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9 Vergleich zu Testdaten
aber spärlicher vorhandenen Einzelbildern treten mehr Löcher in der Fassade auf, die aus den
wenigen Bildern nicht ausreichend rekonstruiert werden können.
LO: Horizontalschnitt
RO: Querschnitt
Abbildung 65: 3 Schnitte durch HXE-Modelle, Basis:
hochaufgelöste Einzelbilder (violett) bzw. Videobefliegung
(schwarz)
LU: Längsschnitt
Ein direkter optischer Vergleich der beiden Modelle wird in Abbildung 66 gezeigt und ermöglicht es
die Punktwolken, bzw. ihre vermaschten Modelle genauer zu betrachten. Er ist nur für das Gebäude
und das angrenzende Gelände interessant, da der Videoflug nur darauf ausgelegt war. Im
Dachbereich, der in beiden Datensätzen gut erfasst ist, ist der Vergleich wahrscheinlich am besten
durchzuführen. Beide Dachflächen sind in grossen Bereichen sehr einheitlich, was vermuten lässt,
dass die Bereiche mittels Dense-Matching zwischen wenigen Featurepunkten entstanden sind, wie in
einer Art Interpolation. Im linken Modell sind aber Sprünge in der Dachfläche vorhanden während
das rechte ziemlich glatt und somit fehlerfrei wirkt. Tatsächlich ist das Dachflächestruktur allerdings
einem Wellblechdach gleichend, was das Dense-Matching allerdings nicht zu rekonstruieren im
Stande ist. Die von ihm erstellten Punkte bilden, bis auf an den angesprochenen Sprüngen, eine
Ebene. Die Westfassade zeigt sich im rechten Bild detailreicher und weniger von Rauschen
beeinträchtigt als im linken Bild Die nicht ganz glatt rekonstruierten orangefarbenen Bereiche sind
eigentlich eben. Der Vorplatz ist im linken Modell ebener, einzig die fehlerhaften Punkte entlang des
Gebäudeschattens, die sich wie ein Gebirgsrücken darstellen, sind als Fehler auszumachen. Am
Vorplatz der linken Aufnahme zeigt sich, dass die Geometrie für texturierte, waagrechte Flächen aus
der Nadirbefliegung mit 75 Prozent Überlappung optisch gut aussieht.
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