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Allgemeine Befehle
CS, CDS
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0~Equal
1~Not Equal
2
3
Operand2 war gleich Operand1; Operand2 ist durch Operand3 ersetzt.
Operand2 war ungleich Operand1; Operand1 ist durch Operand2 ersetzt.
Nicht verwendet.
Nicht verwendet.
Programmunterbrechungen
Art
Gewicht
Ursachen
Adreßumsetzungsfehler
X’48’
Adreßfehler
X’5C’
Lese-Schreibzugriff auf Operand2
unmöglich.
CS: D2(B2) keine Wortgrenze.
CDS: D2(B2) keine Doppelwortgrenze oder
R1 oder R3 nicht geradzahlig
Programmierhinweise
Die Befehle CS und CDS (sowie TS) sperren als einzige Befehle des Befehlsvorrats
während der Zeit ihrer Ausführung die von ihnen adressierten Hauptspeicherdaten
gegen Lese- und Schreibzugriffe durch andere Programme derselben oder anderer
Zentraleinheiten. Sie verhindern auch, daß während ihres Ablaufs auf nachfolgende
Befehle und/oder deren Operanden zugegriffen wird. Die Befehle stellen also sicher,
daß der Datenzustand zum Zeitpunkt ihres (anfänglichen) Lesevorgangs gleich ist
dem Zustand zum Zeitpunkt ihres (abschließenden) Schreibvorgangs. Zu diesem
Zweck findet vor und nach dem Befehl CS und CDS in der Hardware eine sog.
Serialisierung statt, bei der alle anstehenden Speicherzugriffe abgearbeitet werden.
Dieser Mechanismus prädestiniert die Befehle CS und CDS für Synchronisationsprobleme in Multiprozessor-Anwendungen.
In solchen Anwendungsfällen muß jedes der simultan ablaufenden Programme
berücksichtigen, daß während seiner eigenen Bearbeitung und Veränderung eines
gemeinsamen Speicherbereichs ein anderes Programm möglicherweise das Gleiche
tut und dadurch sich die Bearbeitungs-Resultate gegenseitig auslöschen können.
Man betrachte dazu den einfachen Fall, bei dem zwei zeitgleich ablaufende Programme A und B ein gemeinsames Hauptspeicherwort Zähler um Eins erhöhen.
U3119-J-Z125-2
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