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Trotz der steigenden Unattraktivität des heimischen Marktes Ende der 1990er/Anfang
des neuen Jahrtausends gelang es durch Stammkundenbindung sowie verschiedene
Internationalisierungsanstrengungen die großen Brauerei- und Kunststoffbetriebe,
welche infolge der Spezialisierung ab dem Jahr 1989 durch Messen, Direktmarketing
und Mundpropaganda aufmerksam wurden, bis heute zu halten. Durch die konsequente Spezialisierung erfolgte eine jahrelange Ausrichtung der Vertriebskanäle auf
spezielle Nischen, wodurch sowohl beim Angebotprozess, als auch beim Service
Wettbewerbsvorteile entstanden. Größere Events, meist gekoppelt mit der Präsentation neuer Investitionen und Inventionen, ergänzten das Marketingportfolio. Die Risiken der Nischenspezialisierung, etwa durch eine plötzlich eintretende Strukturänderung des kleinen Marktes oder durch das aggressive Eindringen von Außenseitern,
traten bisher nicht ein. Für Großunternehmen wiederum ist ein Eindringen in solche
Einzelfertigungsnischen aufgrund der fehlenden Größenkostenvorteile wohl meist
nicht rentabel. Auch im Verkauf besteht die größte Herausforderung summa summarum im Generationenwechsel, da langjährige Verkäufer wie Helmut Fürtbauer und
Gerhard Weiermeier sehr stark mit Erfahrungswerten arbeiten, viel Spezial-Knowhow aufbauten und es aufgrund der Einzelfertigung nur in wenigen Bereichen standardisierte Kalkulationsprogramme gibt.
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