Download Ein IP Director und ein XT
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Inhaltsverzeichnis 1. HARDWARE............................................................................................................. 1 2. KONFIGURATION UND ANSCHLUSS.................................................................... 3 2.1 2.2 3. Einführung ...................................................................................................................................3 Konfiguration und Anschluss........................................................................................................3 EINRICHTEN DES XT FÜR DIE VERWENDUNG MIT IP DIRECTOR.................... 8 3.1 3.2 3.3 4. Allgemeine Bemerkungen............................................................................................................8 Im Modus „XT SPOTBOX IPDP“..................................................................................................8 Im Modus „MULTICAM LSM“.....................................................................................................10 REMOTE INSTALLER............................................................................................ 12 4.1 4.2 4.3 4.4 4.5 4.6 4.7 4.8 4.9 4.10 Upgrade von Version 02.17.80 oder 02.20.20 ...........................................................................12 Upgrade von Version 03.13.50 oder 03.22.20 ...........................................................................17 Starten der Remote Installer-Software.......................................................................................20 Menü des Remote Installers ......................................................................................................24 Workgroup-Funktionen ..............................................................................................................25 Plug-ins......................................................................................................................................27 Installieren einer Version von Remote Installer..........................................................................38 Installieren des Paktes...............................................................................................................40 Datenbankkonfiguration .............................................................................................................42 Konfiguration der Parameter......................................................................................................55 4.10.1 4.10.2 4.10.3 4.10.4 4.10.5 4.10.6 4.10.7 4.10.8 4.10.9 4.10.10 4.10.11 4.11 4.12 4.13 4.14 4.15 4.16 Konfiguration der allgemeinen Parameter ........................................................................................56 Dienstekonfiguration .........................................................................................................................60 LAN- und WAN-Konfiguration ...........................................................................................................62 SynchroDB-Konfiguration (Auslastungsausgleich) ........................................................................... 65 Konfiguration der Miniaturansichten und des Aufgreifens................................................................. 67 XML-Einheitenkonfiguration..............................................................................................................72 Konfiguration ‚Send to’......................................................................................................................77 CleanEdit-Konfiguration....................................................................................................................83 Avid TM-Konfiguration ......................................................................................................................88 Konfiguration von ‚Log Export’ .......................................................................................................... 92 Konfiguration von ‚XT Export’ ........................................................................................................... 95 Eintragen der Hosts-Dateien....................................................................................................100 Verwaltung des IPD-Routing-Dienstes.....................................................................................104 Verwalten von SynchroDB .......................................................................................................111 Konfigurier von IP Director.......................................................................................................117 IP-Scheduler ............................................................................................................................120 VTR-Modul...............................................................................................................................123 5. USER MANAGER................................................................................................. 127 5.1 5.2 5.3 5.4 5.4.1 5.4.2 5.4.3 5.4.4 5.4.5 5.4.6 5.4.7 6. Definitionen..............................................................................................................................127 Starten der uSer manager-Software ........................................................................................128 Haupt-Benutzeroberfläche .......................................................................................................130 Gruppen und Benutzer.............................................................................................................136 Die verschiedenen Merkmale eines Benutzers ...................................................................................136 Elemente ............................................................................................................................................. 139 Vorzüge...............................................................................................................................................144 Gruppen .............................................................................................................................................. 151 Profile .................................................................................................................................................. 153 Einstellungsprofile ...............................................................................................................................157 Benutzer.............................................................................................................................................. 160 IP-SCHEDULER ................................................................................................... 164 6.1 Job-Manager............................................................................................................................164 6.2 Jobs .........................................................................................................................................175 6.1.1 6.1.2 6.1.3 6.1.4 6.1.5 6.1.6 7. EVS_TO_DB – EVS Logging-System ................................................................................................. 169 IDF_TO_EVS – Konvertieren der Startliste in Keyword-Raster........................................................... 171 CLIP_CREATION – Geplante Clip-Kreation........................................................................................ 173 THUMBNAIL – Anlegen automatischer Miniaturbilder ........................................................................ 174 EQUIPRO – Bearbeitung des Datenaustauschs mit XML-Modul ........................................................ 174 GetCleanEditEDL – Empfangen der CleanEdit-Timelines zur Bearbeitung ........................................ 174 SONSTIGES ......................................................................................................... 178 7.1 Erstellen und Neuinstallieren eines Ghost-Image ....................................................................178 7.2 Konfigurieren einer Videorecordersteuerung ...........................................................................180 7.3 Verwenden von GPI in IP Director ...........................................................................................185 7.1.1 So installieren Sie das System anhand eines vorhandenen Images neu............................................178 7.1.2 So erstellen Sie ein neues Ghost-Image Ihres Systems .....................................................................179 7.2.1 7.2.2 7.2.3 7.2.4 Prüfliste: .............................................................................................................................................. 180 IP Director-Parameter (Remote Installer): ........................................................................................... 181 XT[2]-Parameter (Multicam ist in Betrieb): .......................................................................................... 182 IPD-Steuerung (IPD-Benutzeroberfläche): ..........................................................................................184 7.3.1 Reminder – GPI IN-Anschlüsse an XT[2] ............................................................................................185 7.3.2 Multicam-Einstellungen ....................................................................................................................... 188 7.3.3 IP Director-Einstellungen..................................................................................................................... 188 II IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A 1. HARDWARE Die IP Director-Software wird auf einer Workstation mit dem Betriebssystem Windows XP installiert. Die Hardware-Komponenten befinden sich in zwei verschiedenen Rack-Gehäusen. • 3U RACK: Anschlüsse an der Rückseite des Chassis: REV 1: Tyan-Hauptplatine und AJA-Videokarte (SDI-Videokarte) Anschluss Stromversorgung und EIN/AUS-Schalter Tastatur (grün) Mouse (purple) EthernetAnschluss (100BT und Gigabit) VGA-Anschlüsse (1 oder 2 Bildschirme) Anschluss Videokarte (Digital) RS422-Anschlüsse (MOXA-Adapter) REV 1: Tyan-Hauptplatine und Osprey-Videokarte (analoge Videokarte) Anschluss Stromversorgung und EIN/AUS-Schalter Tastatur (grün) Mouse (purple) EthernetAnschluss (100BT und Gigabit) VGA-Anschlüsse Anschluss Video(1 oder 2 karte (Analog) Bildschirme) RS422-Anschlüsse (MOXA-Adapter) 1 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A REV 1: Tyan-Hauptplatine und AVH-Videokarte (SDI-Videokarte und RS422) Anschluss Stromversorgung und EIN/AUS-Schalter REV 2: RS422) Anschluss Stromversorgung und EIN/AUS-Schalter Tastatur (grün) Mouse (purple) INTEL-Hauptplatine Tastatur (grün) Mouse (purple) VGA-Anschlüsse (1 oder 2 Bildschirme) EthernetAnschluss (Gigabit) EthernetAnschluss (Gigabit) und Anschluss Videokarte (Digital In + Loop Out digital und analog) AVH-Videokarte VGA-Anschlüsse (1 oder 2 Bildschirme) RS422-Anschlüsse (4 Ports) (SDI-Videokarte Anschluss Videokarte (Digital In + Loop Out digital und analog) RS422-Anschlüsse (4 Ports) • 1U RACK: Anschlüsse an der Rückseite des Chassis: Tastatur (grün) Mouse (purple) 2 EthernetVGA-Anschluss 2 VGA-Anschluss 1 Anschluss RS422-Anschlüsse Anschluss (100BT (DVI-Bildschirm) Videokarte (Digital In (Analoger (4 Ports) und Gigabit) + Loop Out digital Bildschirm) und analog) und Anschluss Stromversorgung IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A 2. KONFIGURATION UND ANSCHLUSS 2.1 EINFÜHRUNG Im folgenden Abschnitt werden die physischen Anschlüsse und Softwarekonfigurationen beschrieben, die Sie für die Verwendung von IP Director mit XT-Servern durchführen müssen. In Beispielkonfigurationen werden verschiedene typische Verwendungen des Systems dargestellt. 2.2 KONFIGURATION UND ANSCHLUSS Jede IP Director-Workstation kann an einen oder mehrere XT-Server über einen physischen RS-422-Anschluss angeschlossen werden. Falls an einem einzelnen XT eine Kanalsteuerung erforderlich ist, dann muss eine RS-422Verbindung mit diesem XT hergestellt werden. Jeder Anschluss bietet Zugang zu nur einem XT für die Kanalsteuerung, aber für die Clip- und Train-Abfrage zum gesamten XNet, zu dem der XT-Server gehört, zusammen mit allen Datenbankfunktionen. Für jeden XT-Server wird die Kanalkonfiguration durch Auswahl einer Anwendung aus der Liste in der EVS-Menüseite des VGA-Bildschirms des XT-Servers einzeln festgelegt. LSM-Konfiguration: Bei Verwendung einer Anwendung mit einer Multicam LSMBasiskonfiguration, werden Port-Konfiguration und Protokolle über das EVSRemote-Bedienfeld eingerichtet. Konfiguration von IPDP-Server/-Spotbox: Bei Verwendung einer Anwendung mit einer IDPD-Server-Basiskonfiguration, werden Port-Konfiguration und Protokolle in der Parameterseite (F8) des VGA-Bildschirms des XT-Servers eingerichtet. Weitere Informationen finden Sie im Anhang unter Einrichten des XT für die Verwendung mit IP Director . 3 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Hinweis Für die Steuerung eines beliebigen Kanals eines einzelnen XT wird eine RS-422-Verbindung zwischen einer Workstation und diesem XT benötigt. Alle Kanäle des angeschlossenen XT können über jede Workstation gesteuert werden, die über eine RS-422-Verbindung das IP-Netzwerk mit diesem XT-Server verbindet. Wenn ein XT-Server über keine RS-422-Verbindung zu einem Netzwerk der IP Director-Workstation verfügt, können die Kanäle des XT-Servers nicht gesteuert werden. Ein IP Director und ein XT-Server In den meisten Basiskonfigurationen wird eine Verbindung zwischen einer IP Director-Workstation und einem XT-Server unter Verwendung einer RS-422Verbindung hergestellt. OR OR RS-422 RS-422 XT SERVER IPDP MODE RS-422 LSM MODE Der IPDP-Modus bietet alle Funktionen von IP Director für einen einzelnen XT und ermöglicht die Steuerung aller XT-Kanäle über IP Director oder Drittgeräte, jedoch ist eine Steuerung über ein LSM Remote-Bedienfeld nicht möglich. Die Konfiguration der verwendeten Kanäle, Ports und Protokolle muss vor dem Betrieb des Servers eingerichtet werden; die Konfiguration kann während des Betriebs des Servers nicht geändert werden. Der LSM-Modus bietet alle Funktionen von IP Director für einen einzelnen XT und ermöglicht die Steuerung aller XT-Kanäle über IP Director oder Drittgeräte, jedoch muss eine prim äre Steuerung von Port 1 über ein LSM Remote-Bedienfeld durchgeführt werden. Die Konfiguration der verwendeten Kanäle, Ports und Protokolle kann während des Betriebs des Servers über das LSM Remote-Bedienfeld eingerichtet werden, und die Konfiguration kann während des Betriebs des Servers geändert werden. Mit diesem Modus können maximal 5 Aufnahmekanäle und 1 Wiedergabekanal oder 5 Wiedergabekanäle und 1 Aufnahmekanal konfiguriert werden. 4 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Mehrere IP Director-Workstations und ein XTServer Mehrere IP Director-Workstations können über das Ethernet miteinander verbunden und an nur eine IP Director-Workstation mit einer RS-422Verbindung zu einem XT-Server angeschlossen werden. Jede der IP Director-Workstations kann daher die Steuerung der Kanäle des angeschlossenen XT-Servers übernehmen, und auf die Datenbank des einzelnen XT zugreifen und diese ändern. Die erste Workstation kann beispielsweise für die Clip-Kreation und Clip-Wiedergabe verwendet werden, während die zweite eine Protokolltabelle erstellt und eine weitere Workstation zum Durchsuchen, Zuordnen und Organisieren der Medien für die spätere Verwendung eingesetzt wird. OR RS-422 5 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Ein IP Director und ein Netzwerk aus XTServern In einem XNet kann auf alle Medien zugegriffen werden. Der Zugang zu den Medien und Daten erfolgt über die RS-422-Verbindung mit einem einzigen XT-Server über jeden XT oder XFile innerhalb des Netzwerks, jedoch ist nur die Steuerung der Kanäle des an RS-422 angeschlossenen Servers möglich. OR OR OR RS-422 6 RS-422 RS-422 OR RS-422 RS-422 RS-422 RS-422 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Mehrere IP Director-Workstations Netzwerk aus XT-Servern und ein Im folgenden Beispiel werden alle vorhergehenden Konfigurationen in eine vollständige IP Director-Umgebung integriert. Die möglichen Kombinationen der Anschlüsse der verschiedenen Geräte an eine IP Director-Workstation und an einen XT- oder XT[2]-Server gestalten die Architektur für den Anschluss einfach und sehr flexibel. Ein Netzwerk aus bis zu 29 XT-Servern kann an ein XNet mit bis zu 64 IP Director-Workstations angeschlossen werden. Jede Workstation kann alle IP Director-Anwendungen ausführen, oder verschiedene Workstations können jeweils eine Anwendung ausführen und eine zentrale Datenbank kann alle Daten aus dem IP-Netzwerk zuordnen. Da jeder XT-Server über eine RS-422-Verbindung zu einer IP Director-Workstation verfügt, können alle Kanäle gesteuert werden. CleanEdit RS-422 RS-422 RS-422 RS-422 IP Director Database 7 Ausgabe 1A IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment 3. Einrichten des XT für die Verwendung mit IP Director 3.1 ALLGEMEINE BEMERKUNGEN In diesem Kapitel werden die erforderlichen Schritte für die Konfiguration eines primären und sekundären Controllers für einen Kanal beschrieben, es werden jedoch nicht alle Parameter beschrieben, die zur Konfiguration eines XT-Servers notwendig sind. Weitere Inform ationen zur Konfiguration des Servers finden Sie im XTBenutzerhandbuch. 3.2 IM MODUS „XT SPOTBOX IPDP“ Der XT kann so konfiguriert werden, dass alle 6 Kanäle über einen RS-422Anschluss gesteuert werden, sodass jede Kombination zwischen 6 Aufnahmekanälen und keinem Wiedergabekanal und 6 Wiedergabekanälen und keinem Aufnahmekanal möglich ist. In diesem Modus müssen die seriellen XT-Port-Anschlüsse und die Zuordnungen des sekundären Controllers (SONY BVW75, VDCP, ODETICS, …) zu den Kanälen im EVS-Konfigurationsmenü des XT-Servers selbst definiert werden. Dies bedeutet in diesem Modus, dass die Konfiguration nicht während des Betriebs des Servers geändert werden kann. Wählen Sie im EVS-Konfigurationsmenü aus der Anwendungsliste die Zeile aus, die Ihrer Konfiguration entspricht und drücken Sie dann F8. Das folgende Fenster wird angezeigt (im folgenden Beispiel ist eine Konfiguration mit 3 Eingängen und 3 Ausgängen dargestellt). Drücken Sie F3, um die Kanalkonfiguration aufzurufen. 8 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Mit den Tasten [Tabulator] und Å, Æ, Ç, È auf der Tastatur wechseln Sie von einem Parameter zum nächsten. Mit der LEERTASTE ändern Sie den Wert eines Parameters. Drücken Sie F3, um die Kanalkonfiguration zu beenden. Falls die Kanalsteuerung auch über einen sekundären Controller erfolgt, drücken Sie auf der Tastatur CTRL+F1, um das Konfigurationsfenster für den sekundären Controller zu öffnen. Wählen Sie für jeden Kanal den sekundären Controller aus. Sie müssen das vom externen Gerät verwendete Kommunikationsprotokoll angeben, den COM-Port, an den das Gerät physisch angeschlossen ist, den Steuerungsmodus und welches OSD am Monitor-Ausgang des Kanals angezeigt wird. 9 Ausgabe 1A IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Der Steuerungsmodus kann wie folgt sein: Exclusive: der Haupt-Controller und der sekundäre Controller können den Kanal nicht gleichzeitig steuern. Die Steuerung des Kanals wird immer an die Schnittstelle des Haupt-Controllers zurückgegeben. Parallel: der Haupt-Controller und der sekundäre Controller können den Kanal gleichzeitig steuern. Dies ist üblicherweise der Fall, wenn der gleiche Operator einen Kanal gleichzeitig von zwei verschiedenen Geräten steuern möchte. Bei der Arbeit im Parallel-Modus müssen Sie angeben, welche OSDEinstellungen am Monitor-Ausgang des Kanals verwendet werden: Die OSDKonfiguration des Haupt-Controllers oder die des sekundären Controllers. 3.3 IM MODUS „MULTICAM LSM“ In diesem Modus müssen die seriellen XT-Port-Anschlüsse und die Zuordnungen des sekundären Controllers (SONY BVW75, VDCP, ODETICS, …) zu den Kanälen im EVS-Konfigurationsmenü des Controllers definiert werden. Drücken Sie im Hauptm enü SHIFT+D am Remote, um das Konfigurationsmenü zu öffnen. Drücken Sie anschließend F7, um auf die Kanalsteuerung des COM-Ports und des Haupt- und sekundären Controllers zuzugreifen. In Seite 7.1 kann der Benutzer das an jedem physischen Port des XT/XT[2]Chassis verwendete Protokoll definieren. In Seite 7.2 kann der Benutzer definieren, welcher logische, dem physischen Port zugewiesene Kanal durch IP Director verwaltet wird. 10 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A In Seite 7.4 kann der Benutzer angeben, ob der sekundäre Controller für den ausgewählten Kanal die Steuerung exklusiv oder parallel durchführt. In Parallel-Modus kann die Konfiguration während des Betriebs des Servers geändert werden. Zu den Besonderheiten dieses Modus gehören: • Ein EVS-Remote muss an RS422 #1 angeschlossen sein. • Dieser EVS-Remote muss als Haupt-Controller von PGM1 definiert werden. IP Director kann als sekundärer Controller dieses Kanals definiert werden. • Die Recorder können nur über den EVS-Remote gestartet bzw. gestoppt werden. Die IP Director-Anwendungen können die Recorder-Kanäle weder starten noch stoppen. • Der Server muss für die Verwendung als Standard-LSM eingerichtet werden und kann anschließend bis zu fünf Kanäle über einen RS-422-Port steuern. Weitere Informationen zur Definition des Haupt- und sekundären Controllers des Kanals finden Sie im Multicam-Benutzerhandbuch. 11 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A 4. REMOTE INSTALLER Mit dem Remote Installer können Sie alle IP Director-Workstations im Netzwerk von jeder IP Director-Workstation aus installieren und konfigurieren. Mit diesem Tool kann jeder Administrator alle IP Director-Workstations im Netzwerk aus der Ferne verwalten (konfigurieren, starten, stoppen…). Der Remote Installer ist ein Service und eine Konfigurationsanwendung. Der Service wird automatisch nach dem Einschalten gestartet, und die Konfigurationsanwendung (die GUI, grafische Benutzeroberfläche) kann über die Windows XP-Symbolleiste ausgeführt werden, jedoch immer nur auf einer Workstation. 4.1 UPGRADE VON VERSION 02.17.80 ODER 02.20.20 Hinweis Alle IP Director-Workstations verfügen bei Versand ab Werk über einen voreingestellten Remote Installer. Trotzdem muss beim Upgrade von IP Director Version 2 der Remote Installer installiert werden. Damit Sie das Upgrade von IP Director von Version 02.17.80 oder 02.20.20 auf Version 04.42.00 korrekt und ohne Datenverlust durchführen können, müssen Sie die folgenden Schritte durchführen. 1) Deinstallieren Sie die IP Director-Anwendungen auf allen NetzwerkWorkstations, falls Installationen vorhanden sind. Stoppen Sie alle IP Director-Dienste (SynchroDB, IP-Routing und IPScheduler). Gehen Sie in Windows auf ‚Einstellungen’ Æ ‚Systemsteuerung’ Æ ‚Hinzufügen oder Entfernen von Programmen’. 12 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Deinstallieren Sie XSecure Manager 01.00.01 (oder jede Version vor 01.00.07). Deinstallieren Sie Contour Design Shuttle Pro. Deinstallieren Sie IP Director. 2) Kopieren Sie die Datei 04.42.00.zip auf die lokale Festplatte sowohl in C: und R:, und entpacken Sie die Datei im Programmordner. 3) Führen Sie setup.exe auf den IP Director-Workstations aus, auf denen es noch nicht installiert ist. 4) Folgen Sie den Schritten des Konfigurationsassistenten. Klicken Sie auf Next >. Wählen Sie „I accept the terms…“ und klicken Sie auf Next >. 13 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Klicken Sie auf Next >. Installieren Sie alle erforderlichen Grundvoraussetzungen (z.B. XSecure Manager 1.00.07) Klicken Sie auf Next >. Hinweis Wir empfehlen, die Installation im Standard-Installationsordner durchzuführen. 14 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Klicken Sie auf Install. Warten Sie während der Installation der Dateien, und klicken Sie auf Finish. Starten Sie alle IP Director-Workstations neu. 15 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A 5) Öffnen Sie die Remote Installer-Anwendung auf einer IP DirectorWorkstation und installieren Sie das Paket 04.42.00.ipd (siehe Kapitel „Installieren der Version“). 6) Sichern Sie ihre Datenbank in einer Datei; klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf die Datenbank und wählen Sie Backup aus. Überprüfen Sie den Dateinamen der Sicherung und wählen Sie Backup. 7) Führen Sie das Upgrade durch und konfigurieren Sie Ihre Datenbank (siehe Kapitel „Konfiguration der Datenbank“). 8) Führen Sie das Script Upgrade_02_12_20_to_04_40_50.sql aus. 9) Starten Sie die IP Director-Workstation neu. Hinweis Nach der Konfiguration eines Remote Installers wird das Fenster „Choose Network Interface“ geöffnet. Wählen Sie die richtige Netzwerk-Schnittstelle zum Erreichen der Datenbank aus (siehe Kapitel „Menü des Remote Installers“). Hinweis Prüfen Sie nach dem Upgrade auf Version 4 die XSecure-Codes. Die Funktion Production Playlist wird durch einen neuen Code geschützt. Auch wenn Sie über eine Vollversion von IP Director verfügen, müssen Sie EVS einen Production Playlist-Code (50) anfordern. Weitere Informationen erhalten Sie von unserem Büro. Hinweis Nach der Ausführung des Vorgangs „Installieren der Version/ Installieren des Pakets“ in der Workgroup oder des Vorgangs „Version senden“ an einen einzelnen IP Director wird der Prüfschleifenadapter automatisch deaktiviert. Dieser SoftwareNetzwerkadapter wurde seit Version 3 für Standalone-Betriebe verwendet. Dieser Adapter verursachte Wartezeiten im IP DirectorNetzwerk und innerhalb der IP Director-Anwendung. 16 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment 4.2 Ausgabe 1A UPGRADE VON VERSION 03.13.50 ODER 03.22.20 Hinweis Alle IP Director-Workstations verfügen bei Versand ab Werk über einen voreingestellten Remote Installer. Trotzdem muss beim Upgrade von IP Director Version 3 der Remote Installer installiert werden. Damit Sie das Upgrade von IP Director von Version 03.13.50 oder 03.22.20 auf Version 04.42.00 korrekt und ohne Datenverlust durchführen können, müssen Sie die folgenden Schritte durchführen. 1) Deinstallieren Workstations. Sie einige Anwendungen auf allen Netzwerk- Stoppen Sie alle IP Director-Dienste (SynchroDB, IP-Routing und IPScheduler). Gehen Sie in Windows auf ‚Start’ Æ ‚Einstellungen’ Æ ‚Systemsteuerung’ Æ ‚Hinzufügen oder Entfernen von Programmen’. Deinstallieren Sie XSecure Manager (oder jede Version vor 01.00.07). Deinstallieren Sie Contour Design Shuttle Pro. 2) Kopieren Sie die Datei 04.42.00.zip auf die lokale Festplatte sowohl in C: und R:, und entpacken Sie die Datei im Programmordner. 3) Führen Sie für Version 4 setup.exe auf den IP Director-Workstations aus, auf denen es noch nicht installiert ist. 4) Folgen Sie den Schritten des Konfigurationsassistenten. (Weitere Informationen finden Sie im vorhergehenden Kapitel.) Installieren Sie alle erforderlichen Grundvoraussetzungen (z.B. XSecure Manager 01.00.07) Wenn alle Grundvoraussetzungen mit „Don’t Install“ angezeigt werden, klicken Sie auf Cancel , um die Konfiguration zu beenden. Starten Sie die IP Director-Workstation neu. 17 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Hinweis Sie müssen die Osprey- oder AJA-Videotreiber nur installieren, wenn diese Karten im System physisch vorhanden sind. 5) Öffnen Sie aus der Taskleiste unten rechts die Remote InstallerAnwendung auf einer IP Director-Workstation. 6) Öffnen Sie die Remote Installer-Anwendung. Warten Sie, bis alle Remote Installer in der Workgroup aktualisiert sind. Wählen Sie nach Abschluss in der obersten Menüleiste „Restart All Remote Installer“ aus. Hinweis Wenn Sie IP Director-Workstations mit Version 3 in einer Workgroup mit Version 4 einsetzen, werden diese auf die aktuelle Version von Remote Installer aktualisiert. Wenn Sie IP DirectorWorkstations mit Version 3 behalten möchten, grenzen Sie die Workstations in einer separaten Workgroup ab. 7) Öffnen Sie die Remote Installer-Anwendung nach dem Neustart erneut. Überprüfen Sie alle jetzt im Fenster angezeigten IP Director-Workstations. Installieren Sie das Paket 04.42.00.ipd. Warten Sie, bis alle Workstations aktualisiert wurden. 8) Führen Sie ein Upgrade Ihrer Datenbank durch. Wir empfehlen sehr zuerst eine Datensicherung Ihrer aktuellen Datenbank zu erstellen bevor Sie diesen Schritt starten. 9) Sichern Sie ihre Datenbank in einer Datei; klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf die Datenbank und wählen Sie Backup aus. Überprüfen Sie den Dateinamen der Sicherung und wählen Sie Backup. 18 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A 10) Verwenden Sie für das Upgrade Ihrer Datenbank die entsprechenden Scripts: Upgrade von Version 03.13.50 (3.11.20 Datenbank). Führen Sie das Script Upgrade_03_11_20_to_03_11_60.sql aus. Führen Sie das Script Upgrade_03_11_60_to_04_40_50.sql aus. Upgrade von Version 03.22.20 (03.11.60 Datenbank). Führen Sie das Script Upgrade_03_11_60_to_04_40_50.sql aus. 11) Starten Sie die IP Director-Workstation neu. Hinweis Nach der Konfiguration eines Remote Installers wird das Fenster „Choose Network Interface“ geöffnet. Wählen Sie die richtige Netzwerk-Schnittstelle zum Erreichen der Datenbank aus (siehe Kapitel „Menü des Remote Installers“). Hinweis Prüfen Sie nach dem Upgrade auf Version 4 die XSecure-Codes. Die Funktion Production Playlist wird durch einen neuen Code geschützt. Auch wenn Sie über eine Vollversion von IP Director verfügen, müssen Sie EVS einen Production Playlist-Code (50) anfordern. Weitere Informationen erhalten Sie von unserem Büro. Hinweis Nach der Ausführung des Vorgangs „Installieren der Version/ Installieren des Pakets“ in der Workgroup oder des Vorgangs „Version senden“ an einen einzelnen IP Director wird der Prüfschleifenadapter automatisch deaktiviert. Dieser SoftwareNetzwerkadapter wurde seit Version 3 für Standalone-Betriebe verwendet. Dieser Adapter verursachte Wartezeiten im IP DirectorNetzwerk und innerhalb der IP Director-Anwendung. 19 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A 4.3 STARTEN DER REMOTE INSTALLERSOFTWARE Zum Starten des Remote Installers von IP Director auf einer Maschine klicken Sie mit der rechten Maustaste in der Windows XP-Symbolleiste auf dieses Symbol. Wählen Sie aus dem Kontextmenü „Open Configurator“ aus. Das Anmeldefenster wird angezeigt. Geben Sie den Anmeldenam en und das Kennwort ein, das Ihnen von Ihrem Administrator vergeben wurde. Hinweis für den Administrator Wenn Sie selbst der Administrator sind und sich erstmalig anmelden, müssen Sie folgenden Anmeldenamen und folgendes Kennwort (Unterscheidung zwischen Groß- und Kleinschreibung) verwenden: Login: administrator Password: evs Hinweis Falls keine gültige Datenbank wiederhergestellt werden kann, werden Anmeldenamen und Kennwort „Administrator/evs“ nicht wirksam. Wenn die Datenbank aufgrund eines Netzwerkproblems oder weil die lokale Datenbank angehalten wurde, nicht erreicht wird, werden Anmeldenamen und Kennwort „Administrator/evs“ ebenfalls nicht wirksam. 20 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Falls Ihre Workstation nicht mehr an die zuletzt verwendete Datenbank angeschlossen ist, wird ab Version 4 dieses Fenster angezeigt. Klicken Sie auf Yes, um das Fenster zur Datenbankkonfiguration zu öffnen. Ändern Sie den Servernamen (Computername oder IP-Adresse), um Ihre neue Datenbank mit einer gültigen Anmeldung und einem gültigen Kennwort anzugeben. Hinweis Alle IP Director-Workstations verfügen über ihre eigene Datenbank. Im Standalone-Modus geben Sie den Computernamen oder die IPAdresse Ihrer Workstation an. Wenn keine Ethernet-Aktivität an einem beliebigen Netzwerkadapter vorliegt, starten Sie die Workstation neu. Der Remote Installer zeigt automatisch auf die IP-Adresse 127.0.0.1 (das ist die lokale Standard-Host-Adresse in Windows). 21 Ausgabe 1A IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Wenn Sie die Anwendung gestartet haben, ändert sich das Symbol für den Remote Installer in Ihrer Symbolleiste wie folgt. Dieses Remote Installer Fenster wird geöffnet. Nach dem Start können Sie alle zu dem Netzwerk gehörenden Workstations sehen. Aufgrund eines Konfigurationsproblems wird mehr als eine Workgroup in der Anwendung angezeigt. In der unteren linken Ecke wird die Nummer der Maschine im Netzwerk angezeigt. 22 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Jede blaue horizontale Linie stellt eine IP Director-Workstation dar und wir d durch den Computernamen und die IP-Adresse gekennzeichnet. Jede Maschine im Netzwerk wird wie folgt dargestellt. Ein Element wird in 5 Module unterteilt: IPD-Routing: Zum Starten des Routing-Services von IP Director (siehe Kapitel „Management des Routing-Services von IP Director“). SynchroDB: Zum Starten des „Management von SynchroDB“). IP Director: Zum Starten der „Konfiguration von IP Director“). SynchroDB-Services (siehe Kapitel IP Director-Anwendung (siehe Kapitel IP-Scheduler: Zum Starten des IP Scheduler-Netzservices (siehe Kapitel „IPScheduler“). VTR Engine: Zum Starten des VTR-Modulservices (siehe Kapitel „VTRModul“). Ein Hintergrund in GELB bedeutet, dass einige Software-Komponenten von IP Director mit inkompatiblen Versionen vorhanden sind, oder dass auf einigen Workstations nicht die gleiche Version installiert wurde. Ein Hintergrund in BLAU bedeutet, dass die Maschine die gleiche Version wie die erste Workstation in der Liste hat und kein Konflikt erkannt wird. Eine Hintergrund in ROT bedeutet, dass ein Konflikt in den Konfigurationseinstellungen erkannt wurde (SynchroDB XT-Management, Routing-Nummer, DB-Konfiguration…) Hinweis Dieses Symbol gibt die Workstation an, wo der Remote Installer geöffnet ist. Dadurch kann der Benutzer die Workstation einfach lokalisieren, die Sie gerade in die Liste eingesetzt haben. 23 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A An der ganz rechten Seite jeder Workstation wird die Versionsnummer des Remote Installers angezeigt. Diese Information kann nützlich sein um zu prüfen, ob alle Workstations über die richtige Version des Remote Installers verfügen. Diese Versionsnummer muss der Versionsnummer entsprechen, die in der oberen linken Ecke der Anwendung angezeigt wird. 4.4 MENÜ DES REMOTE INSTALLERS File: Zum Beenden des Remote Installers. Change Network Interface: Zum Angeben der Netzwerk-Schnittstellen für die Verbindung mit der Datenbank und anderen Workstations. Wählen Sie die IP-Adresse für die richtige Schnittstelle aus, falls Sie nach der Installation der Remote Installer-Konfiguration diese Angabe vergessen haben. Hinweis Diese Option wird nur angezeigt, wenn verschiedene Schnittstellen an der Workstation verfügbar sind. Restart All Remote Installer: Zum Senden eines Neustart-Befehls an den Remote Installer jeder Workstation. Refresh: Zum Aktualisieren der aufgelisteten Workstations, die vom Remote Installer erkannt werden. (Die Aktualisierung wird automatisch mit einem Time-Out ausgeführt.) 24 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment 4.5 Ausgabe 1A WORKGROUP-FUNKTIONEN Für eine Workgroup stehen Ihnen 5 Funktionen zur Verfügung. Start All Programs: Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um alle Programme (IPD-Routing, SynchroDB, IP Director und IP-Scheduler, VTR-Modul, falls Autostart aktiviert ist) auf allen IP Director-Workstations Ihrer Workgroup zu starten. Stop All Running Programs: Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um alle laufenden Programme (IPDRouting, SynchroDB, IP Director und IP-Scheduler, VTR-Modul) auf allen Workstations Ihrer Workgroup zu stoppen. Install Version: Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um ein neues Paket oder eine neue Version von Remote Installer zu installieren. Diese Installation gilt für die IP Director-Workstations innerhalb der aktuellen Workgroup. • Wählen Sie Install Package, um ein IP Director-Paket (die .ipd-Datei) zu installieren. Das Paket wird importiert und automatisch aktiviert. Zu einem Paket gehören die kompatiblen Versionen von IPD Routing, SynchroDB, IP Director, IP Scheduler und VTR-Modul. Weitere Informationen finden Sie in Abschnitt „ Installieren des Pakets“ in diesem Dokument. 25 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A • Wählen Sie Install Remote Installer Version, um die Installation der aktuellen Version von Remote Installer zu erzwingen. Die Version von Remote Installer wird für alle IP Director-Workstations innerhalb der aktuellen Workgroup eingesetzt. Weitere Informationen finden Sie in Abschnitt „Installieren der Version von Remote Installer“ in diesem Dokument. Configure: Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um alle Workstations Ihrer Workgroup zu installieren. (Weitere Inform ationen finden Sie auch in Kapitel „Konfiguration allgemeiner Parameter“.) Launch Plugin: Über diese Schaltfläche können Sie ein Plug-In starten. (Weitere Informationen finden Sie auch in Kapitel „Plug-In“.) Database: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf diese Schaltfläche, um die Datenbank zu konfigurieren, zu sichern, wiederherzustellen, zu bereinigen oder ein Script auszuführen. (Weitere Informationen finden Sie in Kapitel „Datenbankkonfiguration“.) 26 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment 4.6 Ausgabe 1A PLUG-INS Klicken Sie auf Launch Plugin, um ein Fenster zum Durchsuchen des PlugIn-Ordners zu öffnen. Verschiedene Plug-Ins stehen zur Verfügung: • [IP]Director_Delete_MetadataProfiles.hta: Mit diesem Plug-In wird ein Metadatenprofil in der IP Director-Datenbank gelöscht. (Weitere Informationen finden Sie in Kapitel „Metadatenprofil“ im Benutzerhandbuch.) 27 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A [Delete Metadata Profile] Wählen Sie in der Liste ein Metadatenprofil aus und klicken Sie auf Delete Profile, um es aus der Datenbank zu löschen. • ClipListFromProtectM edia.hta: Mit diesem Plug-In können Sie über geschützte Medienclips (oder Master-Clips) erstellte Sub-Clips kennzeichnen, und vom Server löschen. Dadurch kann die Restzeit auf dem Server erhöht werden. • EVS-DB-Logs.hta: Über dieses Plug-In erhalten Sie Informationen zur SQL-Datenbank. Dieses Plug-In muss lokal auf der Workstation ausgeführt werden, auf der sich die Datenbank befindet. 28 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A [Get SQL configuration] Anzeigen der SQLServer-Version. [Get blocking connections list] Auflisten der SQL-Verbindung, die andere SQL-Verbindungen blockiert. Dies ist für die Bestimmung hilfreich, welche Workstation / Anwendung eine Tabelle sperrt und weitere Verbindungen für den Zugang zu dieser Tabelle verhindert. [Get lock list] Auflisten der Tabellen blockiert sind. oder Objekte, die durch SQL-Verbindungen [Get index fragmentation report] Anzeigen der Fragmentierungsstatistiken in Tabellen und Indizes. Farbcodierung: o Spaltenzeilen: < 10.000 Zeilen in der Tabelle: Hellblau < 100.000 Zeilen in der Tabelle: Mittelblau < 1.000.000 Zeilen in der Tabelle: Dunkelblau o Spaltenbereiche: Gelb: bei 1 oder 2 Bereichen mehr als normal Orange: bei mehr als 2 Bereichen mehr als normal o Spaltenbereichswechsel: Gelb: bei 1 oder 2 Bereichswechsel mehr als norm al Orange: bei mehr als 2 Bereichswechsel mehr als normal o Spalten-Scan-Dichte: Orange: bei Dichte < 75 % Rot: bei Dichte < 50 % o Farbe wird nur verwendet, wenn beste Ergebniszahl > 5 [Dump all the information to a log file] Speichern der obigen Informationen in einer Textdatei. Diese Datei kann aus Gründen zur Fehlersuche und -behebung an EVS gesendet werden. 29 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A • EVS-DB-Mirroring-Setup.hta: Dieses Plug-In ist eine kleine HTA-Datei (HTML-Anwendung). Diese wurde für eine einfache Durchführung von Verwaltungsaufgaben in Bezug zum DB-Spiegeln auf SQL Server 2005 entwickelt. Das Plug-In wird lokal auf dem SQL-Server verwendet. Im folgenden Screenshot werden die verfügbaren Verwaltungsaufgaben angezeigt. [Setup DB Mirroring] Starten der Datenbank-Spiegelung zwischen Konfigurieren der Witness-Workstation. SQL2005-Servern und [Stop DB Mirroring] Stoppen der Datenbankspiegelung. [FailOver DB Mirroring] Starten einer manuellen Ausfallsicherung. Die Spiegelungsfunktionen wechseln zwischen zwei SQL-Servern. [Remove Witness from DB Mirroring] Entfernen der Witness-Konfiguration aus der ausgewählten, gespiegelten Datenbank. [Restore Mirrored DB] Wiederherstellen einer durch eine Spiegelung gesperrten Datenbank aus einer Sicherungsdatei. 30 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A • EVS-DB-Tool.hta: Dieses Plug-In kann Wartungsaufgaben auf dem lokalen SQL-Server erstellen, eine Protokoll-Versandnachbildung zwischen zwei SQL-Servern anlegen, eine lokale Datenbank sichern oder eine lokale Datenbank anhand der auf dem lokalen Server aufgezeichneten letzten Sicherungen wiederherstellen. Wählen Sie diese Datei aus und klicken Sie auf Open. Das folgende Fenster wird geöffnet. [Create Maintenance Jobs] In diesem Teil des Tools werden die im ersten Teil des Dokuments erläuterten Wartungsaufgaben angelegt. Erstellte Aufgaben sind. o DB-Vollsicherung jede Stunde o Sicherung des DB-Transaktionsprotokolls aller 15 Minuten o Wiederherstellung eines DB-Index jeden Tag um 02:00 o Vollsicherung der Systemdatenbank jeden Tag um 03:00 o MSDB-Bereinigung und autom atische Sicherung aller 15 Minuten [Backup a Database] Erstellen einer manuellen Vollsicherung oder einer Transaktionsprotokoll von der angegebenen Datenbank. Sicherung des 31 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A [Restore a Database from History] Wiederherstellen einer Datenbank aus den letzten Sicherungen. Die Sicherungsdatei wird vom lokalen SQL-Server bezogen. Hiermit kann eine vorhergehende Version der lokalen Datenbank einfach wiederhergestellt werden, jedoch keine Datenbank von einem anderen Server. [Restore a Database from File] Wiederherstellen einer Datenbank aus einer Sicherungsdatei. Die Datenbank wird mit dem originalen Namen im Standardverzeichnis des lokalen Servers wiederhergestellt. Dieser Teil des Tools wurde speziell zum Wiederherstellen von Datenbanken von einem anderen Server mit einem anderen DatenbankOrdnerpfad entwickelt. [Manually Rebuild Database Indexes] Neuaufstellen aller in der angegebenen Datenbank definierten Indizes. [Create ROBOCOPY Job] Erstellen einer Aufgabe zum Reproduzieren eines Ordners für eine Netzwerkbeteiligung (üblicherw eise zum Reproduzieren von Sicherungsdateien in einem anderen Speicher). 32 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A • EVS-DB-Witness-Setup.hta: Dieses Plug-In unterstützt Sie beim Installieren und Konfigurieren von Witness Instance SQL Server 2005 Express, um eine gespiegelte SQL-Datenbank zu überprüfen. Dies MUSS auf einem SQL2005-Server ausgeführt werden, und darf NICHT direkt auf einer IP Director-Workstation ausgeführt werden, um einen korrekten Abschluss zu erreichen. [Install Witness Instance on a workstation] Dieser Teil des Tools installiert ‚SQL Server 2005 Express Edition’ auf der angegebenen Workstation in der gesamten Konfiguration, die für die Unterstützung der Witness-Funktion der SQL-Spiegelung benötigt wird. [Add Witness to DB Mirroring] Nach der Installation von ‚Witness Instance’ in einer Workgroup konfiguriert dieses Tool den DB-Server mit den Witness-Einstellungen, um die Mindestanforderungen der SQL2005-Spiegelung mit Ausfallsicherung zu erfüllen. [Remove Witness from DB Mirroring] Entfernen der Witness-Konfiguration aus der ausgewählten, gespiegelten Datenbank. 33 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A • EVS-DNS-Configuration.hta: Dieses Plug-In unterstützt Sie beim Konfigurieren eines DNS-Servers in einem IP Director-Netzwerk. Hiermit werden ebenfalls die Konfigurationen in allen Workstations eingetragen. Der DNS-Server reduziert die Wartezeiten von IP Director. [Add DNS zone] Hinzufügen eines Vorlauf-DNS-Bereichs und/oder eines RücklaufSuchbereichs zu einem primären oder sekundären DNS-Servers. Das Tool führt folgende Prüfungen aus: o ob der DNS-Server installiert ist (installieren Sie ihn andernfalls), o ob der DNS-Server gestartet wurde (starten Sie ihn andernfalls), o ob der DNS-Suffix auf beiden DNS-Servern konfiguriert wurde, o Erstellen der DNS-Bereiche auf den DNS-Servern. [Remove DNS zone] Deaktivieren des DNS-Bereichs auf einem DNS-Server. [Propagate DNS conf ig to clients] 34 o Anwenden einer DNS-Konfiguration auf externe Workstations (in einer Client-Liste) o Die Datei mit der Client-Liste enthält die Liste aller Workstations, auf denen die DNS-Konfiguration fortgesetzt wird. o Die primäre DNS wird als primärer DNS-Server an der NetzwerkSchnittstelle am definierten Netzwerk konfiguriert. o Die sekundäre DNS wird als sekundärer DNS-Server an der Netzwerk-Schnittstelle am definierten Netzwerk konfiguriert. o DNS-Suffix festgelegt. o Das Netzwerk unterstützt die Bestimmung, an welcher NetzwerkSchnittstelle diese Konfiguration angewendet werden soll. wird als primärer DNS-Suffix in der Workstation IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A • Users Plugin.plugin: Mit diesem Plug-In werden Benutzer oder Profile importiert und exportiert. Wählen Sie die Anwendung aus, und klicken Sie auf Open. Anschließend wird die Anwendung geöffnet. Hier haben Sie die Möglichkeit, Benutzer oder Profile zu im portiert und zu exportiert. [Import] Klicken Sie zum Importieren von Benutzern oder Profilen auf die Schaltfläche Import . Das Durchsuchfenster wird angezeigt. Wählen Sie den Ordner aus, in dem die benutzerdefinierten XML-Dateien gespeichert sind. Wählen Sie die zu importierenden Benutzer aus und klicken Sie auf Open. Der Importvorgang erfolgt. 35 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Falls der Benutzer oder das Profil in der Datenbank bereits vorhanden ist, wird eine Warnung angezeigt. Klicken Sie zum Ersetzen auf Yes, oder auf No, wenn der Benutzer oder das Profil nicht überschrieben werden soll. Dieses Fenster bestätigt einen erfolgreichen Im portvorgang. [Export] Wählen Sie zum Exportieren bestimmter Benutzer oder Profile diese in der Benutzerliste aus und klicken Sie auf die Schaltfläche Export selected user(s). Das Durchsuchfenster wird geöffnet. Wählen Sie einen benutzerdefinierten Exportordner aus und klicken Sie auf OK. Für jeden ausgewählten Benutzer wird eine XML-Datei angelegt. Klicken Sie zum Exportieren aller Benutzer auf die Schaltfläche Export all, und wählen Sie in den Durchsuchfenster den benutzerdefinierten Exportordner aus. Für jeden Benutzer wird eine XML-Datei angelegt. 36 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A • Delete_Old_Thumbnails_Files.vbs: Mit diesem Plug-In werden alle auf der Festplatte vorhandenen Miniaturansichten gelöscht, jedoch keine Miniaturansichten für Clips in der Datenbank. Wählen Sie die Datei aus und klicken Sie auf Open. Das Skript wird ausgeführt. • SQL_Initialize_Jobs_server.vbs: Mit diesem Plug-In werden die SQLAufgaben nach einer Änderung des Computernamens aktualisiert. Wählen Sie die Datei aus und klicken Sie auf Open. Das Skript wird ausgeführt. 37 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A 4.7 INSTALLIEREN EINER VERSION VON REMOTE INSTALLER Innerhalb einer Workgroup wird die Version von autom atisch für alle IP Director-Workstations ergesetzt. Remote Installer Wählen Sie im Menü Install Version > Install Remote Installer Version. Der Remote Installer beginnt die Installation der Version auf allen Workstations innerhalb der aktuellen Workgroup. Der Fortschrittsbalken zeigt in jeder im Remote Installer aufgeführten Workstation das Fortschreiten der Installation an. Warten Sie bis alle Vorgänge abgeschlossen sind. Hinweis Sie haben die Möglichkeit die aktuelle Version von Remote Installer auf jeder Workstation separat zu installieren. 38 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die entsprechende Maschine und wählen Sie Send Current Remote Installer Version. Es wird ein Einblendfenster angezeigt. Klicken Sie auf Yes, und warten Sie, bis der Vorgang abgeschlossen ist. 39 Ausgabe 1A 4.8 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment INSTALLIEREN DES PAKTES Wählen Sie nach der Installation von Remote Installer auf jeder Workstation das Menü Install Version > Install Package. Eine Warnung wird angezeigt, dass laufende Services (IPD-Routing, SynchroDB, IP Director, IP-Scheduler und VTR-Modul) im Netzwerk vor der Installation gestoppt werden. Wählen Sie nach dem Stoppen der Services auf jeder Workstation das Menü Install Version > Install Package erneut. In dem geöffneten Fenster können Sie das Verzeichnis durchsuchen, wo die Datei des IP Director-Pakets gespeichert ist. Die Datei hat die Erweiterung .ipd. Gewöhnlich hat die Datei den gleichen Namen wie die Version des IP Director-Pakets. 40 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Klicken Sie auf Open. Der Remote Installer beginnt die Installation des Pakets auf allen Workstations. Der Fortschrittsbalken zeigt in jeder im Remote Installer aufgeführten Workstation das Fortschreiten der Installation an. Warten Sie, bis alle Vorgänge abgeschlossen sind. Nach dem Aktualisieren zeigt die blaue Farbe an, dass die Version erfolgreich installiert wurde; alle Workstations entsprechen einander und haben kompatible Versionen. Hinweis Sie haben die Möglichkeit, eine spezielle Version oder die aktuelle Version von Remote Installer auf jeder Workstation separat zu installieren. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die entsprechende Maschine und wählen Sie Send Version oder Send Current Remote Installer Version. Wählen Sie in diesem Kontextm enü Start All, um alle Programme zu starten, oder Configure Database, um eine bestimmte Datenbankkonfiguration in der ausgewählten Workstation durchzuführen. 41 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A 4.9 DATENBANKKONFIGURATION Verwenden Sie die Schaltfläche Database für Folgendes: o Definieren aller Datenbankparameter, IP Director-Umgebung benötigt werden o Sichern Ihrer Datenbank in einer Datei o Wiederherstellen Datenbankdatei o Bereinigen der Datenbank o Ausführen von Skripts (beispielsweise für den Upgrade einer älteren Version der Datenbank auf das aktuelle DB-Format oder Anzeigen der DB-Information zum Kennzeichnen der wiederhergestellten DBDatei oder -Version) einer leeren oder die einer zum Einrichten vorher der gesicherten Konfigurieren der Datenbank Zum Konfigurieren Ihrer Datenbank klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Schaltfläche Database und wählen Sie aus dem Kontextmenü Configure aus. Rechts unten in der Remote Installer-Anwendung zeigt das rote Datenbankfeld einen Datenbankkonflikt innerhalb der definierten Workgroup an. Dieses neue Fenster wird eingeblendet. Wählen Sie den Namen oder die IP-Adresse Ihres Datenbankservers aus. 42 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Dazu müssen Sie genau wissen, auf welchem PC die Datenbank gehostet wird. Überprüfen Sie dies vor dem Einrichten. Klicken Sie auf OK. Das Datenbankfenster wird angezeigt. Database Name: (Unter normalen Umständen wird dies nicht geändert.) Standardmäßig ist dies der Name der Datenbank im Netzwerk ‚IpRemote’. EVS empfiehlt diesen Standardwert unbedingt beizubehalten. Server: Angeben des Servernam ens auf dem sich die Datenbank befindet. Dieser Server kann die lokale IP Director-Workstation, eine andere IP Director-Workstation oder ein zugehöriger SQL-Datenbankserver sein. Sie können die IP-Adresse der Workstation oder den Computernamen angeben. Hinweis Wenn im gleichen IP-Netzwerk mehr als 3 IP Director-Workstations zusammengeschlossen sind muss die Datenbank auf einer gesonderten Workstation ausgeführt werden. Der SQL-Server muss ein SQL-Server 2005 Standard Edition (oder ein vorhandener SQL Server 2000 mit SP4) mit dem Betriebssystem Windows 2003 Server sein. 43 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Username: (Üblicherweise nicht geändert) Standardwert: (sa). Sie können diesen Wert ändern, solange der Benutzername der Datenbank auch geändert wurde. Password: (Üblicherweise nicht geändert) Standardwert: (evs). Sie können diesen Wert ändern, solange das Kennwort der Datenbank auch geändert wurde. Klicken Sie nach dem Ändern der Felder auf Save. Hinweis Durch Klicken mit der linken Maustaste auf diese Schaltfläche wird das Fenster „Database Configuration“ automatisch gestartet. Wenn jedoch mehrere Workstations im Netzwerk in Betrieb sind wird eine Warnmeldung angezeigt, um zu verhindern, dass alle laufenden Anwendungen gestoppt werden. Falls die Schaltfläche Database grün angezeigt wird, wurde die DBKonfiguration erfolgreich durchgeführt. 44 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Sichern der Datenbank Zum Anlegen einer Sicherungsdatei Ihrer Datenbank klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die grüne Schaltfläche Database und wählen Sie aus dem Kontextmenü Backup aus. Das Fenster „Backup Database“ wird geöffnet. Backup Name: Angeben des Namens der Sicherungsdatei. Der Standardwert ist der aktuelle DB-Versionsnam e + Datum. Hinweis Es wird nicht empfohlen, die originale, mit der Software gelieferte DB-Datei zu überschreiben. Es wird em pfohlen, den Namen der Datei zu ändern, um die Inhalte der zu sichernden Datenbank am besten zu beschreiben. Beispiel: IpRemote_04_40_50_080328_ MyFacilityName 45 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Backup Files: Auf dem lokalen PC gefundene, Sicherungsdateien (für die aktuelle Datenbankversion). vorhandene Überprüfen Sie die Parameter. Falls diese nicht korrekt sind, klicken Sie auf Cancel und wählen Sie aus dem Kontextmenü Configure aus, um die Werte zu ändern. Falls die Parameter korrekt sind, geben Sie einen Namen für die Sicherungsdatei ein. Die vorhandenen Sicherungsdateien (für die aktuelle Datenbankversion) werden im rechten Fenster angezeigt. Wählen Sie eine aus. Falls Sie die vorhandene Datei überschreiben möchten, geben Sie dies hier an. Die Sicherungsdatei wird in der Workstation angelegt, auf der die Sicherungsfunktion durchgeführt wird und im Ordner c:\Programmdateien\EVS Broadcast Equipment\ IP Director\Database gespeichert. Klicken Sie auf Backup, um die Sicherungsdatei anzulegen. Klicken Sie auf OK. 46 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Wiederherstellen der Datenbank Zum Wiederherstellen einer Sicherungsdatei für Ihre Datenbank klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die grüne Schaltfläche Database und wählen Sie aus dem Kontextmenü Restore aus. Das Fenster „Restore Database“ wird geöffnet. Überprüfen Sie die Parameter der Datenbankinformationen. Falls diese nicht korrekt sind, klicken Sie auf Cancel und wählen Sie aus dem Kontextmenü Configure aus, um die Werte zu ändern. Falls die Parameter korrekt sind, wählen Sie in Ausschnitt ‚Backup Information’ in der linken Fensterliste die Datenbankversion der Sicherung aus, die Sie wiederherstellen möchten. Wählen Sie in der rechten Fensterliste die Datei aus. 47 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Klicken Sie auf Restore. Klicken Sie zum Abbrechen des Vorgangs auf No, klicken Sie zum Wiederherstellen der Datenbank auf Yes. Klicken Sie nach Abschluss auf OK. 48 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Bereinigen der Datenbank Zum Bereinigen Ihrer Datenbank klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die grüne Schaltfläche Database und wählen Sie aus dem Kontextmenü Clean aus. Das Fenster „Clean Database“ wird geöffnet. Server: Anzeigen des Servernamens, wo sich die aktuelle Datenbank befindet. Database: Anzeigen des Namens der aktuell konfigurierten Datenbank. Version: Anzeigen der Version der zurzeit auf dem DB-Server aktivierten Datenbank. Überprüfen Sie die Parameter. Falls diese nicht korrekt sind, klicken Sie auf Cancel und wählen Sie aus dem Kontextmenü Configure aus, um die Werte zu ändern. 49 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Falls die Parameter korrekt sind, klicken Sie auf Clean. Klicken Sie zum Abbrechen des Vorgangs auf No, klicken Sie zum Bereinigen der Datenbank auf Yes. Warten Sie bis der Vorgang abgeschlossen ist. Klicken Sie auf OK. 50 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Ausführen eines Skripts Zum Ausführen eines SQL-Skripts in Ihrer Datenbank klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die grüne Schaltfläche Database und wählen Sie aus dem Kontextmenü Execute Script aus. Vergewissern Sie sich vor der Ausführung eines beliebigen Skripts, dass das SQL-Servermodul auf Ihrem Datenbankserver ausgeführt wird. Das Fenster „Execute Script“ wird geöffnet. Server: Anzeigen des Servernamens, wo sich die aktuelle Datenbank befindet. Database: Anzeigen des Namens der aktuell konfigurierten Datenbank. 51 Ausgabe 1A IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Version: Anzeigen der Version der zurzeit aktivierten Datenbank. Überprüfen Sie die Parameter. Falls diese nicht korrekt sind, klicken Sie auf Cancel und wählen Sie aus dem Kontextmenü Configure aus, um die Werte zu ändern. Falls die Parameter korrekt sind, klicken Sie auf die Schaltfläche zum , um das auszuführende Skript auszuwählen. Durchsuchen Für ein Upgrade Ihrer Datenbank führen Sie das entsprechende UpgradeSkript durch. Wählen Sie beispielsweise für ein Upgrade von Version 04.20.20 auf Version 04.40.50 die Datei „Upgrade_04_20_20_to_04_40_50.sql“. Wählen Sie die Skriptdatei aus und klicken Sie auf Open. 52 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Klicken Sie auf Execute. Klicken Sie zum Abbrechen des Vorgangs auf No, klicken Sie zum Ausführen des Skripts auf Yes. Wenn das Skript ausgeführt wurde, teilt Ihnen das System den erfolgreichen Abschluss mit. 53 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Im Folgenden finden Sie ein Beispiel für das Skript „GetInfoDB.sql“. Dieses Skript ist sehr hilfreich für die Kennzeichnung des Status der aktuellen SQL-Version, des Service Packs und der wiederhergestellten Datenbankversion. In diesem Beispiel können Sie Folgendes kennzeichnen: SQLDB wird von einem SQL DB-Server(DB64500) gehostet und nicht on einer IP Director-Workstation. Die SQLDB ist eine SQL2005-Edition (9.00.3042.00). Die SQLDB verfügt über Service Pack 2 (SP2). Die IpRemote-Datenbank hat keine Daten, da für alle Clips, Playlists, Protokolltabellen, LSMs usw. keine Informationen angezeigt werden. Klicken Sie auf Close. 54 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A 4.10 KONFIGURATION DER PARAMETER Klicken Sie auf die Schaltfläche Configure. Wichtig! Vergewissern Sie sich, dass die Datenbankparameter vor dem Konfigurieren aller Parameter korrekt definiert wurden. Weitere Informationen finden Sie in Kapitel „Datenbankkonfiguration“. Das Fenster „Edit Workgroup“ wird geöffnet. In dem Konfigurationsfenster werden alle Parameter definiert, die zum Einrichten der IP Director-Umgebung benötigt werden Diese Parameter beziehen sich auf die folgenden Komponenten. o General: Durch die Anwendung verwendete Parameterkonfiguration. o Services: Konfiguration (definiert durch den Benutzer, verwendet zur Protokollierung) o LAN and WAN: Konfiguration (für erweiterte Netzwerkkonfiguration) o Konfiguration des Auslastungsausgleichs Netzwerkkonfigurationen. o Thumbnails: Konfiguration (definiert die automatische Erstellung von Miniaturbildern, wenn ein Clip kreiert wird). o XML Unit: Konfiguration (definiert, welche XFile-Workstation die Sicherung der Clips verwaltet) o Send to: Konfiguration für vordefinierte Pfade zum Verwalten, wenn Clips über eine XFile XML-Anweisung verschoben werden sollen. o CleanEdit Export: Einstellungen bezüglich der Datenbankintegration für ein CleanEdit-System zum Verwalten des Clip-Austauschs mit CleanEdit. o Avid TM Export: Einstellungen bezüglich der Integration in eine AVID Transfer Manager-Anwendung. für SyncroDB- Hinweis Vor dem Event ist eine Beratung mit EVS-Personal notwendig. o Log Export: Einstellungen bezüglich Protokollexport an Dritte. o XT Export: Konfiguration für XT[2]-Ziele mithilfe einer GigabitÜbertragung durch die XT Access-Software. 55 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A 4.10.1 KONFIGURATION DER ALLGEMEINEN PARAMETER Wählen Sie die Registerkarte „General“. Hi-Low Mode: Nicht verfügbar für die Verwendung ohne direkte Beratung durch das EVSPersonal. Dieser Modus erfordert spezifische Hardwareund Konfigurationsbereitstellungen. Keywords based on 64 characters: IP Director kann mit Keywords entweder mit 12 Zeichen oder mit 64 Zeichen arbeiten. o Im Modus mit 12 Zeichen: Keywords werden Clips auf XT-Servern zugewiesen und sind in XTund IP Director-Benutzeroberflächen sichtbar (Clip-Keywords werden zwischen der XT-Datenbank und der IP Director-Datenbank synchronisiert). o Im Modus mit 64 Zeichen: Keywords können 64 Zeichen lang sein, werden jedoch nicht mehr den Clips auf dem XT-Server zugewiesen. Keywords, die auf dem XT-Server definierten Clips zugeordnet sind, sind nur in XTBenutzeroberflächen sichtbar; Keywords, die auf IP DirectorWorkstations definierten Clips zugeordnet sind, sind nur in IP Director-Benutzeroberflächen sichtbar. Protokoll-Keywords werden nicht mehr den Protokollen zugeordneten Clips zugewiesen. (Es erfolgt keine Keyword-Synchronisation zwischen IP Director und den XT-Servern.) 56 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Werkseinstellung: deaktiviert. IP Director arbeitet normalerweise im Modus mit 12 Zeichen. Hinweis EVS rät zur Verwendung des Modus mit 64 Zeichen nur bei wichtigen Events oder Einrichtungen, wo diese Funktion benötigt wird. Die Rückkehr in den Modus mit 12 Zeichen für Keywords kann nur nach dem Löschen der IP Director-Datenbank erfolgen. Automatically archive protect media: Bei Aktivierung dieser Option werden alle geschützten, für eine Protokolltabelle erstellten Medien autom atisch auf dem XFile archiviert, der in den Einstellungen des XT-Servers als XFile für die StandardDatensicherung definiert wurde. Der Clip wird immer in den definierten Session-Ordner in XFile verschoben. Werkseinstellung: aktiviert. Auto Log Off: Auto Log Off Time: Das System wird automatisch abgemeldet, wenn IP Director für ‚X’ Sekunden nicht verwendet wurde. CSV Delimiter: Gestattet die Auswahl eines CSV-Trennzeichens in .CSV-Dateien. Sie können Semikolon, Komma, Tabulator oder Leerzeichen auswählen. Werkseinstellung: Sem ikolon Hinweis Wenn Sie die CSV-Datei in Excel importieren möchten, müssen Sie ein Trennzeichen verwenden, dass Ihren regionalen, innerhalb von Windows definierten Einstellung Folge leistet. Beispiel: In Belgien ist das Trennzeichen ein Semikolon, in Nordam erika ist das Standardtrennzeichen dagegen ein Komma. XFile XM L Prefix: Ermöglichen des Einfügens eines Präfixes in alle XML-Dateien, die in einer XFile-Einheit abgelegt werden. Dadurch kann für andere Geräte ein eindeutiger Präfix zur Identifikation vorangestellt werden. Werkseinstellung: XFILE_ 57 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Hinweis EVS empfiehlt die Verwendung des Standardwertes. Dieser Parameter ist für benutzerdefinierte Projekte vorgesehen. Weitere Informationen zu diesem Parameter erhalten Sie vom EVSPersonal. Auto-refresh the navigation tree: Dieser Parameter aktualisiert automatisch den Navigationsbaum im Database Explorer von IP Director. Bei sehr großen Konfigurationen muss dieser Parameter deaktiviert werden (üblicherweise beim Zusammenschluss von mehr als 30 Workstations im gleichen IP-Netzwerk). Auto-refresh in filter mode: Dieser Parameter aktualisiert automatisch die Suchergebnisse im Filtermodus im Database Explorer von IP Director. Bei sehr großen Konfigurationen muss dieser Parameter deaktiviert werden (üblicherweise beim Zusammenschluss von mehr als 30 Workstations im gleichen IPNetzwerk). Max number of items to display in browser (if activated): Angeben der maximalen Anzahl an Elementen (C lips, Protokolle usw.), die gleichzeitig in einer Liste in der IP Director-Anwendung angezeigt werden können. Werkseinstellung: 1000 Auto-associate clips to logs: Bei Aktivierung dieser Option werden die Clips mit dem Time Code des Protokolls automatisch diesen Protokollen zugeordnet. Wenn diese Option nicht aktiviert ist, ist die automatische Zuweisung zwischen Clips und Protokollen nicht aktiv. Werkseinstellung: aktiviert. Auto associate clips at start up: Bei Aktivierung dieser Option und wenn der SynchroDB-Dienst gestartet wird, überprüft ein automatischer Prozess die Zuordnung der Clips zu den Protokollen. Für diesen Vorgang wird viel CPU-Leistung in der DatenbankWorkstation verbraucht, was zu einer schleppenden Reaktion in der IP Director-Benutzeroberfläche führen kann. Werkseinstellung: aktiviert. 58 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Auto associate keywords to clips: Diese Option gestattet, dass die protokollierten Keywords automatisch an ihre zugewiesenen Clips übergeben werden. Bei Deaktivierung dieser Option wird die Zuordnung der Keywords zu den entsprechenden Clips aufgehoben. Beachten Sie, wenn die Option ‚Keywords based on 64 characters’ aktiviert ist, dass die Keywords nicht an die Clips auf der XT-Seite übertragen werden. Werkseinstellung: aktiviert. Auto associate level rating to clips: Diese Option gestattet, dass die protokollierte Einstufung automatisch an ihre zugewiesenen Clips übergeben wird. Bei Deaktivierung dieser Option wird die Zuordnung der Einstufung zu den entsprechenden Clips aufgehoben. Werkseinstellung: aktiviert. Notify associations: Bei Aktivierung dieser Option wird eine Benachrichtigung an alle IP DirectorWorkstations gesendet, die Benutzeroberflächen zu aktualisieren, sobald eine Clip- oder Protokollzuordnung erstellt oder gelöscht wurde. Ist diese Option nicht aktiviert, werden diese Benachrichtigungen nicht automatisch versendet und eine manuelle Aktualisierung der IP DirectorBenutzeroberfläche muss durchgeführt werden, um die Änderungen der Clipund Protokollzuordnung anzuzeigen. Diese Option sollte nur für sehr große Konfigurationen deaktiviert werden, wenn die Zuordnungen nicht sofort angezeigt und ständig aktualisiert werden müssen. Dadurch wird weniger CPU-Leistung der Datenbank verbraucht und die Reaktionsfähigkeit der IP Director-Schnittstellen verbessert. Werkseinstellung: aktiviert. Hinweis Alle diese Parameter sind global für alle IP Director-Workstations im Netzwerk. Sie brauchen nur ein Mal eingerichtet und können auf jeder Workstation definiert werden. Hinweis Alle Dienste (IPD Routing, SynchroDB, IP Director, IP Scheduler und VTR-Modul) müssen für die Bearbeitung dieser Registerkarte gestoppt werden. Nur die letzten 4 Parameter können bei laufenden Diensten bearbeitet werden. 59 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A 4.10.2 DIENSTEKONFIGURATION Wählen Sie die Registerkarte „Services“. Mithilfe dieser Funktion kann der Administrator einen anderen Benutzer zum Starten der IP Director-Dienste statt dem Standardbenutzer von DVB festlegen. Diese Einstellung sollte nur bei vollem Verständnis der Auswirkungen geändert werden. Die IP Director-Dienste können nicht als lokales System mit Zugriff auf Netzwerkressourcen protokolliert werden. Der verwendete Standardbenutzer ist DVB. Dieser Benutzer ist in allen EVS-Systemen vorhanden, um den Austausch zwischen den Produkten zu erlauben. Beispiel: IP Scheduler sendet XM L-Dateien an einen gemeinsamen XFileOrdner. Der DVB-Benutzer muss auch in der XFile-Workstation vorhanden sein, damit diese Dateien einfach freigegeben werden können. Die Änderung der durch die Dienste verwendeten Anmeldung kann einen erheblichen Einfluss auf die Dateifreigabe und den Zugang zwischen EVSProdukten und anderen System Dritter haben. Login: Geben Sie den Anmeldenam en des Benutzers ein. Werkseinstellung: dvb 60 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Password: Geben Sie das Kennwort für den Benutzer ein. Werkseinstellung: (leer) Auto create the user: Bei Aktivierung dieser Option wird ein neuer Benutzer auf allen durch den Remote Installer erkannten Workstations angelegt (falls dieser Benutzer nicht bereits vorhanden ist). Werkseinstellung: deaktiviert. Hinweis Alle Dienste (IPD Routing, SynchroDB, IP Director, IP Scheduler und VTR-Modul) müssen für die Anzeige dieser Registerkarte gestoppt werden. 61 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A 4.10.3 LAN- UND WAN-KONFIGURATION Wählen Sie die Registerkarte „LAN and WAN“. XT IP Addresses: In diesem Feld werden Seriennummer, Netznummer, Name, IP-Adressen, Ports, Benutzername und Kennwort des XT[2] angezeigt, der durch die SynchroDB-Dienste innerhalb der Workgroup verwaltet wird. Diese Werte können nicht bearbeitet werden; sie werden beim Senden über das Gigabit-Ethernet für die XML-Prozesse (Senden an / Exportieren) verwendet. Die SynchroDB- und IPD Routing-Dienste müssen gestartet werden, um die Liste zu visualisieren. Nach dem Start der Dienste kann die Anzeige der Liste einige Zeit in Anspruch nehmen. Wichtig! Mithilfe der neuen XT[2] Gigabit-Funktion können Clips auch über ein TCP/IP-Netzwerk exportiert und gesendet werden. Für Ihren XT[2] muss ein Upgrade mit einem GBX-Modul auf der HCTX-Karte durchgeführt werden. Weitere Informationen erhalten Sie von EVS. Hinweis Die Einstellungen der HCTX-Gigabit-Verbindung werden in der Multicam -Konfiguration SEITE 6 (SHIFT+F2, 5 x Bild-nach-unten) eingestellt. Weitere Informationen finden Sie im XT[2]-Handbuch „Technische Referenz – Software“. 62 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A LAN – IP Address Ranges: Während lokale IP Director-Workstations innerhalb des LAN Multicast für den Datenaustausch verwenden, führen externe IP Director-Workstations (WAN) den Datenaustausch mit den lokalen IP Director-Workstations (LAN) innerhalb von IP-Adressbereichen über Unicast durch. Wünschenswert ist die Definition kleiner Bereich an IP-Adressen, um den Unicast-Datenaustausch auf eine minimale Anzahl an Adressen zu reduzieren. Werkseinstellung: (leer) WAN – IP Addresses: Lokale IP Director-Workstations (LAN) tauschen Daten über Unicast mit den externen, im WAN-Bereich definierten IP Director-Workstations aus. Werkseinstellung: (leer) Hinweis Alle Dienste (IPD Routing, SynchroDB, IP Director, IP Scheduler und VTR-Modul) müssen für die Bearbeitung der IP-Adressbereiche für LAN und WAN sowie der erweiterten Parameter gestoppt werden. Beispiel: Es kann auf 4 IP Director-Workstations in einem Ethernet-Netzwerk (LAN) und 1 IP Director über eine Internet-Verbindung (WAN) zugegriffen werden. Geben Sie die Konfiguration wie folgt an. 63 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Advanced Parameters: Wenn Sie auf die Schaltfläche Advanced Param eters klicken, wird dieses Fenster geöffnet. Mithilfe der LAN/WAN-Konfiguration haben Sie die Möglichkeit, die durch die IP Director-Anwendung und alle Dienste verwendeten Ports zu ändern. Ports: Werkseinstellungen Multicast: Werkseinstellungen Innerhalb des Multicast. LAN IPD-Kommunikation 31001 Routing-Service 31002 Update-Server für Routing-Service 31003 Remote Installer-Client 31004 Remote Installer-Serverstart 31005 IP Director-Anwendung schließen 31006 SynchroDB-Benutzeroberfläche 31007 IP Sheduler-Benutzeroberfläche 31008 Benutzeroberfläche für VTR-Modul 31009 Routing-Benutzeroberfläche 31010 Routing-Service 224.14.0.1 Remote Installer 224.14.0.2 kommunizieren die IP Director-Workstations über Hinweis Wir empfehlen, die Werkseinstellungen für diese Einstellungen beizubehalten. Bei Bedarf erhalten Sie die neuen Port-Nummern oder Multicast-Adressen von Ihrem Netzwerk-Administrator. 64 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A 4.10.4 SYNCHRODB-KONFIGURATION (AUSLASTUNGSAUSGLEICH) Die Parameter des SynchroDB-Auslastungsausgleichs sind nur relevant, wenn einige SynchroDB-Workstations für den Betrieb im Netzwerkmodus definiert wurden. Wichtig! In den Modi ‚Standalone’, ‚Eingeschränktes Standalone’ ‚Keines’ kommen diese Parameter nicht in Betracht. und Wählen Sie die Registerkarte „SynchroDB“. Network: Angeben der entsprechenden IP-Clients und der XT-Bereiche. Use Default Parameters: • Automatic: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen ‚Use Default Parameters’. In diesem Fall berechnet das System automatisch die Variablen für den Auslastungsausgleich. Sie müssen lediglich die Anzahl der im IP-Netzwerk vorhandenen IP Client-Workstations und die Anzahl der im XNet-Netzwerk vorhandenen XTs angeben. 65 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A • Manual: Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen ‚Use Default Parameters’. Wenn Sie die Variable des automatischen Auslastungsausgleichs manuell definieren möchten, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen ‚User Default Parameter’. 3 Variablen müssen definiert werden: o Max Non-SDTI: Die maximale Anzahl der XT-Server (mit vorhandener RS422Verbindung zu einer IP Director-Workstation), die SynchroDB im Netzwerkmodus gleichzeitig verwalten soll, wenn der Netzwerkmodus aktiv ist. o Max SDTI: Die maximale Anzahl der XT- oder XFile-System e (ohne vorhandene RS422-Verbindung zu einer IP Director-Workstation), die SynchroDB im Netzwerkmodus gleichzeitig verwalten soll, wenn der Netzwerkmodus aktiv ist. o Optimum Non SDTI: Die optimale Anzahl der XT-Server (mit vorhandener RS422Verbindung zu einer IP Director-Workstation), die SynchroDB im Netzwerkmodus gleichzeitig verwalten soll, wenn der Netzwerkmodus aktiv ist. Hinweis Wir empfehlen, die Werkseinstellungen für diese Einstellungen beizubehalten. 66 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A 4.10.5 KONFIGURATION DER MINIATURANSICHTEN UND DES AUFGREIFENS Wählen Sie die Registerkarte „Thumbnails“. Diese Konfiguration muss ausgeführt werden wenn Sie möchten, dass Miniaturansichten automatisch angelegt werden, sobald Clips kreiert werden. Hier wird auch die neue Aufgreiffunktion konfiguriert. Hinweis Miniaturansichten und das Aufgreifen werden physisch durch XFileWorkstations angelegt. In Ihrem XNet-Netzwerk muss mindestens eine XFile-Workstation zur Verwendung dieser Funktion vorhanden sein. Path to thumbnail files: Hier wird das Verzeichnis (mit vollständigem Pfad) angegeben, wo die Miniaturbilddateien (.jpg) gespeichert werden. Geben Sie in das Textfeld den UNC-Pfad ein oder klicken Sie auf die Schaltfläche zum Durchsuchen , um den Zielordner auszusuchen. 67 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Hinweis Nur der UNC DNS-Name oder der IP-Adresspfad sind gültig. (Beispiel: \\servername\sharedfolder\, \\1.1.10.100\sharedfolder\ ) Lokale Pfade sind nicht gültig. Bei der Arbeit von IP Director in einer WAN-Konfiguration muss eine IPAdresse verwendet werden, da IP Director den UNC Host-Name des Computers nicht verarbeiten kann. Falls der ausgewählte Pfad ungültig ist, wird eine Meldung angezeigt. Stellen Sie sicher, dass dieser Ordner über die vollen Zugriffsrechte verfügt. EVS empfiehlt, dass sich dieses Verzeichnis auf dem Datenbank-Server im Verzeichnis \thumbnails befindet. Dieser Pfad wird nur für die Miniaturansichten verwendet, die im Database Explorer angezeigt werden. Der Pfad für die Aufgreifdateien wird durch die Benutzer innerhalb der IP Director-Benutzeroberfläche (siehe IP Director-Benutzerhandbuch) oder durch den Administrator in der Registerkarte „Settings“ innerhalb der Anwendung „User Manager“ (siehe Kapitel „User Manager“) definiert. 68 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A A NLEGEN EINER NEUEN XML-E INHEIT ‚M INIATURBILD ODER AUFGREIFEN ’ Hinweis Eine XML-Einheit ‚Miniaturbild oder Aufgreifen’ ist ein XM L-Ordner auf einer XFile-Workstation, an den alle XML-Dateien (entsprechend der Erstellungsanforderungen ‚Miniaturbild oder Aufgreifen) gesendet werden. Klicken Sie auf die Schaltfläche ‚New’, um eine Einheit hinzuzufügen. In die Einheitenliste wird eine neue Zeile eingefügt. Es muss mindestens eine Miniaturbildeinheit definiert werden, um die automatische Miniaturbilderstellung zu aktivieren. Hinweis Es kann mehr als eine Miniaturbildeinheit definiert werden. In diesem Fall teilt IP Director die Zuständigkeit der Miniaturbilderstellungen unter allen definierten Einheiten auf. Es muss nur eine Aufgreifeinheit definiert werden, um die Aufgreiffunktion in einem Transport-Kontrollfeld oder in einem Fenster des Clip-Editors zu aktivieren. 69 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Name: Klicken Sie auf die Spalte ‚N ame’ und geben Sie einen Namen ein, um die Miniaturbild- oder Aufgreifkonfiguration zu beschreiben. Dies wird auf keinen Fall dem IP Director-Benutzer angezeigt. XML Unit Path: Klicken Sie auf die Schaltfläche zum Durchsuchen , um den Ordner auszuwählen, wohin die XML-Dateien (Erstellungsanforderung für Miniaturbild) gesendet werden. Dieser Ordner muss mit dem XFile_XML-Ordner auf der XFile-Workstation übereinstimmen, welche das Miniaturbild tatsächlich erstellt. Grab Type: Wählen Sie den Typ der Konfiguration aus. ‚Thumbnails’ zum Senden von XM L-Miniaturbildanforderungen in dem angegebenen XM LEinheitenpfad. ‚Grab to File zum Senden von XML-Aufgreifanforderungen in dem angegebenen XML-Einheitenpfad. Hinweis Für zwei verschiedene Aufgaben Einheitenpfad definiert werden. kann der gleiche XML- Hinweis Miniaturbild- und Aufgreifeinheiten sind global für alle IP DirectorWorkstations im Netzwerk. Sie brauchen nur ein Mal definiert und können auf jeder Workstation definiert werden. 70 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A L ÖSCHEN EINER M INIATURBILD - ODER A UFGREIFEINHEIT Klicken Sie zum Auswählen auf die Einheitennummer. Klicken Sie auf die Schaltfläche Delete. Die Einheit wird gelöscht. Hinweis Falls für eine XML-Einheit kein gültiger XML-Einheitenpfad definiert wurde oder auf den definierten XFile nicht zugegriffen werden kann, kann die XML-Einheit nicht gelöscht werden. Navigieren Sie in diesem Fall zu einem gültigen Speicherort und löschen Sie anschließend die Einheit. 71 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A 4.10.6 XML-EINHEITENKONFIGURATION Wählen Sie die Registerkarte „XML Unit“. XML-Einheiten müssen nur definiert werden, wenn Sie Folgendes planen: o Manuelle Auswahl des Zielordners, wohin die Clips verschoben werden o Senden eines Clips an ein CleanEdit-System o Senden eines Clips an ein Avid-System mithilfe des TransferManagers o Senden eines Clips an ein XT[2] mithilfe einer Gigabit-Schnittstelle Hinweis Die Standardvorgehensweise zum Archivieren (Senden an Æ Standardarchiv) aus der IP Director-Benutzeroberfläche verwendet den XML-Einheitenprozess nicht. Delay between two XML file sent (in seconds): Dieser Parameter kennzeichnet die Zeit (in Sekunden) zwischen 2 XMLDateien beim Senden an eine XM L-Einheit. 72 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Wofür wird dies verwendet? Das XFile-System führt die XM L-Anweisungen einer XML-Einheit anhand der Erstellungszeit aus. Wenn eine IP Director-Workstation im Netzwerk eine Vielzahl an Anweisungen gleichzeitig sendet, kann die Ausführungszeit der anderen IP Director-Anweisungen verzögert werden. Dieser Parameter ermöglicht dem System, diese Art Flaschenhals zu minimieren, indem die Zeit, in der ein System aufeinanderfolgende Anweisungen an eine XML-Einheit senden kann, gestreckt wird. Werkseinstellung: 15 Sekunden A NLEGEN EINER NEUEN XML-E INHEIT Hinweis Eine XML-Einheit ist ein XML-Ordner auf einer XFile-Workstation, an den alle XML-Dateien (entsprechend der Sicherungsanforderung oder einem Clip-Export an ein CleanEdit- oder AVID-System ) gesendet werden. Seit Version 4.4 ist eine XML-Einheit auch ein XML-Ordner, der sich im Netzwerk befindet und durch die XT Access-Anwendung gescannt wird. XT Access wurde zum Verwalten der ClipÜbertragungen im Netzwerk mithilfe der XT[2] Gigabit-Funktion entwickelt. Klicken Sie auf die Schaltfläche ‚New’, um eine neue Einheit hinzuzufügen. 73 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A In die Einheitenliste wird eine neue Zeile eingefügt. Name: Klicken Sie auf die Spalte ‚Name’ und geben Sie einen Namen für die Einheit ein. XML Unit Path: , um den Ordner Klicken Sie auf die Schaltfläche zum Durchsuchen auszuwählen, wohin die XML-Dateien gesendet werden. Dieser Ordner muss ein UNC-Pfad zu den Netzwerk-Speicherorten sein, wo sich die Ordner befinden. Hinweis Dieser Ordner muss mit dem XFile_XML-Ordner auf der XFileWorkstation oder dem XM L-Ordner von XT Access übereinstimmen, welche den Clip tatsächlich verwaltet. Stellen Sie sicher, dass dieser Ordner über die vollen Zugriffsrechte verfügt. Hinweis Nur der UNC DNS-Name oder der IP-Adresspfad sind gültig. (Beispiel: \\XFile53210\XFile_XML\, \\1.1.1.100\XFile_XML\) Lokale Pfade sind nicht gültig. Falls der ausgewählte Pfad ungültig ist, wird eine Meldung angezeigt. 74 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Voreinstellung: Falls die Einheit als Standardeinheit für alle Workstations definiert wird, aktivieren Sie das Kästchen in der Standardspalte der Einheit. Unit Type: Angeben des Typs der XML-Einheit. o SDTI: Verwenden Sie diese Option, wenn die XML-Einheit ein XFileOrdner (XFile_XML) ist. o Hybrid: Dieser Modus wird mit einem XFile im Modus ‚Hybrid’ (SDTI und Gigabit) verwendet. o IP: Verwenden Sie diese Option, wenn die XML-Einheit ein XT Access-Ordner ist (siehe Benutzerhandbuch von XT Access). Fallback XML Unit: Wählen Sie eine weitere SDTI XM L-Einheit aus, um einen Ausfall abzusichern, wenn diese eine Einheit nicht reagiert (meist Wechsel von einer IP XML-Einheit zu einer SDTI XM L-Einheit). Wichtig! Legen Sie zuerst die SDTI XML-Einheiten an und klicken Sie anschließend auf Apply, um diese in die Liste der XMLAusweicheinheiten einzufügen. Hinweis Alle XML-Einheiten sind global für alle IP Director-Workstations im Netzwerk. Sie brauchen nur ein Mal definiert und können auf jeder Workstation definiert werden. 75 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A L ÖSCHEN EINER XML-E INHEIT Klicken Sie zum Auswählen auf die Einheitennummer. Klicken Sie auf die Schaltfläche Delete. Wichtig! Klicken Sie nach der Konfiguration aller XM L-Einheiten auf die Schaltfläche Apply. Dadurch werden die XML-Einheiten in der Datenbank angewendet. Obligatorisch ist die Konfiguration der Ziele ‚Send to’, ‚CleanEdit’, ‚Avid’ und ‚XT[2]’. Hinweis Wenn die Konfiguration angewendet wird, werden alle Pfade überprüft. Falls ein Pfad nicht erreichbar ist, wird diese Meldung angezeigt. Die Konfiguration wird gespeichert. 76 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A 4.10.7 KONFIGURATION ‚SEND TO’ In dieser Registerkarte sollten die Zielverzeichnisse vordefiniert werden, wohin die Clips aus der IP Director-Benutzeroberfläche mithilfe der Option ‚Send To’ -> Zielordner gesendet werden sollen. Wählen Sie die Registerkarte „Sent to“. Hinweis Vor der Konfiguration in dieser Registerkarte müssen Sie zuerst die XML-Einheiten anlegen. 77 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A A NLEGEN EINES NEUEN Z IELVERZEICHNISSES (Z IEL ) Klicken Sie auf hinzuzufügen. die Schaltfläche ‚New’, um einen neuen Ordner In die Einheitenliste wird eine neue Zeile eingefügt. Hinweis Einen neuen Zielordner können Sie aus der IP DirectorBenutzeroberfläche auch über das Menü ‚Send To’ anlegen. Weitere Inform ationen finden Sie im Benutzerhandbuch von IP Director. Target Name: Klicken Sie auf die Spalte ‚Target Name’ und geben Sie einen Namen für das Ziel ein. Dieser Name wird im IP Director-Menü ‚Send To’ angezeigt. Hiermit wird das Ziel in der IP Director-Benutzeroberfläche angegeben. Backup Destination Directory: , um den Ordner Klicken Sie auf die Schaltfläche zum Durchsuchen auszuwählen, wohin die MXF-Dateien gesendet werden. Dieser Ordner muss ein UNC-Pfad zu den Netzwerk-Speicherorten sein, wo sich die Ordner befinden. 78 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Hinweis Nur der UNC DNS-Name oder der IP-Adresspfad sind gültig. (Beispiel: \\MachineName\Target\, \\1.1.1.100\Target\) Lokale Pfade sind nicht gültig. Hinweis Stellen Sie sicher, Zugriffsrechte verfügt. dass dieser Ordner über die vollen File Format: Wählen Sie das Format „MXF EVS“, „MXF OP1A“, „ QuickTime Movie“ oder „QuickTime Reference“ aus. Dadurch wird der Dateityp definiert, der durch das XFile-System angelegt wird. Hinweis MXF OP1A-Dateien sind Standarddateien im IMX-Format. Diese können nur angegeben werden, wenn das System vollkommen aus XT[2]-Servern in einer SD IMX Codec-Konfiguration besteht. 79 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Hinweis Konfigurieren Sie das Dateiformat der Ziele anhand der Tabelle. Dateiformat Videoformat MXF OP1A QT-M ovie QT-Referenz IMX OK OK OK MJPEG OK entfällt OK DNxHD OK entfällt OK OK entfällt entfällt XML Unit: Wählen Sie die XM L-Einheit für die Durchführung dieses Jobs aus (mithilfe des SDTI- oder Gigabit-Netzwerks). Wählen Sie eine bestimmte Einheit aus der Liste aus, wenn der Job durch ein XFile-System oder XT Access durchgeführt werden muss, wo sich diese XML-Einheit befindet (die XM LEinheit ist mit dem Ziel verknüpft), wählen Sie andernfalls ‚Local/Default’. Beispiel: Das Zielverzeichnis ist \\XFILE13350\backup; die XM LEinheit sollte mit XFILE13350 verknüpft werden, damit dieses XFile den Clip sichert. Dadurch wird die Netzwerkübertragung zwischen XFile und Speicherort im IP-Netzwerk verm ieden. Hinweis Das Standardziel wird in der Registerkarte ‚XML Unit’ definiert, die lokale, mit einer IP Director-Workstation verknüpfte Einheit kann in der Registerkarte für die IP Director-Konfiguration definiert werden. EDL Export Type: 80 o Consolidated file: Die Playlist wird zusammengefasst ohne Übergangseffekte gesendet. Nur in IMX mit Dateiformat OP1A verfügbar. o EDL only: Eine EDL (XML-Datei) wird mit der Playlist-Information innerhalb des XML-Einheitenpfads angelegt (nicht innerhalb des Verzeichnisses des Sicherungsziels). Dieser XML-Einheitenpfad muss einen Ordner ‚Jobs_Incom ing’ enthalten, wohin die EDL (XMLDatei) gesendet wird. IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Generate XML Metadata File: Bei Aktivierung dieses Kontrollkästchen sendet IP Director die mit den Clip s verknüpften XML-Dateien der Metadaten. Hinweis IP Director umfasst die Datenbank gespeichert exportieren, können Sie im gleichen Zielordner verbinden. erweiterten Metadaten, die in der IPDwerden. Wenn Sie Clips in die Ziele die in XML-Dateien angelegten Metadaten für den Clip oder in einem anderen XML Metadata file path: Geben Sie den Zielordner an, der die XML-Dateien der Metadaten empfangen soll. Dies kann der gleiche Ordner wie das Verzeichnis des Sicherungsziels oder ein anderer sein. Hinweis Stellen Sie sicher, Zugriffsrechte verfügt. dass dieser Ordner über die vollen Publish: Falls dieser Zielordner für andere Gruppen einsehbar sein soll, klicken Sie auf die Schaltfläche Publish, und ein neues Fenster wird geöffnet, in dem Sie die Veröffentlichung für verschiedene Gruppen angeben können. Wählen Sie links die Gruppen aus, und klicken Sie auf den Pfeil >, um die Gruppen rechts zu veröffentlichen. Klicken Sie zum Abschluss auf Publish. Die Gruppen werden in der Anwendung „User Manager“ angelegt (siehe Kapitel „User Manager“). 81 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A L ÖSCHEN EINES Z IELS Klicken Sie zum Auswählen auf die Zeilenummer. Klicken Sie auf die Schaltfläche Delete. 82 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A 4.10.8 CLEANEDIT-KONFIGURATION In dieser Registerkarte werden die verschiedenen, im Netzwerk verfügbaren CleanEdit-Ziele definiert, wohin die Clips aus der IP DirectorBenutzeroberfläche mithilfe der Option ‚Send To’ gesendet werden sollen. Wählen Sie die Registerkarte „CleanEdit Export“. Hinweis Vor der Konfiguration in dieser Registerkarte müssen Sie zuerst die XML-Einheiten anlegen. Für die Bedienung von CleanEdit mit der Direct Access-Funktion legen Sie eine XML-Einheit an, das auf einen gemeinsamen Netzwerkordner verweist. Der automatische Dateiimport aus CleanEdit muss den gleichen gemeinsamen Ordner scannen. Weitere Informationen finden Sie im Benutzerhandbucher von CleanEdit. 83 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A A NLEGEN EINES NEUEN C LEAN E DIT -Z IELES Klicken Sie auf die Schaltfläche ‚New’, um ein neues Ziel hinzuzufügen. In die Einheitenliste wird eine Zeile eingefügt. Name: Geben Sie dem Ziel einen Namen. Dieser Name wird im IP Director-M enü ‚Send To’ angezeigt. Hiermit wird das CleanEdit-Ziel in der IP DirectorBenutzeroberfläche angegeben. Send A/V Mat.: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen ‚Send A/V Mat Box’, um Video- und Audiomaterial an das CleanEdit-Ziel zu senden und die CleanEdit-Datenbank zu aktualisieren. Wird das Kontrollkästchen ‚Send A/V Mat Box’ nicht aktiviert, sendet IP Director nur einen XML-Datei an den Ordner, der vom automatischen Dateiimport (CleanEdit-Kom ponente) gescannt wird. Definieren Sie eine zugehörige XML-Einheit, die auf diesen Ordner verweist. In diesem Modus werden nicht benötigte Einstellungen ausgeblendet (Verzeichnis des Sicherungsziels, DSN-Name, DSN-Benutzer, DSN-Kennwort und Dateiformat). Backup Destination Directory: Klicken Sie auf die Schaltfläche zum Durchsuchen , um den Ordner auszuwählen, wohin die MXF-Dateien gesendet werden. Der Pfad ist üblicherweise \\HiResFiles. Weitere Inform ationen finden Sie auch im Benutzerhandbuch für CleanEdit. Dieser Ordner muss ein UNC-Pfad zu den Netzwerk-Speicherorten sein, wo sich die Ordner befinden. 84 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Hinweis Nur der UNC DNS-Name oder der IP-Adresspfad sind gültig. (Beispiel: \\XStoreName\HiResFiles\, \\1.1.1.100\HiResFiles\) Lokale Pfade sind nicht gültig. Hinweis Geben Sie in CleanEdit in der Anwendung zum automatischen Dateiimport den gleichen Pfad an. DSN Name: Geben Sie einen DSN-Namen an (DSN = Data Source Name, Name der Datenquelle für den Zugang zur CleanEdit-Datenbank). Voreinstellung: CleanEditDB DSN User: Geben Sie den entsprechenden DSN-Benutzer für den Zugang zur CleanEditDatenbank an. Voreinstellung: EVS DSN Password: Geben Sie das entsprechende DSN-Kennwort für den Zugang zur CleanEditDatenbank an. Voreinstellung: cleanedit File Format: Wählen Sie das Form at „MXF EVS“, „MXF OPIA“, „QuickTime Movie“ oder „QuickTime Reference“ aus. Dadurch wird der Dateityp definiert, der durch das XFile-System angelegt wird. 85 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A MXF EVS und QuickTime speichern eine Datei im IMX- oder MJEPG-Format (in Abhängigkeit von der Videoserver-Konfiguration). MXF OP1A speichert die Datei nur im IMX-Format. Diese können nur angegeben werden, wenn das System vollkommen aus XT[2]-Servern in einer SD IMX Codec-Konfiguration besteht. XML Unit: Geben Sie die XML-Einheit an, die für die Durchführung des Jobs verwendet wird. Diese Einheit sollte sich in dem XFile befinden, welcher die CleanEditDatenbank aktualisiert (Aktivieren von ‚Send A/V Mat’), oder direkt in dem Ordner, der vom automatischen Dateiimport auf einer CleanEdit-Workstation gescannt wird (Deaktivieren von ‚Send A/V Mat’). Hinweis Sie können die Konfiguration nicht speichern, wenn keine XMLEinheit definiert ist. Falls keine angezeigt. XML-Einheit angegeben ist, wird eine Meldung Publish: Falls dieses CleanEdit-Ziel für andere Gruppen einsehbar sein soll, klicken Sie auf die Schaltfläche Publish, und ein neues Fenster wird geöffnet, in dem Sie die Veröffentlichung für verschiedene Gruppen angeben können. Wählen Sie links die Gruppen aus, und klicken Sie auf den Pfeil >, um die Gruppen rechts zu veröffentlichen. Klicken Sie zum Abschluss auf Publish. 86 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A L ÖSCHEN EINES C LEAN E DIT -Z IELS Klicken Sie zum Auswählen auf die Zeilenummer. Klicken Sie auf die Schaltfläche Delete. 87 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A 4.10.9 AVID TM-KONFIGURATION In dieser Registerkarte müssen die verschiedenen, im Netzwerk verfügbaren AVID-Ziele definiert werden, wohin die Clips aus der IP DirectorBenutzeroberfläche mithilfe der Option ‚Send To’ gesendet werden sollen. Wählen Sie die Registerkarte „Avid TM Export“. 88 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A A NLEGEN EINES NEUEN AVID-Z IELS Klicken Sie auf die Schaltfläche ‚New’, um ein neues Ziel hinzuzufügen. In die Einheitenliste wird eine Zeile eingefügt. Target Name: Geben Sie dem Ziel einen Namen. Dieser Name wird im IP Director-M enü ‚Send To’ angezeigt. Hiermit wird das AVID-Ziel in der IP DirectorBenutzeroberfläche angegeben. Avid TM (Ingest Device): Name des Aufnahmegeräts für die Schnittstelle mit dem AVID Transfer Manager-Server. Mithilfe dieser Information kennzeichnet der Avid Transfer Manager-Server, von welchem Aufnahmegerät die Übertragung gestartet wird. Voreinstellung: EVSDevice XML Unit: Geben Sie die XML-Einheit an, die für die Durchführung des Jobs verwendet wird. Diese Einheit muss sich in der XFile- oder XT Access-Workstation befinden, die mit dem AVID Transfer Manager-Server Daten austauscht. 89 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Hinweis Sie können die Konfiguration nicht speichern, wenn keine XMLEinheit definiert ist. Falls keine angezeigt. XML-Einheit angegeben ist, wird eine Meldung Hinweis Die XML-Einheit für XT Access kann ausgewählt werden. Weitere Informationen finden Sie im Benutzerhandbucher von XT Access. Publish: Falls dieser Zielordner für andere Gruppen einsehbar sein soll, klicken Sie auf die Schaltfläche Publish und ein neues Fenster wird geöffnet, in dem Sie die Veröffentlichung für verschiedene Gruppen angeben können. Wählen Sie links die Gruppen aus und klicken Sie auf den Pfeil >, um die Gruppen rechts zu veröffentlichen. Klicken Sie zum Abschluss auf Publish. 90 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A L ÖSCHEN EINES AVID-Z IELS Klicken Sie zum Auswählen auf die Zeilenummer. Klicken Sie auf die Schaltfläche Delete. Klicken Sie nach der Konfiguration aller Registerkarten auf die Schaltfläche Save. 91 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A 4.10.10 KONFIGURATION VON ‚LOG EXPORT’ In dieser Registerkarte sollten Sie die im Netzwerk verfügbare n Verzeichnisse für den Protokollexport definieren und konfigurieren, wohin Protokoll, Protokolltabellen und Änderungen als XM L-Dateien gesendet werden. Wählen Sie die Registerkarte „Log Export“. Automatically export all logsheets to 3rd party directories: Exportieren aller Protokollierungen für jede neue Protokolltabelle, die in der IP Director-Workgroup angelegt wird. Wenn diese Option deaktiviert und die Option Export Destination Directory definiert ist, entscheidet der IP Director-Operator von Hand, welche Protokolltabelle exportiert wird. Während des Anlegens der Protokolltabelle ist diese Option in Schritt 1 der Eigenschaften verfügbar. Nach Abschluss der Erstellung kann diese Option nicht geändert werden. Weitere Informationen finden Sie im Benutzerhandbuch von IP Director in Kapitel ‚Anlegen der Protokolltabelle’. Hinweis Alle Dienste (IPD Routing, SynchroDB, IP Director, IP Scheduler und VTR-Modul) müssen für die Aktivierung oder Deaktivierung der automatischen Funktion gestoppt werden. Die Option Export Destination Directory kann jederzeit bearbeitet werden. 92 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Hinweis Weitere Inform ationen zu diesen Funktionen für Drittanbieter erhalten Sie vom EVS-Personal. A NLEGEN EINES NEUEN V ERZEICHNISSES FÜR DEN P ROTOKOLLEXPORT Klicken Sie auf die Schaltfläche ‚New’, um ein hinzuzufügen. In die Liste wird eine Zeile eingefügt. neues Verzeichnis Name: Klicken Sie auf die Spalte ‚Name’ und geben Sie einen Namen für das Verzeichnis des Protokollexports ein. Export Destination Directory: , um den Ordner Klicken Sie auf die Schaltfläche zum Durchsuchen auszuwählen, wohin die Protokollierung der XML-Dateien an Drittsysteme oder an andere IP Director-Workgroups gesendet wird. 93 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Hinweis Nur der UNC DNS-Name oder der IP-Adresspfad sind gültig. (Beispiel: \\ThirdParty\LOGfromEVS\, \\1.1.1.100\LOGfromEVS\) Lokale Pfade sind nicht gültig. Hinweis Die Verzeichnisse müssen über die volle Zugriffsregelung verfügt. L ÖSCHEN EINES P ROTOKOLLEXPORT V ERZEICHNISSES FÜR DEN Klicken Sie zum Auswählen auf die Zeilenummer. Klicken Sie auf die Schaltfläche Delete. Klicken Sie nach der Konfiguration aller Registerkarten auf die Schaltfläche Save. 94 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A 4.10.11 KONFIGURATION VON ‚XT EXPORT’ In dieser Registerkarte müssen die XT-Exportziele definiert und konfiguriert werden. Mit der neuen Gigabit-Funktion von XT[2] können nun Clips an andere XT[2] über ein TCP/IP-Netzwerk gesendet werden. Wichtig! Diese Funktion ist nur auf einem XT[2] mit einem Upgrade mit dem GBX-Modul auf der HCTX-Karte verfügbar. Die XT Access-Software muss auf einem Netzwerkcomputer (XFile o.ä.) installiert sein. Weitere Informationen erhalten Sie von EVS. Wählen Sie die Registerkarte „XT Export“. Clips können von einem SDTI-Netzwerk in ein anderes mithilfe eines TCP/IP-Netzwerks übertragen werden, auch wenn dieses zweite SDTINetzwerk nicht mit IP Director verbunden ist. Durch das Senden eines Clips an ein XT[2]-Ziel wird XT Access gestartet, welches die Clip-Kopie zw ischen den zw ei XT[2] verwaltet. IP Director sendet eine XML-Datei an den gemeinsamen Ordner, der von XT Access gescannt wird (eine vorher definierte XML-Einheit). Diese XMLDatei enthält Quell- und Zielinformationen. XT Access führt diesen Job durch. 95 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Weitere Informationen finden Sie in den Handbüchern von XT Access und Multicam. R S4 22 R S4 22 XT Access A NLEGEN EINES NEUEN V ERZEICHNISSES FÜR DEN XTE XPORT Klicken Sie auf die Schaltfläche ‚New ’, um ein neues XT-Ziel hinzuzufügen. In die Liste wird eine Zeile eingefügt. 96 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Name: Klicken Sie auf die Spalte ‚Nam e’ und geben Sie einen Namen für das XTExportziel ein. Dieser Name wird im IP Director-Menü ‚Send To’ angezeigt. IPAddress1: Geben Sie die IP-Adresse des ersten Ziel-Ports von XT[2]-Gigabit ein. Port 1: Geben Sie die Nummer des FTP-Ports ein, die dem ersten Port von XT[2]Gigabit entspricht. Voreinstellung: 21 IPAddress 2: Geben Sie die IP-Adresse des zweiten Ziel-Ports von XT[2]-Gigabit ein. Port 2: Geben Sie die Nummer des FTP-Ports ein, die dem zweiten Port von XT[2]Gigabit entspricht. Voreinstellung: 21 Login: Geben Sie den Anmeldebenutzernamen des XT[2] FTP-Servers ein. Voreinstellung: evs Password: Geben Sie das Anmeldekennwort des XT[2] FTP-Servers ein. Voreinstellung: evs! Hinweis Die Einstellungen der HCTX-Gigabit-Verbindung werden in der Multicam-Konfiguration SEITE 6 (SHIFT+F2, 5 x Bild-nach-unten) eingestellt. Weitere Informationen finden Sie im XT[2]-Handbuch „Technische Referenz – Software“. Dest Page: Geben Sie eine Zielseite des Ziel-XT[2] für den Em pfang der exportierten Clips an. Wert: 0-9 97 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A XML Unit: Geben Sie die XM L-Einheit von XT Access an, die für die Durchführung des Jobs verwendet wird. Hinweis Sie können die Konfiguration nicht speichern, wenn keine XMLEinheit definiert ist. Falls keine angezeigt. XML-Einheit angegeben ist, wird eine Meldung Hinweis Weitere SDTI XML-Einheiten sind nicht aufgeführt. Metadata Referencing path: Geben Sie den Zielordner an, der die Referenzdateien der Metadaten empfangen soll. Hinweis Diese Funktion steht für diese Ausgabe nicht zur Verfügung. Dieser Ordner ist für eine spätere Verwendung vorgesehen. Publish: Falls dieser Zielordner für andere Gruppen einsehbar sein soll, klicken Sie auf die Schaltfläche Publish, und ein neues Fenster wird geöffnet, in dem Sie die Veröffentlichung für verschiedene Gruppen angeben können. Wählen Sie links die Gruppen aus, und klicken Sie auf den Pfeil >, um die Gruppen rechts zu veröffentlichen. Klicken Sie zum Abschluss auf Publish. Die Gruppen werden in der Anwendung „User Manager“ angelegt (siehe Kapitel „User Manager“). 98 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A L ÖSCHEN EINES XT-E XPORTZIELS Klicken Sie zum Auswählen auf die Zeilenummer. Klicken Sie auf die Schaltfläche Delete. Klicken Sie nach der Konfiguration aller Registerkarten auf die Schaltfläche Save. 99 Ausgabe 1A IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment 4.11 EINTRAGEN DER HOSTS-DATEIEN Durch diese neue Funktion (Version 04.31) werden die Wartezeiten von IP Director aufgrund des LAN-Datenaustauschs ohne DNS-Management reduziert. IP Director benötigt für die Auflösung schnelle Reaktionszeiten. Wenn in Ihrem Netzwerk kein DNS-Server installiert ist, ist die einfachste Möglichkeit zur Konfiguration des Datenaustauschs zwischen Computernamen und IPAdressen, die Bearbeitung einer HOSTS-Datei innerhalb Ihres Betriebssystems. Die HOSTS-Datei befindet sich im Verzeichnis C:\Windows\system32\drivers\etc. Die originale HOSTS-Datei von Windows kann mithilfe von Notepad.exe geöffnet werden. Der Eintrag (127.0.0.1 localhost) wird standardmäßig in diese Datei eingetragen. 100 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Windows befragt zuerst dieses lokale Datei-Cache, bevor die Anfragen an den DNS-Sever gesendet werden. Ohne DNS-Server oder Hosts-Dateien führt Windows zu Wartezeiten innerhalb Ihrer Anwendung, wenn Hostnames geklärt werden. E INTRAGEN NEUER H OSTS -D ATEIEN Diese Funktion innerhalb von Remote Installer unterstützt Sie beim Anlegen und Eintragen einer allgem einen HOSTS-Datei auf allen IP DirectorWorkstations, Datenbanken oder Zielen, die innerhalb der IP DirectorWorkgroup verwendet werden. Klicken Sie im Remote Installer mit der rechten Maustaste auf den Namen der Workgroup, um das folgende Menü zu öffnen. Wählen Sie ‚Populate Hosts files (network without DNS server)’ aus, und da s folgende Einblendfenster wird geöffnet. Klicken Sie auf OK, um das folgende Fenster zu öffnen. 101 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Eine Liste mit allen Workstations, die zu Ihrer Workgroup gehören, wird automatisch angelegt. Dieser Vorgang kann einige Minuten dauern. Klicken Sie Save, um die HOSTS-Datei einzupflegen. Hinweis Manuelle Einträge können vorgenommen werden. Tragen Sie den Host-Namen (Computernamen) ein, die IP-Adresse wird automatisch eingetragen. Tragen Sie die IP-Adresse ein, wird der Host-Name automatisch eingetragen. Geben Sie sowohl Host-N ame und IP-Adresse ein. Hinweis Bei Verwendung einer gespiegelten Datenbank wird die virtuelle Adresse in die Liste eingetragen, jedoch wird möglicherweise der Host-Name nicht eingetragen. Dies ist in Ordnung, da die virtuelle Datenbank niemals über einen Suchlauf des Host-Names verwendet wird. Nach dem Eintragen verfügen alle IP Director, SQL-Datenbanken und Geräte über die gleiche HOSTS-Datei, welche die neuen allgemeinen Einträge anzeigt. Hinweis Vom Remote Installer vorgenommene Einträge werden zwischen zwei Tags eingefügt: #[BEGIN IPD Entries] - #[END IPD Entries]. Dieser Abschnitt gestattet den Austausch und das Löschen dieser Gruppe durch den Remote Installer zu einem späteren Zeitpunkt. Diese Einträge können auch Datenbanken, Zielcomputer, XFile oder Drittcom puter um fassen, die in der Workgroup-Konfiguration vorhanden sind. 102 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Hinweis Das Anlegen und Ausfüllen der HOSTS-Datei muss nach der Konfiguration vorgenommen und nach allen Änderungen des Netzwerks oder in der Registerkarte der Konfiguration wiederholt werden. L ÖSCHEN AUSGEFÜLLTER H OSTS -D ATEIEN Falls in Ihrem Netzwerk ein DNS-Server installiert ist, müssen die HOSTSDateien gelöscht werden. Klicken Sie im Remote Installer mit der rechten Maustaste auf den Namen der Workgroup, um das folgende Menü zu öffnen. Wählen Sie Clear Hosts files (network with DNS server), um IP DirectorEinträge innerhalb der HOSTS-Dateien der Workstation zu entfernen. Alle HOSTS-Dateien werden gelöscht. Alle Einträge zwischen den Tags #[BEGIN IPD Entries] - #[END IPD Entries] werden gelöscht. Wenn Sie Einträge manuell in die HOSTS-Dateien für andere IT-Anwendungen einfügen, schreiben Sie diese außerhalb der Tags ‚IPD Entries’. Wichtig! Es wird sehr empfohlen, die HOSTS-Dateien vor der Demontage Ihres Setups zu bereinigen. 103 Ausgabe 1A IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment 4.12 VERWALTUNG DES IPD-ROUTINGDIENSTES Jede IP Director-Workstation im Netzwerk wird wie folgt dargestellt. Eine Workstation-Konfiguration wird in 5 Module unterteilt. Klicken Sie auf ‚Stop All Running Programs’, um die Konfigurationsmodule zu starten. Konfigurieren von IPD-Routing Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Feld IPD-Routing und wählen Sie aus dem Kontextmenü den Befehl Edit Config. 104 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Das Fenster „Routing Service Configuration“ wird geöffnet. Local machine number: Im Feld für die lokale Maschinennummer wird einer IP Director-Workstation im Netzwerk eine ID zugewiesen. Alle Workstations im Netzwerk müssen eine andere Nummer zwischen 65 und 128 haben. Die Nummern von 1 bis 29 sind für XT-Server reserviert. Falls verschiedene Maschinen die gleiche Netzwerknum mer haben, erkennt der Remote Installer einen Konflikt; in diesem Fall werden die betroffenen Maschinen in rot angezeigt. Auch wird in der unteren rechten Ecke das Statusfeld ‚NumUser’ rot angezeigt. Workgroup: Die Workgroup definiert den Workgroup-Namen, der von dieser IP DirectorWorkstation verwendet w ird. Normalerweise MÜSSEN alle Workstations im gleichen definierten Workgroup-Namen sein. Hinweis Diese Workgroup wird mit dem Start von IP Director-Routing angelegt und entspricht nicht der Workgroup von Windows XP. 105 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A • Umbenennen einer vorhandenen Workgroup: Wenn Ihre Workgroup bereits mit einer oder mehreren Workstations angelegt wurde, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Namen und wählen Sie Rename Workgroup aus, um einen neuen Namen anzugeben. Ein Popup-Fenster wird angezeigt. Geben Sie den neuen Namen der Workgroup ein und klicken Sie auf OK. • Übertragen der Workstations von einer Workgroup in eine andere: Wenn Sie viele neue IP Director-Workstations in ein vorhandenes System eingefügt haben, können Sie die neuen Workstations einfach in die vorher angelegte Workgroup verschieben. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Namen der QuellWorkgroup und wählen Sie aus der Liste eine Ziel-Workgroup aus. 106 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Ein Popup-Fenster wird angezeigt. Klicken Sie auf Yes, um die Übertragung zu bestätigen, oder zum Abbrechen auf No. Jetzt gehören alle Workstations zur Ziel-Workgroup. Hinweis Alle Dienste (IPD Routing, SynchroDB, IP Director, IP Scheduler und VTR-Modul) müssen für die Anwendung der Änderungen gestoppt werden. Debug information: Standardmäßig ist das Feld „Debug information“ deaktiviert. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen nur, wenn Sie ein Routing-Problem verfolgen müssen. Dieser Parameter sollte nur unter Betreuung durch das EVS-Personal aktiviert werden. Connections: Wählen Sie aus der Anschlussliste alle RS422-Anschlüsse aus, die zwischen lokaler Workstation und den XT-Servern bestehen. Diese RS422-Anschlüsse können zwei verschiedene Typen haben: AVH-RS422 (unter Verwendung eines intern eingebauten EVS-Moduls für USB an RS422) oder COM (unter Verwendung eines RS422-Ports von einer seriellen Konverterkarte, beispielsweise MOXA). 4 AVH-RS422-Anschlüsse und 6 COM-Anschlüsse sind möglich. Zu jeder Zeit können von einer IP Director-Workstation jedoch nur 4 Anschlüsse verwaltet werden. Hinweis COM-Ports sind inzwischen korrekt durch Kabel und RückwandPlatinenetikettierung gekennzeichnet. Clear All: Die Schaltfläche Clear All deaktiviert alle Felder. 107 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Advanced: Klicken Sie auf die Schaltfläche Advanced, um dieses Fenster zu öffnen. Das Fenster „AHV Advanced Configuration“ bietet den Zugang zu erweiterten Patch-Funktionen zwischen physischen externen Steckanschlüssen und intern zugewiesenen Windows USB-Ports. Behalten Sie die Standardparameter bei, indem Sie auf Default und dann auf OK klicken. Hinweis Alle Parameter gelten lokal für die IP Director-Workstation und müssen unabhängig auf allen IP Director-Workstations eingerichtet werden. Starten von IPD-Routing Zum Starten von IPD-Routing klicken Sie mit der rechten Maustaste auf IPDRouting und wählen Sie Start. Das Feld ‚IPD-Routing’ wird grün. Das Routing wurde erfolgreich gestartet. Das IPD-Routing kann auch über das entsprechende Symbol in der WindowsSymbolleiste gestartet werden. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol und wählen Sie Start Service. 108 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Das orange Symbol wird in dem Windows XP-Systembereich der Workstation grün, in der der Service gestartet wurde. Hinweis In Version 4 kann das IPD-Routing nicht über das Menü START gestartet werden. IPD-Routing ist ein Windows-Dienst, der beim Start von Windows geladen wird. Hinweis Das IPD-Routing startet automatisch, wenn IP Director über den Remote Installer oder durch Doppelklicken auf das Desktop-Symbol gestartet wird. Das Statusfenster von IP Director-Routing. Durch Klicken mit der rechten Maustaste auf das Symbol von IPD-Routing (Überwachen des Status von IP Director-Routing) wird das Fenster geöffnet. Dieses Fenster wird nach einigen Minuten automatisch wieder geschlossen. 109 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Stoppen von IPD-Routing Zum Stoppen von IPD-Routing muss der Bereich des IPD-Routings grün sein. Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf diesen Bereich und wählen Sie Stop oder Kill. Bei Stop wird das IPD-Routing ordnungsgemäß geschlossen, und bei Kill wird der Vorgang des IPD-Routings gestoppt. Mit View Config können Sie bei laufendem Dienst das Konfigurationsfenster von IPD-Routing einsehen. Die Parameter können nicht bearbeitet werden. Hinweis Sie können das IPD-Routing auch stoppen oder neu starten, indem Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol in der Symbolleiste klicken und Stop Service oder Restart Service auswählen. 110 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A 4.13 VERWALTEN VON SYNCHRODB Konfigurieren von SynchroDB Klicken Sie nach dem Konfigurieren mit der rechten Maustaste auf das Feld SynchroDB und wählen Sie aus dem Kontextm enü den Befehl Edit Config. Das Fenster „SynchroDB Configuration“ wird geöffnet. SynchroDB ist ein Dienst, der auf jeder IP Director-Workstation ausgeführt wird. Alle SynchroDB-Dienste im Netzwerk verwalten die DatenbankSynchronisation zwischen der IP Director SQL-Datenbank und der XNetDatenbank. Diese SynchroDB-Dienste verwalten alle XT-Server, XStoreoder XFile-Geräte, die im XNet-Netzwerk vorhanden sind. 111 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Wichtig! Nur ein SynchroDB-Dienst sollte einen XT-Server, XStore oder XFile gleichzeitig im Netzwerk verw alten. Andernfalls wird durch den Remote Installer ein Konflikt erkannt. In diesem Fall werden die einbezogenen Maschinen rot angezeigt. Wichtig ist die Angabe, welche XT-Server, XStore und XFile durch welchen SynchroDB-Dienst verwaltet werden. Stand Alone: Bei Aktivierung dieser Option verwaltet der lokale SynchroDB-Dienst alle XT-Server und XFile-Systeme im XNet-Netzwerk. Überprüfen Sie für diesen Modus, dass das Kontrollkästchen ‚None’ für alle anderen SynchroDBDienste aktiviert ist, die auf anderen IP Director-Workstations im Netzwerk ausgeführt werden. Üblicherweise werden Sie diese Option auswählen, wenn nur ein IP Director in Verwendung ist. Die Zusammenfassung des Remote Installers wird wie folgt geändert. Restricted Stand-alone: Mit dieser Option können Sie die Verwaltung der XT-Server auf viele IP Director-Workstations aufteilen. Geben Sie die Seriennummer der Server an, die der SynchroDB-Dienst im XNet-Netzwerk verwalten soll. Geben Sie die Seriennummer des Servers in das Feld ‚Serial Number’ ein und klicken Sie auf die Schaltfläche Add. Der XT-Server wird in die Liste eingefügt. Hinweis Falls das XNet-Netzwerk bereits in Betrieb ist, erhalten Sie alle XTSeriennummern über den Bildschirm [SHIFT]+[F8] in jeder VGAStation für Multicam-Benutzer. Wichtig! Vergewissern Sie sich, dass nur ein XT-Server nur von einem SynchroDB-Dienst im IP Director-Netzwerk verwaltet wird. 112 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Die Zusammenfassung des Remote Installers wird wie folgt geändert. In diesem Beispiel entspricht die Ziffer 38220 der XT-Seriennummer und die Ziffer 53200 dem XFile. Network: Mit dieser Option wird die Verwaltung der XT-Server unter verschiedenen SynchroDB-Diensten autom atisch übernommen, hauptsächlich für Notfallzwecke. Wenn beispielsweise ein SynchroDB-Dienst einer Workstation stoppt, kann ein anderer SynchroDB-Dienst die Aufgaben übernehmen und die XT-Server verwalten, die ursprünglich von dem gestoppten SynchroDB-Dienst verwaltet wurden. Die Zusammenfassung des Remote Installers wird wie folgt geändert. Die Standardeinstellungen des Netzwerkmodus können manuell über das Tool zum Konfigurieren des Remote Installers in der Registerkarte für SynchroDB geändert werden. 113 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Für den Fall einer vollständigen SynchroDB-Verwaltung über den Netzwerkmodus, müssen Sie die Basisparameter im Vergleich zur Konfigurationsgröße festlegen. Weitere Informationen finden Sie in Kapitel „Konfiguration der Parameter” unter „SynchroDB-Konfiguration (Auslastungsausgleich)“. Es wird sehr empfohlen, die Standardparameter beizubehalten. None: Aktivieren Sie diese Option, wenn kein XT-Server über den lokalen SynchroDB-Dienst dieser IP Director-Workstation verwaltet wird. Nach der Überprüfung der SynchroDB-Konfiguration stellen Sie möglicherweise fest, dass für eine Auswahl ‚None’ als ein Modus „Eingeschränktes Standalone“ mit einer leeren Liste angezeigt wird. Dies entspricht der Auswahl ‚None’. Hinweis Falls ein XT-Server durch keinen SynchroDB-Dienst in den IP Director-Workstations verwaltet wird, wird dieser nicht im Channel Explorer der IP Director-Anwendung angezeigt. Hinweis Alle Parameter gelten lokal für die IP Director-Workstation und müssen unabhängig auf allen IP Director-Workstations eingerichtet werden. Starten von SynchroDB Nach der Konfiguration von SynchroDB kann der Dienst durch Klicken mit der rechten Maustaste auf das Feld SynchroDB und Auswählen von Start gestartet werden. Das Feld ‚IPD-SynchroDB’ wird grün. erfolgreich gestartet. Das IPD-Routing SynchroDB-Dienst. 114 Der SynchroDB-Dienst wurde startet automatisch mit dem IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Der SynchroDB-Dienst kann auch über das entsprechende Symbol in der Windows-Symbolleiste gestartet werden. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol und wählen Sie Start Service. Das orange Symbol wird in dem Windows XP-Systembereich der Workstation grün, in der der Service gestartet wurde. Hinweis In Version 4 kann der SynchroDB-Dienst nicht über das Menü START gestartet werden. SynchroDB ist ein Windows-Dienst, der beim Start von Windows geladen wird. Hinweis Der SynchroDB-Dienst startet automatisch, wenn IP Director über den Remote Installer oder durch Doppelklicken auf das Desktop-Symbol gestartet wird. Durch Klicken mit der rechten Maustaste auf das Symbol von SynchroDB (Überwachen des SynchroDB-Status) wird das Fenster geöffnet. Dieses Fenster wird nach einigen Minuten automatisch wieder geschlossen. Das SynchroDB-Statusfenster 115 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Stoppen von SynchroDB Zum Stoppen von SynchroDB muss der SynchroDB-Bereich grün sein. Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf diesen Bereich und wählen Sie Stop oder Kill. Bei Stop wird der SynchroDB-Dienst ordnungsgemäß geschlossen, und bei Kill wird der SynchroDB-Vorgang gestoppt. Mit View Config können Sie bei laufendem Dienst das Konfigurationsfenster von SynchroDB einsehen. Die Parameter können nicht bearbeitet werden. Hinweis Sie können den SynchroDB-Dienst auch stoppen oder neu starten, indem Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol in der Symbolleiste klicken und Stop Service oder Restart Service auswählen. 116 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A 4.14 KONFIGURIER VON IP DIRECTOR Konfigurieren von IP Director Klicken Sie nach dem Konfigurieren von IPD-Rounting und SynchroDB mit der rechten Maustaste auf das Feld IP-Director und wählen Sie aus dem Kontextmenü den Befehl Edit Config. Das Fenster „IP Director Configuration“ wird geöffnet. Local XFile Unit: Ein IP Director kann mit einer bestimmten XML-Einheit verknüpft werden, d.h. alle XM L-Dateien (Sicherung, Export an CleanEdit- oder AVID-Jobs) werden an diese bestimmte Einheit gesendet. 117 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Wählen Sie die Einheit aus der Dropdown-Liste aus. Falls ‚Use Default’ gewählt wurde, wird die als Standard definierte XML-Einheit verwendet. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt zur XMLEinheitenkonfiguration. Werkseinstellung: Use Default. Channel Management: Über das Kanalmanagement können Sie einen PGM-Kanal eines bestimmten XT-Servers mit einer Videoanzeige (Videokarte) verbinden. Gehen Sie wie folgt vor, um eine Verknüpfung zwischen einem PGM und einer Videoanzeige zu definieren. Aktivieren Sie das Kästchen in der Spalte Linked. Wählen Sie das Gerät für die Videoanzeige aus der Dropdown-Liste in der Spalte der Videoanzeige aus. Das Verknüpfungskästchen kann aktiviert werden, ohne mit einer Videoanzeige verknüpft zu sein. Dies wird beispielsweise verwendet, wenn ein externer Monitor an Ihre Workstation angeschlossen ist. Hinweis Alle diese Parameter gelten lokal für die IP Director-Workstation und müssen unabhängig auf allen IP Director-Workstations eingerichtet werden. Hinweis In Version 4 öffnet der verknüpfte PGM-Kanal mit einem definierten Videoanzeigegerät automatisch eine Videoanzeige innerhalb des Transport-Kontrollfelds dieses Kanals. Starten von IP Director Nach der Konfiguration von IP Director kann der Dienst durch Klicken mit der rechten Maustaste auf das Feld IP Director und Auswählen von Start gestartet werden. Das Feld ‚IP Director’ wird grün. Der IP Director wurde erfolgreich gestartet. Das IPD-Routing und der SynchroDB-Dienst starten automatisch mit IP Director. 118 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Hinweis Sie können den IP Director auch wie folgt starten: Start > Programme > EVS Broadcast Equipment > IP-Director > IP-Director. Oder Sie doppelklicken einfach auf das IP Director-Sym bol auf Ihrem Desktop. Das Startfenster von IP Director wird angezeigt. Dieses Starfenster wird nach dem Laden der Bibliotheken automatisch geschlossen und die Hauptbenutzeroberfläche von IP Director wird geöffnet. Stoppen von IP Director Zum Stoppen von IP Director muss die IP Director-Schaltfläche grün sein. Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf diesen Bereich und wählen Sie Stop oder Kill. Bei Stop wird der IP Director ordnungsgemäß geschlossen, und bei Kill wird der Vorgang von IP Director gestoppt. Mit View Config können Sie bei laufendem Dienst das Konfigurationsfenster von IP Director einsehen. Die Parameter können nicht bearbeitet werden. 119 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A 4.15 IP-SCHEDULER Klicken Sie nach dem Konfigurieren von IPD-Rounting und SynchroDB und vor dem Starten von IP Director mit der rechten Maustaste auf das Feld I P Scheduler und wählen Sie Auto Start, um den IP-Scheduler automatisch mit der IP Director-Anwendung zu starten. Die Jobs in einer Workgroup werden über einen einzigen IP-Scheduler verwaltet (der IP-Scheduler wird als MASTER betrieben). Das Starten von mehr als einem IP-Scheduler ist zulässig und ermöglicht Ihnen einen Auslastungsausgleich. Weitere Informationen zur erweiterten Konfiguration und zur Job-Verwaltung finden Sie in Kapitel „IP-Scheduler“. Starten von IP-Scheduler Zum Starten von IP-Scheduler klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Feld IP-Scheduler und wählen Sie Start. Das Feld ‚IP-Scheduler’ wird grün. Der IP-Scheduler wurde erfolgreich gestartet. Das IPD-Routing und der SynchroDB-Dienst starten automatisch mit IP-Scheduler. Der IPD-Scheduler kann auch über das entsprechende Symbol in der Windows-Symbolleiste gestartet werden. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol und wählen Sie Start Service. 120 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Das orange Symbol wird in dem Windows XP-Systembereich der Workstation grün, in der der Service gestartet wurde. Hinweis In Version 4 kann der IP-Scheduler nicht über das Menü START gestartet werden. IP-Scheduler ist ein Windows-Dienst, der beim Start von Windows geladen wird. Hinweis Der IP-Scheduler startet automatisch (mit der Option ‚Auto Start’), wenn IP Director über den Remote Installer oder durch Doppelklicken auf das Desktop-Symbol gestartet wird. Das Statusfenster des IPD-Schedulers Durch Klicken mit der rechten Maustaste auf das Symbol von IPScheduler (Überwachen des Status von IP-Scheduler) wird das Fenster geöffnet. Dieses Fenster wird nach einigen Minuten automatisch wieder geschlossen. Hinweis Der IP-Scheduler mit der niedrigsten Routing-Anzahl wird der „Master“. Andere, in der Workgroup gestartete IP-Scheduler zeigen „ Waiting“ an. (Nur für den Auslastungsausgleich für den IPScheduler) 121 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Stoppen von IP-Scheduler Zum Stoppen von IP-Scheduler muss der Bereich des IP-Schedulers grün sein. Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf diesen Bereich und wählen Sie Stop oder Kill. Bei Stop wird der IP-Scheduler ordnungsgemäß geschlossen, und bei Kill wird der Vorgang von IP-Scheduler gestoppt. Hinweis Sie können das IPD-Routing auch stoppen oder neu starten, indem Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol in der Symbolleiste klicken und Stop Service oder Restart Service auswählen. 122 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A 4.16 VTR-MODUL Mit dem VTR-Modul können Sie Videorecorder (maximal 4 pro Workstation) über die nicht verwendeten RS422-Anschlüsse der IP Director-Workstation verwalten. Klicken Sie nach dem Konfigurieren von IPD-Rounting und SynchroDB und vor dem Starten von IP Director mit der rechten Maustaste auf die Schaltfläche VTR-Modul und wählen Sie Auto Start, um das VTR-Modul automatisch mit der IP Director-Anwendung zu starten. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Schaltfläche VTR Engine und wählen Sie aus dem Kontextmenü den Befehl Edit Config . Das Fenster „VTR Engine Configuration“ wird geöffnet. Basic Settings: COM Port: Definieren Sie den RS422-Port für den Anschluss an den Videorecorder (COM1 bis COM6 oder AVH-RS422-1 bis AVH-RS422-4). 123 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Wichtig! Falls alle RS422-Ports dem Routing-Dienst zugewiesen sind, kann der Datenaustausch zwischen VTR-Modul und einem Videorecorder nicht über den gleichen Port erfolgen. Der RS422-Port mit dem Konflikt wird N ICH T automatisch aus dem Dropdown-Menü der COM-Ports für das VTR-Modul entfernt. VTR Name: Der VTR-Name wird im Transport-Kontrollfeld des Videorecorders in der IP Director-Benutzeroberfläche verwendet. Description: Geben Sie eine Beschreibung für Ihre eigene Anlage ein. Default Recorder: Wählen Sie den an den Videorecorder angeschlossenen XT-StandardRecorder aus. Der VITC-Wert dieses Recorders wird für Aufnahmen übernommen. Advanced Settings: Geben Sie Baud rate (Baud-Rate), Data bits (Daten-Bits), Parity (Parität) und Stop bits (Stopp-Bits) des vom Videorecorder verwendeten seriellen Protokolls an. Weitere Informationen finden Sie im Benutzerhandbuch des Videorecorders. Hinweis Eine IP Director-Workstation ohne Verbindung zu einem XT-Server verwaltet bis zu 4 Videorecorder, je nach installierten RS422-Ports. Hinweis Alle Parameter gelten lokal für die IP Director-Workstation und müssen unabhängig auf allen IP Director-Workstations eingerichtet werden. 124 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Starten von VTR-Modul Zum Starten des VTR-Moduls klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Feld VTR Engine und wählen Sie Start. Das Feld ‚VTR Engine’ wird grün. Das VTR-Modul wurde erfolgreich gestartet. Das IPD-Routing und der SynchroDB-Dienst starten automatisch mit dem VTR-Modul. Das VTR-Modul kann auch über das entsprechende Symbol in der WindowsSymbolleiste gestartet werden. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol und wählen Sie Start Service. Das orange Symbol wird in dem Windows XP-Systembereich der Workstation grün, in der der Service gestartet wurde. Hinweis In Version 4 kann das VTR-Modul nicht über das Menü START gestartet werden. Das VTR-Modul ist ein Windows-Dienst, der beim Start von Windows geladen wird. Hinweis Bei aktivierter Option ‚Auto Start’ wird das VTR-Modul autom atisch gestartet, wenn IP Director über den Remote Installer oder durch Doppelklicken auf das Desktop-Symbol gestartet wird. 125 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Das Statusfenster des VTR-Moduls Durch Klicken mit der rechten Maustaste auf das Symbol des VTR-Moduls (Überwachen des VTR-Modulstatus) wird das Fenster geöffnet. Dieses Fenster wird nach einigen Minuten automatisch wieder geschlossen. Stoppen von VTR-Modul Zum Stoppen des VTR-Moduls muss der Bereich des VTR-Moduls grün sein. Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf diesen Bereich und wählen Sie Stop oder Kill. Bei Stop wird das VTR-Modul ordnungsgemäß geschlossen, und bei Kill wird der Vorgang des VTR-Moduls gestoppt. Hinweis Sie können das VTR-Modul auch stoppen oder neu starten, indem Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol in der Symbolleiste klicken und Stop Service oder Restart Service auswählen. 126 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A 5. USER MANAGER 5.1 DEFINITIONEN Benutzer Ein Benutzer ist eine Einzelperson, die das System verwendet. Der Benutzer wird durch eine Anmeldung und ein Kennwort beschrieben; der Zugang des Benutzers zum System erfolgt durch Eingeben der Anmeldung und des Kennworts. Gruppen und Zugehörigkeit Ein Benutzer kann zu einer Gruppe (oder mehreren Gruppen) an Benutzern gehören. (Falls nicht, ist er/sie ein ‚Standalone-Benutzer’). Die Definition von Benutzergruppen ermöglicht beispielsweise Einschränkungen der Ansicht einiger Elemente, die von anderen Mitgliedern der gleichen Gruppe erstellt wurden. Die Gruppenzugehörigkeit wird vor allem verwendet, wenn viele verschiedene Broadcast-Partner Inhalte im gleichen IP DirectorNetzwerk gemeinsam nutzen. Elemente In IP Director sind die Hauptelemente Clips, benutzerdefinierte Ordner, Playlists, Protokolltabellen oder Protokolle. Inhaberschaft der Elemente: Der Inhaber eines Elements ist der Benutzer, der es angelegt hat. Der Besitz der Inhaberschaft ermöglicht das Definieren, welches Element und vom wem gelöscht werden kann. Sie können die von Mitgliedern Ihrer Gruppe kreierten Clips löschen, jedoch nicht die von anderen Gruppen kreierten Clips. Ressourcen Die Ressourcen von IP Director sind die Recorder-Kanäle und die PlayerKanäle der XT-Server, mit denen IP Director verbunden ist. 127 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Sichtbarkeit Die Sichtbarkeit eines Elements oder einer Ressource bestimmt, welcher Benutzer dieses in der Benutzeroberfläche sehen kann. Anders gesagt, welches Element oder welche Ressource ein Benutzer sehen darf. Benutzerprofil Ein Benutzerprofil ist eine Gruppe an Merkmalen, die automatisch angewendet werden können, wenn ein neuer Benutzer angelegt wird. Dieses Tool unterstützt den Administrator bei der schnelleren Definition ähnlicher Benutzerkonten mit einem geringeren Fehlerrisiko. Ein Benutzerkonto ist nicht mit den Profilen verknüpft, mit deren Hilfe die Rechte des Benutzerkonto definiert wurden. Das bedeutet, wenn ein Profil verändert wird, werden die auf der Grundlage dieses Profils angelegten Benutzermerkmale nicht geändert. 5.2 STARTEN DER USER MANAGERSOFTWARE Mit dem User Manager können Sie alle Benutzer definieren, die auf die IP Director-Systeme und die dazugehörigen Gruppen zugreifen. Jeder Benutzer kann über andere Rechte für das System verfügen. Beispielsweise kann einigen das Löschen von Clips gestattet sein, anderen nicht. Hinweis: Der Start dieser Anwendung sollte nach der Installation der vollständigen IP Director-Konfiguration, nach der Definition der Datenbankparameter (Serverstandort usw.) im Remote Installer von IP Director und nach dem Start der Routing- und SynchroDB-Dienste erfolgen. So starten Sie den User Manager von IP Director: Doppelklicken Sie auf das Symbol auf Ihrem Desktop. Oder wählen Sie in der XP-Symbolleiste das Windows-Menü START Æ Programme Æ EVS Broadcast Equipment Æ IP Director Æ User Manager. 128 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Das Anmeldefenster wird geöffnet. Der User Manager steht nur den Benutzern mit Administratorrechten für das System zur Verfügung. Geben Sie die Administratoranmeldung und das Administratorkennwort ein. Klicken Sie auf OK. Hinweis Wenn Sie sich erstmalig anmelden, müssen Sie folgende Anmeldung und folgendes Kennwort (Unterscheidung zwischen Groß- und Kleinschreibung) verwenden: o Login: administrator o Password: evs Hinweis Falls keine gültige Datenbank aufgerufen wurde, konfigurieren Sie den Remote Installer zum Erreichen, Bereinigen oder Aufrufen einer gültigen Datenbank. Hinweis Falls im Netzwerk keine verwalteten XT-Server vorhanden sind, wird eine Fehlermeldung angezeigt. Die Konfiguration der Ressourcenrechte und der Sichtbarkeit für die Benutzer ist obligatorisch. Das Hauptfenster des User Managers wird geöffnet. 129 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A H INWEIS FÜR DEN A DMINISTRATOR Ein allgem einer Administratorbenutzer wurde in der Datenbank angelegt, damit sich der Administrator bei der erstmaligen Verwendung des Systems anmelden kann. Die Anmeldung sowie das Kennwort für diesen Administrator werden in diesem Handbuch angegeben, daher empfiehlt EVS unbedingt, dass der Administrator diesen allgemeinen Benutzer löscht, sobald der eigene Administrator mit einer anderen Anmeldung und einem anderen Kennwort angelegt wurde. 5.3 HAUPT-BENUTZEROBERFLÄCHE Die Haupt-Benutzeroberfläche setzt sich aus drei Teilen zusammen. 130 o Die Menüs o Die im System angelegten Gruppen und Benutzer o Die Merkmale (Rechte) des ausgewählten Benutzers IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Die Menüs D AS M ENÜ ‚U SERS ’ New: Anlegen eines neuen Benutzers Modify: Ändern der Benutzerrechte Delete: Löschen eines Benutzers D AS M ENÜ ‚G ROUPS ’ New: Anlegen einer neuen Gruppe M odify: Ändern (Umbenennen) einer Gruppe Delete: Löschen einer Gruppe D AS M ENÜ ‚P ROFILES ’ New: Anlegen eines neuen Benutzerprofils M odify: Ändern eines Benutzerprofils Delete: Löschen eines Benutzerprofils 131 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A D AS M ENÜ ‚S ETTINGS P ROFILES ’ New: Anlegen eines neuen Einstellungsprofils M odify: Ändern eines Einstellungsprofils Delete: Löschen eines Einstellungsprofils D IE O PTION ‚C ONFIGURE S ETTINGS ’ Öffnen Sie das Fenster „Define Settings Types“. Weitere Informationen finden Sie im folgenden Kapitel Konfigurieren der Einstellungen / Konfigurieren der Tastaturkürzel. D IE O PTION ‚C ONFIGURE S HORTCUTS ’ Öffnen Sie das Fenster „Configure Shortcuts“. Weitere Informationen finden Sie im folgenden Kapitel Konfigurieren der Einstellungen / Konfigurieren der Tastaturkürzel. 132 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Konfigurieren globaler Tastaturkürzel Ausgabe 1A Einstellungen und D AS F ENSTER „D EFINE S ETTINGS T YPES “ Der Administrator kann die Standardwerte aller Einstellungen konfigurieren. Dies sollte vor dem Anlegen von Benutzern erfolgen. Klicken Sie im Hauptm enü des User Managers auf Configure Settings, um das folgende Fenster zu öffnen. Verschiedene Einstellungskategorien stehen zur Verfügung: General: Sprache, Anzeige der XT-Struktur, Key-Standardausgabe, Kopieren/ Verschieben, Standardpfad zum Erfassen und Erfassen verkoppelter Kanäle. Transport: Einstellung bezüglich der Wiedergabetransportfunktion: Geschwindigkeit für VAR-Wiedergabe, schnellen Vorlauf und schnellen Rücklauf sowie automatische Wiedergabe beim Laden. 133 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Clip creation: Einstellung bezüglich der Clip-Kreation: Guardbands, Standard-Clip-Länge, Öffnen des Fensters ‚Save Clip’, Anlegen der Clips auf allen synchronisierten Recordern, Nur eigene Clips in der Liste der zuletzt kreierten Clips, Standard-XT-Server für teilweise Clip-Wiederherstellung, Voher- und Nachher-Kennzeichnen für automatische Clip-Kreation. Take: Einstellung bezüglich der Funktion ‚Take’: Standard-Videoeffekttyp und länge, Standard-Audioeffekttyp und -länge. Play-list: Mehr als 25 Einstellungen bezüglich der Playlist-Verwaltung, des PlaylistEditors einschließlich Farben und Audio-/Videoeffekteigenschaften. Es gibt zwei verschiedene Typen für Einstellungen: o User: der Einstellungswert kann durch jeden Benutzer nach seinen Vorstellungen geändert werden. o Global: Der Einstellungswert ist allgemeingültig für alle Benutzer und kann nur durch den Administrator geändert werden. Für jede Einstellung muss der Administrator den Typ der Einstellung (‚User’ oder ‚Global’) sowie den Standardwert angeben. 134 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A D AS F ENSTER ‚C ONFIGURE S HORTCUTS ’ Der Administrator kann die Standardwerte aller Einstellungen konfigurieren. Dies sollte vor dem Anlegen von Benutzern erfolgen. Klicken Sie im Hauptmenü des User Managers auf Configure Shortcuts, um das folgende Fenster zu öffnen. Jede Funktion in der IP Director-Benutzeroberfläche verfügt über das eigene Tastaturkürzel. Schlagen Sie die Standard-Tastaturkürzel zwischen Funktionen und Tasten nach, oder bearbeiten diese. Hinweis Klicken Sie auf „Back to factory settings“, um die durch EVS definierten Standard-Tastaturkürzel wiederherzustellen. Hinweis Wählen Sie zum Ändern eines Tastaturkürzels die Zeile in der Liste aus, und geben Sie die neue Tastenkom bination ein. 135 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A 5.4 GRUPPEN UND BENUTZER Im Hauptfenster werden die Gruppen in der Gruppenliste (links) und die zu diesen Gruppen gehörenden Benutzer in der Benutzerliste (rechts) angezeigt. Wenn in der Gruppenliste eine Gruppe ausgewählt wird, werden die zu dieser Gruppe gehörenden Benutzer in der Benutzerliste angezeigt. Auf die Funktionen ‚New’, ‚Modify’ und ‚Delete’ greifen Sie über das Hauptfenster für Benutzer und Gruppen zu. 5.4.1 DIE VERSCHIEDENEN MERKMALE EINES BENUTZERS Wenn in der Benutzerliste ein Benutzer ausgewählt wurde, werden die dazugehörigen Merkmale schreibgeschützt im Merkmalsbereich darunter angezeigt. D IE R EGISTERKARTE ‚U SER I NFORMATION ’ In dieser Registerkarte werden alle ausgewählten Benutzers angezeigt. 136 notwendigen Informationen des IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A D IE R EGISTERKARTE ‚G ROUP M EMBERSHIP ’ In dieser Registerkarte finden Sie die Informationen zu den Gruppen, zu denen der Benutzer gehört. D IE R EGISTERKARTE ‚C HANNELS ’ 137 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A In dieser Registerkarte finden Sie die Informationen zu den Kanälen, die der Benutzer ansehen und steuern kann. Die Steuerungsrechte sind immer weniger oder gleich den Ansichtsrechten. All: Der Benutzer kann alle Kanäle im XNet-Netzwerk sehen und steuern. None: Der Benutzer kann keine Kanäle im XNet-Netzwerk sehen und steuern. Selection: Der Benutzer kann einige Kanäle im XNet-Netzwerk sehen und steuern. Die Kanäle, die der Benutzer sehen und steuern kann, sind in der Liste markiert. Hinweis Falls nicht alle XT-Server und daher alle im XNet-Netzwerk vorhandenen Kanäle in der Liste angezeigt werden, bedeutet dies nur, dass alle SynchroDB-Anwendungen, die für die Verwaltung der fehlenden XT-Server verantwortlich sind, nicht aktiv sind oder die XT-Servers gestoppt wurden. Only XT channels linked to the IPDirector Workstation: Wenn diese Option aktiviert ist, sieht der Benutzer nur in seine eigene Benutzeroberfläche sowie in die Wiedergabekanäle, die physisch mit der eigenen IP Director-Workstation verbunden sind und in der IP DirectorKonfiguration im Remote Installer angegeben wurden. 138 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment 5.4.2 Ausgabe 1A ELEMENTE Die Elementzuordnungen werden in verschiedene einzelne Registerkarte unterteilt. o Clips, benutzerdefinierte Ordner und Playlists o Logging und Keywords o Ziele R EGISTERKARTE ‚C LIP , B INS AND P LAYLISTS ’ Die Registerkarte ‚Clips, Bins and Playlists’ enthält Informationen zu den Benutzerrechten hinsichtlich Sichtbarkeit und Steuerung einiger der Elemente: Clips, benutzerdefinierte Ordner und Playlists. Felder Create, Copy, Send to und Export to: Sind diese Felder aktiviert, verfügt der Benutzer über die Rechte zum Anlegen, Kopieren, Importieren, Senden oder Exportieren des entsprechenden Elements im System. Beispiel: Im Bereich ‚Clips’ wurde das Kontrollkästchen ‚Create’ aktiviert. Der Benutzer verfügt über das Recht zum Kreieren von Clips im System. Für die anderen Funktionen, wie ‚M odify’, ‚Delete’, ‚M ove’, ‚Publish’ und ‚Visibility’ hängen die Rechte des Benutzer davon ab, welche Kontrollkästchen in jeder Zeile aktiviert wurden. 139 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A All: Der Benutzer kann alle entsprechenden Elemente im System ändern, löschen usw. Group(s): Der Benutzer kann alle entsprechenden Elemente, die von allen Benutzer der Gruppen angelegt wurden, zu der der Benutzer gehört, ändern, löschen usw. User: Der Benutzer kann nur die entsprechenden, vom Benutzer angelegten Elemente ändern, löschen usw. None: Der Benutzer kann keine Elemente, auch nicht die vom Benutzer angelegten, ändern, löschen usw. Im folgenden Beispiel: 140 o kann der Benutzer Clips kreieren o kann der Benutzer keine Clips kopieren o kann der Benutzer Clips senden/exportieren, die er sehen kann o kann der Benutzer Clips, die von allen Benutzer der Gruppen angelegt wurden, zu der der Benutzer gehört, ändern. o kann der Benutzer keine Clips löschen o kann der Benutzer von ihm angelegte Clips verschieben o kann der Benutzer von ihm angelegte Clips für andere Gruppen veröffentlichen o kann der Benutzer alle Clips sehen, die von anderen Benutzern der eigenen Gruppen angelegt wurden, der Benutzer kann jedoch keine Clips sehen, die von anderen Benutzern andere Gruppen angelegt wurden. IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A R EGISTERKARTE ‚L OGGING AND K EYWORDS ’ In der Registerkarte ‚Logging and Keywords’ wird definiert, welche Rechte der Benutzer über Protokolle, Protokolltabellen und Keywords ausüben kann. Log Sheet: Berechtigung zum Verwalten der vollen Vorgänge zum Anlegen, Ändern, Löschen usw. einer Protokolltabelle. Logs: Berechtigung zum Verwalten (Anlegen, Ändern oder Löschen) einzelner Protokolleinträge. Keyword: Berechtigung zum Verwalten (Anlegen, Ändern, Löschen usw.) einzelner Keywords in der Datenbankliste. Keyword Grid: Berechtigung zum Verwalten (Anlegen, Importieren, Ändern, Löschen, Exportieren usw.) vollständiger Keyword-Raster in der Datenbank. Dictionary: Berechtigung zum Verwalten (Anlegen, Importieren, Ändern, Löschen, Exportieren usw.) vollständiger Keyword-Wörterbücher in der Datenbank. 141 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A R EGISTERKARTE ‚T ARGETS ’ In der Registerkarte ‚Target’ wird definiert, welche Rechte der Benutzer über Ziele ausüben kann. Send To Destination Target: Berechtigung zum Senden von Clips an ein Ziel. Dazu wird die XFile XM LIntegration (Anlegen, Löschen oder Sichtbarkeit) verwendet. Send To XStore: Berechtigung zum Verwalten (Anlegen, Ändern oder Löschen) von ClipÜbertragungen an ein XStore CleanEdit-System. Send To AVID TM: Berechtigung zum Verwalten (Anlegen, Ändern oder Löschen) von ClipÜbertragungen an ein AVID Transfer Manager-System. 142 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A R EGISTERKARTE ‚L AYOUTS ’ In der Registerkarte ‚Layouts’ wird definiert, welche Rechte der Benutzer über Layouts ausüben kann. Felder Create, Copy: Sind diese Felder aktiviert, verfügt der Benutzer über die Rechte zum Anlegen oder Kopieren des entsprechenden Elements im System. All: Der Benutzer kann alle entsprechenden Elemente im System ändern, löschen usw. Group(s): Der Benutzer kann alle entsprechenden Elemente, die von allen Benutzer der Gruppen angelegt wurden, zu der der Benutzer gehört, ändern, löschen usw. User: Der Benutzer kann nur die entsprechenden, vom Benutzer angelegten Elemente ändern, löschen usw. None: Der Benutzer kann keine Elemente, auch nicht die vom Benutzer angelegten, ändern, löschen usw. 143 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A 5.4.3 VORZÜGE R EGISTERKARTE ‚L IMITATIONS ’ In der Registerkarte ‚Limitations’ werden bestimmte Einschränkungen für den Systembenutzer eingeführt, üblicherweise zum Verm inderung des Gesamteinflusses auf die Systemleistung. Browse Speed Limitation: Hier kann die Durchsuchgeschwindigkeit des Benutzers auf den ausgewählten Wert (2x, 3, 5, 10, 20x, 35x Wiedergabegeschwindigkeit) begrenzt werden. Maximum Clip Duration: Die maximale Länge, für die der Benutzer einen Clip kreieren darf. Mit dieser Einstellung wird der Einfluss des Benutzers auf den Gesamtspeicherplatz des Servers eingeschränkt, indem die einzelne Länge für die Clip-Kreation begrenzt wird. M aximum number of clips: Die maximale Anzahl der Clips, die der Benutzer auf dem System kreieren darf. Mit dieser Einstellung wird der Einfluss des Benutzers auf den Gesamtspeicherplatz des Servers eingeschränkt, indem die einzelne ClipKreation begrenzt wird. 144 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Maximum transfer duration: Die maximale Länge, für die der Benutzer eine Übertragung an ein XFile durchführen darf. Mit dieser Einstellung wird der Einfluss des Benutzers auf den Gesamt-Datenaustausch und den XFile-Speicherplatz eingeschränkt, indem die einzelne Länge für die Clip-Übertragung begrenzt wird. Allow image capture: Berechtigung zum Aufnehmen von Bildern aus dem Transport-Kontrollfeld und dem Clip-Editor. 145 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A R EGISTERKARTE ‚S ETTINGS ’ In der Registerkarte ‚Settings’ werden die Werte aller Einstellungen für einen bestimmten Benutzer definiert. General: Sprache, Anzeige der XT-Struktur, Key-Standardausgabe, Kopieren/ Verschieben, Standardpfad zum Erfassen und Erfassen verkoppelter Kanäle. Transport: Einstellung bezüglich der Wiedergabetransportfunktion: Geschwindigkeit für VAR-Wiedergabe, schnellen Vorlauf und schnellen Rücklauf sowie automatische Wiedergabe beim Laden. Clip creation: Einstellung bezüglich der Clip-Kreation: Guardbands, Standard-Clip-Länge, Öffnen des Fensters ‚Save Clip’, Anlegen der Clips auf allen synchronisierten Recordern, Nur eigene Clips in der Liste der zuletzt kreierten Clips, Standard-XT-Server für teilweise Clip-Wiederherstellung, Voher- und Nachher-Kennzeichnen für automatische Clip-Kreation. Take: Einstellung bezüglich der Funktion ‚Take’: Standard-Videoeffekttyp und länge, Standard-Audioeffekttyp und -länge. 146 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Play-list: Mehr als 25 Einstellungen bezüglich der Playlist-Verwaltung, des Playlist-Editors einschließlich Farben und Audio-/Videoeffekteigenschaften. Hinweis Benutzer können alle Einstellungswerte im Menü ‚Tools’ > ‚Settings’ in der IP Director-Benutzeroberfläche ändern. Nur die Einstellungen mit dem Typ ‚User’ können geändert werden, nicht die Einstellungen mit dem Typ ‚Global’. 147 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A R EGISTERKARTE ‚S HORTCUTS ’ In der Registerkarte ‚Shortcuts’ werden die Tastenkombinationen aller Tastaturkürzel für einen bestimmten Benutzer definiert. Einem Tastaturkürzel wird eine bestimmte Funktion zugewiesen. Die gleiche Funktion kann in verschiedenen Anwendungen auftreten. Hinweis Klicken Sie auf „Back to factory settings“, um die durch EVS definierten Standard-Tastaturkürzel wiederherzustellen. 148 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Ändern eines Standardwertes für ein Tastaturkürzel: Zum Ändern eines Standardwertes für ein Tastaturkürzel, der einer bestimmten Funktion zugewiesen ist, muss der Administrator zuerst die entsprechende Zeile für diese Funktion ausw ählen und dann die Tastenkombination auf der Tastatur drücken. Falls das Tastaturkürzel nicht bereits einer Funktion in der allgemeinen Kategorie oder einer Funktion in der Kategorie zugewiesen ist, wird das Tastaturkürzel sofort geändert. Ändern eines Tastaturkürzels in der Kategorie ‚General’: Falls das Tastaturkürzel bereits einer Funktion in der allgemeinen Kategorie, jedoch keiner anderen Kategorie zugewiesen ist > siehe folgender Abschnitt „Ändern eines Tastaturkürzels anderer Kategorien“. Falls das Tastaturkürzel in anderen Kategorien bereits einer Funktion zugewiesen wurde, wird die folgende Meldung angezeigt. 149 Ausgabe 1A IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ändern eines Tastaturkürzels anderer Kategorien: Falls das Tastaturkürzel in der allgem einen Kategorie bereits einer Funktion zugewiesen wurde, wird das folgende Einblendfenster geöffnet. Wenn der Administrator auf SWAP klickt, wechseln die Tastaturkürzel zwischen zwei Funktionen. Wenn der Administrator auf Apply and Clear other shortcut klickt, wird das Tastaturkürzel auf die ausgewählte Funktion angewendet, und das andere Funktionstastaturkürzel wird gelöscht. Wenn der Administrator auf CANCEL klickt, wird der Vorgang abgebrochen. 150 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment 5.4.4 Ausgabe 1A GRUPPEN Anlegen einer neuen Gruppe Einer der ersten Schritte bei der Definition von Benutzern für eine Installation von IP Director ist die Definition der Gruppen, zu der die Benutzer gehören. Mithilfe von Gruppen können Administratoren den Zugang auf Elemente anhand der Gruppierung, statt nach ALLE oder nach BENUTZER koordinieren. Hinweis Für einfache Konfigurationen können Sie diesen überspringen und mit der Profilerstellung fortsetzen. Schritt Wählen Sie im Menü Groups die Option New oder klicken im Hauptfenster auf die Schaltfläche ‚Neue Gruppe‘ , um eine neue Gruppe anzulegen. Das Fenster New Group wird geöffnet. Geben Sie einen Namen für die neue Gruppe ein und klicken Sie auf OK. Hinweis Benutzer, Gruppen und Profile müssen verschiedene Namen haben. Falls „Mark“ eine eigene Gruppe benötigt, geben Sie als Gruppennamen beispielsweise „G_Mark“ ein. Falls der Name bereits vorhanden ist, wird eine Fehlermeldung angezeigt. 151 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Ändern (Umbenennen) einer Gruppe Wählen Sie im Menü Groups die Option Modify oder klicken im Hauptfenster auf die Schaltfläche ‚Gruppe ändern‘ , um eine Gruppe zu ändern. Das Fenster Edit the name of the group wird geöffnet. Geben Sie den neuen Namen der Gruppe ein und klicken Sie auf OK. Löschen einer Gruppe Zum Löschen einer Gruppe wählen Sie zuerst im Hauptfenster die Gruppe aus. Wählen Sie dann im Menü Groups die Option Delete oder klicken im Hauptfenster auf die Schaltfläche ‚Gruppe löschen‘ , um eine Gruppe zu löschen. Ein Bestätigungsfenster wird geöffnet. Klicken Sie auf Yes, um den Löschvorgang zu bestätigen oder zum Abbrechen auf No. Hinweis Beim Löschen einer nicht leeren Gruppe wird ein anderes Bestätigungsfenster geöffnet. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, wenn Sie die Benutzer innerhalb der Gruppe löschen möchten. 152 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment 5.4.5 Ausgabe 1A PROFILE Anlegen eines neuen Profils Das Anlegen von Profilen kann dem Administrator beim Definieren neuer Benutzer im System viel Zeit sparen. Ein Profil kann verwendet werden, wenn verschiedene Benutzer über den gleichen Satz an Einstellungswerten verfügen. Dadurch wird das Auswählen der gleichen Felder für jeden Benutzer mit ähnlichen Benutzerrechten verm ieden. Beispiel: Durch Profile wird das Hinzufügen von 25 neuen LoggingBenutzern ein sehr schneller Vorgang, da die Element- und Kanalzugänge für alle Protokollierer normalerweise identisch sind. So definiert der Administrator 1 Profil und verwendet dieses Profil beim Anlegen eines jeden neuen Protokollierers. Hinweis Dieser Schritt ist zusätzlich und kann übersprungen werden. Fahren Sie in diesem Fall mit dem Anlegen des Benutzers fort. Wählen Sie aus dem Menü Profiles die Option New aus. Das Fenster Create New profile wird geöffnet. 153 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Geben Sie einen Namen für das Profil (obligatorisch) und eine zusätzliche Beschreibung ein. Tragen Sie dann die Merkmale des Profils ein, das Sie anlegen möchten, einschließlich Gruppenzugehörigkeit, Kanäle, Elemente, Systemkonfiguration und Vorzüge. Klicken Sie nach Abschluss auf Save. Ändern eines vorhandenen Profils Wählen Sie aus dem Menü Profiles die Option Modify aus. Wählen Sie im folgenden Fenster das Profil aus, das Sie ändern möchten. Wählen Sie das Profil aus der Dropdown-Liste aus. Klicken Sie danach auf Select. Das Fenster Edit profile wird geöffnet. 154 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Alle Merkmale des Profils können geändert werden, einschließlich Name, Beschreibung, Gruppenzugehörigkeit, Kanäle, Elemente, Systemkonfiguration und Vorzüge. Klicken Sie nach dem Ändern der Profilm erkmale auf Save. Hinweis Das Ändern eines Profils hat keinen Einfluss auf vorher anhand dieses Profils angelegte Benutzer. Die Änderung hat nur Einfluss auf neu angelegte Benutzer. Hinweis Benutzer, Gruppen und Profile müssen verschiedene Namen haben. Falls Protokollierer eine eigene Gruppe benötigen, geben Sie als Gruppennamen beispielsweise „LoggerProfile“ ein. Falls der Name bereits vorhanden ist, wird eine Fehlermeldung angezeigt. 155 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Löschen eines Profils Wählen Sie aus dem Menü Profiles die Option Delete aus. Wählen Sie im folgenden Fenster das Profil aus, das Sie löschen möchten. Wählen Sie das Profil aus der Dropdown-Liste aus. Klicken Sie danach auf Delete. Ein Bestätigungsfenster wird geöffnet. 156 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment 5.4.6 Ausgabe 1A EINSTELLUNGSPROFILE Anlegen eines neuen Einstellungsprofils Das Anlegen von Einstellungsprofilen kann dem Administrator beim Definieren neuer Benutzer im System viel Zeit sparen. Ein Einstellungsprofil kann verwendet werden, wenn verschiedene Benutzer über den gleichen Satz an Einstellungswerten verfügen. Hinweis Wird kein Einstellungsprofil verwendet, fahren Sie in diesem Fall mit dem Anlegen der Benutzer fort. Wählen Sie aus dem Menü Settings Profiles die Option New aus. Das Fenster New Settings Profile wird geöffnet. Geben Sie einen Namen für das Einstellungsprofil (obligatorisch) und eine zusätzliche Beschreibung ein. Tragen Sie dann die Merkmale des Profils ein, das Sie anlegen möchten, einschließlich der allgemeinen Vorzüge, der Vorzüge für Transport, Clip-Kreation, TAKE und Playlists. Klicken Sie nach Abschluss auf OK. 157 Ausgabe 1A IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ändern eines vorhandenen Einstellungsprofils Wählen Sie aus dem Menü Settings Profiles die Option Modify aus. Wählen Sie im folgenden Fenster das Einstellungsprofil aus, das Sie ändern möchten. Wählen Sie das Profil aus der Dropdown-Liste aus. Klicken Sie danach auf Select. Das Fenster Edit Settings Profile wird geöffnet. 158 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Alle Merkmale des Einstellungsprofils können geändert werden, einschließlich Name, Beschreibung, Allgemeinen Einstellungen, Transport, Clip-Kreation, TAKE und Playlist. Klicken Sie nach dem Ändern der Profilm erkmale auf OK. Hinweis Das Ändern eines Einstellungsprofils hat keinen Einfluss auf vorher anhand dieses Profils angelegte Benutzer. Die Änderung hat nur Einfluss auf neu angelegte Benutzer. Löschen eines Profils Wählen Sie aus dem Menü Profiles die Option Delete aus. Wählen Sie im folgenden Fenster das Profil aus, das Sie löschen möchten. Wählen Sie das Profil aus der Dropdown-Liste aus. Klicken Sie danach auf Delete. Ein Bestätigungsfenster wird geöffnet. 159 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A 5.4.7 BENUTZER Anlegen eines neuen Benutzers Wählen Sie im Menü Users die Option New oder klicken im Hauptfenster auf die Schaltfläche ‚Neuer Benutzer‘ , um einen neuen Benutzer anzulegen. Das Fenster Select user profile(s) wird geöffnet. Dieses Fenster ist optional. Wählen Sie die Profilmerkmale aus, die Sie auf den neuen Benutzer anwenden möchten. Zum Anlegen eines neuen Benutzerkontos können mehrere Profile kombiniert werden. Wählen Sie einfach das Profil in der linken Liste aus, und klicken Sie auf die Schaltfläche >. Mit der Schaltfläche < können Sie ein Profil aus der Auswahlliste entfernen. Wählen Sie das Einstellungsprofil aus der Dropdow n-Liste aus. Klicken Sie nach der Auswahl auf OK. 160 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Hinweis Wenn ein Benutzer definiert wurde, ist das Profil nicht mehr mit den Benutzereinstellungen verknüpft. Daher werden zukünftige Aktualisierungen des Profils nur auf später anhand dieses Profils angelegte Benutzer angewendet. Hinweis Die Auswahl eines Benutzerprofils und eines Einstellungsprofils für die Definition eines Benutzerkontos ist nicht obligatorisch. Wurde bisher kein Profil angelegt, sind diese Listen leer. Das Fenster Create a new user wird geöffnet. Geben Sie eine Anmeldung und ein Kennwort für den neuen Benutzer an. Bestätigen Sie das Kennwort. Geben Sie alle nützlichen Informationen zu dem Benutzer ein. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Administrator, wenn der Benutzer über Administratorrechte für das System verfügen soll. 161 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Hinweis Administratorrechte lösen alle anderen Registerkarteneinstellungen ab. Für einen Administrator müssen keine weiteren Einstellungen vorgenommen werden. Aus Sicherheitsgründen ist es ratsam, dass Managerkonten während des Betriebs ihren Zugang auf Kanäle einschränken, um die zufällige Verwendung des Wiedergabekanals eines anderen Benutzers zu verhindern. Aus diesem Grund sollte die Aktivierung des Kontrollkästchens für den Administrator sehr bewusst erfolgen. Stimmen Sie die Merkmale (Rechte) in jeder Registerkarte für den Benutzer genau ab: Gruppenzugehörigkeit, Kanäle usw. Klicken Sie nach Abschluss der Benutzermerkmale auf Save. Hinweis Benutzer, Gruppen und Profile müssen verschiedene Namen haben. Falls der Name bereits vorhanden ist, wird eine Fehlermeldung angezeigt. Ändern eines Benutzerkontos Wählen Sie im Menü Users die Option Modify oder klicken im Hauptfenster auf die Schaltfläche ‚Benutzer ändern‘ , um ein Benutzerkonto zu ändern. Das Fenster Edit user wird geöffnet. 162 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Sie können nun alle Merkmale des Benutzerkontos ändern. Klicken Sie nach Abschluss auf Save. Löschen eines Benutzerkontos Zum Löschen eines Benutzerkontos wählen Sie zuerst im Hauptfenster den Benutzer aus. Wählen Sie dann im Menü Users die Option Delete oder klicken im Hauptfenster auf die Schaltfläche ‚Benutzer löschen‘ , um ein Benutzerkonto zu löschen. Das Fenster Delete user wird geöffnet. Klicken Sie auf Yes, um den Vorgang zu bestätigen oder zum Abbrechen auf No. 163 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A 6. IP-Scheduler Der IP Scheduler ist ein Dienst in Version 4. Der Scheduler verarbeitet XMLDateien für die direkte Integration in die bzw. aus der SQL-Datenbank von IP Director. In der Symbolleiste wird das IP Scheduler-Symbol neben IP-Routing, SynchroDB und VTR-Modul angezeigt. Beim Start von IP Director wird der IP Scheduler automatisch gestartet, wenn im Remote Installer der automatische Start festgelegt wurde. Das orange Symbol wird in dem Windows XP-Systembereich der Workstation grün, in der der Service gestartet wurde. 6.1 JOB-MANAGER Mit dem Job-Manager kann der Benutzer die definierten Jobs überprüfen, die der Scheduler verarbeiten soll, sowie manuell neu angelegte Jobs für das System hinzufügen. Der Job-Manager kann über das Statusfenster des IP-Schedulers gestartet werden. Durch Klicken mit der rechten Maustaste auf das Symbol von IPScheduler wird das Statusfenster von IP-Scheduler geöffnet. 164 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Hinweis Während der IP-Scheduler die Verbindung zur Datenbank und den XML-Pfaden einrichtet, werden der IP Scheduler-Anschluss und die Funktion in ROT angezeigt. Die Anzeige sollte nach einiger Zeit GRÜN werden. Danach können Sie das Fenster minimieren. Wählen Sie im Statusfenster des IP Schedulers Tools > Ip Scheduler > Job Manager. 165 Ausgabe 1A IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Im Folgenden ist ein Bildschirm des Job-Managers automatischer Miniaturbilderstellung angezeigt. 166 mit laufender IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Anlegen eines neuen Jobs Das Anlegen eines neuen Jobs ist vor allem für das Verwalten externer Informationssysteme praktisch, z.B. ein Status-Feed oder andere Daten von einem XM L-verwalteten System . Zum Anlegen eines neuen Jobs klicken Sie auf die Schaltfläche New. Das Fenster Create a new job wird geöffnet. Job Type: Wählen Sie den anzulegenden Aufgabentyp aus. o EVS_TO_DB – EVS Logging-System Dritter o IDF_TO_EVS – Konvertieren der IDF-Startliste in Keyword-Raster o CLIP_CREATION – Geplante Clip-Kreation o THUMBNAIL – Anlegen automatischer Miniaturbilder o EQUIPRO – Bearbeitung des Datenaustauschs mit XM L-Modul o GetCleanEditEDL – Empfangen der CleanEdit-Timelines zur Bearbeitung 167 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Period: Der IP Scheduler fragt ein Eingangsverzeichnis ab und sucht nach neuen XML-Dateien. Wählen Sie die Periodizität dieses Abfragevorgangs aus. Standardmäßig ist die Periode von 1 Sekunde eingestellt. First Execution: Die erste Ausführung entspricht dem Datum und der Uhrzeit, wann der Job die Abfrage startet. Job characteristics: Jobmerkmale sind die verschiedenen in den Jobvorgang einbezogene n Verzeichnisse. Jeder Job hat unterschiedliche Merkmale; weitere Inform ationen finden Sie in den entsprechenden Absätzen. 168 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment 6.1.1 Ausgabe 1A EVS_TO_DB – EVS LOGGING-SYSTEM Dieser Aufgabentyp wird ausgeführt, wenn IP Director mit einem externen Protokolliersystem oder Statussystem gekoppelt ist. Diese externe Protokollieranwendung sendet XML-Dateien, die den Protokolltabellen, Protokollen und/oder Keyword-Rastern entsprechen, die in die IP DirectorDatenbank eingefügt werden. Die verarbeiteten Informationen sind dann zum Durchsuchen in den IP Director-Benutzeroberflächen verfügbar. Job characteristics: Der IP Scheduler fragt das Verzeichnis EVS_TO_TODO ab, um alle Jobs zu finden (xml-Dateien, die Protokolltabellen, Protokollen und Keyword-Rastern entsprechen), die noch verarbeitet werden müssen und die die Daten in die Datenbank einfügen. Wenn das EVS-System den Job bearbeitet hat, wird die xml-Datei in das Verzeichnis EVS_TO_TREATED verschoben. Drittsysteme rufen das Verzeichnis EVS_FROM_TODO ab, um alle Jobs (xml-Dateien) zu finden, die noch bearbeitet werden müssen, um die Informationen zu verarbeiten. Wenn das Drittsystem den Job bearbeitet hat, wird die xml-Datei in das Verzeichnis EVS_FROM_TREATED verschoben. 169 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Verzeichnisname Verzeichnisinhalt EVS_TO_TOD O Von einem Drittsystem in EVS zu bearbeitende Daten. EVS_FROM_TODO Von EVS in einem Drittsystem zu bearbeitende Daten. EVS_TO_TREATED Von einem Drittsystem Daten an EVS. EVS_FROM_TREATED Von einem EVS-System bearbeitete Daten an Drittsystem. bearbeitete Klicken Sie auf die Schaltflächen zum Durchsuchen vor den Merkmalen, um die entsprechenden Verzeichnisse zu definieren. Wichtig! Die Verzeichnisse müssen über die volle Zugriffsregelung verfügt. Klicken Sie, wenn alle Verzeichnisse definiert wurden, auf Accept, um das Anlegen des neuen Jobs zu bestätigen. 170 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Der neue Job wird nun in der Jobliste angezeigt. Falls der Job nicht angezeigt wird, klicken Sie auf die entsprechenden Schaltflächen Refresh. 6.1.2 IDF_TO_EVS – KONVERTIEREN DER STARTLISTE IN KEYWORD-RASTER Mithilfe dieses Jobs werden IDF XML-Dateien in Keyword-Raster konvertiert. IDF XML-Dateien enthalten die Startliste der Wettkämpfer, Spiele, Teams oder Standard-Keywords. Job characteristics: o EVS_IDF_TODO: Verzeichnis, wohin die IDF XML-Dateien abgelegt werden. Der IP Scheduler fragt dieses Verzeichnis nach neuen, zu bearbeitenden Dateien ab. o EVS_IDF_TREATED: Wenn der IP Scheduler eine Datei bearbeitet hat, wird diese in das Verzeichnis EVS_IDF_TREATED verschoben. o EVS_TO_TODO: Der IP Scheduler transformiert eine IDF XML-Datei in eine XML-Datei eines EVS-Keyword-Rasters, die in die IP Director-Datenbank importiert werden muss. Folglich muss das Verzeichnis EVS_TO_TODO dieses Jobs dem Verzeichnis EVS_TO_TODO des oben beschriebenen Jobs „EVS_TO_DB – EVS Logging-System“ entsprechen. 171 Ausgabe 1A IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Klicken Sie auf die Schaltflächen zum Durchsuchen vor den Merkmalen, um die entsprechenden Verzeichnisse zu definieren. 172 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Wichtig! Die Verzeichnisse müssen über die volle Zugriffsregelung verfügt. Klicken Sie, wenn alle Verzeichnisse definiert wurden, auf Accept, um das Anlegen des neuen Jobs zu bestätigen. Der neue Job wird nun in der Jobliste angezeigt. 6.1.3 CLIP_CREATION – GEPLANTE CLIP-KREATION Dieser Job wird für die automatische Clip-Kreation angelegt und vom Aufnahmeplanermodul verwendet. Dieser Job sollte niemals manuell von einem Operator gestartet werden. Weitere Informationen finden Sie im Benutzerhandbuch von IP Director in Kapitel ‚Aufnahmeplaner’. Vom Aufnahm eplaner angelegte Jobs können in den Registerkarten ‚Clip Creation With Processed’ und ‚Clip Creation Job’ überwacht werden. 173 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Registerkarte Clip Creation With Processed: In dieser Registerkarte werden alle Jobs in Bearbeitung und alle geplanten Jobs angezeigt. Registerkarte Clip Creation Job: In dieser zweiten Registerkarte werden nur die geplanten Jobs angezeigt. 6.1.4 THUMBNAIL – ANLEGEN AUTOMATISCHER MINIATURBILDER Dieser Job wird automatisch angelegt, wenn der IP Scheduler gestartet wird und für die automatische Miniaturbilderstellung eingerichtet wurde. 6.1.5 EQUIPRO – BEARBEITUNG DES DATENAUSTAUSCHS MIT XML-MODUL Weitere Informationen erhalten Sie von EVS. kundenspezifischen Anwendungen verwendet. 6.1.6 Job wird bei GETCLEANEDITEDL – EMPFANGEN DER CLEANEDITTIMELINES ZUR BEARBEITUNG Weitere Informationen erhalten Sie von EVS. kundenspezifischen Anwendungen verwendet. 174 Dieser Dieser Job wird bei IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment 6.2 Ausgabe 1A JOBS Bearbeiten eines Jobs Klicken Sie zum Bearbeiten eines Jobs einfach auf die Schaltfläche EDIT vor dem Job, um den Job in der Liste der vorhandenen Jobs zu bearbeiten. Das Fenster zum Bearbeiten des Jobs wird angezeigt. Bearbeiten Sie die Jobmerkmale und klicken Sie danach auf Accept. Klicken Sie zum Abbrechen des Vorgangs auf Cancel. Löschen eines Jobs Klicken Sie zum Löschen eines Jobs einfach auf die Schaltfläche DELET vor dem Job, um den Job in der Liste der vorhandenen Jobs zu löschen. Ein Bestätigungsfenster wird angezeigt. Klicken Sie auf Yes, um den Vorgang zu bestätigen oder zum Abbrechen auf No. 175 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Jobverlauf D IE J OBSLISTE Hier ist der Verlauf der vom IP Scheduler verarbeiteten Jobs verfügbar; dieser gestattet dem Benutzer, alle abgeschlossenen Jobs und auch die tatsächliche Verknüpfung mit der XM L-Datei zu überprüfen, die nach der Bearbeitung eines Events erstellt wird. Der Jobbverlauf kann über das Statusfenster des IP-Schedulers gestarte t werden. Durch Klicken mit der rechten Maustaste auf das Symbol von IPScheduler wird das Statusfenster von IP-Scheduler geöffnet. Wählen Sie im Statusfenster des IP Schedulers Tools > Ip Scheduler > Job History. Das Fenster für den Jobverlauf wird angezeigt. Durch Auswahl eines Status können Sie den Jobverlauf filtern. 176 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Die Statusanzeigen haben folgende Bedeutung: o ALL: Anzeigen aller Jobs o PROCESSED: Anzeigen aller Jobs (geplante Clip-Kreation), die erfolgreich abgeschlossen wurden. o SUCCESS: Anzeigen aller Jobs (außer geplante Clip-Kreation), die erfolgreich abgeschlossen wurden. o ERROR: Anzeigen aller nicht abgeschlossenen Jobs (Beendigung mit Fehlermeldung). o WARNING: Anzeigen aller mit Warnung abgeschlossenen Jobs. o TIMEOUT: Anzeigen aller Jobs (geplante Clip-Kreation), aufgrund einer Zeitüberschreitung nicht abgeschlossen wurden. die A KTUALISIEREN DER L ISTE Klicken Sie auf die Schaltfläche Refresh, um die Liste zu aktualisieren. LÖSCHEN ALLER E LEMENTE Klicken Sie auf die Schaltfläche Clear All, um die Verlaufsliste zu löschen. Hinweis XML-Dateien werden nicht gelöscht, diese werden automatisch nach 2 Tagen gelöscht. 177 Ausgabe 1A IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment 7. Sonstiges 7.1 ERSTELLEN UND NEUINSTALLIEREN EINES GHOST-IMAGE In diesem Verfahren wird erläutert, wie Sie ein Ghost-Image Ihres Systems erstellen und das System anhand eines vorhandenen Images wiederherstellen können. 7.1.1 SO INSTALLIEREN SIE DAS SYSTEM ANHAND EINES VORHANDENEN IMAGES NEU • Booten Sie das System von der mit dem Originalsystem gelieferten bootfähigen DVD oder vom bootfähigen USB-Stick (mit IPD1U). Ändern Sie in den BIOSEinstellungen des IPD1U-Systems die Bootreihenfolge, damit das System vom USB-Stick bootet. • Nur beim Booten von USB-Stick: wählen Sie im Menü die Option „EVS Ghost Backup or Restore“ aus. • Drücken Sie im Fenster für den Ghost-Startup [ENTER], um die Werkzeugleiste anzuzeigen. • Wählen Sie im nächsten Fenster „Local / Partition / From Image“ aus und drücken Sie [ENTER]. • Drücken Sie im nächsten Fenster die [Tabulatortaste], um den Bereich „Look in“ auszuwählen und öffnen Sie die Liste durch Drücken der Taste [Pfeil nach unten]. Wählen Sie das Quell-Laufwerk aus: D fat drive (RESTORE) und drücken Sie [ENTER]. • Wählen Sie die Image-Datei aus, die wiederhergestellt werden soll und drücken Sie [ENTER]. • Wählen Sie im nächsten Fenster „Source partition #1“ aus und drücken Sie [ENTER]. • Wählen Sie im nächsten Fenster „Destination drive #1“ aus und drücken Sie [ENTER]. Drücken Sie die [Tabulatortaste], um die Schaltfläche OK auszuwählen und drücken Sie [ENTER]. • Wählen Sie im nächsten Fenster „Destination partition #1“ aus und drücken Sie [ENTER]. Drücken Sie die [Tabulatortaste], um die Schaltfläche OK auszuwählen und drücken Sie [ENTER]. • Wählen Sie bei Anzeige der Meldung „Proceed with partition restore“ (Wiederherstellung der Partition fortsetzen) die Option „Yes“ aus und drücken Sie [ENTER]. 178 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A • Wenn der Vorgang abgeschlossen ist, drücken Sie [ENTER]. Wählen Sie „Quit“ aus, drücken Sie [ENTER], wählen Sie dann Yes aus und drücken Sie [ENTER]. • Entnehmen Sie die DVD oder den USB-Stick und booten Sie das System neu. 7.1.2 SO ERSTELLEN SIE EIN NEUES GHOST-IMAGE IHRES SYSTEMS • Booten Sie das System von der mit dem Originalsystem gelieferten bootfähigen DVD oder vom bootfähigen USB-Stick (mit IPD1U). Ändern Sie in den BIOSEinstellungen des IPD1U-Systems die Bootreihenfolge, damit das System vom USB-Stick bootet. • Nur beim Booten von USB-Stick: wählen Sie im Menü die Option „EVS Ghost Backup or Restore“ aus. • Drücken Sie im Fenster „Ghost Startup“ [ENTER]. • Wählen Sie im nächsten Fenster „Local / Partition / To Image“ aus und drücken Sie [ENTER]. • Wählen Sie im nächsten Fenster „Source drive #1“ aus und drücken Sie [ENTER]. • Wählen Sie im nächsten Fenster „Source partition #1“ aus und drücken Sie [ENTER]. Drücken Sie die [Tabulatortaste], um die Schaltfläche OK auszuwählen und drücken Sie [ENTER]. • Drücken Sie im nächsten Fenster die [Tabulatortaste], um den Bereich „Look in“ auszuwählen und öffnen Sie die Liste durch Drücken der Taste [Pfeil nach unten]. Wählen Sie das Ziel-Laufwerk aus: D fat drive (RESTORE) und drücken Sie [ENTER]. • Drücken Sie die [Tabulatortaste], um den Bereich „File name“ auszuwählen und geben Sie den Dateinamen ein: IPD04XXXX (wobei 04XXXX die aktuelle Versionsnummer ist). Es wird außerdem empfohlen, eine Beschreibung des zu erstellenden GHOST anzugeben. • Drücken Sie die [Tabulatortaste], um die Schaltfläche Save auszuwählen und drücken Sie [ENTER]. • Wählen Sie „Compress high“ aus und drücken Sie [ENTER]. • Wählen Sie bei Anzeige der Meldung „Proceed with partition image creation“ (Anlegen des Partition-Image fortsetzen) die Option „Yes“ aus und drücken Sie [ENTER]. • Wenn der Vorgang abgeschlossen ist, drücken Sie [ENTER]. Wählen Sie „Quit“ aus, drücken Sie [ENTER], wählen Sie dann Yes aus und drücken Sie [ENTER]. • Entnehmen Sie die DVD oder den USB-Stick und booten Sie das System neu. Hinweis Alle ausgelieferten Systeme verfügen über eine Partition R:RESTORE auf der Systemfestplatte. Dadurch verfügen Sie über eine Im age-Datei der Partition C: und können zu jeder Zeit auf einfache Weise wieder den werkseitig eingerichteten Zustand des gesam ten XP-Betriebssystems und der kompletten IP DirectorSoftware herstellen. 179 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A 7.2 KONFIGURIEREN EINER VIDEORECORDERSTEUERUNG Diese Verfahrensweise beschreibt, wie Sie eine Videorecordersteuerung konfigurieren. Innerhalb der IP Director-Benutzeroberfläche ermöglicht ein VTR-Bedienfeld die Steuerung externer Videorecorder, die seriell an freie RS422-Ports an den IP Director-Workstations angeschlossen sind. Die Merkmale sind: o Remote (Shuttle, Wiedergabe, Stopp, Rücklauf, Vorlauf, Aufnehmen, Auswerfen) o Clip-Kreation (Stapelliste, Auto Edit) Die Vorgehensweise zeigt die Schritte der technischen Konfiguration auf. Weitere Inform ationen zum Betrieb finden Sie im Benutzerhandbuch von IP Director. 7.2.1 PRÜFLISTE: • Stellen Sie eine serielle Verknüpfung zwischen Workstation und dem Videorecorder (VTR) her. einer IP Director- Verwenden Sie eine identische Verknüpfung wie zum Anschließen eines XT[2]-Servers an IP Director. Schließen Sie dieses Kabel an einen seriellen Port (AVH- oder MOXA Port) an der IP Director-Workstation an. Schließen Sie die andere Seite an den seriellen Remote-Port am Videorecorder (DB-Buchse mit 9 Pins) an. • Der aufnehmende XT[2] Server muss einen LTC-Timecode empfangen. Ein Freilaufmodus ist nicht zulässig. • Schließen Sie ein Videokabel zwischen einem SDI-Clean-Ausgang des Videorecorders und dem XT[2]-Recorder-Kanal an, der das VideorecorderFeed aufzeichnet. LTC RS Link REF RS Link REF 180 SDI Out +VITC IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment 7.2.2 Ausgabe 1A IP DIRECTOR-PARAMETER (REMOTE INSTALLER): • Öffnen Sie den Remote Installer. • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das VTR-Modul in der verknüpften Workstation (Stoppen des laufenden Dienstes) und wählen Sie Edit Config. • Das Fenster „VTR Engine Configuration“ enthält 4 Registerkarten. o Wählen Sie die erste Registerkarte. Jeder IP Director kann bis zu 4 Videorecorder steuern. o Wählen Sie den COM-Port, der mit dem Videorecorder verknüpft ist. o Geben Sie einen Videorecordernamen ein. Dieser Name wird im Channel Explorer angezeigt. o Die Beschreibung ist nicht zwingend notwendig. o Wählen Sie den XT[2]-Videorecorder aus, der das VideorecorderFeed aufzeichnet. o Passen Sie die erweiterten Einstellungen an den Videorecorder an. Probieren Sie zuerst mit den Standardparametern. Weitere Informationen finden Sie im Technischen Handbuch für den Videorecorder. o Starten Sie den VTR-Moduldienst neu. Wichtig! Innerhalb der Konfiguration des IPD-Routings ausgewählte Port an der Workstation deaktiviert sein. muss der Falls der serielle Port des Videorecorders durch den IPD-RoutingDienst verwendet wird, stoppen Sie diesen und ändern Sie die Konfiguration. 181 Ausgabe 1A 7.2.3 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment XT[2]-PARAMETER (MULTICAM IST IN BETRIEB): • Öffnen Sie nach dem Start von Multicam mit SHIFT+F2 das Menü im VGABildschirm von XT[2]. Seit Multicam 9 werden zwei neue Time Code-Tabellen aufgezeichnet. Sie können den VITC- und den LTC-Time Code auf dem gleichen Aufnahmekanal aufnehmen. Die Einstellungen von SETUP CONFIGURATION PAGE 1 beeinflussen nur die Bildschirmanzeige des XT[2]-Recorders und der Player-Kanäle. Diese Einstellungen haben keinen Videorecordersteuerung des IP Directors. Einfluss auf die IP Director verwendete die alte Time Code-Tabelle. Ändern Sie die Time Code-Einstellungen, um den eingehenden VITC in der XT[2]-Bildschirmanzeige zu überwachen. Falls der Primäre Time Code auf USER eingestellt wurde und eine USER-Tabelle den VITC aufzeichnet, wird der eingehende VITC in der Bildschirmanzeige angezeigt. VITC (USER TC in yellow) LTC ( IPD LTC table) 182 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Öffnen Sie zur Prüfung den Debug-Bildschirm 231. Drücken Sie CTRL+ALT+D, wenn Multicam in Betrieb ist. Geben Sie dann 231 ein, um den gewünschten Debug-Bildschirm anzuzeigen. Der Recorder-Kanal, der das Video-Feed empfängt, muss den Status ASCENDING haben und einen zunehmenden Time Code sowohl in der LTC- als auch in der VITC-Zeile. Hinweis Das BAND muss mit einem kontinuierlichen VITC aufgezeichnet werden. Hinweis Es muss ein Sony-Videorecorder konfiguriert werden. Standardmäßig wird die Option ‚703: Blank line’ zurückgesetzt. Alle Zeilen müssen auf ‚throu’ festgelegt sein. 183 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A 7.2.4 IPD-STEUERUNG (IPD-BENUTZEROBERFLÄCHE): • Versuchen Sie innerhalb der IP Director-Benutzeroberfläche im VTRBedienfeld den Videorecorder zu steuern und die Wiedergabe des BANDES zu starten. Nach einigen Sekunden wird der Status ‚VITC/LTC’ grün, wenn der VITC (vom Videorecorder) und der LTC (am XT[2]) vorhanden sind. • Erweitern Sie das VTR-Bedienfeld. o Navigieren Sie zu Ihrem Band und markieren Sie die IN- und OUTPunkte. o Geben Sie einen Clip-Nam en ein. o Aktivieren Sie die Funktion ‚AutoEdit’. Der Videorecorder spult zum IN-Punkt zurück und startet die Wiedergabe (maxim al 3 Versuche). Der Clip wird automatisch angelegt, und im Bildschirm wird eine grüne Bestätigungsmeldung angezeigt. Ihr Videorecorder arbeitet fehlerfrei. 184 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment 7.3 Ausgabe 1A VERWENDEN VON GPI IN IP DIRECTOR Diese Verfahrensweise beschreibt, IP Director konfigurieren. Sie die GPI-Einstellungen in REMINDER – GPI IN-ANSCHLÜSSE AN XT[2] IN + GPI 2 8 7 13 12 11 10 9 IN + GPI 3 IN + GPI 4 IN + GPI 1 V+ Relay Æ Opto –Eingänge am XT Server (GPIEingänge 1, 2, 3, 4) 5 6 4 3 2 1 GPI 4 GPI 1 Ground GPI 24 GPI 3 Ground Ground Ground 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 IN + GPI 73 IN + GPI 84 IN + GPI 62 IN + GPI 51 Relay Æ TTL –Eingänge am XT Server (GPIEingänge 5, 6, 7, 8) 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 Ground Ground Ground 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 Ground 7.3.1 wie Das Relais muss zwischen Erdung und dem entsprechenden TTL-Eingang am DB25 angeschlossen werden. 185 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A IN + GPI 73 IN + GPI 84 IN + GPI 51 TTL 1 TTL 2 TTL 3 TTL 4 Common Ground IN + GPI 62 TTL Æ TTL –Eingänge am XT Server (GPIEingänge 5, 6, 7, 8) 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 Ground 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 Jeder TTL-Eingang an DB25 ist direkt mit dem Pin des TTL-Anschlusses am Gerät für das Triggern des GPI angeschlossen. Der Anschluss DB25 des XT und das externe Gerät müssen über eine gemeinsame Erdung verfügen. GPIO-Anschluss: Stecker Sub D-25 186 1 Relais 3 14 Relais 3 2 Relais 2 15 Relais 2 3 Relais 1 16 Relais 1 4 Relais 0 17 Relais 0 5 IN + Opto 3 18 IN - Opto 3 6 IN + Opto 2 19 IN - Opto 2 7 IN + Opto 1 20 IN - Opto 1 8 IN + Opto 0 21 IN - Opto 0 9 I/O TTL 3 22 GND (Return I/O 3) 10 I/O TTL 2 23 GND (Return I/O 2) 11 I/O TTL 1 24 GND (Return I/O 1) 12 I/O TTL 0 25 GND (Return I/O 0) 13 + 5 V 50 mA max. IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Technische Daten GPIO-Hardware 4 X R ELAIS - ENTKOPPELTER A USGANG : • Schließer (stromfrei -> offen) • Maximal 1 A • Maximal 50 V • Normale Lebensdauer: 100.000.000 Schaltungen 4 X OPTISCH ENTKOPPELTER E INGANG : • Der Eingang besteht aus einer Optodiode (VF @ 1,1 Volt) in Reihe mit einem Widerstand 470 Ohm. • Typischer Schaltpunkt @ 1,4 mA für sicheren Betrieb: o i=0 bis 0,5 mA -> Opto AUS o i=2,5 bis 30 mA -> Opto EIN o imax= 30 mA • Direkter Anschluss an ein TTL/CMOS-Signal möglich (Pin Opto – an GND und Pin Opto + an TTL/CMOS-Signal). Typischer Schaltpunkt @ 1,6 mA für sicheren Betrieb: o Vin< 0,8 Volt -> Opto AUS o Vin > 2,2 Volt @ 2 mA -> Opto EIN o Vin max (ohne externen Widerstand) = 15 Volt 4 X CMOS-E INGANG /A USGANG : • jedes Pin kann einzeln als Ausgang oder Eingang konfiguriert werden • intern 4K7 gegen Spannung +5 V • Pegel „Low“ Vi<1,5 V (U12=74HC245) • Pegel „High“ Vi>3,5 V (U12=74HC245) • optional TTL-kompatibler Pegel (U12=74HCT245) 187 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A 7.3.2 MULTICAM-EINSTELLUNGEN Wird Multicam auf dem XT[2] betrieben, drücken Sie SHIFT+F2 und BILD NACH UNTEN, um SETUP CONFIGURATION PAGE 4 zu öffnen. Bearbeiten Sie alle GPI-Einstellungen mithilfe der Tabulator- und den Pfeiltasten. Geben Sie in die Spalte ‚Channel/Device’ die Option ‚EVS IPDP’ und die IPDP-Portnummer an den gewünschten GPI-Kanälen ein (Funktionen können innerhalb der IPD-Benutzeroberfläche definiert werden). Bearbeiten Sie empfangen. 7.3.3 diese Seite für alle XT[2], die GPI-Eingangssignale IP DIRECTOR-EINSTELLUNGEN Diese Einstellungen werden in der Registerkarte ‚GPI and Auxiliary Track’ definiert, die Sie im Menü Tools > Settings aufrufen. Die Registerkarte „GPI and Auxiliary Track“ wird in vier Ausschnitte unterteilt. Im folgenden Screenshot sind die Ausschnitte beschriftet: 188 o Auswahlausschnitt für XT-Server o Konfigurationsausschnitt für INPUT GPI o Konfigurationsausschnitt für OUTPUT GPI o Konfigurationsausschnitt für AUX-Spur IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz“ EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A Konfigurationsausschnitt für INPUT GPI Auswahlaus schnitt für XT-Server Konfigurationsausschnitt für OUTPUT GPI Konfigurationsausschnitt für AUX-Spur • Auswahlausschnitt für XT-Server Wählen Sie hier den zu konfigurierenden XT[2]-Server aus. • Konfigurationsausschnitt für INPUT GPI Für jeden einzelnen INPUT GPI können Informationsanforderungen definiert werden. die folgenden o Die durch den GPI-Key am XT-Server ausgelöste Aktion. o Der Player-Kanal, auf welchem die Aktion durchgeführt werden muss. o Der Typ des Impulssignals, das die GPI an den XT-Server sendet. Wichtig! Nur die für die Verwaltung durch IP Director auf dem XT[2]Server eingerichteten GPI-Keys können im Konfigurationsausschnitt INPUT GPI konfiguriert werden. Die anderen werden ausgeblendet. Hinweis Wenn der Operator für eines der Felder ‚None’ auswählt, werden alle drei Felder auf ‚None’ zurückgesetzt. Die Situation wird so angesehen, dass keine GPI verw endet wird. 189 IP Director Version 4.4. – Handbuch „Technische Referenz EVS Broadcast Equipment Ausgabe 1A • Konfigurationsausschnitt für OUTPUT GPI Die OUTPUT GPIs sind Signale, die durch die GPI von einem XT-Server unter Steuerung von IP Director gesendet werden. Vier GPI OUT-Befehle können von einem XT-Server gesendet werden. Für jede OUTPUT GPI kann der Ausgabemodus eingerichtet werden, eine allgemeine Einstellung kann die Impulsbreite und das Timing bestimmen. Wichtig! Die OUTPUT GPI-Keys werden in IP Director ausgeblendet, falls diese dem Remote über eine Austauschfunktion des Remotes selbst zugewiesen wurden. Hinweis Wenn Sie ein Impulssignal definieren, müssen Sie auch die Impulsdauer angeben. • Konfigurationsausschnitt für AUX-Spur Weitere Informationen zur AUX-Spur finden Sie im Multicam Benutzerhandbuch in Kapitel „Playlist-Editor“ in Abschnitt „Tag einfügen“. Hinweis Weitere Informationen zur Registerkarte „GPI and Auxiliary Track“ finden Sie im Multicam-Benutzerhandbuch in Kapitel „GPIKonfiguration“. 190 Technische Referenz - Version 4.4. - April 2008 Management-Software für Produktion von Videos www.evs.tv Headquarters EVS Broadcast Equipment - Liege Science Park - 16, rue Bois St-Jean - 4102 Ougrée - BELGIUM Tel-: +32 4 361 7000 - Fax-: +32 4 361 7099 - Tech. line-: +32 495 284 000 - Marketing-: [email protected] Technical support-: [email protected] - Recruitment-: [email protected] - Corporate & Investors relations-: [email protected] Sales and Support Offices NORTH AMERICA & LATIN AMERICA EVS Broadcast Equipment Inc - 9 Law Drive, Suite 200 – Fairfield, NJ 07004-3233 - USA Tel-: +1 973 575 7811 - Fax-: +1 973 575 7812 - Tech. line-: +1 973 575 7813 - [email protected] ASIA & PACIFIC EVS Broadcast Equipment Ltd - New Victory House, 15th Floor - 93-103 Wing Lok Street, Sheung Wan - HONG KONG Tel-: +852 2914 2501 - Fax-: +852 2914 2505 - Tech. line-: +852 94 01 23 95 - [email protected] EVS Broadcast Equipment - Canway Building, Rm.702A - 66 Nan Li Shi Lu - Beijing - CHINA Tel-: +86 10 6808 0248 - Fax-: +86 10 6808 0246 - Tech. line-: +86 139 1028 9860 - [email protected] EUROPE, MIDDLE EAST & AFRICA EVS Belgium s.a. - Liege Science Park - 16, rue Bois St-Jean - 4102 Ougrée - BELGIUM Tel-: +32 4 361 7000 - Fax-: +32 4 361 7099 - Tech. line-: +32 495 284 000 - [email protected] EVS France s.a. - 32-36 rue de Bellevue - 92773 Boulogne Billancourt CEDEX - FRANCE Tel-: +33 1 46 99 9000 - Fax-: +33 1 46 99 9009 - Tech. line-: +33 1 46 99 90 08 - [email protected] EVS Italy s.r.l. - Via Milano 2 - 25126 Brescia - ITALY Tel-: +39 030 296 400 - Fax-: +39 030 377 8945 - Tech. line-: +39 334 63 11 493 - [email protected] EVS Iberica - Avenida de Europa, 12-2C - Edifico Monaco - Parque Empresarial de la Moraleja - 28109 Alcobendas - Madrid - SPAIN Tel: +34 91 490 39 30 - Fax: +34 91 490 39 39 - [email protected] EVS Middle East – Dubai Studio City – Office n°328 / Building 02 – Dubai – UNITED ARAB EMIRATES Tel: +971 50 8878 578 – [email protected] EVS Broadcast UK Limited – Kingfisher House – 21-23 Elmfield Road – Bromley – Kent – BR1 1LT – UNITED KINGDOM Tel: +44 (0)20 8315 6551/2 – Fax: +44(0)20 8315 6560 – [email protected] www.evs.tv