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-93- bestehen. Man sollte also bei entsprechenden Abmahnungen unbedingt juristischen Rat einholen. Für eine rechtlich unbedenkliche Anfahrtsbeschreibung auf der Homepage bleibt somit nur die Möglichkeit, eine Lizenz zu erwerben oder die Karte selbst zu zeichnen. Da indes auch die verkörperte Vorstufe geschützt ist, dürfte auch eine Verfremdung mittels der üblichen Grafik-Tools, soweit geschützte Teile des Originals beibehalten werden, regelmäßig eine Urheberverletzung nicht beseitigen. 6. Riskant:Thumbnails in Suchmaschinen Internet World, 08/05, Seite 21 Wie viel fremder Inhalt darf in Trefferlisten von Suchmaschinen enthalten sein? Die Frage ist heikel, wie aktuelle Urteile zeigen. Das Amtsgericht Bielefeld wies die Klage eines Fotografen auf Schadensersatz wegen der Nutzung seiner Bilder in der verkleinerten Form von so genannten „Thumbnails“ in den Suchergebnissen einer Bildsuchmaschine ab. In der Urteilsbegründung stellte das Gericht fest, die Nutzung der zwischengespeicherten Bilder im Suchmaschinenindex unterläge der Privilegierung des § 10 Teledienstegesetz (TDG) (Az.: 5 U 194/03).