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17.3.12 Bones fixieren
Haben Sie Ihre Bones in die Ausgangslage gebracht, von der aus Sie ein Objekt verzerren wollen, müssen Sie dies CINEMA 4D natürlich mitteilen. Rufen Sie dazu einfach einmal diese Funktion
auf.
Die Objekt-Aktivierung (siehe oben) wird dabei
für alle Bones – ausgehend vom aktiven – automatisch eingeschaltet.
Kapitel 17: Objekt-Manager
– Beim Rendern in einem gemischten Netzwerk
unter CINEMA 4D NET konnten durch die unterschiedliche Arbeitsweise der FPU-Einheiten
Sprünge im Partikelstrom auftreten. Ab CINEMA 4D NET Version 6 wird dieses Problem mit
gebackenen Partikelströmen nun beseitigt.
Ein kleines Beispiel dazu:
17.3.13 Bones zurücksetzen
Diese Funktion setzt Ihre Bones in deren Ausgangszustand zurück. Das verzerrte Objekt erscheint nun wieder wie zum Zeitpunkt der letzten
Fixierung.
Die Objekt-Aktivierung (siehe oben) wird dabei
für alle Bones – ausgehend vom aktiven – automatisch abgeschaltet.
17.3.14 Partikel backen
Eines vorweg, hier gibt es jetzt keine Kochstunde! Das Backen der Partikel (oder vielleicht
korrekter: das Einfrieren des Partikelstroms mit allen zugehörigen Effektoren) dient mehreren
Zwecken.
– In Extremfällen kann es vorkommen, daß bei
sehr hohen Partikelgeschwindigkeiten durch
Rechenungenauigkeiten unerwünschte Effekte
auftreten (z.B. durchdringen einige Partikel einen Reflektor). Gebackene Partikelströme können eine wesentlich höhere Rechengenauigkeit
haben und diese Effekte daher vermeiden.
– Sie wollen mehrere Partikelströme mischen,
aber bestimmte Effektoren sollen nur bestimmte Partikel beeinflussen. Sie können nun die
Partikelströme mit den zugehörigen Effektoren
nacheinander erzeugen, ihn backen, und anschließend die Effektoren wieder löschen, um
nun den nächsten Emitter zu bearbeiten.
Bauen Sie sich einmal eine kleine Szene mit Emitter und ein oder zwei Effektoren.
Hinweis
Haben Sie eigentlich schon dazu das betreffende
Kapitel 7.10 „Partikelsystem“, seite 275 gelesen? – Dies sollten Sie vorab unbedingt tun,
sonst verstehen Sie von den nachfolgenden Erklärungen womöglich nicht allzuviel.
Aktivierten Sie nun den Emitter und wählen den
Befehl „Partikel backen“. Es erscheint obenstehender Dialog. In die Felder „Von“ und „Bis“ geben Sie die Dauer ein, für die der Partikelstrom
gebacken werden soll. Standardmäßig ist hier die
Dokumentlänge eingetragen. Wird diese jedoch
nachträglich geändert, schert das den gebackenen Partikelstrom wenig.
Wichtiger Hinweis
Die Einstellungen, mit denen ein Partikelstrom
gebacken wurde, können nachträglich nicht
mehr editiert werden. Wurde beispielsweise die
Dokumentlänge geändert, so muß das jeweilige
Icon gelöscht werden, und der Partikelstrom ist
erneut zu backen.