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2 Stand der Erkenntnisse
here Ausgangsspannkräfte als die Anwendung der Ansätze nach WUNDERLICH und
RASCHKE, RESCH sowie WALTER und STÄHL, da hier hohe Sicherheitsfaktoren berücksichtigt werden. Die Berücksichtung der Spannlänge im Ansatz nach THORMÄHLEN führt zu geringeren Mindestspannkräften. Die Berechnungen nach WARNECKE
ergeben geringere Spannkraftverluste durch die Berücksichtung der Systemsteifigkeiten. Die beiden Beispiele für Standarddrehbearbeitungsoperationen machen die
Unsicherheit bei der Berechnung der notwendigen Spannkraft für die Drehbearbeitung deutlich.
150
notwandige Spannkräfte
Fsp,min
Fsp0
kN
dsp = 60 mm
lsp = 3 mm
dz = 60 mm
90
lz = 120 mm
Fs = 3000 N
Fp = 1200 N
60
Fv = 600 N
K⋅mB = 1,8 Kg
30
0
rs = 80 mm
n = 2000 1/min
µsp = 0,5
Steinberger Thormählen Warnecke Wunderlich/
Raschke
Resch
Walter/
Stähl
Berechnungsansatz nach
Bild 2-33: Mindest- und Ausgangspannskräfte bei der Schruppbearbeitung eines mit
Krallenbaken gespannten, weit auskragenden Werkstücks
100
notwandige Spannkräfte
Fsp,min
Fsp0
kN
dsp = 60 mm
lsp = 30 mm
dz = 60 mm
60
lz = 60 mm
Fs = 1000 N
Fp = 400 N
40
Fv = 200 N
K⋅mB = 2,0 Kg
20
0
rs = 80 mm
n = 2000 1/min
µsp = 0,15
Steinberger Thormählen Warnecke Wunderlich/
Raschke
Resch
Walter/
Stähl
Berechnungsansatz nach
Bild 2-34: Mindest- und Ausgangspannskräfte bei der Schlichtbearbeitung eines mit
weichen Backen gespannten kurzen Werkstücks