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Hypothese Ergebnis direkter positiver Effekt der Konkretheit auf die Klarheit/ Vividness eines mentalen Images bestätigt direkter positiver Effekt von Plausibilität auf die Klarheit/ Vividness eines mentalen Images nicht eindeutig bestätigt direkter positiver Effekt von einer Imagery-Instruktion auf die Klarheit/Vividness eines mentalen Images nicht bestätigt Tabelle 4 Zusammenfassung der empirischen Ergebnisse (Quelle: Gierl & Reich, 2006, S. 96) Der direkte positive Effekt von Plausibilität auf die „Vividness“ eines mentalen Images konnte nur teilweise bestätigt werden, da die Wirkung z.B. von der Kontaktdauer zwischen Werbung und Empfänger abhängen kann. In einer Untersuchung fanden Bone und Ellen (1990,1992) einen positiven Zusammenhang von „Plausibilität“ und „Vividness“. Jedoch nur bei dem kürzeren von zwei Radiospots. Dieses Ergebnis könnte dahingehend interpretiert werden, dass der längere Radiospot zwangsläufig mehr Anreize zur Entwicklung eines mentalen Images beinhaltet als der kürzere Radiospot. Wie plausibel die Informationen sind, scheint im Falle der längeren Werbeepisode keine Rolle mehr zu spielen, in der kürzeren Werbeepisode jedoch schon. Den ungenügenden Effekt der Imagery-Instruktion auf die „Vividness“ eines mentalen Images erklären Burns et al. (1993) damit, dass sich die Testpersonen durch die aktive Aufforderung möglicherweise manipuliert fühlen und folglich resignieren aussagekräftigeren (siehe Ergebnissen dazu zu Kapitel gelangen, Kontrollvariable „Beeinflussungsabsicht“ hinzuziehen. 70 4.2.7). Um müsste hier man zu die