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Zusammenfassung und Ausblick
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mit der Geschäftsrollen/Systemrollen-Relation, die diese beiden Rollentypen verbindet. Zusammen mit diesen Spezifikationen dient ein Pflichtenheft als Zielartefakt dieser Phase. Zur
Implementierung in der Implementierungsphase muss zunächst das Rollenmanagementwerkzeug selbst im Unternehmen installiert und konfiguriert werden, ehe das spezifizierte Rollenmodell in diesem Werkzeug umgesetzt werden kann. Das Vorgehen legt gerade für größere Einrichtungen eine schrittweise Implementierung nahe, begleitet von einem Testbetrieb, um
Erfahrungswerte im Umgang mit der neuen Zugriffskontrollarchitektur ins Rollenmodell zurückführen zu können. Durch die Sammlung von Erfahrungswerten wird auch sichergestellt,
dass die in der Analyse- und Entwurfsphase konzipierte Rollenmodellinstanz den Gegebenheiten des Unternehmens entspricht, was die Akzeptanz der Modells im Wirkbetrieb erhöht. Die
letzte Phase des Vorgehensmodells befasst sich zentral mit der Pflege des Rollenmodells im
Wirkbetrieb und kommt somit der Forderung nach, dass das Vorgehensmodell als Lebenszyklus
aufgefasst werden kann. Auch in diesem Kapitel wurden die zentralen Aspekte kurz zusammengefasst.
Das Ziel von Kapitel 6 war die Bewertung der Rollenmanagementwerkzeuge, die in Kapitel 3
bereits eingeführt wurden. Dazu wurde zunächst ein Kriterienkatalog entwickelt und eine Metrik für die Kriterien bestimmt. Dabei wurden solche Kriterien, die für den Einsatz von BRBAC
wichtig waren ebenso ausgewählt, wie solche, die das Werkzeug in seiner Gesamtheit bewerten
sollten. Das erste Kriterium „Rollen“ befasste sich mit der Unterstützung von Geschäfts- und
Systemrollen im vorliegenden Werkzeug. Das zweite Kriterium „Hierarchien“ bewertete den
Unterstützungsgrad für Hierarchien, wobei auch hier die beiden Rollentypen differenziert betrachtet wurden. Das dritte Kriterium bewertete die Unterstützung von role-mining-Algorithmen
zur Entwicklung von Rollen. Mit der Bewertung von automatischen Arbeitsabläufen (engl.
workflows) wurde die Unterstützung für administrative Aufgaben im produktiven Einsatz bewertet. Diese Kriterien standen in unmittelbarer Relation zu den Rollenmodellen, die in den Kapiteln 4 und 5 entwickelt wurden. Zur querschnittlichen Bewertung der Werkzeuge wurden
noch die Unterstützung von dienstorientierten Architekturen und der automatischen Rückführung von Rollen und Rolleninformationen in die technischen Endsysteme des Unternehmens
bewertet und abschließend eine subjektive Einschätzung der Benutzerfreundlichkeit gegeben.
Es ließ sich feststellen, dass der Omada Identity Manager Vorteile bei der Unterstützung von
workflows besitzt sowie bei denjenigen Kriterien, die nicht in unmittelbarem Bezug zu den Rollenmodellen dieser Arbeit stehen und der Sun Role Manager durch die role-miningKomponente sowie dessen Rollenmodell Vorteile aufweist. Dies wurde in einem abschließenden Fazit herausgestellt.
Abschließend wurde in Kapitel 7 die technische Umsetzung von BRBAC gemäß dem Vorgehensmodell in einem der beiden Werkzeuge durchgeführt. Dazu wurde zunächst ein Beispielszenario und die darin definierten Geschäfts- und Systemrollen vorgestellt. Anschließend wurde
mit dem Sun Role Manager dasjenige Werkzeug ausgewählt, das in diesem Szenario für die
Umsetzung besser geeignet ist und anschließend auf die Implementierung der Rollen aus
BRBAC eingegangen. Auch wurden die Vorteile der expliziten Trennung anhand des Szenarions belegt und illustriert. Den Abschluss dieses Kapitels bildete eine Betrachtung der Rollenbetriebsphase sowie die vom Sun Role Manager hierfür zur Verfügung gestellten Komponenten.
8.2 Ausblick auf zukünftige Forschungsarbeiten
In diesem abschließenden Kapitel sollen Anknüpfungspunkte für weitere Forschungen aufgezeigt werden. Mit BRBAC wurde ein Rollenmodell entwickelt, das sich durch die explizite
Trennung der Rollentypen bislang nicht eindeutig in einem bestehenden Werkzeug abbilden
lässt. Aus diesem Grund liefert dieses Modell viel Spielraum für weitere Arbeiten in diesem
höchst aktuellen Forschungsgebiet.
Mit BRBAC wurde ein Rollenmodell entwickelt, das explizit zwischen zwei Rollentypen unterscheidet. Wie die Werkzeugbewertung aus Kapitel 6 aufgezeigt hat, ist diese Unterscheidung
Forschungsgruppe C&M