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Installation von Adlib-Applikationen
Wichtige Informationen
6.5 Den Zugang zu Adlib-Definitionsdateien beschränken
In Adlib SQL/Oracle-Datenbanken sind Ihre Daten sicher, denn Benutzer ohne die entsprechenden Zugangsrechte haben keinen Zugang.
Applikations- und Datenbankstrukturdateien, in denen alle Einstellungen für Ihre Applikation und Datenbank stehen, sind jedoch nicht in
der Adlib SQL/Oracle-Datenbank gespeichert und sind daher im Prinzip über den Netzwerk-Share zugänglich. Das könnte ein Sicherheitsproblem werden.
Darum ist es ab Adlib 6.5.0 möglich alle Ordner mit den genannten
Dateien in einem virtuellen Verzeichnis unterzubringen. Die Adresse
eines virtuellen Verzeichnisses ist eine URL, die Sie selbst vergeben.
Ein virtuelles Verzeichnis tarnt und sichert den Windows-Ordner, in
dem sich Dateien befinden, zu denen Benutzer keinen Zugang mehr
haben sollen.
Eine solche URL zu dem Ordner, in dem sich die Datei adlib.pbk (die
Applikationsstruktur) befindet, können Sie in allen Verknüpfungen mit
Adlib als Befehlsoption für adlwin.exe eingeben. Die Syntax dieser Befehlsoption lautet: -base <URL>.
Beachten Sie, dass diese Funktionalität die Verwendung einer Adlib
SQL- oder Adlib Oracle-Datenbank voraussetzt.
Allgemeine Vorgehensweise, Schritt für Schritt
1. In Ihren Adlib .pbk, .inf, .fmt und .bin-Dateien sollten Pfade zu
anderen Adlib-Dateien immer als relativer Pfad zur dem Ordner
angegeben sein, auf den die URL verweisen soll. Bei Standardapplikation ist das bereits der Fall. Falls nicht, müssen Sie die
Pfade mit dem Adlib Designer anpassen. Achten Sie darauf, dass
es sich dabei tatsächlich um Pfade zu anderen Adlib-Dateien handelt: So verweist der Path (Pfad) einer Datenbank oder Applikation auf den Registerkarten Database properties bzw. Application
properties auf die entsprechende Datei selbst. Dieser absolute
Pfad ist nur der Pfad, wo Adlib Designer die jeweilige .inf- oder
.pbk-Datei gefunden hat.
2. Sorgen Sie dafür, dass sich der Adlib-Unterordner mit den ausführbaren Dateien (\executables) nicht in dem gleichen Verzeichnis befindet wie die anderen Adlib-Unterordner. Die Datei adlwin.exe in dem Ordner \executables muss nämlich über NetzwerkShare erreichbar bleiben, während die anderen Unterordner unter
ein virtuelles Verzeichnis fallen.
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