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Einheiten
Kraftfahrzeuge
Kübelwagen
Und sie laufen und laufen, selbst heute sieht
man noch gelegentlich einen VW-Kübelwagen
auf den Straßen. Dabei begann dessen Karriere
bereits 1935, bis dann zum Beginn des zweiten
Weltkrieges der erste Gelände-"Kübel" vom Band
lief. Bereits im Polenfeldzug kamen die ersten
Kübelwagen zum Einsatz, um Offiziere und einfache Infanterie schnell durchs Gelände an die
Front zu bringen. Doch bei diesen ersten
Modellen zeigten sich ein paar gravierende
Mängel. So war der Kübelwagen zunächst einfach nicht in der Lage, mindestens 4
km/h zu fahren. Wenn es den Fahrern auch sonst sicher nicht schnell genug gehen
konnte, war der Kübelwagen der marschierenden Truppe als Begleitfahrzeug ein paar
Schritte zu schnell. Außerdem blieb der Kübelwagen noch zu oft im Morast und im
Schnee stecken.
Der Einbau eines neuens Reduktionsgetriebes ließ ihn dann jedoch mit der Truppe
Schritt halten und die größere Bodenfreiheit von 290/275mm ließ ihn auch durch
Matsch, Schlamm und Schnee pflügen.
Bis zum Kriegsende liefen etwa 55.000 Kübelwagen vom Band. Relativ wenig, wenn
man bedenkt, dass vom amerikanischen Jeep über 600.000 Stück gebaut wurden.
Aufgrund seiner Luftkühlung stellten auch die wüsten Gelände Nordafrikas kein
Problem für ihn dar. Für den Russlandfeldzug verpassten die Ingenieure dem
Kübelwagen sogar einen Kettenantrieb, der ihn durch den russischen Winter brachte.
Ansonsten kam der Kübelwagen an allen Fronten zum Einsatz und meisterte alle
Gelände ausgezeichnet, so dass er auch gerne von Amerikanern und Briten gefahren
wurde, wenn ihnen mal ein "Kübel" in die Hände fiel.
Krupp L2 (mit Verdeck)
Zu Beginn des Krieges verdankte die Wehrmacht ihre schnellen Blitzkrieg-Erfolge vor allem
ihrer hohen Mobilität. Für diesen Zweck setzte
die Wehrmacht viele verschiedene Fahrzeugtypen
ein.
Schon 1929 entwickelte die Firma Krupp auf
der Basis des Modells L3 einen neuen geländegängigen Truppentransporter, der bis zu acht
Soldaten an ihren Einsatzort bringen konnte.
1936 gönnte man dem Krupp L2 einen stärkeren Motor, der das Fahrzeug nun mit 60 PS auf eine Höchstgeschwindigkeit von
70 km/h beschleunigen konnte. Insgesamt wurden 7.000 L2s gebaut.
Der Krupp L2 transportierte nicht nur Soldaten ins Feld, sondern zog auch die 37mm
Panzerabwehrkanone vom Typ 35/36.
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