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Jahresbericht 2008 des Leibniz-Rechenzentrums, Teil I 33 2.3.2 Arbeitsplatzsysteme (PCs) Intel-basierte PCs bilden das Rückgrat für sehr viele der benutzernahen und viele der LRZ-internen Dienste: a) Das LRZ betreibt 3 Kursräume, die mit PCs ausgerüstet sind: PC-Kursräume: Um der hohen Nachfrage nach Anleitung und praktischer Ausbildung in der Nutzung von PCs und PC-Programmen gerecht zu werden, wurden zwei dedizierte Kursräume eingerichtet. Es handelt sich um einen Raum mit 13 Arbeitsplätzen im LRZ-Gebäude (UG Hörsaalgebäude) sowie um einen zweiten Raum mit 17 Arbeitsplätzen. Alle Kurs-PCs werden unter Windows XP betrieben und von Windows Servern versorgt. Die beiden Räume sind jeweils mit einem pädagogischen Netzwerk ausgestattet, das vor allem dazu benutzt werden kann, ein Abbild des Bildschirms des Lehrenden auf die Bildschirme der Schüler zu übertragen und darüber hinaus eine individuelle und effiziente Schulung der Teilnehmer zu ermöglichen. Diese Kursräume stehen auch Instituten für eigene Veranstaltungen zur Verfügung. In einem weiteren PC-Kursraum mit 8 Arbeitsplätzen können Praktika veranstaltet werden, bei denen auf den Rechnern jeweils eine spezifische Praktikumsumgebung erforderlich ist oder bei denen die Praktikumsteilnehmer einen vollen Administratorzugang benötigen. Als Folge müssen die Rechner vor jedem Kurs komplett neu installiert werden. Im Augenblick wird der Kursraum überwiegend für UNIX-Administrator-Kurse am Beispiel von Linux und andere Spezialveranstaltungen genutzt. b) Das LRZ betreibt öffentlich zugängliche PC-Pools (mit insgesamt ca. 28 Geräten), sowie einige Spezialarbeitsplätze auf PC-Basis (wie CAD-Station, CD-Brenner, Papier-Scanner, VideoSchnittsystem – siehe auch Abschnitt 2.9.5). Diese PCs sind in einem einheitlichen PC-Netz zusammengefasst, das von Servern unter den Betriebssystemen Windows gesteuert und mit Software versorgt wird. Als Betriebssystem an den PCs selbst wird Windows XP eingesetzt. Die Benutzung der PCs im LRZ-Gebäude ist montags bis freitags von 7:30 bis 20:45 Uhr, d.h. auch nach der Schließung des Gebäudes, möglich; dafür sorgt ein Dienst mit studentischen Hilfskräften. Für das Arbeiten an diesen Geräten ist eine persönliche Kennung erforderlich. c) Die Macintosh-Systeme im PC-Arbeitsraum und im Multimedialabor mit dem Betriebssystem Mac OS X werden von Microsoft Active Directory mitversorgt, das die Validierung (Login) der Benutzer übernimmt. Deren private Verzeichnisse (Home) werden vom NAS-Filer bereit gehalten. Damit haben die Nutzer ein einheitliches Login an allen öffentlich zugänglichen MacintoshArbeitsplätzen und finden an jedem der Rechner dieselbe, eventuell individuell angepasste Arbeitsumgebung vor. d) Die Mitarbeiter des LRZ benutzen ebenfalls PCs, sowohl unter Microsoft-Betriebssystemen wie auch unter Linux oder Mac OS. Alle diese Systeme müssen gewartet und gepflegt werden. Das auf diesen Rechnern angebotene Spektrum an Anwendungssoftware (Textverarbeitung, Statistik, Graphikprogramme, CAD usw.) ist wesentlicher Bestandteil des in die Breite wirkenden Versorgungsspektrums des Rechenzentrums. Die bei der Systempflege und Weiterentwicklung der Systeme erarbeiteten Erfahrungen bilden die Basis für die Beratung in Bezug auf PCs, PC-Netze und die große Menge dort vorhandener Anwendungssoftware. 2.3.3 Workstations zur allgemeinen Verwendung Neben den PCs stellt das LRZ seinen Kunden auch zwei Workstations unter dem Unix-Betriebssystem Solaris zur Verfügung. Ursprünglich waren Workstations dieser Art zur Deckung des Rechenbedarfs solcher Kunden beschafft worden, für die PCs nicht ausreichten und Hochleistungsrechner überdimensioniert waren – eine Lücke, die sich längst geschlossen hat. Außerdem erforderten manche Grafikprogramme damals den unmittelbaren Zugang zum Rechner. Auch dafür besteht inzwischen kein Bedarf mehr; deswegen wurden die letzten öffentlich zugänglichen Maschinen im Oktober 2003 aus den Benutzerräumen entfernt, so dass diese Workstations nur noch über das Netz zu erreichen sind. Die Maschinen haben mittlerweile für zahlreiche Nutzer des LRZ einen anderen Verwendungszweck bekommen: sie dienen ihnen als Zwischenstation bei der Nutzung anderer LRZ-Rechner und als Sprung-