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Meine These dazu: Positives Denken ist OK, wenn man sich auf irgendwas vorbereitet. Wenn man davon überzeugt ist, dass man es nicht kann, setzt man auch nicht sein volles Potential ein. Und von daher hilft positives Denken, seine Ziele mit etwas weniger Stress zu erreichen. Und oft sogar ohne Mühe, weil sich dadurch auf "die Türen" konzentriert, statt die "unüberwindlichen Mauern" zu sehen. Und beim Parkplatzeffekt sage ich nur: Selektive Wahrnehmung. So gesehen ist es OK, mit solchen Hilfsmitteln, seinen positiven Glauben aufzubauen, und dadurch den UC zu aktivieren bzw. seine Aufmerksamkeit zu fokussieren. Aber sich einfach vorzustellen oder zu bestellen: "Ich habe nächstes Jahr 1.000.000" und dann beim Nichteintreffen des Ereignisses, zu sagen: "OK... ich habe nicht genug geglaubt.", oder sich eine andere Ausrede zurecht zu fantasieren, dass ist schon ein starkes Stück. Realistischer ist , so glaube ich, die Erkenntnis: Wenn ich mit meinem Arsch zu Hause im Sessel sitze, mir nur etwas zurecht träume und nichts aktiv für mein Ziel tue - Dann geschieht genau das, was passiert. Nämlich NICHTS. Verstehe mich jetzt nicht falsch. Ich denke auch, dass ein "positives Denken" die Grundlage eines jeden Erfolges ist. Ansonsten wäre das Ergebnis, die Folge eines Zufalles (was natürlich auch nicht schlimm wäre). "Positives Denken" ist OK, wenn daraufhin auch ein "positives Handeln" folgt. Und nur dann. Aber nur positiv zu denken, aber nichts dafür zu tun, führt zu einem lebenslangen Traum, wie es sein könnte... irgendwann einmal. Zur Selbsttäuschung. Zur Illusion des eigenen Lebens. Zum LOOSER-tum. Oder bist du da anderer Meinung? Banzai - Motivations - Technik Ein netter Spruch, um vor sich selber zu entschuldigen, dass man sein Ziel nicht erreicht hat: "Ich versuche es... Aber irgendwie klappt es nicht." Aha. Aber wenn wir etwas nur versuchen, dann ist es ziemlich sicher, dass wir das Ziel nicht erreichen (wollen). Versuche einmal eine Faust zu machen... JETZT... Nein, du sollst jetzt keine Faust ballen, du sollst es versuchen. Und? Siehst du es geht nicht. Entweder machst du eine Faust, oder auch nicht. Aber bei einem "Na, ich versuche es mal. Mal sehen ob es funktioniert..." hat man die Möglichkeit des Versagens schon (fast) mit eingebaut. Also - entweder tut man es, oder man lässt es bleiben. Und wenn es nicht auf Anhieb klappt, dann muss man es eben auf eine etwas andere Weise probieren. Oder fehlt vielleicht ein wenig Motivation? Als Paradebeispiel für 100%igen Einsatz, stelle ich jetzt mal die Kamikaze-Flieger dar. Mit einem "BANZAIIIIIIIII" stürzten sie sich auf die "Feinde". Das nenne ich 100%igen Einsatz. Und nur so erreicht man sein Ziel. (Klar das es jetzt keine Aufforderung von mir ist, dass du dir den Schädel einrennen sollst... oder?) Perfektionismus schadet Ich kenne einige, die sagen öfter: "Wenn ich etwas mache, dann mache ich es perfekt - oder gar nicht" Aha! Stimmst du dem zu und denkst, dies ist eine vernünftige Einstellung? Gegenfrage: Wäre Bill Gates heute der reichste Mann, der Welt, wenn der erst gewartet hätte, bis er ein perfektes Betriebssystem oder das perfekte WinWord programmiert hätte. Nein - Er würde heute noch in der Garage sitzen und hacken. Denn nichts ist wirklich perfekt. Irgendein Haken findet sich immer. Und wer das "perfekte Ergebnis" als Ziel seiner Handlungen auserwählt hat, baut damit nur künstlichen Stress auf. Mein Tipp: Tue lieber was sinnvoll ist, auch wenn es nicht perfekt ist. Denn eine bessere Alternative bzw. Richtung baut langsam einen besseren Weg auf, auch wenn er nicht perfekt ist. Seite 104