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Danach gelangt die Probe in die Trennsäule. Die einzelnen Schritte werden durch verschiedene Positionen eines 10-Wege-Ventils gesteuert. Die Trennsäule besteht aus zwei Teilen, einer Strippersäule und einer Analysensäule aus identischem Material. Nachdem alle interessierenden Komponenten die Strippersäule verlassen haben, wird diese durch Umschalten des 10-Wege-Ventils in Gegenrichtung von nicht interessierenden Komponenten freigespült (siehe Abbildung 3.2). Das eigentliche Messgut gelangt währenddessen in die Analysensäule, wo die einzelnen Komponenten aufgetrennt und danach in einem Photoionisationsdetektor (PID) analysiert werden. Abb. 3.2: Gaslaufplan zur Probennahme, Spülung der Strippersäule und Analyse der Komponenten Die Analyse wird mit einem Temperaturprogramm durchgeführt, dadurch können Verbindungen mit sehr unterschiedlichen Siedepunkten innerhalb eines kurzen Zyklusses getrennt und bestimmt werden. Während der temperaturprogrammierten Trennung wird der Ofen innerhalb von zwei Minuten um 20 K über die Basistemperatur (50°C) aufgeheizt (siehe Abb. 3.3). Nach fünf Minuten bei 70°C erfolgt eine Abkühlung auf die Basistemperatur vor dem Start des nächsten Analysenzyklusses. Auf diese Weise kann eine kurze Analysenzeit realisiert werden (15 Minuten). Im Photo-Ionisations-Detektor werden während der Messung Elektronen durch Strahlungsenergie soweit angeregt, bis sie von ihrem Atom oder Molekül abgetrennt werden. Die Energiequelle für die Ionisation ist Seite 14 von 62 143- 04/13 © LUBW