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Abb. 4.4
COCOSYS, TAU als Funktion von (TWasser – TSättigung) im Bereich 1 bis
3 K Wasserüberhitzung
Mit diesem variablen TAU wird praktisch nur eine geringe Wasserüberhitzung zugelassen. Die Ergebnisse sind physikalisch plausibel und die Rechenzeit liegt in üblichen
Größenordnungen, sodass mit dieser Änderung jetzt auch Analysen zu Unfallszenarien
mit Kernschmelze unter Anwendung der COCOSYS-Hauptmodule THY und CCI möglich sind.
Weitere Verbesserungen der Kopplung von den genannten Modulen betreffen die Zeitsynchronisation. In der Integrationsschleife des Thermohydraulik-Hauptmoduls (THY)
wird zwischen den Schritten „vor der Integration“ zur Durchführung von Schalthandlungen, „Integration“ zur Durchführung der eigentlichen Integration und „nach der Integration“ zur Durchführung von nachträglichen Berechnungen (z. B. Energiebilanz), letztere
ohne Rückwirkungen auf andere Modelle, unterschieden. Für das Modell FRONT zur
Simulation der Wasserstoffverbrennung werden nun auch nach der Integration im letzten Schritt Schalthandlungen durchgeführt. Im Fall einer Kopplung mit einem anderen
Modul (hier CCI) und internen Zeitschritten des THY-Moduls wurden diese notwendigen Schalthandlungen nicht durchgeführt. Dieses wurde nun korrigiert, so dass der
dritte Schritt auch bei internen Zeitschritten nach dem Integrationsschritt ausgeführt
wird. Der zusätzliche Rechenbedarf wird dabei in Kauf genommen.
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