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11.2.1 Risikoidentifikation: Eingangswerte .1 Faktoren der Unternehmensumwelt Veröffentlichte Informationen, einschließlich kommerzieller Datenbanken, akademischer Studien, Benchmarking oder anderer Industriestudien, können zur Identifikation von Risiken (Abschnitt 4.1.1.3) ebenfalls hilfreich sein. .2 Eingangs- und Ausgangswerte von Organisationsprozessen Informationen zu früheren Projekten können in früheren Projektunterlagen enthalten sein, einschließlich aktueller Daten und gesammelter Erfahrungen (Abschnitt 4.1.1.4). .3 Beschreibung des Projektinhalts und -umfangs Projektannahmen sind in der Beschreibung des Projektinhalts und -umfangs (Abschnitt 5.2.3.1) enthalten. Unsicherheiten in den Projektannahmen sollten als potentielle Ursachen für Projektrisiken behandelt werden. .4 Risikomanagementplan Die Zuweisung von Rollen und Verantwortlichkeiten, die Bestimmung von Risikomanagementaktivitäten in Budget und Terminplan sowie die Kategorien von Risiken (Abschnitt 11.1.3.1), die manchmal in einem RBS (Abbildung 11-4) ausgedrückt werden, sind Schlüsseleingangswerte aus dem Risikomanagementplan für den Prozess der Risikoidentifikation. .5 Projektmanagementplan Der Prozess der Risikoidentifikation erfordert außerdem Kenntnis des Terminplans, der Kosten und der Qualitätsmanagementpläne, die im Projektmanagementplan enthalten sind (Abschnitt 4.3). Ausgangswerte anderer Wissensgebietsprozesse sollten überprüft werden, um mögliche Risiken über das gesamte Projekt hinweg zu identifizieren. 11 11.2.2 Risikoidentifikation: Werkzeuge und Methoden .1 Dokumentationsüberprüfungen Es kann eine strukturierte Prüfung der Projektdokumentation, einschließlich der Pläne, Annahmen, früherer Projektunterlagen und anderer Informationen, durchgeführt werden. Die Qualität der Pläne und die Übereinstimmung der einzelnen Pläne untereinander und mit den Projektanforderungen und -annahmen können auf Risiken im Projekt hinweisen. .2 Methoden zur Informationssammlung Beispiele für Methoden zur Informationssammlung, die in der Risikoidentifikation angewendet werden, sind: x Brainstorming. Das Ziel des Brainstormings ist es, eine umfassende Liste von Projektrisiken zu erhalten. Üblicherweise führt das Projektteam das Brainstorming durch, oft mit Hilfe von Experten aus verschiedenen Disziplinen, die nicht zum Team gehören. Unter der Leitung eines Moderators entwickeln diese Personen Ideen zum Projektrisiko. Kategorien von Risiken (Abschnitt 11.1), wie ein Risikostrukturplan, können als Rahmen verwendet werden. Danach werden die Risiken nach der Art des Risikos identifiziert und kategorisiert, und genauer definiert. ® A Guide to the Project Management Body of Knowledge (PMBOK Guide) Dritte Ausgabe 2004 Project Management Institute, Four Campus Boulevard, Newtown Square, PA 19073-3299 USA 247
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