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Nun nimm die erste (wichtige) Videe und versuche sie mit den Attributen der unwichtigen zu
versehen. Kann es sein, dass sich nun deine Empfindungen in Bezug auf die Wichtigkeit geändert
haben? Ich denke schon ... oder?
Mittels dieser Tricks, die Änderung der Attribute von den "Vitalen Ideen" kannst du deine Empfindungen variieren, je nachdem, wie du sie gebrauchen kannst. (vergl. Entspannung für Männer
und unangenehme Gedanken)
Willst du von etwas überzeugt sein, (du bist es nicht- aber aus verschiedenen Gründen müsstest
du es kurzzeitig sein, weil du es z.B. verkaufen willst), dann ändere einfach die Attribute der Videe, und schwupps ist alles anders. Du kannst es ja wieder nach Belieben ändern.
Bitte schön...
Ergründe deine wahren Motive
Mittlerweile kannst du es bestimmt schon singen: Die zwei Hauptmotivationsgründe sind "Weg
von Unangenehmen und hin zum Angenehmen". Als logische Schlussfolgerung daraus ergibt sich,
dass jede Handlung (auch die abstruseste), die du oder ein anderer ausführt, im Prinzip irgendeinen positiven Sinn hat, einen Nutzen bringt. Oder es gab eine Umgebung, in der genau dieses
Verhalten einmal durchaus sinnvoll war, und du hast es bis heute beibehalten, obwohl sich die
Umstände geändert haben.
Auch wenn diese Handlung vordergründig einen Schaden bringt, so hat sie in letzter Konsequenz
irgendeinen positiven Nutzen (gehabt?). Das Hauptproblem ist, dass wir unsere eigenen Vorstellungen, unsere Werte und geistigen Landkarten auf den anderen projizieren und meinen, er müsste genau so denken, fühlen und die Welt wahrnehmen. Doch weit gefehlt. Jeder kann frei wählen,
bzw. es wurde ihm anerzogen, was er als angenehm oder unangenehm empfindet. Wir sind nicht
wie der Pawlowsche Köter, der stur das ausführt, was ihm beigebracht wurde. Wir können uns
umprogrammieren.
Solltest du also auf eine Reaktion oder Verhaltensweise stoßen, die dir auf den ersten Blick (für
dich) unsinnig vorkommt, so frage dich: "Was ist an dieser Reaktion positiv? Wozu dient sie? Woran hindert sie mich? Welchen versteckten Vorteil ergibt sich (auch auf längere Sicht hin - als Folge daraus)?", und du wirst eine Antwort finden.
Wenn du dich mit diesem Gedanken anfreunden kannst, bist du einen großen Schritt zum Verständnis und Toleranz dir selbst und deinen Mitmenschen gegenüber näher gekommen.
Nun ist es auch so, das die Vermeidung von Schmerzen (unangenehm) ein dringenderes Bedürfnis
ist, weil es meistens eine akute Bedrohung darstellt. Das Streben nach angenehmen Gefühlen
steht meistens an 2. Stelle, da dies eine Handlung ist, die zukünftige Ergebnisse bringen soll.
Stehen sich jedoch 2 Handlungen gegenüber (sog. Zwickmühle) bei der 2 etwa gleichstarke Unlustgefühle entstehen, so wird diese als erstes in Angriff genommen, die als erstes in einer kürzeren Reaktionszeit beseitigt werden kann. Erst wenn das weiter entfernte Ergebnis extrem
schlimmer ist, wird dieses Problem bekämpft.
Das Selbstwertgefühl
Deine persönliche Power. Dein SWG (Selbstwertgefühl) ist eine Kombination aus dem momentanen Zustand und der persönlichen Wertevorstellungen von dir. Eine Wertevorstellung in Bezug
worauf? Im Vergleich auf Bessere, Schlechtere, Größere, Reichere , Ärmere? Oder was? Und warum?
Es gibt 1000ende Möglichkeiten, die alle auf Vergleiche beruhen. Alle Vergleiche setzen aber
auch Werte in dem entsprechenden Bereich voraus, die du als bindend für dich anerkennst.
Sagst du der andere ist schlauer, so heißt das gar nichts. Im Vergleich wozu? Und warum ist das
schlauer? Wer hat das festgelegt und ist dieser Vergleich auch für dich bindend?
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