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MD, MDR, ME, MER, MXD, MXDR, MXR
Gleitpunktbefehle
Mantisse und Vorzeichen sind korrekt, aber die Charakteristik des Ergebnisses ist um
128 zu groß; andernfalls erfolgt keine Programmunterbrechung und als Endergebnis ist
eine echte Null erzeugt. Bei MDXR, MXD und MXR wird kein Exponenten-Unterlauf
erkannt, wenn nur der untere Teil unterläuft.
Das Vorzeichen des Endergebnisses wird nach den üblichen algebraischen Regeln
ermittelt; eine echte Null hat jedoch immer ein positives Vorzeichen.
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Nicht verändert.
Programmunterbrechungen
Art
Gewicht
Ursachen
Adreßumsetzungsfehler
X’48’
Adreßfehler
X’5C’
Exponenten-Überlauf
Exponenten-Unterlauf
X’64’
X’70’
ME, MD, MXD: Lesezugriff auf Operand2
unmöglich
falsche Gleitpunktregisterangabe oder
D2(X2,B2) keine (Doppel-)Wortgrenze
Produkt-Charakteristik > 127
Produkt-Charakteristik < 0
Programmierhinweise
Die Vertauschung von Multiplikand und Multiplikator verändert in keinem Falle das
Ergebnis.
Bei MER und ME werden für die Mantissenmultiplikation die rechten 32 Bit der verwendeten Gleitpunktregister ignoriert. Allerdings werden die rechten 32 Bit von R1
bei diesen Befehlen durch das Produkt überschrieben.
Bei MXDR und MXD wird der Inhalt des Gleitpunktregisters R1+2 für die Mantissenmultiplikation ignoriert. Sein Inhalt wird aber durch den unteren Teil des Produkts
überschrieben. Bei MXDR wird auch der Inhalt des Gleitpunktregisters R2+2 ignoriert.
Durch das BS2000 wird das Maskenbit für Exponenten-Unterlauf in der Programmaske mit 1 vorbesetzt, so daß unter den oben beschriebenen Bedingungen eine
Programmunterbrechung erfolgt. Mit dem Befehl SPM kann das Anwenderprogramm
jedoch die Vorbesetzung ändern.
R2 darf =R1 sein.
Bei den Befehlen MER, ME, MXDR und MXD ist das Ergebnis exakt, bei MDR, MD
und MXR können rechtsstehende Sedezimalziffern durch Abschneiden verloren
gehen.
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U3119-J-Z125-2