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26. Oktober 2009 Stand 10:08.11 Pfad: D:\manual_aktuell\0903000_performance8\0903001_bhb\de\perf.k10 Einsatz des Mess-Systems openSM2 ● Routinemäßige Systemüberwachung Kanal Typ FC: Nur bei eingeschaltetem Messprogramm CHANNEL-IO wird die Auslastung ermittelt und zwar über die gastsystem-spezifische Ein-/Ausgaberate. Die Ausgabe der Auslastung erfolgt daher gastsystem-bezogen. Der Summenwert über alle Gastsysteme sollte 60% nicht übersteigen. Kanäle für Magnetbandkassetten dürfen bis 100% belastet werden. Zu hohe Kanalbelastungen können anzeigen, dass zuviele Geräte an einem Kanal hängen. Aber auch die Verwendung der Seitenkettung treibt die Kanalbelastung hoch. Deshalb sollte diese Funktion nur benutzt werden, wenn sie erkennbare Vorteile bringt. Das ist immer dann der Fall, wenn alle mit einer Ein-/Ausgabe übertragenen Blöcke benötigt werden und damit weitere Ein-/Ausgaben eingespart werden. Reports der Reportgruppe CPU Im Report „Utilization real“ wird die gemessene CPU-Auslastung wiedergegeben (auch bei VM2000-Betrieb). Der Report „Utilization normed“ sollte nicht verwendet werden, insbesondere nicht bei VM2000-Betrieb! Dokuschablonen 19x24 Version 7.32de für FrameMaker V7.x vom 28.03.2007 © cognitas GmbH 2001-2007 Die CPU-Auslastung ist je nach Anwendungsart und Lastart unterschiedlich zu beurteilen. Bei reinen Batch-Anwendungen ist eine Auslastung von 100% machbar und wünschenswert. Eine ausgewogene Auslastung der übrigen Betriebsmittel soll angestrebt werden. Bei Mischlastbetrieb mit TP-, Dialog- und Batch-Anwendungen sollte die Hauptanwendung maximal 70% der CPU-Leistung des Servers aufnehmen (bei Multiprozessor-Servern sind, abhängig von der Anzahl CPUs, bis zu 90% für die Hauptanwendung vertretbar). Die ideale Hintergrundlast macht keine Ein-/Ausgaben und kein Paging. Sie ist extrem rechenintensiv und dadurch ein guter Verbraucher für Restkapazitäten. Solche Eigenschaften gestatten eine vollständige Nutzung der CPU, sind jedoch in der Praxis selten anzutreffen. Jede Ein-/Ausgabe und jeder Paging Transfer können die TP- oder Dialog-Anwendungen stören. Ein-/Ausgabe-intensive Lasten und Programme mit großem Speicherbedarf sollten nicht als Hintergrundlast zugeladen werden. Die Hintergrundlast muss über Prioritäten bzw. PCS-Einstellungen gegenüber der Hauptanwendung deutlich zurückgesetzt werden. Ihre Dateien sollten idealerweise auf anderen Plattenlaufwerken (zumindest aber auf anderen Volumes) liegen und über andere Pfade erreichbar sein. Der SIH-Anteil hängt u.a. ab von der Anzahl der Ein-/Ausgaben jeder Art und der Intensität der Task-Kommunikation. Der SIH-Anteil sollte 20% (S-Server) bzw. 10% (SX- und SQServer) nicht überschreiten. Hohe TPR-Anteile sind durch SVC-Aufrufe bedingt, die aufwendige Systemdienste ausführen. Die Last kann als normal angesehen werden, wenn gilt: TU + TPR > 3 * SIH (S-Server) bzw. TU + TPR > 7 * SIH (SX- und SQ-Server) Es gibt immer wieder Einzelfälle, in denen die Last die o.g. Regeln verletzt und trotzdem ein zufriedenstellendes Verhalten hat. Solange die Antwortzeiten gut sind, besteht in solchen Fällen kein Grund zum Eingreifen. U1794-J-Z125-13 299