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Testtools für Java/Swing-Benutzeroberflächen Zum Schluss wird eine ”Aufräumen” Sequenz erzeugt um die Anwendung zu beenden. Sie besteht aus zwei Schritten: Der Knoten „Programm Beenden“ beendet den von qftestJUI gestarteten Prozess und Knoten „Warten auf Programmende“ stellt sicher, dass er auch wirklich terminiert wurde. Die Aufräumsequenz wird, wie auch bei der Vorbereitungssequenz, nach jeder Sequenz bzw. jedem Test innerhalb des umschließenden Tests ausgeführt. Sie dient dazu, die Applikation nach dem Ausführen eines Tests in einen spezifischen Zustand zu versetzen, welcher die Basis für den darauf folgenden Test bildet. Die Aufräumsequenz ist vergleichbar mit ”tear-down” Methoden in Unit-Tests. Aufnahme von Testsequenzen Bevor eine Sequenz von Events im SUT aufgenommen werden kann, muss zunächst das SUT aus qftestJUI heraus gestartet worden sein und die Verbindung zum SUT muss bestehen. Dazu muss ”Java SUT Client starten” Knoten markiert und der „Wiedergabe“ Knopf gedrückt werden. Beim Start des SUT aus qftestJUI heraus, werden Java Anwendungen in separaten (JVM) ausgeführt. Dabei wird zunächst spezieller Code ausgeführt, der eine RMI Verbindung zu qftestJUI herstellt und eine eigene EventQueue installiert, bevor die Kontrolle an das SUT weitergegeben wird. Die EventQueue wird benötigt, um die GUI Komponenten des SUT zu verfolgen und um Events aufzuzeichnen. Nachdem die Anwendung läuft, wird der Aufnahmeknopf rot dargestellt und aktiviert. Die Aufnahme der Sequenz wird einfach „mit einem Mausklick“ auf den Aufnahmeknopf gestartet. Jetzt befindet man sich im Aufnahmemodus und kann einige Kommandos an der SUT ausführen. Die Aufnahme wird dann mit dem Startknopf beendet. Die aufgezeichneten Events werden in der Testsuite an gewünschter Stelle bzw. als neue Sequenz unterhalb des „Extrasequenz“-Knotens eingefügt. Alle Komponenten, auf die sich die aufgezeichneten Events beziehen, werden automatisch unterhalb des „Fenster und Komponenten“-Knotens in die Testsuite integriert, falls sie noch nicht vorhanden sind. Abbildung 21 – erstellte Sequenz In diesem Sequenzbeispiel ist zu erkennen, dass die Sequenz mit einem Mausklick im LoginTextfeld eingeleitet wird. MPRC steht hierbei für Move-Pressed-Released-Clicked, was eine zusammengefasste Version der einzelnen Mauseevents darstellt. Die Koordinaten der Klicks werden relativ zum Nullpunkt der Komponenten „frameAnmeldung.text“ angegeben. Durch den „Texteingabe“-Knoten wird der Text „mustermann“ in das Textfeld geschrieben. Mit dem Tabulator-Event im „PTR“-Knoten wird dann in das Passwort-Textfeld gewechselt. Nachdem das Passwort eingegeben und der Anmelde-Button gedrückt wird, bewirkt der „Warten auf 62