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Kunden-Benchmarks bauen auf realen Applikationen und Datenbeständen auf und stellen i.d.R. ein repräsentatives Abbild der realen Last dar. Sie werden sehr häufig zur Absicherung einer Performance-gerechten Dimensionierung von Server-Systemen verwendet. Zur Nachbildung der realen Benutzer und deren Verhalten werden häufig Treiber-Systeme eingesetzt, die in die Lage sind, auf Basis von vorher am Client-PC aufgezeichneten, repräsentativen Benutzerdialogen, eine Vielzahl von Benutzern synthetisch nachzubilden. Die so erzeugte Last lässt sich vervielfältigen. Abhängig von der real darunter befindlichen Systemumgebung ergibt sich das an der Realität nachgebildete Lastverhalten (vgl. Abbildung 03-8). Projekt: Performance Management Benchmark für RM600 Kunde: „Pharma-Konzern“ Ausgangssituation: Kunde verlangt Leistungsnachweis von 1.000 Transaktionen pro Minute als Voraussetzung für Kaufentscheidung RM600 Wettbewerber hat den Nachweis bereits erbracht Realisierung: Simulation von 50, 70 und 100 Benutzern Messung von Durchsatz, Auslastung und Antwortzeit bei unterschiedlichen Denkzeiten Kundennutzen: Nachweis über notwendigen Ausbau und Leistungsfähigkeit der erforderlichen Hardware Ungereimtheiten und Fehler beim Vorgehen des Mitbewerbs zum Hardwareangebot werden offensichtlich Abbildung 03-8: Kunden-Benchmark Zur Dimensionierung des Netzwerkes und damit des Gesamtsystems ist u.a. wegen der Sequentialisierungs-Effekte der Einsatz eines Treibersystems nur bedingt geeignet. Lastund Performance-Tests in vernetzten IT-Umgebungen werden deshalb zweckdienlich mit einer großen Anzahl (>> 100) von Clientsystemen durchgeführt, um so möglichst realitätsnah und vielseitig Lasten erzeugen zu können. Insbesondere ist die Einbeziehung des Netzwerkes bei solchen Tests ein nicht zu vernachlässigender Aspekt, dem nur mit der Beteiligung von sehr vielen Netzknoten (Clients) Rechenschaft geleistet wird. Erst die Möglichkeit, an vielen Clients Lasten zu erzeugen, die alle nahezu gleichzeitig oder auch nur sporadisch auf das Netzwerk und die Server-Systeme zugreifen, können Funktionalität Teil I: Einführung und Grundlagen Seite I-41
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