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bestehen. Man sollte also bei entsprechenden Abmahnungen unbedingt juristischen
Rat einholen.
Für eine rechtlich unbedenkliche Anfahrtsbeschreibung auf der Homepage bleibt
somit nur die Möglichkeit, eine Lizenz zu erwerben oder die Karte selbst zu zeichnen.
Da indes auch die verkörperte Vorstufe geschützt ist, dürfte auch eine Verfremdung
mittels der üblichen Grafik-Tools, soweit geschützte Teile des Originals beibehalten
werden, regelmäßig eine Urheberverletzung nicht beseitigen.
6. Riskant:Thumbnails in Suchmaschinen
Internet World, 08/05, Seite 21
Wie viel fremder Inhalt darf in Trefferlisten von Suchmaschinen enthalten sein? Die
Frage ist heikel, wie aktuelle Urteile zeigen. Das Amtsgericht Bielefeld wies die Klage
eines Fotografen auf Schadensersatz wegen der Nutzung seiner Bilder in der
verkleinerten Form von so genannten „Thumbnails“ in den Suchergebnissen einer
Bildsuchmaschine ab. In der Urteilsbegründung stellte das Gericht fest, die Nutzung
der zwischengespeicherten Bilder im Suchmaschinenindex unterläge der
Privilegierung des § 10 Teledienstegesetz (TDG) (Az.: 5 U 194/03).