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schiedener Betreiber führen. Hierzu wäre die
Entwicklung eines Musterhandbuchs Qualitätsmanagement ein wichtiger Schritt, in dem
neben den Prozessen und Instrumenten des
Qualitätsmanagements auch die Festlegung der
Qualitätsziele und die Bereitstellung der erforderlichen Ressourcen thematisiert werden.
8.6
Innovationsgrad
Abweichung von bestehenden Regelungen im
Richtlinienwerk
Das Qualitätsmanagement bezieht sich in seinen
sachlich-funktionalen Anforderungen stets auf die
gültigen Regelungen im Richtlinienwerk.
Übereinstimmung mit bestehenden gesetzlichen Rahmenbedingungen
Anforderungen und Tätigkeiten, die zum Erreichen
von Qualitätszielen eines sicheren und reibungslosen Verkehrsablaufs beitragen, erfüllen per se die
gesetzlichen Anforderungen der Verkehrssteuerung.
Einschätzung der Akzeptanz in der Fachöffentlichkeit, bei Betreibern und Verkehrsteilnehmern
Die Bedeutung des Qualitätsmanagements als
wichtige künftig zu behandelnde Fragestellung ist
sowohl in der Fachöffentlichkeit als auch bei Betreibern und Verkehrsteilnehmern unstrittig. Es wird
nicht in Frage gestellt, dass das Erzielen und dauerhafte Absichern eines hohen Qualitätsniveaus
der Lichtsignalsteuerung eine Aufgabe ist, die
eines systematischen und umfassenden Ansatzes
bedarf und für die auch die erforderlichen Ressourcen und Hilfsmittel zur Verfügung gestellt werden
müssen. Inwieweit die praktische Umsetzung in
Form regelmäßiger Qualitätsüberprüfungen den
genannten Anforderungen entsprechen wird, ist
von vielfältigen politischen und wirtschaftlichen
Rahmenbedingungen abhängig und kann – insbesondere solange die betriebswirtschaftliche Rentabilität des Qualitätsmanagements nicht durch geeignete Anreizsysteme und Förderung verbessert
ist – nicht gesichert eingeschätzt werden. Es ist jedoch damit zu rechnen, dass durch eine Festlegung in den RiLSA diesen Anforderungen eine erheblich größere Bedeutung zukommen wird, als
dies bisher der Fall ist.
8.7
Handlungsbedarf
Richtlinienrelevanz der Fragestellung
Das umfassende Qualitätsmanagement für Lichtsignalanlagen und die hierfür erforderlichen Verfahrensweisen sind richtlinienrelevante Fragestellungen. Anforderungen, Tätigkeiten und Nachweise im
Kontext der Verkehrssteuerung orientieren sich zunehmend verstärkt an einer Qualitätsperspektive,
die vom Endprodukt – dem Verkehrsablauf – ausgeht. Diese Sichtweise wird sukzessive im technischen Regelwerk umgesetzt, wie unter anderem
auch andere, neu eingeführte Verfahren wie das Sicherheits-Audit zeigen.
Für die Lichtsignalsteuerung stellt sich eine besondere Bedeutung dieser Fragestellung zudem im
Zusammenhang mit zunehmenden Aktivitäten der
Privatisierung von Aufgaben. Um privatisierte Aufgaben bewerten und die hoheitliche Gesamtverantwortung für die Verkehrssteuerung gewährleisten zu können, ist eine Rückbindung an die resultierende Qualität des Verkehrsablaufs, insbesondere hinsichtlich der Verkehrssicherheit, von
grundlegender Bedeutung.
Vorgeschlagene Neuregelung des AK 3.16.16
Die Bedeutung dieser Fragestellung wurde durch
die Beauftragung eines Forschungsvorhabens unterstrichen, dessen Ergebnis ein Formulierungsvorschlag für die Neufassung eines Abschnitts „Qualitätsmanagement“ in den RiLSA 200X war. Dieser
Formulierungsvorschlag wurde bereits vorab in
den AK 3.16.16 eingebracht und bildet dort die
Grundlage der inhaltlichen und redaktionellen Arbeiten.
Erfordernis der zusätzlichen Neuregelung
Über die bereits vorgeschlagene Neuregelung hinaus besteht kein weiterer Änderungsbedarf.
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Zusammenfassung
Der Schwerpunkt der neuen Forschungserkenntnisse liegt im Bereich der Steuerungsverfahren.
Weitere herausragende Themenfelder sind die
Grundsatzthemen in der Einleitung und der Entwurf
des Signalprogramms mit den hier adressierten
Themen der Sicherung von Verkehrsströmen und
des Rechtsabbiegens mit Grünpfeil-Schild.