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Betriebssystemhinweise zu virtuellen Diskettenlaufwerken/USB-Schlüsseln ● MS-DOS Während des Systemstarts und MS-DOS-Sitzungen wird das virtuelle Diskettengerät als StandardBIOS-Diskettenlaufwerk behandelt. Dieses Gerät wird als Laufwerk A behandelt. Ist ein physisch angeschlossenes Diskettenlaufwerk vorhanden, ist es zu diesem Zeitpunkt verborgen und nicht verfügbar. Ein physisches Diskettenlaufwerk kann nicht zusammen mit einem virtuellen Diskettenlaufwerk verwendet werden. ● Windows Server® 2008 oder höher und Windows Server® 2003 Das virtuelle Diskettenlaufwerk und das virtuelle USB-Schlüssellaufwerk werden automatisch angezeigt, nachdem Microsoft® Windows® das USB-Gerät erkannt hat. Es kann wie ein lokal angeschlossenes Laufwerk verwendet werden. Um ein virtuelles Diskettenlaufwerk bei einer Windows® Installation als Treiberdiskette zu verwenden, deaktivieren Sie das integrierte Diskettenlaufwerk in der Host-RBSU, sodass das virtuelle Diskettenlaufwerk als Laufwerk A angezeigt wird. Um einen virtuellen USB-Schlüssel bei einer Windows® Installation als Treiberdiskette zu verwenden, ändern Sie die Boot-Reihenfolge des USB-Schlüssellaufwerks in der System-RBSU. HP empfiehlt, das USB-Schlüssellaufwerk in der Boot-Reihenfolge an die erste Stelle zu setzen. ● Windows Vista® Virtuelle Medien funktionieren nicht richtig auf Windows Vista® unter Verwendung von Internet Explorer 7 mit aktiviertem geschützten Modus. Bei dem Versuch, virtuelle Medien mit dem geschützten Modus zu verwenden, werden verschiedene Fehlermeldungen angezeigt, darunter could not open cdrom (the parameter is incorrect) (CD-ROM konnte nicht geöffnet werden (der Parameter ist inkorrekt)). Klicken Sie zur Verwendung von virtuellen Medien auf Extras/Internetoptionen/Sicherheit, heben Sie die Auswahl von Geschützten Modus aktivieren auf, und klicken Sie auf Übernehmen. Nachdem der geschützte Modus deaktiviert wurde, müssen Sie alle geöffneten Browser-Instanzen schließen und den Browser neu starten. ● NetWare 6,5 NetWare 6.5 unterstützt die Verwendung von USB-Disketten- und Schlüssellaufwerken. Unter „Bereitstellen eines virtuellen USB-Diskettenlaufwerks/USB-Schlüssels unter NetWare 6.5“ (siehe „Bereitstellen eines virtuellen USB-Diskettenlaufwerks/USB-Schlüssels unter NetWare 6.5“ auf Seite 124) finden Sie schrittweise Anleitungen. ● Red Hat und SUSE Linux Linux unterstützt die Verwendung von USB-Disketten- und Schlüssellaufwerken. Unter „Bereitstellen von virtuellen USB-Medien/USB-Schlüsseln unter Linux“ (siehe „Bereitstellen eines virtuellen USB-Diskettenlaufwerks/USB-Schlüssels unter Linux“ auf Seite 124) finden Sie schrittweise Anleitungen. USB-Unterstützung für das Betriebssystem Um virtuelle Mediengeräte verwenden zu können, muss Ihr Betriebssystem USB-Geräte unterstützen. Außerdem muss Ihr Betriebssystem USB-Massenspeichergeräte unterstützen. Derzeit unterstützen Windows Server® 2008, Windows® 2003, Red Hat Enterprise Linux 3, Red Hat Enterprise Linux 4, Red Hat Enterprise Linux 5, SUSE SLES 9 und SUSE SLES 10 USB-Geräte. Andere Betriebssysteme unterstützten möglicherweise auch USB-Massenspeichergeräte. Während des Systemstarts sorgt das ROM BIOS für die USB-Unterstützung, bis das Betriebssystem geladen wird. Da MS-DOS über das BIOS mit Speichergeräten kommuniziert, können Utility-Disketten, die DOS starten, ebenfalls mit virtuellen Medien eingesetzt werden. DEWW Virtuelle Medien 123