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2. Computerunterstütztes Kooperatives Arbeiten (CSCW) _________________________________________________________________________________________________________________ 2.2.2 Das Kooperationsmodell Aufbauend auf den Informationen aus Kapitel 2.2.1 wird nun das in dieser Diplomarbeit verwendete Kooperationsmodell erläutert, in dem der Einfluß der Koordination auf die Kooperation genauer geklärt wird: Person A Person B Kooperationsbedarf Kooperationsbedarf Kooperationsstrategie Kooperationsstrategie Benutzeroberfläche Benutzeroberfläche koordinierende Tätigkeiten koordinierende Tätigkeiten Kommunikation asynchrone Kommunikation synchrone asynchrone synchrone Abb.2: Das Kooperationsmodell Erläuterungen zum Kooperationsmodell: Bei einem Mitarbeiter in einem Team kann eine Diskrepanz zwischen seinen Aufgaben und den damit verbundenen Zielen und seinen Fertigkeiten, bzw. seinem Wissen entstehen. Diese Diskrepanz, hier der Kooperationsbedarf, kann sowohl positiv, der Mitarbeiter hat freie Kapazitäten, als auch negativ, der Mitarbeiter braucht Hilfe, sein. Um seinen Kooperationsbedarf mit anderen Mitarbeitern abzustimmen, definiert sich jeder Mitarbeiter eine Kooperationsstrategie, mit der er nach seinen individuellen Bedürfnissen festlegt, inwiefern er anderen hilft, bzw. unter welchen Bedingungen er Hilfe von anderen Mitarbeitern beziehen möchte. Insbesondere muß der Mitarbeiter, wenn er kooperieren will, eine Art von Koordinationsplanung durchführen, in der er die Mitarbeiter seiner 14