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und protokolliert. Für jede Transaktion kann ein Schwellwert definiert werden (Service Level Agreement (SLA) zwischen IT-Betreiber und Fachabteilung). @ (b) Bei Schwellwertüberschreitungen am Client werden neben einem Alert an den Administrator durch PERMEV zusätzliche Messdaten erhoben. Durch die Korrelation der Messdaten wird eine gezielte Ursachenanalyse am Server mit den bereits vorhandenen Messdaten ermöglicht. Gleichzeitig werden für einen kurzen Zeitraum die ClientTransaktionen in verkürztem Abstand durchgeführt, um das Antwortzeitverhalten bis zu einer „Normalisierung“ detailliert zu verfolgen. Automatisierte Mess- und Auswerteumgebungen PERMEX (Siemens) Das UNIX-Betriebssystem bietet standardmäßig eine Reihe von Software-MonitoringWerkzeugen an. Der bekannteste Vertreter ist der sar (System Activity Reporter), der eine breite und vielfältige Performance-Analyse der wichtigsten Systemkomponenten und funktionen ermöglicht. Das Kommando netstat liefert Performance-Daten der angeschlossenen LANs. Weiterhin wird sehr häufig ps (process state) und acct (accounting) zur Ermittlung prozessspezifischer Daten eingesetzt. Das Kommando dkstat erlaubt eine detaillierte Betrachtung des Plattenzugriffsverhaltens und ebenso kann mit Hilfe der Kommandos etherstat und atmstat eine tiefergehende Analyse bestimmter Netztopologien erfolgen. Zur Analyse der Last auf der Ebene des Netzwerk-Betriebssystems LM/X (LAN Manager for UNIX) bzw. AS/X (Advanced Server for UNIX) wird lmstat und bei NFS nfsstat eingesetzt. Diese Monitore werden unterschiedlich gestartet, laufen unsynchronisiert ab und liefern unterschiedliche, unkorrelierte Messdaten. Um die Anwendung dieser verschiedenen Werkzeuge zu vereinfachen, um deren Aufrufe zu standardisieren und zu synchronisieren sowie die Messergebnisse zu korrelieren und um insbesondere den Aufwand für die Durchführung von Performance-Messungen und deren Auswertung drastisch zu reduzieren, wurde die voll automatisierte Monitoring- und Auswerte-Umgebung PERMEX (Performance Monitoring and Evaluation Environment for Reliant UNIX) realisiert, wobei Monitoring- und Auswerte-Umgebung getrennt eingesetzt werden. Das in PERMEX enthaltene Monitoring-Skript mon wird zur mittel- und langfristigen Performance-Messung auf einem RELIANT UNIX-System eingesetzt. Zielrichtungen sind einerseits die Langzeitüberwachung zur Trendanalyse und andererseits die gezielte Ursachen- und Engpassanalyse. Dazu wird die Monitoring-Umgebung konfiguriert, auf das zu vermessende System kopiert und aktiviert. Das Skript erlaubt den konfigurierbaren Einsatz der unterschiedlichen UNIX-Messwerkzeuge und die Aufnahme von relevanten Systeminformationen. Die erhobenen Daten werden komprimiert in einer Ergebnisdatei archiviert. Teil I: Einführung und Grundlagen Seite I-65
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