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5. Teilanwendung 2 : AdminTools 5.3. Persistenzrealisierung Nachdem im Abschnitt 4.3 auf Seite 134 bereits die zu diesem Zeitpunkt genutzten Teile des Datenbank-Schemas vorgestellt wurden, welche allerdings nur sehr flach strukturiert waren, wird in diesem Abschnitt das Design des eigentlichen“, für die eingestell” ten Metadatensätze verwendeten Datenbank-Schemas vorgestellt. Das zu spezifizierende Schema soll dabei alle gemeinhin üblichen“ Datenbankschema-Eigenschaften[HeS00] ” erreichen, insbesondere sollen 1. alle Anwendungsdaten aus den Basisrelationen hergeleitet werden können, 2. nur semantisch sinnvolle und konsistente Anwendungsdaten dargestellt werden können, 3. die Anwendungsdaten möglichst nicht-redundant dargestellt werden. Aus dem ersten Punkt ergibt sich im vorliegenden Fall die Forderung, dass das Schema alle zu einem Metadatensatz gehörenden Metadaten21 berücksichtigt und diese somit auch wieder hergeleitet werden können. Das bedeutet, dass alle in der Metadatenspezifikation der jeweiligen Dokumentenart definierten Elemente bzw. Subelemente in der Datenbank in einer noch zu bestimmenden Form gespeichert werden. Der zweite Punkt, der semantisch sinnvolle und konsistente Anwendungsdaten verlangt, wird zum Teil bereits durch die Arbeitsabläufe realisiert, deren Ziel es ja gerade ist, hochwertige, syntaktisch und semantisch korrekte Metadaten zu erstellen. Zu einem anderen Teil steht er in einem engen Zusammenhang mit dem Datenbankschema, da dieses durch ein bestimmtes Design (Normalisierungen, referentielle Integrität) konsistente Daten sogar bis zu einem bestimmten Grad erzwingen kann. Der dritte Punkt geht über den zweiten noch hinaus, indem durch die Forderung nach nicht-redundanten Strukturen bestimmte Anomalien22 verhindert werden sollen. Aus den drei beschriebenen Anforderungen ergibt sich als entscheidendes Entwurfsprinzip des Datenbankschemas die weitestgehende Normalisierung der Relationen, um funktionale Abhängigkeiten und damit mögliche Anomalien zu vermeiden. Ein erster 21 Allerdings mit Ausnahme der temporären Metadaten, die nur während der Bearbeitung des Metadatensatzes erforderlich sind und die nicht in die persistente Datenbasis des Gesamtsystems übernommen werden sollen. 22 Hier spielen insbesondere Update-Anomalien eine entscheidende Rolle 166