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55 2 Stand der Erkenntnisse here Ausgangsspannkräfte als die Anwendung der Ansätze nach WUNDERLICH und RASCHKE, RESCH sowie WALTER und STÄHL, da hier hohe Sicherheitsfaktoren berücksichtigt werden. Die Berücksichtung der Spannlänge im Ansatz nach THORMÄHLEN führt zu geringeren Mindestspannkräften. Die Berechnungen nach WARNECKE ergeben geringere Spannkraftverluste durch die Berücksichtung der Systemsteifigkeiten. Die beiden Beispiele für Standarddrehbearbeitungsoperationen machen die Unsicherheit bei der Berechnung der notwendigen Spannkraft für die Drehbearbeitung deutlich. 150 notwandige Spannkräfte Fsp,min Fsp0 kN dsp = 60 mm lsp = 3 mm dz = 60 mm 90 lz = 120 mm Fs = 3000 N Fp = 1200 N 60 Fv = 600 N K⋅mB = 1,8 Kg 30 0 rs = 80 mm n = 2000 1/min µsp = 0,5 Steinberger Thormählen Warnecke Wunderlich/ Raschke Resch Walter/ Stähl Berechnungsansatz nach Bild 2-33: Mindest- und Ausgangspannskräfte bei der Schruppbearbeitung eines mit Krallenbaken gespannten, weit auskragenden Werkstücks 100 notwandige Spannkräfte Fsp,min Fsp0 kN dsp = 60 mm lsp = 30 mm dz = 60 mm 60 lz = 60 mm Fs = 1000 N Fp = 400 N 40 Fv = 200 N K⋅mB = 2,0 Kg 20 0 rs = 80 mm n = 2000 1/min µsp = 0,15 Steinberger Thormählen Warnecke Wunderlich/ Raschke Resch Walter/ Stähl Berechnungsansatz nach Bild 2-34: Mindest- und Ausgangspannskräfte bei der Schlichtbearbeitung eines mit weichen Backen gespannten kurzen Werkstücks