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Abstract Geborgenheit in der Kindheit erlebt zu haben hat eine große Bedeutung für die Selbstentfaltung und Exploration heranwachsender Menschen, genau genommen ein Leben lang. Sichere Bindungen tragen einen wesentlichen Anteil zum Geborgenheitsgefühl bei. Menschen, die sich geborgen fühlen, verfügen über soziale Kompetenzen, sind kreativer, Probleme zu lösen und können ihre Mitmenschen differenzierter wahrnehmen. Sie verfügen über eine höhere Widerstandskraft im Leben. Mangelnde Geborgenheit während der Kindheit kann nachreifen, wenn durch zuverlässige Bezugspersonen gute Anbindungen möglich werden. Krankheit, Krisen und Traumata können Geborgenheit im Leben kurz-oder längerfristig erschüttern oder zerstören. Aber sie kann wiedergewonnen werden. Auch wenn Grund- und Selbstwert gelungen sind, muss jeder Mensch seine Geborgenheit im Leben selbst erringen. Dies geschieht, indem er sich auf das Leben einlässt, den Fragen des Lebens antwortet und die Grenzen der Angst dadurch immer weiter hinausschiebt. Die Bemühung um liebevolle und positive Beziehungen in den Familien, Schulen und Gemeinschaften sollte ein gesellschaftliches Anliegen auf allen Ebenen sein, damit wir uns alle in einem gesunden Organismus geborgen fühlen können. Schlüsselwörter: Geborgenheit, Trauma, Sinn, Resilienz, Nachbeelterung, Logotherapie, Bindungstheorie, Grundmotivationen Abstract Having experienced a sense of security during childhood is very important for the self-development and exploration of young people, in fact for their entire lives. Secure bonds are essential for building a sense of security. People who feel safe and protected have social skills, are more creative in solving problems and perceive others in a more differentiated manner. Consequently, they are more resilient in life. Children that have suffered a lack of security during childhood can mature at a later stage if reliable attachment figures are available allowing them to develop good bonds. Diseases, crises and traumas may shatter or even destroy the sense of security for the short or longer term. However, it can be regained. Even if fundamental value and self-value have been developed, every individual has to gain a sense of security on his or her own. This occurs when the individual embraces life and takes on its challenges, thereby expanding the boundaries of fear. Society at large should make efforts to establish caring and positive relationships in families, schools and communities at all levels so that we may all feel secure and cared for in a healthy environment. Key words: Sense of security, trauma, sense, resilience, reparenting, Logotherapy, attachment theory, fundamental motivations 4