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In der ersten Spalte steht das Ziel einer Route. Dabei kann dort die IPAdresse eines Netzes oder Rechners oder bei erreichbaren Nameservern auch der voll qualifizierte Name eines Netzes oder eines Rechners
stehen.
Die zweite Spalte enthält entweder das Default-Gateway oder ein
Gateway, hinter dem ein Rechner oder Netzwerk erreichbar ist.
Die dritte Spalte enthält die Netzmaske für Netzwerke oder Rechner
hinter einem Gateway. Für Rechner hinter einem Gateway lautet die
Maske zum Beispiel 255.255.255.255.
Die letzte Spalte ist nur für die am lokalen Rechner angeschlossenen
Netzwerke (Loopback, Ethernet, ISDN, PPP, . . . ) wichtig. Hier muss
der Name des Devices eingetragen werden.
21.6
SLP — Dienste im Netz vermitteln
Das Service Location Protocol (kurz: SLP) wurde entwickelt, um die Konfiguration vernetzter Clients innerhalb eines lokalen Netzwerkes zu vereinfachen. Um einen Netzwerkclient inklusive aller gewünschten Dienste zu
konfigurieren, braucht sein Administrator traditionell detailliertes Wissen
über die in seinem Netz verfügbaren Server. Mit SLP wird die Verfügbarkeit eines bestimmten Dienstyps allen Clients im lokalen Netz bekanntgegeben. Anwendungen, die SLP unterstützen, können die per SLP verteilte
Information nutzen und sind damit automatisch konfigurierbar.
Hinweis
SLP-Unterstützung in SUSE LINUX Enterprise Server
Unter anderem bieten folgenden Dienste SLP-Unterstützung:
cupsd, rsyncd, ypserv, openldap2, openwbem (CIM), ksysguardd, saned, kdm vnc login, smpppd, rpasswd, postfix,
sshd (via fish.)
Hinweis
21.6.1
SLP-Unterstützung in SUSE LINUX
SUSE LINUX unterstützt die Installtion von per SLP vermittelten Installationsquellen und enthält viele Systemdienste mit integrierter Unterstützung
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21.6. SLP — Dienste im Netz vermitteln