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Die TdV bestätigten, dass das Gutachten keine konkrete Abwasserplanung
enthalte, sondern nur den Rahmen aufzeige, in dem sich die Detailplanung
bewegen solle, bzw. in dem sich eine nachgeordnete wasserrechtliche
Genehmigung bewegen werde. Die Entsorgung der Chemietoiletten erfolge
entsprechend den abfall- und abwasserrechtlichen Vorschriften.
Hinsichtlich des Punktes Entsorgung der Chemietoiletten konnten nach Ansicht
Anhörungsbehörde
sämtliche
Ein wände
Bedenken im
der
und
Erörterungstermin ausgeräumt werden.
Die Entsorgung kann durch die
Kläranlage Waßmannsdorf erfolgen, eine Zusage der Berliner Wasserbetriebe
liegt vor und es bestehen auch keine Kapazitätsprobleme.
Nach Aussage der TdV seien im Gutachten alle gebräuchlichen Feuerlöscher
beschrieben - welche jedoch später eingesetzt werden, sei noch nicht bekannt,
solle sich jedoch in diesem Rahmen bewegen.
Hier sind nach Ansicht der Anhörungsbehörde noch einige Fragen offen. So
konnte auf toxikologische und ökotoxikologische Fragestellungen nicht
erschöpfend eingegangen werden. Einige der aufgeführten halogenierten
Feuerlöschmittel sollen laut Ein wenderangaben bereits seit 199 1 verboten sein.
Im Rahmen der Anhörung konnte der TdV dazu keine Auskünfte erteilen. Für
die Beurteilung der Um weltverträglichkeit müssen entscheidungsrelevante
Unterlagen vorliegen. Die pure Aufzählung aller üblicherweise eingesetzten
Feuerlöschmittel bzw. die Aussage, dass noch nicht bekannt sei, welche
weiteren wassergefährdenden Stoffe eventuell zum Einsatz kommen werden,
erscheint nicht ausreichend. Hier fehlen detaillierte Angaben.
Im Erörterungstermin wurde bekannt,
wassergefährdender
dass die Entsorgung bestimmter
Stoffe durch außerbetriebliche Spezialunternehmen
erfolgen soll, die das entsprechende Know-how besitzen. Im Gutachten M 17
wird dagegen ausgeführt,
dass nach vorliegendem Planungsstand die
Endreinigung des gesamten Schmutzwassers mit Ausnahme des Abwassers
aus der Flugzeugenteisung im Klärwerk Waßmannsdorf erfolgen wird (M 17,
Pkt. 6.1). Weder in den Planunterlagen noch in der Gegendarstellung des
Vorhabensträgers wird eine außerbetriebliche Entsorgung erwähnt. Hinsichtlich
des Abwassers aus der Flugzeugenteisung wurde jedoch im Erörterungstermin
vom TdV erklärt, dass dieses in der Kläranlage Waßmannsdorf entsorgt werden
soll .
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