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Startarten
Vorläufe werden grundsätzlich als Einzelstart, Finalläufe als Massenstart gefahren.
Beim Einzelstart wird für jeden Fahrer bei der ersten Überfahrt ein eigener Timer gestartet.
Spätestens bei der Vollendung der ersten Runde eines beliebigen Fahrers starten auch die
Timer aller noch nicht gestarteten Fahrer. Beim Massenstart läuft für alle Fahrer nur ein
einziger Timer, der beim gemeinsamen Start ausgelöst wird. Alle zusätzlich im Programm
angebotenen Startarten basieren auf diesen beiden Methoden.
Trainings- / Vorlaufwertung
Die Vorlaufwertung kann nach vier Wertungsarten erfolgen. Nach Zeitwertung,
Punktewertung, Platzierungswertung oder Zeitblockwertung. Die Trainingswertung
ausschließlich nach Zeitblockwertung.
– Bei der Zeitwertung wird nach bestem Zeitergebnis (Rundenzahl und Überzeit) gewertet.
Bei Wertung von mehreren Vorläufen werden die Runden und Zeiten der besten Vorläufe
addiert und dann nach maximaler Rundenzahl und minimaler Gesamtzeit gewertet.
– Bei der Punktewertung wird nach jedem Vorlauf eine Rangliste über alle Gruppen nach
Runden und Zeit gebildet. Der erste Fahrer erhält X Punkte. Jeder weitere Fahrer erhält X
minus die Position in dieser Rangliste als Punkte angerechnet, wobei X automatisch die
Anzahl der Fahrer plus eins ist. Bei Wertung mehrerer Vorläufe werden die besten
Punktezahlen addiert. Bei Punktgleichheit zählen zuerst die besten Streichergebnisse, dann
das beste Zeitergebnis.
– Bei Platzierungswertung wird nach jedem Vorlauf eine Rangliste über alle Gruppen
gebildet. Jeder Fahrer bekommt Punkte entsprechend seiner Platzierung. Bei Wertung
mehrerer Vorläufe werden die besten Platzierungen addiert. Bei Punktgleichheit zählen zuerst
die besten Streichergebnisse, dann das beste Zeitergebnis.
– Bei der Wertung nach Zeitblock wird nur der beste Zeitblock im Lauf gewertet. Es werden
je nach Anzahl der zu wertenden Zeitblöcke diese addiert. Bei gleicher Gesamtzeit kommt der
nächstbeste Zeitblock zur Auswertung. Die Anzahl der Runden für den Zeitblock wird im
Rennen eingestellt. Ebenso kann generell eingestellt werden, ob manuell erfasste Runden
hierbei berücksichtigt werden dürfen oder nicht.
Regenwertung
Tritt der Fall auf, das Nassläufe erklärt werden, so wird bei der Wertung wie folgt verfahren:
– Hat jeder Fahrer mindestens einen Trockenlauf, so werden alle Vorläufe gewertet.
– Haben nicht alle Gruppen mindestens einen Trockenlauf gefahren so werden nur die
Nassläufe gewertet.
Finalwertung Finalgruppen
Die Wertung der Finals erfolgt grundsätzlich nach der Platzierungswertung. Hierbei werden für
die zu wertenden Finalläufe die besten Platzierungen addiert. Bei gleicher Summe zählen
nacheinander die besten Streichergebnisse und zuletzt wenn nötig die bessere
Vorlaufplatzierung als abschließendes Kriterium.
Finalwertung Aufsteigerrennen
Die Wertung der einfachen Finals (1/1 Finale, A-, B-, C-Finale) erfolgt grundsätzlich nach der
Platzierung der Fahrer. Bei den doppelt gefahrenen Finals ( ½ Finale A und B, ¼ Finale A und
B, usw.) werden die Fahrer entsprechend ihrem Laufergebnis (Runden und Zeit) gemeinsam
sortiert gewertet. Ausnahme ist hier die Ex-Aquo Regelung.
Ex-Aequo Regelung
Bei der Ex-Aequo Regelung werden die A und B Subfinals nicht gemeinsam nach Zeit
sondern nach Platzierung gewertet, wenn die Läufe nicht beide bei trockenen Bedingungen
gefahren wurden (also mindestens ein Nasslauf dabei ist). Somit kommen die gleichplatzierten
des Subfinals auf den gleichen Platz im Gesamtergebnis.
Aufsteigerverfahren
Bei den Aufsteigerverfahren werden die Aufsteiger nach jedem Finallauf wie folgt ermittelt:
Für jedes Finale wird im Rennen die Anzahl der Aufsteiger definiert. Dabei kann die Anzahl
der direkten und zeitschnellsten Aufsteiger einzeln festgelegt werden. Es wird definiert:
- Die Anzahl der direkten Aufsteiger je Halbfinale
- Die Anzahl der zeitschnellsten Aufsteiger je Halbfinale
- Die Anzahl der direkten Aufsteiger für alle Subfinals