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denen sie zum Gesamtsystemverhalten beitragen, und reagieren in definierter Art auf bestimmte Ereignissen. Die Zusammenarbeit108 zwischen den Objekten eines Systems beschreibt das Kollaborationsdiagramm. Hierbei werden die Objekte wiederum durch rechteckige Felder dargestellt, die mit dem Namen ihrer Klasse bezeichnet sind. Die Klassendiagramme mit ihren eingezeichneten Eigenschaften, Methoden und Ereignissen können direkt übernommen werden. Dies ist sinnvoll, um sich bei der Modellierung des komplexen Systems über die Eigenschaften und Methoden der Objekte bewusst zu bleiben. Es ist jedoch genauso möglich, die Darstellung der Eigenschaften, Methoden und Ereignisse in den 3 unteren horizontalen Abschnitten des Klassendiagramms entfallen zu lassen. Es verbleibt dann ein Rechteck, das den Namen der Klasse enthält, zu der das Objekt gehört. Kollaborationsdiagramme unter Wegfall der eingezeichneten Eigenschaften, Methoden und Ereignisse entsprechen den Flussbildern, die in der Symbolsprache der allgemeinen Technologie zur Darstellung von Symbolsystemen gewählt werden. Allerdings ist in der Symbolsprache der allgemeinen Technologie vorgesehen, den Namen des Subsystems (entspricht dem Bezeichner der Klasse in der dUML) ÜBER das Systemsymbol zu setzen, und statt dessen die Hauptfunktion (!) des Subsystems in das Symbol einzusetzen. Die dUML beschreibt alle im jeweiligen Kontext relevanten Funktionen des Objektes (und in Klammern nachgestellt die Eigenschaften, von denen die Funktionen abhängig sind) durch die Darstellung der Objektmethoden im dritten horizontalen Abschnitt des Klassendiagramms. In der ausführlichen Darstellung sind die Diagramme der dUML also wesentlich präziser als die Diagramme der AT. Sie lassen sich aber auch alternativ genauso kompakt darstellen wie die Flußdiagramme der AT. 108 Arbeiten: lat. laborare; das Präfix „co“ deutet die Zusammenarbeit an. Man beachte, das im lateinischen streng zwischen den Begriffen „laborare“ und „operare“ unterschieden wird; beide lassen sich im deutschen zunächst nur mit dem Begriff „Arbeiten“ übersetzen. Das Verb „operare“ wird aber in lateinischen Texten wesentlich stärker mit selbstbestimmter Arbeit assoziiert als das „laborare“, das eher Sklavenarbeit und Funktionsträgerschaft zugeordnet wird. In der derzeit aktuellen Diskussionen über „collaborative tools“ z.B. für Gruppenarbeit sollte man sich dem semantischen Unterschied zwischen funktionsgebundener „Kollaboration“ zwischen Arbeitnehmern und ihrer selbstbestimmten „Cooperation“ stärker bewusst machen. 94