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530 17.3.12 Bones fixieren Haben Sie Ihre Bones in die Ausgangslage gebracht, von der aus Sie ein Objekt verzerren wollen, müssen Sie dies CINEMA 4D natürlich mitteilen. Rufen Sie dazu einfach einmal diese Funktion auf. Die Objekt-Aktivierung (siehe oben) wird dabei für alle Bones – ausgehend vom aktiven – automatisch eingeschaltet. Kapitel 17: Objekt-Manager – Beim Rendern in einem gemischten Netzwerk unter CINEMA 4D NET konnten durch die unterschiedliche Arbeitsweise der FPU-Einheiten Sprünge im Partikelstrom auftreten. Ab CINEMA 4D NET Version 6 wird dieses Problem mit gebackenen Partikelströmen nun beseitigt. Ein kleines Beispiel dazu: 17.3.13 Bones zurücksetzen Diese Funktion setzt Ihre Bones in deren Ausgangszustand zurück. Das verzerrte Objekt erscheint nun wieder wie zum Zeitpunkt der letzten Fixierung. Die Objekt-Aktivierung (siehe oben) wird dabei für alle Bones – ausgehend vom aktiven – automatisch abgeschaltet. 17.3.14 Partikel backen Eines vorweg, hier gibt es jetzt keine Kochstunde! Das Backen der Partikel (oder vielleicht korrekter: das Einfrieren des Partikelstroms mit allen zugehörigen Effektoren) dient mehreren Zwecken. – In Extremfällen kann es vorkommen, daß bei sehr hohen Partikelgeschwindigkeiten durch Rechenungenauigkeiten unerwünschte Effekte auftreten (z.B. durchdringen einige Partikel einen Reflektor). Gebackene Partikelströme können eine wesentlich höhere Rechengenauigkeit haben und diese Effekte daher vermeiden. – Sie wollen mehrere Partikelströme mischen, aber bestimmte Effektoren sollen nur bestimmte Partikel beeinflussen. Sie können nun die Partikelströme mit den zugehörigen Effektoren nacheinander erzeugen, ihn backen, und anschließend die Effektoren wieder löschen, um nun den nächsten Emitter zu bearbeiten. Bauen Sie sich einmal eine kleine Szene mit Emitter und ein oder zwei Effektoren. Hinweis Haben Sie eigentlich schon dazu das betreffende Kapitel 7.10 „Partikelsystem“, seite 275 gelesen? – Dies sollten Sie vorab unbedingt tun, sonst verstehen Sie von den nachfolgenden Erklärungen womöglich nicht allzuviel. Aktivierten Sie nun den Emitter und wählen den Befehl „Partikel backen“. Es erscheint obenstehender Dialog. In die Felder „Von“ und „Bis“ geben Sie die Dauer ein, für die der Partikelstrom gebacken werden soll. Standardmäßig ist hier die Dokumentlänge eingetragen. Wird diese jedoch nachträglich geändert, schert das den gebackenen Partikelstrom wenig. Wichtiger Hinweis Die Einstellungen, mit denen ein Partikelstrom gebacken wurde, können nachträglich nicht mehr editiert werden. Wurde beispielsweise die Dokumentlänge geändert, so muß das jeweilige Icon gelöscht werden, und der Partikelstrom ist erneut zu backen.