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642 Kapitel 19: Zeitleiste Spezialeffekte Morph Mit dieser Spezialeffekt-Spur können Sie ein Objekt stufenlos in ein anderes Objekt übergehen lassen. Das gilt für Polygon-Objekte und SplineObjekte – nicht für Grundobjekte und SplineGrundobjekte. Mit dem Magneten und der Einstellung „Nadel“ können Sie die Kugel im Punkt- oder PolygonModus z.B. so deformieren, daß sie eine Tropfenform annimmt. Dabei ist allerdings zu beachten: Nur Objekte, die die gleiche Punktanzahl besitzen, können ineinander gemorpht werden. So kann man z.B. nicht einfach eine Kugel in einen Würfel verwandeln, da die Kugel wesentlich mehr Punkte besitzt. Morphing ist eher dazu gedacht, modifizierte Duplikate von einem Objekt ineinander zu morphen. Wenn Sie eine Kugel mit Hilfe des Magnet-Werkzeugs oder anderen Modellier-Werkzeugen in die Form eines Würfels „zwängen“, dann läßt sich dieses obengenannte Morphing durchführen. Um ein Objekt zu morphen, benötigen Sie Zielobjekte (Duplikate vom Ausgangsobjekt). Kopieren Sie die Ausgangskugel erneut, und geben Sie der Kopie den Namen „Ziel2“. (Das vorherige Zielobjekt sollten Sie zur besseren Übersicht im Editor unsichtbar machen – siehe Kapitel 17.3 „Objekt-Manager“ auf Seite 527.) Diesmal skalieren Sie die Kugel entlang der Y-Achse, so daß sie wie in der folgenden Abbildung aussieht: Am einfachsten läßt sich das Morphing an einem kleinen konkreten Beispiel nachvollziehen: Erzeugen Sie eine Kugel, und wandeln Sie diese in ein Polygon-Objekt um. Als nächstes brauchen Sie die erste Kopie, also das erste Zielobjekt. Geben Sie ihm den Namen „Ziel1“. Als nächstes brauchen wir noch eine Pfütze. Das heißt, ein drittes Zielobjekt mit dem Namen „Ziel3“ – diesmal eine plattgedrückte und in die Länge und Breite skalierte Kugel. Sie können ruhig mit dem Magneten am Rand der Pfütze „rumzupfen“, um ein paar Unregelmäßigkeiten zu erzeugen.