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0,55 m war der Liner nur noch teilweise am ursprünglichen Ort vorhanden. Zwischen 0,56 m und 0,34 m war der Liner vollständig zerstört und aus diesem Bereich verschwunden. In den unteren Bereichen war der Liner mehr oder weniger deformiert. Bis 0,25 m war er noch teilweise und bis 0,0 m vollständig vorhanden. Die Umlagerung von Material führte zu einer Verengung des Strömungskanals, die bei der Nachuntersuchung als Blockadebildung ausgewiesen wurde und ebenfalls in Abb. 4.5-6 dargestellt ist (VOI107). Im Anfangszustand war der Strömungskanal durch die Brennstäbe zu ~38 % blockiert. Am Ende des Experiments hatte sich aus Bereichen oberhalb von 0,7 m bereits Material in den Bereich zwischen 0,5 bis 0,7 m verlagert. Die maximale Blockade von ca. 58 % wurde in einer Höhe um 0,26 m gefunden, die minimale Blockade von ca. 35 % in einer Höhe um 0,46 m. Zum Vergleich wurde in diese Darstellung der Blockadezustand mit eingetragen, der sich aus der errechneten Porosität ergibt. Im oberen Bereich >0,6 m erfolgte bei der Rechnung gegenüber dem Experiment keine Ablagerung von Material. Die maximale Ablagerung ist bei der Rechnung direkt oberhalb der Tragplatte in einem Bereich um 0,1 m zu finden, wobei zu berücksichtigen ist, dass das Material abgeschmolzener Abstandhalter und des geschmolzenen Liners derzeit nicht berücksichtigt werden kann. In Abb. 4.5-7 sind die bei der Rechnung ausgewiesenen metallischen und keramischen Massen der geschmolzenen Materialien sowie die durch die Abkühlung entstehenden Krusten dargestellt. Es zeigt sich, dass sich keine keramische (U Zr)O2 Schmelze ausgebildet hat. Am Ende der Rechnung wird nur metallisches Material (U-Zr-O) ausgewiesen. Die Energiebilanz für das Brennstabbündel zeigt, dass der weitaus größte Anteil der zugeführten Leistung radial über Strahlung direkt an den Liner abgestrahlt wird. Ein deutlich geringerer Teil wird an den Dampf bzw. das Helium im Strömungskanal übertragen. Während der Oxidation wird vergleichsweise nur relativ wenig Energie freigesetzt. 4.5.4 Zusammenfassende Diskussion Die Nachrechnung des Versuchs PHEBUS SFD B9+ mit ATHLET-CD mod 1.1 Cycle K zeigt während der Dampfphase im unteren Bereich des Bündels eine leichte Überschätzung, im oberen Bereich eine Unterschätzung der Brennstoff- und Hüllrohrtemperaturen. Die maximale Abweichung von ~11 % tritt im unteren Bereich zum Ende der Dampfphase auf. Zu diesem Zeitpunkt setzt im oberen Bereich mit den höchsten Tem66
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