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Technisches Handeln
Dimension 3: Die Zweck-Mittel-Relation
Im Verwenden von Technik wird Wissen über das Sachsystem aufgebaut, dieses wiederum
beeinflusst weitere Verwendungen. Dasselbe gilt für das ästhetischen Empfinden, für Könnenserfahrungen und für symbolisch-expressive Erfahrungen. Sie formen sich in der Verwendung und bestimmen sie wiederum maßgeblich. Allgemein wird davon ausgegangen,
dass der Zweck die Wahl der Mittel bestimmt. Hier wird ergänzt, dass er auch die Art der
Mittelverwendung beeinflusst. Und, mit Ropohl, muss beachtet werden, dass auch ein Mittel
einen Zweck ins Interesse holen kann.
Dimension 4: Der Fokus der Aufmerksamkeit bei einer Nutzungshandlung
Viertens soll betrachtet werden, in welcher Art und Weise bzw. in welcher „Tiefe“ ein Nutzer auf die Folgen seiner Handlung achtet. Sieht er nur die Bedürfnisbefriedigung oder erkennt er, dass nicht-intendierte Folgen auftreten? Erkennt er die Bedingungen, an die das Erreichen seines Ziels geknüpft ist? Von einer geringen Erkenntnistiefe wird hier ausgegangen,
wenn der Nutzer nur sein personales Handlungssystem beachtet. Mit zunehmender Weitung
des Blickes erschließen sich ihm neue Betrachtungselemente und Zusammenhänge, bis er
schließlich auch die hierarchische Struktur seiner Handlung erfassen kann.
In der folgenden Abbildung sind die vier Dimensionen in einer modellhaften Vorstellung des
Ordnungsrahmens einer Theorie der Technikverwendung dargestellt:
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