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den, die Zeit, die auf der C94 zum Konvertieren und Einpacken gebraucht wird, ist auch relativ klein im
Vergleich zum Auspacken auf der Workstation. Die Rate beim Konvertieren und Einpacken liegt immerhin noch bei über 180 MB/s; zum Vergleich: nur Einpacken auf der C94 450 MB/s, auf der Indigo 20
MB/s. Auch hier zeigt sich deutlich die Überlegenheit der auf Höchstleistung ausgelegten Supercomputer-Architektur.
HIPPI-Messungen
Als letzte Gruppe von Messungen sollen hier noch die für die vom HIPPI-Interface der Y-MP zum
FDDI-Interface der Indigo gehende Verbindung dargestellt werden. Diese Verbindung führt vom HIPPIInterface über einen NSC DX-HI Router in den FDDI-Ring und dann direkt (wiederum über den Gigaswitch) zum FDDI-Interface der Workstation. Die Meßpunkte sind wieder analog zu den anderen Messungen dieses Kapitels, allerdings ist der erste Modul nicht mehr ein Numerikprozeß wie auf dem Computeserver C94, sondern ein Prozeß, der aus einer Datei Daten liest (die Y-MP ist schließlich ein
Fileserver). Die zu übertragenden Daten haben eine Größe von 3,182,608 Bytes und werden vor dem Versenden auch vom Cray Fließkomma-Format in das IEEE-Format konvertiert.
Nach den Ergebnissen der Messungen zwischen dem FDDI-Interface der C94 und dem der Indigo
sollten eigentlich ähnliche Durchsatzraten erreicht werden können. Allerdings dürfte sich auch wieder
die knappe Ausstattung der Y-MP mit Hauptspeicher bemerkbar machen. In Tabelle 5-10 ist denn auch
zu erkennen, daß trotz des recht kleinen Datensatzes nur in drei Fällen eine nahezu ungebremste Übertragung von der Y-MP zur Workstation erfolgen konnte. Wenn die Konversion stets unbeeinflußt vom
Scheduling blieb, so war doch die Zeit, die der Prozeß im Request Broker auf der Y-MP verbrachte, in
den meisten Fällen sehr lang (zwischen 5 und 12 Sekunden). Dabei hätte die eigentliche Arbeit in weniger als 100 ms erledigt werden können.
Die im Netzwerk verbrachte Zeit war jedoch meist etwa gleich lang; dies dürfte entweder darauf
zurückzuführen sein, daß die relativ kleine Datenmenge mit wenigen send-Befehlen verschickt wurde,
so daß keine Unterbrechung durch das Scheduling auftritt oder daß diese Unterbrechungen relativ
gleichmäßig auftreten. In Abbildung 5-13 sind die Ergebnisse der drei schnellsten Messungen zu sehen.
Auch bei dieser theoretisch vergleichsweise schnellen Verbindung geht die meiste Zeit im Netzwerk verloren, während etwa ein Viertel mit Ein- und Auspacken sowie Konversion der Daten verbracht werden.
Tracer
6.846
lokaler RB
6.838
warten im
lokalen RB
6.626
RB in Read Konversion Netzwerk
5.922
0.051
0.704
Netto
Durchsatz
4520 KB/s
Brutto
Durchsatz
464 KB/s
9.425
9.418
9.280
8.520
0.050
0.760
4187 KB/s
337 KB/s
10.367
10.361
10.223
9.420
0.100
0.803
3963 KB/s
306 KB/s
0.852
0.846
0.710
0.085
0.057
0.625
5092 KB/s
3735 KB/s
13.595
13.576
13.436
12.762
0.052
0.674
4721 KB/s
234 KB/s
1.005
0.989
0.769
0.070
0.056
0.699
4553 KB/s
3166 KB/s
8.828
8.821
8.687
7.804
0.050
0.883
3604 KB/s
360 KB/s
0.815
0.809
0.673
0.066
0.051
0.607
5243 KB/s
3905 KB/s
Tabelle 5-10: Y-MP zu Indigo, HIPPI nach FDDI
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