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A. Zusammenfassung aller Elemente der Programmiersprache Dieses Kapitel gibt Ihnen noch einmal eine vollständige Zusammenfassung aller programmtechnischer Konstruktionen, mit denen Sie Mutabor Mikrotöne entlocken können. Sie werden hier vielem Bekannten begegnen, aber auch Neues entdecken. Da Sie bereits mit dem Konzept und den meisten Elementen der Programmiersprache von Mutabor vertraut sind, werden die grundlegenden Konstruktionen nicht noch einmal im Detail erläutert. Sie sollten also wissen, was unter einer Tondeklaration, einer Umstimmung oder einer MIDI-Nachricht, . . . zu verstehen ist. Wir wollen Sie in diesem Kapitel auf mögliche Konstruktionen aufmerksam machen, die die Flexibilität und Universalität von Mutabor hervorstellen und dazu dienen sollen, kreative Anregungen für das Experimentieren mit ausgefallenen Stimmungslogiken zu geben. Die vollständige Definition der Syntax der Programmiersprache finden Sie im Referenzhandbuch, dort jedoch in der abstrakten Form der Syntaxdiagramme. Um Ihnen also noch einmal eine „letzte Chance“ zu geben, die Programmiersprache durch das Beschauen von Beispiel zu lernen, wurde dieses Kapitel konzipiert. A.1. Intervalle und Töne Ein Intervall ist bei Mutabor ein Frequenzverhältnis und kann als Zahlenverhältnis angegeben werden. INTERVALL meier = 5 : 4 Wenn das Intervall sozusagen „in die andere Richtung“ weisen soll, so braucht man nur das Zahlenverhältnis umzukehren: INTERVALL umgekehrt = 4 : 5 Wenn ein Intervall der soundsovielte Teil eines anderen Intervalles sein soll, so muss man wegen dem logarithmischen Gehör die entsprechende Wurzel ziehen. Wenn also die Oktave in genau zwölf gleichgroße Teile geteilt werden soll, so muss man die zwölfte Wurzel ziehen: INTERVALL halbton = 12 WURZEL 2 Natürlich ist es auch möglich, sich ein beliebiges Phantasie-Intervall zu definieren. Wenn dies z. B. die Kommazahl 3.14159 sein soll, so schreibt man einfach INTERVALL phantasie = 3.14159 : 1 97