie die Image-Datei aus, die wiederhergestellt werden soll und drücken
Sie [ENTER].
• Wählen Sie im nächsten Fenster „Source partition #1“ aus und drücken Sie
[ENTER].
• Wählen Sie im nächsten Fenster „Destination drive #1“ aus und drücken Sie
[ENTER]. Drücken Sie die [Tabulatortaste], um die Schaltfläche OK auszuwählen
und drücken Sie [ENTER].
• Wählen Sie im nächsten Fenster „Destination partition #1“ aus und drücken Sie
[ENTER]. Drücken Sie die [Tabulatortaste], um die Schaltfläche OK auszuwählen
und drücken Sie [ENTER].
• Wählen Sie bei Anzeige der Meldung „Proceed with partition restore“
(Wiederherstellung der Partition fortsetzen) die Option „Yes“ aus und drücken
Sie [ENTER].
178
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
• Wenn der Vorgang abgeschlossen ist, drücken Sie [ENTER]. Wählen Sie „Quit“
aus, drücken Sie [ENTER], wählen Sie dann Yes aus und drücken Sie [ENTER].
• Entnehmen Sie die DVD oder den USB-Stick und booten Sie das System neu.
7.1.2
SO ERSTELLEN SIE EIN NEUES GHOST-IMAGE IHRES
SYSTEMS
• Booten Sie das System von der mit dem Originalsystem gelieferten bootfähigen
DVD oder vom bootfähigen USB-Stick (mit IPD1U). Ändern Sie in den BIOSEinstellungen des IPD1U-Systems die Bootreihenfolge, damit das System vom
USB-Stick bootet.
• Nur beim Booten von USB-Stick: wählen Sie im Menü die Option „EVS Ghost
Backup or Restore“ aus.
• Drücken Sie im Fenster „Ghost Startup“ [ENTER].
• Wählen Sie im nächsten Fenster „Local / Partition / To Image“ aus und drücken
Sie [ENTER].
• Wählen Sie im nächsten Fenster „Source drive #1“ aus und drücken Sie
[ENTER].
• Wählen Sie im nächsten Fenster „Source partition #1“ aus und drücken Sie
[ENTER]. Drücken Sie die [Tabulatortaste], um die Schaltfläche OK auszuwählen
und drücken Sie [ENTER].
• Drücken Sie im nächsten Fenster die [Tabulatortaste], um den Bereich „Look in“
auszuwählen und öffnen Sie die Liste durch Drücken der Taste [Pfeil nach
unten]. Wählen Sie das Ziel-Laufwerk aus: D fat drive (RESTORE) und drücken
Sie [ENTER].
• Drücken Sie die [Tabulatortaste], um den Bereich „File name“ auszuwählen und
geben Sie den Dateinamen ein: IPD04XXXX (wobei 04XXXX die aktuelle
Versionsnummer ist). Es wird außerdem empfohlen, eine Beschreibung des zu
erstellenden GHOST anzugeben.
• Drücken Sie die [Tabulatortaste], um die Schaltfläche Save auszuwählen und
drücken Sie [ENTER].
• Wählen Sie „Compress high“ aus und drücken Sie [ENTER].
• Wählen Sie bei Anzeige der Meldung „Proceed with partition image creation“
(Anlegen des Partition-Image fortsetzen) die Option „Yes“ aus und drücken Sie
[ENTER].
• Wenn der Vorgang abgeschlossen ist, drücken Sie [ENTER]. Wählen Sie „Quit“
aus, drücken Sie [ENTER], wählen Sie dann Yes aus und drücken Sie [ENTER].
• Entnehmen Sie die DVD oder den USB-Stick und booten Sie das System neu.
Hinweis
Alle ausgelieferten Systeme verfügen über eine Partition
R:RESTORE auf der Systemfestplatte. Dadurch verfügen Sie über
eine Im age-Datei der Partition C: und können zu jeder Zeit auf
einfache Weise wieder den werkseitig eingerichteten Zustand des
gesam ten XP-Betriebssystems und der kompletten IP DirectorSoftware herstellen.
179
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
7.2
KONFIGURIEREN EINER
VIDEORECORDERSTEUERUNG
Diese Verfahrensweise beschreibt, wie Sie eine Videorecordersteuerung
konfigurieren.
Innerhalb der IP Director-Benutzeroberfläche ermöglicht ein VTR-Bedienfeld
die Steuerung externer Videorecorder, die seriell an freie RS422-Ports an
den IP Director-Workstations angeschlossen sind.
Die Merkmale sind:
o
Remote (Shuttle, Wiedergabe, Stopp, Rücklauf, Vorlauf, Aufnehmen,
Auswerfen)
o
Clip-Kreation (Stapelliste, Auto Edit)
Die Vorgehensweise zeigt die Schritte der technischen Konfiguration auf.
Weitere Inform ationen zum Betrieb finden Sie im Benutzerhandbuch von
IP Director.
7.2.1
PRÜFLISTE:
• Stellen Sie eine serielle Verknüpfung zwischen
Workstation und dem Videorecorder (VTR) her.
einer
IP Director-
Verwenden Sie eine identische Verknüpfung wie zum Anschließen eines
XT[2]-Servers an IP Director.
Schließen Sie dieses Kabel an einen seriellen Port (AVH- oder MOXA Port) an der IP Director-Workstation an. Schließen Sie die andere Seite
an den seriellen Remote-Port am Videorecorder (DB-Buchse mit 9 Pins)
an.
• Der aufnehmende XT[2] Server muss einen LTC-Timecode empfangen. Ein
Freilaufmodus ist nicht zulässig.
• Schließen Sie ein Videokabel zwischen einem SDI-Clean-Ausgang des
Videorecorders und dem XT[2]-Recorder-Kanal an, der das VideorecorderFeed aufzeichnet.
LTC
RS Link
REF
RS Link
REF
180
SDI Out
+VITC
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
7.2.2
Ausgabe 1A
IP DIRECTOR-PARAMETER (REMOTE INSTALLER):
• Öffnen Sie den Remote Installer.
• Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das VTR-Modul in der
verknüpften Workstation (Stoppen des laufenden Dienstes) und wählen
Sie Edit Config.
• Das Fenster „VTR Engine Configuration“ enthält 4 Registerkarten.
o
Wählen Sie die erste Registerkarte. Jeder IP Director kann bis zu
4 Videorecorder steuern.
o
Wählen Sie den COM-Port, der mit dem Videorecorder verknüpft ist.
o
Geben Sie einen Videorecordernamen ein. Dieser Name wird im
Channel Explorer angezeigt.
o
Die Beschreibung ist nicht zwingend notwendig.
o
Wählen Sie den XT[2]-Videorecorder aus, der das VideorecorderFeed aufzeichnet.
o
Passen Sie die erweiterten Einstellungen an den Videorecorder an.
Probieren Sie zuerst mit den Standardparametern. Weitere Informationen
finden Sie im Technischen Handbuch für den Videorecorder.
o
Starten Sie den VTR-Moduldienst neu.
Wichtig!
Innerhalb der Konfiguration des IPD-Routings
ausgewählte Port an der Workstation deaktiviert sein.
muss
der
Falls der serielle Port des Videorecorders durch den IPD-RoutingDienst verwendet wird, stoppen Sie diesen und ändern Sie die
Konfiguration.
181
Ausgabe 1A
7.2.3
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
XT[2]-PARAMETER (MULTICAM IST IN BETRIEB):
• Öffnen Sie nach dem Start von Multicam mit SHIFT+F2 das Menü im VGABildschirm von XT[2].
Seit Multicam 9 werden zwei neue Time Code-Tabellen aufgezeichnet. Sie
können den VITC- und den LTC-Time Code auf dem gleichen
Aufnahmekanal
aufnehmen.
Die
Einstellungen
von
SETUP
CONFIGURATION PAGE 1 beeinflussen nur die Bildschirmanzeige des
XT[2]-Recorders und der Player-Kanäle.
Diese
Einstellungen
haben
keinen
Videorecordersteuerung des IP Directors.
Einfluss
auf
die
IP Director verwendete die alte Time Code-Tabelle.
Ändern Sie die Time Code-Einstellungen, um den eingehenden VITC in
der XT[2]-Bildschirmanzeige zu überwachen. Falls der Primäre Time Code
auf USER eingestellt wurde und eine USER-Tabelle den VITC aufzeichnet,
wird der eingehende VITC in der Bildschirmanzeige angezeigt.
VITC (USER TC in yellow)
LTC ( IPD LTC table)
182
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Öffnen Sie zur Prüfung den Debug-Bildschirm 231.
Drücken Sie CTRL+ALT+D, wenn Multicam in Betrieb ist. Geben Sie dann
231 ein, um den gewünschten Debug-Bildschirm anzuzeigen.
Der Recorder-Kanal, der das Video-Feed empfängt, muss den Status
ASCENDING haben und einen zunehmenden Time Code sowohl in der
LTC- als auch in der VITC-Zeile.
Hinweis
Das BAND muss mit einem kontinuierlichen VITC aufgezeichnet
werden.
Hinweis
Es
muss
ein
Sony-Videorecorder
konfiguriert
werden.
Standardmäßig wird die Option ‚703: Blank line’ zurückgesetzt.
Alle Zeilen müssen auf ‚throu’ festgelegt sein.
183
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
7.2.4
IPD-STEUERUNG (IPD-BENUTZEROBERFLÄCHE):
• Versuchen Sie innerhalb der IP Director-Benutzeroberfläche im VTRBedienfeld den Videorecorder zu steuern und die Wiedergabe des
BANDES zu starten. Nach einigen Sekunden wird der Status ‚VITC/LTC’
grün, wenn der VITC (vom Videorecorder) und der LTC (am XT[2])
vorhanden sind.
• Erweitern Sie das VTR-Bedienfeld.
o
Navigieren Sie zu Ihrem Band und markieren Sie die IN- und OUTPunkte.
o
Geben Sie einen Clip-Nam en ein.
o
Aktivieren Sie die Funktion ‚AutoEdit’.
Der Videorecorder spult zum IN-Punkt zurück und startet die Wiedergabe
(maxim al 3 Versuche).
Der Clip wird automatisch angelegt, und im Bildschirm wird eine grüne
Bestätigungsmeldung angezeigt.
Ihr Videorecorder arbeitet fehlerfrei.
184
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
7.3
Ausgabe 1A
VERWENDEN VON GPI IN
IP DIRECTOR
Diese Verfahrensweise beschreibt,
IP Director konfigurieren.
Sie
die
GPI-Einstellungen
in
REMINDER – GPI IN-ANSCHLÜSSE AN XT[2]
IN + GPI 2
8
7
13 12 11 10 9
IN + GPI 3
IN + GPI 4
IN + GPI 1
V+
Relay Æ Opto –Eingänge am XT Server (GPIEingänge 1, 2, 3, 4)
5
6
4
3
2
1
GPI 4
GPI 1
Ground
GPI 24
GPI 3
Ground
Ground
Ground
25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14
IN + GPI 73
IN + GPI 84
IN + GPI 62
IN + GPI 51
Relay Æ TTL –Eingänge am XT Server (GPIEingänge 5, 6, 7, 8)
13 12 11 10 9
8
7
6
5
4
3
2
1
Ground
Ground
Ground
25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14
Ground
7.3.1
wie
Das Relais muss zwischen Erdung und dem entsprechenden TTL-Eingang am
DB25 angeschlossen werden.
185
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
IN + GPI 73
IN + GPI 84
IN + GPI 51
TTL 1
TTL 2
TTL 3
TTL 4
Common Ground
IN + GPI 62
TTL Æ TTL –Eingänge am XT Server (GPIEingänge 5, 6, 7, 8)
13 12 11 10 9
8
7
6
5
4
3
2
1
Ground
25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14
Jeder TTL-Eingang an DB25 ist direkt mit dem Pin des TTL-Anschlusses am
Gerät für das Triggern des GPI angeschlossen. Der Anschluss DB25 des XT
und das externe Gerät müssen über eine gemeinsame Erdung verfügen.
GPIO-Anschluss: Stecker Sub D-25
186
1
Relais 3
14
Relais 3
2
Relais 2
15
Relais 2
3
Relais 1
16
Relais 1
4
Relais 0
17
Relais 0
5
IN + Opto 3
18
IN - Opto 3
6
IN + Opto 2
19
IN - Opto 2
7
IN + Opto 1
20
IN - Opto 1
8
IN + Opto 0
21
IN - Opto 0
9
I/O TTL 3
22
GND (Return I/O 3)
10
I/O TTL 2
23
GND (Return I/O 2)
11
I/O TTL 1
24
GND (Return I/O 1)
12
I/O TTL 0
25
GND (Return I/O 0)
13
+ 5 V 50 mA max.
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Technische Daten GPIO-Hardware
4 X R ELAIS - ENTKOPPELTER A USGANG :
• Schließer (stromfrei -> offen)
• Maximal 1 A
• Maximal 50 V
• Normale Lebensdauer: 100.000.000 Schaltungen
4 X OPTISCH ENTKOPPELTER E INGANG :
• Der Eingang besteht aus einer Optodiode (VF @ 1,1 Volt) in Reihe mit
einem Widerstand 470 Ohm.
• Typischer Schaltpunkt @ 1,4 mA für sicheren Betrieb:
o
i=0 bis 0,5 mA -> Opto AUS
o
i=2,5 bis 30 mA -> Opto EIN
o
imax= 30 mA
• Direkter Anschluss an ein TTL/CMOS-Signal möglich (Pin Opto – an GND
und Pin Opto + an TTL/CMOS-Signal).
Typischer Schaltpunkt @ 1,6 mA für sicheren Betrieb:
o
Vin< 0,8 Volt -> Opto AUS
o
Vin > 2,2 Volt @ 2 mA -> Opto EIN
o
Vin max (ohne externen Widerstand) = 15 Volt
4 X CMOS-E INGANG /A USGANG :
• jedes Pin kann einzeln als Ausgang oder Eingang konfiguriert werden
• intern 4K7 gegen Spannung +5 V
• Pegel „Low“ Vi<1,5 V (U12=74HC245)
• Pegel „High“ Vi>3,5 V (U12=74HC245)
• optional TTL-kompatibler Pegel (U12=74HCT245)
187
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
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Ausgabe 1A
7.3.2
MULTICAM-EINSTELLUNGEN
Wird Multicam auf dem XT[2] betrieben, drücken Sie SHIFT+F2 und BILD
NACH UNTEN, um SETUP CONFIGURATION PAGE 4 zu öffnen.
Bearbeiten Sie alle GPI-Einstellungen mithilfe der Tabulator- und den
Pfeiltasten.
Geben Sie in die Spalte ‚Channel/Device’ die Option ‚EVS IPDP’ und die
IPDP-Portnummer an den gewünschten GPI-Kanälen ein (Funktionen können
innerhalb der IPD-Benutzeroberfläche definiert werden).
Bearbeiten Sie
empfangen.
7.3.3
diese
Seite
für
alle
XT[2],
die
GPI-Eingangssignale
IP DIRECTOR-EINSTELLUNGEN
Diese Einstellungen werden in der Registerkarte ‚GPI and Auxiliary Track’
definiert, die Sie im Menü Tools > Settings aufrufen.
Die Registerkarte „GPI and Auxiliary Track“ wird in vier Ausschnitte
unterteilt. Im folgenden Screenshot sind die Ausschnitte beschriftet:
188
o
Auswahlausschnitt für XT-Server
o
Konfigurationsausschnitt für INPUT GPI
o
Konfigurationsausschnitt für OUTPUT GPI
o
Konfigurationsausschnitt für AUX-Spur
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“
EVS Broadcast Equipment
Ausgabe 1A
Konfigurationsausschnitt für
INPUT GPI
Auswahlaus
schnitt für
XT-Server
Konfigurationsausschnitt
für OUTPUT GPI
Konfigurationsausschnitt
für AUX-Spur
• Auswahlausschnitt für XT-Server
Wählen Sie hier den zu konfigurierenden XT[2]-Server aus.
• Konfigurationsausschnitt für INPUT GPI
Für
jeden
einzelnen
INPUT GPI
können
Informationsanforderungen definiert werden.
die
folgenden
o
Die durch den GPI-Key am XT-Server ausgelöste Aktion.
o
Der Player-Kanal, auf welchem die Aktion durchgeführt werden
muss.
o
Der Typ des Impulssignals, das die GPI an den XT-Server sendet.
Wichtig!
Nur die für die Verwaltung durch IP Director auf dem XT[2]Server eingerichteten GPI-Keys können im Konfigurationsausschnitt INPUT GPI konfiguriert werden. Die anderen werden
ausgeblendet.
Hinweis
Wenn der Operator für eines der Felder ‚None’ auswählt, werden
alle drei Felder auf ‚None’ zurückgesetzt. Die Situation wird so
angesehen, dass keine GPI verw endet wird.
189
IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz
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Ausgabe 1A
• Konfigurationsausschnitt für OUTPUT GPI
Die OUTPUT GPIs sind Signale, die durch die GPI von einem XT-Server
unter Steuerung von IP Director gesendet werden. Vier GPI OUT-Befehle
können von einem XT-Server gesendet werden.
Für jede OUTPUT GPI kann der Ausgabemodus eingerichtet werden, eine
allgemeine Einstellung kann die Impulsbreite und das Timing bestimmen.
Wichtig!
Die OUTPUT GPI-Keys werden in IP Director ausgeblendet, falls
diese dem Remote über eine Austauschfunktion des Remotes
selbst zugewiesen wurden.
Hinweis
Wenn Sie ein Impulssignal definieren, müssen Sie auch die
Impulsdauer angeben.
• Konfigurationsausschnitt für AUX-Spur
Weitere Informationen zur AUX-Spur finden Sie im Multicam Benutzerhandbuch in Kapitel „Playlist-Editor“ in Abschnitt „Tag einfügen“.
Hinweis
Weitere Informationen zur Registerkarte „GPI and Auxiliary Track“
finden Sie im Multicam-Benutzerhandbuch in Kapitel „GPIKonfiguration“.
190
Technische Referenz
- Version 4.4. - April 2008
Management-Software für Produktion
von Videos
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Headquarters
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