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@ Auslastungsgraden, @ Verweilzeiten, @ Warteschlangenlängen und @ Funktionsaufrufe pro Zeiteinheit. So können Trends abgeleitet und mögliche Engpässe rechtzeitig erkannt werden. Überwachungsobjekte Dienstgüte (Quality of Service) Zur Ermittlung und Überwachung der Dienstgüte wird häufig die in Frameworks verwendete Agententechnologie eingesetzt. Kollektoren müssen auf den Clients installiert werden und instrumentieren die zu vermessende Applikation an den für die Antwortzeit relevanten Messstellen. So können die Antwortzeiten ermittelt und anhand vorgegebener Schwellwerte für Warnungen und Alarme überwacht werden. Beim Überschreiten dieser Schwellwerte werden diese an die zentrale Konsole gemeldet und gemäß Ampelsemantik (grün für befriedigende Dienstgüte, gelb für Warnung und rot für Alarm) sowie mit Ort und Art der Verletzung angezeigt. Eine andere Art der Ermittlung und Überwachung der Dienstgüte basiert auf der Anwendung von Referenz-PCs. Der Referenz-PC beinhaltet einen SW-Treiber („Testautomat“), der einen realen Benutzer an der grafischen Oberfläche simuliert. Business-kritische Transaktionen werden in festzulegenden Abständen durchgeführt und deren Antwortzeit gemäß DIN 66273 ermittelt und protokolliert. Für jede Transaktion kann ein Schwellwert (= maximal tolerierbare Dauer der TA; siehe Dienstgütevereinbarung bzw. Service Level Agreement (SLA) zwischen IT-Betreiber und Fachabteilung) definiert werden. Bei Schwellwertüberschreitungen am Client wird neben einem Alert eine entsprechende Meldung an den Administrator gesendet. Vorteil gegenüber der Agententechnolgie ist u.a. die objektiv messbare Antwortzeit direkt an der Mensch-Maschine-Schnittstelle. Ressourcennutzung Bei Erkennung von Dienstgüteverletzungen muss eine globale Analyse hinsichtlich vorhandener Engpässe und Schwachstellen durchgeführt werden. Es muss eine permanente Überwachung des Lastaufkommens und der Auslastung aller vorhandenen Komponenten stattfinden. Dazu ist ein integrierter Messansatz zur automatischen Überwachung aller relevanten Systemkomponenten erforderlich. Dies wird i.d.R. durch die Resource and Performance Management Systems in den Frameworks bewerkstelligt. Dort werden einerseits basierend auf der Agententechnologie auf den Server- (und evtl. auch auf den Client-) Systemen mittels Kollektoren Performance-Daten in den Betriebsystemen, Datenbanken Seite I-44 Kursbuch Kapazitätsmanagement
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