Download iLO 2 Remote Console

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Übersicht über die textbasierte Remote Console
iLO und Vorgängerversionen unterstützen eine wahre textbasierte Remote Console. Die Videodaten
werden vom Server abgerufen und der Inhalt des Videospeichers wird zum Managementprozessor
gesendet, komprimiert, verschlüsselt und zur Management-Client-Anwendung weitergeleitet. iLO
verwendet einen Bild-Pufferspeicher, der Änderungen an den Textinformationen erkennt, die
Änderungen verschlüsselt und die Zeichen (einschließlich Informationen zur Bildschirmposition) an
textbasierte Client-Anwendungen sendet. Diese unkomplizierte Methode bietet Kompatibilität mit
textbasierten Standard-Clients und gute Leistung. Es können jedoch keine ASCII-fremden oder
grafischen Informationen angezeigt werden und die Informationen zur Bildschirmposition (angezeigte
Zeichen) werden u. U. nicht in der richtigen Reihenfolge gesendet.
Die Remote Console verwendet Virtual KVM und stellt keine echte Textkonsole zur Verfügung. iLO 2
greift über den Videoadapter-DVO-Port direkt auf den Videospeicher zu. Durch diese Methode wird die
Leistung von iLO 2 beachtlich gesteigert. Der digitale Videostream enthält jedoch keine brauchbaren
Textdaten. Die über den DVO-Anschluss eingehenden Daten repräsentieren grafische Daten (nichtzeichenbasiert) und keine verständlichen ASCII- oder Textdaten. Diese Videodaten können auf einer
textbasierten Client-Anwendung wie Telnet oder SSH nicht dargestellt werden.
TextKonsole während des POST
Die standardmäßige textbasierte Remote Console von iLO 2 bleibt auf ilO 2 verfügbar, bis der POST
des Betriebssystems abgeschlossen ist. Die iLO 2 Standardfirmware verwendet anschließend weiterhin
die virtualisierte serielle Port-Funktionalität des Managementprozessors. Bei der iLO 2 Firmware wurde
der virtuelle serielle Port in Remote Serial Console umbenannt. ilO 2 verwendet die Remote Serial
Console zum Zugriff auf eine textbasierte standortferne Konsole vor Installation des Betriebssystems.
Das iLO 2 Remote Serial Console Applet erscheint als eine Textkonsole, die Informationen werden
jedoch mittels grafischer Videodaten dargestellt. iLO 2 zeigt diese Informationen über das Remote
Console Applet an, während auf dem Server noch kein Betriebssystem installiert wurde, so dass ein
nicht lizenziertes iLO 2 den Server während POST-Aktivitäten beobachten und mit ihm interagieren
kann.
Geben Sie bei einem iLO 2 Blade (und einem iLO Blade, das unter Linux in einem grafischen Format
ausgeführt wird) auf dem seriellen Port des Servers getty() ein, und verwenden Sie dann die iLO 2
Remote Serial Console oder den iLO Virtual Serial Port (CLP-Befehl: start /system1/
oemhp_vsp1), um eine Anmeldesitzung für das Linux-System über den seriellen Port anzuzeigen.
Bei einem nicht lizenzierten iLO 2 kann der Remote Console-Zugriff nicht mehr verwendet werden,
nachdem der Server den POST abgeschlossen hat und mit dem Laden des Betriebssystems beginnt.
Um Remote Console und iLO Text Console nach dem POST verwenden zu können, müssen Sie iLO
2 Advanced oder ilO 2 Advanced for BladeSystem besitzen.
Textkonsole nach dem POST
Die iLO 2 Funktion „Text Console after POST“ (Textkonsole nach dem POST) ist eine textbasierte
Konsole, die nach dem POST über Telnet oder SSH zugänglich ist. Bei Einsatz von SSH wird der
Datenstrom, einschließlich Anmeldeinformationen für eine Authentifizierung, durch die vom SSH-Client
und von iLO 2 unterstützte Verschlüsselungsmethode geschützt. HP empfiehlt, mit SSH eine
Verbindung zu iLO Text Console aufzubauen.
iLO 2 unterstützt für den Verbindungsaufbau zu iLO Text Console außerdem auch Telnet. Bei Einsatz
einer normalen Telnet-Verbindung ist der Datenstrom jedoch nicht verschlüsselt. Als Teil der
Standardsicherheitsrichtlinie ist die Verwendung von Telnet deaktiviert. Sie müssen Telnet aktivieren,
um Zugriff auf die CLI und iLO 2 Text Console zu ermöglichen.
Weitere Informationen zur Sicherheit der von iLO 2 verwendeten Kommunikationsmethoden finden Sie
in der Integrated Lights-Out Security Technology Brief (Kurzdarstellung der Integrated Lights-Out
110 Kapitel 4 Verwenden von iLO 2
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